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Oktober 2020

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Die Gesundheit von Männern befindet sich in einem kritischen Zustand: Männer sterben zu jung. Daher unterstützen wir dieses Jahr die Bewegung und rufen zum FREILICH Movember auf!

Durch das Geschlecht lässt sich mit am besten vorhersagen, wie gesund jemand ist und welche Lebenserwartung er hat. Für Männer ist das keine gute Nachricht, denn im Durchschnitt sterben Männer auf der ganzen Welt sechs Jahre früher als Frauen.

Außerdem betrifft eine schlechte psychische Gesundheit Männer häufiger als Frauen: Drei Viertel aller Suizide werden von Männern begannen. Die Weltgesundheitsorganisation schätzt, dass weltweit jedes Jahr 510.000 Männer durch Suizid sterben. Das ist einer pro Minute.

Prostata- und Hodenkrebs haben beträchtliche Auswirkungen auf das Leben. Prostatakrebs ist weltweit der zweithäufigste Krebs bei Männern und die Anzahl der Fälle soll sich bis 2030 auf 1,7 Millionen erhöhen und damit fast verdoppeln.

Dennoch erfährt diese Ungleichheit bei der Gesundheit von Männern und Frauen regional, national und global wenig Aufmerksamkeit und wird von denen, die die Gesundheitspolitik machen, wenig beachtet. Das ist genau der Grund, warum die Movember Foundation sich auf die Gesundheit von Männern konzentriert (mehr HIER lesen).

Seit 2003 hat Movember mehr als 1.250 Projekte zur Männergesundheit auf der ganzen Welt finanziert. Wir rufen zur Unterstützung auf!

Hier kommen die Regeln für den FREILICH Movember:

Bewusstsein schaffen: Beschäftige dich mit dem Thema Männergesundheit, rege Gespräche an und mache auf Movember aufmerksam.

Abrasieren: Am 31.10. glattrasieren und im November den Schnurrbart 30 Tage lang wachsen lassen.

Teilen: Unseren Aufruf auf Facebook, Twitter oder Instagram teilen.

Show your MO: Schnauzer tragen, Gespräche beginnen, eigene Erfahrungen teilen und auf Social Media unter den Hashtags #Movember und #FREILICHMovember deinen Mo und deine Beiträge zur Männergesundheit präsentieren.

Spenden: Eine Spende an Movember tätigen.

GEWINNEN: Unter den aktivsten Teilnehmern verlosen wir die drei Bücher von Jack Donovan!

Mitmachen und gewinnen! Jack Donovan schreibt über Männerthemen.


Die aktuelle Ausgabe 10 des FREILICH Magazins beschäftigt sich unter dem Titel „Unpopulär rechts“ mit den Problemen des Rechtspopulismus in Europa und Österreich. Die Heftvorschau finden Sie HIER.

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Experten warnen vor Veränderungen des Genoms in den Körperzellen infolge der „Corona-Impfung“. Die Folgen seien nur sehr schwer abzuschätzen.

Bestseller-Autor und Biologe Clemens Arvay erklärt fachlich und verständlich, was viele Menschen bereits vermutet haben: Die Impfstoffe gegen das Coronavirus werden aller Voraussicht nach nur unzureichend wirken und manche können darüber hinaus auch höchst gefährlich werden.

Das Buch „Wir können es besser. Wie Umweltzerstörung die Corona-Pandemie auslöste und warum ökologische Medizin unsere Rettung ist“ von Clemens Arvay HIER im FREILICH Buchladen bestellen.


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Die derzeitige Diskussion um verfügbare Spitalsbetten werfe mehr Fragen als Antworten auf. Die dargestellten Zahlen zeigen nur jene Betten an, die zur Covid-Behandlung zur Verfügung gestellt und gemeldet werden. Dieser Wert ändere sich aber wöchentlich um mehrere tausend Betten, so die Kritik.

Da jedes Bundesland die Zählweise anders handhabt, sei die Möglichkeit der bewussten Inkaufnahme von falschen Zahlen und einer Fehlinterpretation der vorhandenen Kapazitäten gegeben, erklärt FPÖ-Gesundheitssprecher Kaniak.

Gerade einmal 2,8 Prozent der Betten belegt

Derzeit könne man von etwa 42.000 öffentlichen Krankenbetten in Österreich ausgehen, von den momentan gemeldeten 10.110 verfügbaren Normalbetten seien aktuell 1.197 Betten von an Covid erkrankten Patienten belegt, was knappe zwölf Prozent, beziehungsweise 2,8 Prozent der Gesamtkapazität bedeute. Von einer Verknappung der Versorgung könne somit nicht gesprochen werden. „Eine falsche Vorgangsweise kann ein Grund zur Verschiebung von wichtigen Behandlungen oder Operationen sein“, warnt Kaniak.

Privatspitäler müssen mitgezählt werden

Dringend notwendig sei daher ein einheitliches und transparentes Meldeschema für Normal- und Intensivbetten über das gesamte Bundesgebiet. Auch sollten jene 20.000 Betten aus privaten Spitälern mitgezählt werden, da diese wichtige Kapazitäten für Behandlungen und Operationen sicherstellen können.

Nicht jeder muss ins Krankenhaus

Ebenso müsse es ein einheitliches bundesweites Aufnahme- und Entlassungsverfahren geben. Symptomfreie Verdachtsfälle könnten ebensogut in häusliche Betreuung entlassen werden wie Patienten mit überstandener Erkrankung, betonte der FPÖ-Gesundheitssprecher. Österreich sei noch lange nicht an seine Kapazitätsgrenzen in den Spitälern anlangt. Sicher sei allerdings, dass wir Gefahr laufen, durch falsche Daten von der schwarz-grünen Regierung in eine ungerechtfertigte Panik und in einen zweiten Lockdown zu geraten.


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Die FPÖ hat bei einem großen Teil ihrer Wähler etwas verspielt, was man in Parteikreisen wohl vor wenigen Jahren selbst nicht für möglich gehalten hat: Das Vertrauen und die Glaubwürdigkeit.

Und das ist der Anfang vom Ende, wenn es nicht grundsätzlich (ich vermeide angesichts der internen Aufgeregtheit dieser Tage das gängigere Wort „radikal“, damit auch betont Anti-Radikale weiterlesen mögen) zu einem Stilwechsel kommt, der sich erkennbar vom „System HC Strache“ abhebt. 

Ich will mich mit meinem Kommentar nicht auf den Wien-Wahlkampf konzentrieren, sondern auf ein Gefühl dahinter, welches sich bei vielen Blauwählern eingeschlichen hat und welches ich immer und immer wieder zu spüren bekomme, wenn mir eingefleischte FPÖ-Wähler erklären, warum  sie „ab jetzt sicher nicht mehr wählen gehen“. 

Vorbild 

Der Kopf der indischen Unabhängigkeitsbewegung, Mahatma Gandhi, hat einmal etwas gesagt, was alle großen Männer, die etwas verändert haben in der Welt, so ähnlich formuliert haben: „Sei du selbst die Veränderung, die du dir wünschst für diese Welt.“ Das bedeutet auf die FPÖ umgelegt: Wer gegen ein korruptes System in die Schlacht zieht, wer vorgibt den bescheidenen „kleinen Mann“ zu vertreten, wer Anständigkeit und Ehrlichkeit predigt, der muss auch so sein. Menschen unserer Artung wollen Typen folgen, die voll und ganz – auf ganzer Ebene – Vorbild sind. Nicht nur auf der Bühne, im Scheinwerferlicht, sondern auch hinter den Kulissen und im Privatleben. Und das kriminell aufgenommene Ibizia-Video zeigte einen unappetitlichen Blick hinter die Kulissen, der deshalb so verheerend war, weil ein über Jahre aufgebautes und teils inszeniertes Bild urplötzlich zusammenbrach. Wenige Tage nach dem Ibiza-Video schrieb ich daher in einer Kolumne für die Zeitung „Wochenblick“ folgende Zeilen, denn ich hatte mein Urteil fertig: 

“Wie im alten Rom: Nicht nur die Art und Weise, wie Strache durch eine kriminelle Intrige, ein politisches Attentat, zu Fall gebracht wurde, auch die Form der dekadenten Gebärdung des FPÖ-Chefs erinnert an den Niedergang im antiken Reich.

Denn auch Rom war für seine auf die Couch gelehnten Senatoren bekannt, die im Alkohol- und Frauentaumel die Geschicke der Republik leiten wollten. Wie die Geschichte mit Brot und Spielen geendet hat, wissen wir. Dass Strache seit 14 Jahren im Dauereinsatz stand, dass er eine schwache Minute hatte oder ähnliche Erklärungen, interessiert die Österreicher herzlich wenig. Und es geht nicht darum, dass „die anderen auch nicht besser“ wären! Klar: Die Verhaberung und Parteienverfilzung ist in Österreich allgegenwärtig. Im tiefschwarzen Niederösterreich oder im dunkelroten Wien etwa ist es eine Selbstverständlichkeit, dass Staatsbedienstete „das richtige Parteibuch“ besitzen müssen, um überhaupt auf die Idee zu kommen, im Staatsdienst aufzusteigen. Dass Staatsaufträge grundsätzlich auch nur an genehme Firmen vergeben werden, ist auch ein offenes „Geheimnis“. Und zu den von Investoren, Banken oder Inseraten „völlig unabhängigen“ Medien wollen wir keine Worte mehr verlieren…

Abgehobenheit, Machtgier, Protz und Luxus: Dieses Bild vermittelt seit Jahrzehnten eine zweifelhafte Elite, die sich so vom Volk entfernt hat. Doch genau darum geht es: Diese dekadente Abgehobenheit wurde in den letzten Jahren abgewählt, indem man die FPÖ als „Game Changer“ gewählt hat. Deshalb ist es umso unverzeihlicher, wenn ein solcher Polit-Stil mit der FPÖ fortgesetzt werden würde.”

Glaubwürdigkeit

Ständig idealistisch für die Gemeinschaft und die Sache im Einsatz. Selbstlos, aufopfernd. Bescheiden und am Boden geblieben. – So verkaufte sich HC Strache und so verkauften ihn seine Parteistrategen. Es ist nicht stimmig, wenn so jemand dann seine im Ehestreit kaputt gegangene Rolex von der Partei reparieren lässt, obwohl er dies nachweislich von seinem Parteigehalt hätte erledigen können. Nur als ein Beispiel. Und hier hat das Vertrauen und die Glaubwürdigkeit massiv gelitten, denn meist sind es die kleinen Gesten… 

Zudem wurde im politischen Kampf nahezu nichts erreicht. So ehrlich muss man sein: Was blieb nach zwei freiheitlichen Regierungsbeteiligungen auf Bundesebene übrig? Was hat die kurzen Perioden im Bundeszirkus überstanden? Wo sind die realen Stützpunkte etwa in Form von patriotischen Häusern, Jugendclubs, Städten der Begegnung? Wo die Akademien, Vereine, Think-Tanks oder Medienprojekte, die in der Hochzeit aufgebaut wurden, um auch ein Tief überdauern zu können? Die Maßnahmen der FPÖ-Minister wurden fast ausnahmslos binnen kürzester Zeit rückgängig gemacht. Abmontiert, wird das „Ausreise-Schild“ im Traiskirchner Asylzentrum oder die 140er Tafeln auf der Autobahn. 

Unsägliche 12 Jahre

2005 sagte ÖVP-Schüssel, dass es ihm nicht mehr möglich sei, mit der FPÖ zu koalieren.  Die Wähler der FPÖ mussten 12 Jahre warten, bis die Freiheitlichen wieder die Chance bekamen, in die Regierung einzuziehen. Eine verdammt lange Zeit für jenen Teil unseres Volkes, der erkannt hat, dass mit jedem Jahr Land und Volk mehr abgeschafft werden und es nicht „nur um Politik“, sondern um eine grundsätzliche biologische und kulturelle Seinsfrage geht. Schon nach 1,5 Jahren hieß es dann erneut, dass man mit der FPÖ einfach nicht kann (ein Wording übrigens, das von der ÖVP schon im Wahlkampf 2017 festgelegt wurde) und ÖVP-Kurz sprach 2019 die bekannten Worte „genug ist genug“. 

Alle Hoffnungen, die die Freiheitlichen emotional auf sich vereint hatten, wurden zerschlagen. Und wie leichtfertig! Strache und Umfeld hätten auch in gewissen Wiener Clubs der Dekadenz überführt werden können, aber zugegeben: Ibiza passt besser ins Drehbuch. Und das ist der Vorwurf: Wie konnte das nur passieren? Weil Anspruch und Wirklichkeit weit voneinander entfernt liegen. 

Hat die FPÖ es geschafft durch den Tausch des Spitzenkandidaten das Image zu wechseln? Wie lange kann Strache noch für das Scheitern der FPÖ verantwortlich gemacht werden? Fakt ist: Die FPÖ konnte auch bei der Wien-Wahl nicht genügend Vertrauen aufbauen, dass man es ihr zugetraut hätte, tatsächlich eine reale Veränderung herbei zu führen. Doch das Gute zum Schluss: Die Wähler wechselten größtenteils nicht beliebig zu einer anderen Partei. Sie wandten sich nur vom System ab. Über 100.000 Wiener verzichteten lieber auf ihr Recht ihre Stimme abzugeben und blieben zuhause. Und ich behaupte: Diese Wahlverweigerer denken freiheitlich, anti-globalistisch, heimattreu. Aber sie haben der FPÖ bei der Wien-Wahl offenbar nicht mehr zugetraut, hier genügend glaubwürdig zu sein. 

Stefan Magnet ist Werbeunternehmer (Agentur Medienlogistik), Kommentator im Bereich der alternativen Medien und betreibt einen Videoblog. Er arbeitet und lebt in Oberösterreich. 


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Rechtzeitig zum Nationalfeiertag hat die Grüne Jugend wieder geliefert. Wir dokumentieren das „beschissene“ Posting.

Nein, Einzelfall ist das keiner. Die politische Ecke ist in der Hinsicht eher ein Serientäter. Oben der Ausreißer in der politischen Linie mit dem „nützlichen“ identitären Walkampf für Alexander van der Bellen als Präsidentschaftskandidat 2016. Unten wieder mal mal die politische Realität der Grünen Jugend mit einem Hassposting von 2020. Wir erinnern uns: das ist die Jugendorganisation des Koalitionspartners der irgendwie konservativen ÖVP.


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Was bewegt die Alternative für Deutschland (AfD) und mit welchen Herausforderungen ist sie momentan konfrontiert? Wir haben mit Markus Buchheit über Partei, Corona-Pandemie und das noch immer gegenwärtige Migrationsproblem gesprochen.

FREILICH: Herr Buchheit, hat die AfD ihre Sprache, ihre Themen verloren? Man hört scheinbar nix mehr von der Alternative für Deutschland…

Markus Buchheit: Vielleicht ein irritationsbedingter Eindruck, den ich allerdings nicht ganz so bestätigen möchte, denn Fakt ist, dass wir uns zwar in den letzten Monaten einerseits auch mit internen Fragestellungen und Problemlösungen befassen und uns auch erstmal sortieren und formieren mussten, dass aber andererseits die uns stets und ausgiebig skandalisierende bundesdeutsche Medienlandschaft bei unsren Ansätzen, Fragestellungen und Lösungsvorschlägen in aktuellen Themenfeldern der politischen Handlungserfordernisse nahezu komplett ignorierte. Bekannt ist ja, dass wir dann mediale Aufmerksamkeit erhalten, wenn wir uns vermeintlich spalten oder streiten, wenn wir uns schwächen sollten oder uns erfolgreich Dinge unterstellt werden können, die sich hinterher als Enten entpuppen. Ganz nach dem Motto „Immer schön verleumden, es bleibt immer was hängen – Audacter calumniare, semper aliquid haeret“. Ein böses Spiel, das die FPÖ auch schon mehrfach durchleben musste. Sehen Sie doch nur den Ibiza-Skandal und das skandalöse Verhalten der ÖVP oder insbesondere des schwer erträglichen Herrn Sobotka. Der wahre Skandal ist das Zustandekommen des Videos und das Spielen über die Medien mit dem erfolgreich verfolgten Ziel, eine Regierung mit freiheitlicher und maßgeblicher Beteiligung zu stürzen.

Aber zu unseren Themen: Wichtig für uns sind natürlich einerseits die noch nicht absehbaren ökonomischen Folgen der sogenannten Energiewende und ihre europäische Aus- bzw. Umlegung und ganz klar nach wie vor die Einwanderungspolitik der Bundeskanzlerin und ihrer Entourage und der Altparteien.

Sind das nicht längst durchgekaute Fragen? Migration, Flüchtlinge 2015, Messerstechereien, da wurde doch schon alles gesagt.

Nein, da ist noch gar nichts wirklich ausführlich, ehrlich und vor allem handlungserzwingend besprochen! Wir von der AfD sollten dieses Thema neben dem Klimanarrativ und seinen Folgen besonders nach vorne schieben. Besonders zwei Dinge sind es nämlich momentan, die die ganze Angelegenheit rund um die Masseneinwanderung nach Deutschland und Europa meiner Meinung nach wieder befeuern: Einerseits der völlig irrsinnige Migrationspakt der EU, der einer grenzenlosen Einwanderung Tür und Tor nach Europa öffnen wird, und andererseits die Tatsache, dass vor allem bei Mord und Totschlag Asylzuwanderer in Deutschland besonders oft tatverdächtig sind. Das hat jedenfalls vor kurzem eine Sonderauswertung des Bundeskriminalamts (BKA) der Polizeilichen Kriminalstatistik ergeben. Da wurde festgestellt, dass seit Anfang 2015 bis Ende 2019 insgesamt über 715.000 Tatverdächtige bundesweit zu dem Delikt schwere oder gefährliche Körperverletzung ermittelt worden sind, dass aber über 95.000 davon, das sind nach Adam Riese mal locker etwas mehr als 13 Prozent, Asylzuwanderer gewesen sind. Unter dem Begriff „Asylzuwanderer“ wurden die sogenannten Aufenthaltskategorien Asylbewerber, Schutzberechtigte, Kontingentflüchtlinge oder Geduldete gezählt. Weil schwere oder gefährliche Körperverletzung das anteilig gewichtigste Delikte innerhalb der schweren Gewaltkriminalität ist, kann einen das doch nur hellhörig machen. Die Zeitschrift „Welt“ und das Web-Portal „achgut.com“ berichten, dass in der schwersten Deliktkategorie Mord und Totschlag Asylzuwanderer mit den ermittelten Tatverdächtigen noch höheren Anteil, nämlich fast 15 Prozent, hatten. Laut Polizei sind seit 2015 bis Ende 2019 insgesamt knapp 14.000 Tatverdächtige zu der Deliktkategorie ermittelt worden, darunter 2.050 Asylbewerber, Schutzberechtigte, Kontingentflüchtlinge oder Geduldete.

Ist die Corona-Pandemie nicht unser momentan drängendstes Problem?

Keine Frage, COVID19 ist bedrohlich und debattenbeherrschend. Besonders die ökonomischen Folgen und auch die sozial-psychologischen für die Deutschen, die von den teilweise unkoordiniert, überzogen wirkenden Regierungsmaßnahmen betroffen sind, werden schwer wiegen. Die Corona-Pandemie hat medial nicht nur die Klimathematik und Energiewende, sondern auch die Einwanderung in den Hintergrund gedrängt. Doch ich bin der Meinung, dass Corona in einem gewissen zeitlichen Verlauf aufgearbeitet und hoffentlich gelöst werden kann. Die Folgen der Massenmigration durch Wirtschafts- und Klimaflüchtlinge werden uns dagegen noch lange, sehr lange beschäftigen, denn hier geht es ans Eingemachte.  Zwar sind die Effekte einer selbstzerstörerischen Politik bei der Corona-Pandemie schneller und härter spürbar als beim Klima- oder Migrationsthema, wie Alexander Meschnig schreibt, doch der gesellschaftliche und der Wertewandel, der breit geführte Angriff auf die kulturellen Identitätsbestandteile unseres Volkes wird uns noch viel länger beschäftigen. Die Sonderauswertung des BKA zur Polizeilichen Statistik jetzt im Oktober zeigt ganz klar, dass wir ein echtes, ein immenses Problem mit den Asylsuchenden und der Ausrichtung unserer Migrations- und Integrationspolitik haben.

Was ist zu tun?

Alles ist da. Das ganze juristische Instrumentarium ist vorhanden, um eine fehlgeleitete Migration in den Griff zu bekommen. Schengen und Dublin müssen gelebt und durchgeführt werden, Abschiebungen sind zu exekutieren und Duldungen zu prüfen. Zu leistende Hilfe vor Ort und das Ausschalten der Pull-Faktoren als Einwanderungsanreize sind von großer Bedeutung. Die korrekte Auslegung des geleisteten Amtseides muss bei den Politikern der Regierungsparteien eingefordert werden. Das Sozialamt der Welt muss durch eine Festung Europa ersetzt werden und die sozialen sowie kulturellen Ursachen der Ausländer- bzw. Asylsuchenden-Kriminalität müssen benannt und strikt bekämpft werden. Das alles wird die aktuelle Regierungsmannschaft aus vielen Gründen nicht schaffen und nicht schaffen wollen. Wenn die einzige wirkliche Opposition im deutschen Bundestag, nämlich die AfD, unter anderem auch die Einwanderungspolitik und ihre Folgen erfolgreich thematisieren kann, sehe ich für den sozialen Frieden in Deutschland wieder eine Zukunft.

Herr Buchheit, vielen Dank für das Gespräch!

MARKUS BUCHHEIT, Jahrgang 1983, ist seit 2019 Mitglied des Europäischen Parlaments und stellvertretender Delegationsleiter der AfD. Seine Arbeitsschwerpunkte liegen auf Fragen des internationalen Handels, der Industriepolitik sowie des Verbraucherschutzes auf EU-Ebene. 

Markus Buchheit auf Twitter.

Alternative für Deutschland: www.afd.de

Fraktion „Identität und Demokratie“ im Europaparlament.


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Nach der Enthauptung des 47-jährigen Geschichtslehrers Samuel Paty blieben die entsetzten Reaktionen und Proteste weitgehend aus. Politik und Medien beschränkten sich – um den Schein zu wahren und Entschlossenheit vorzutäuschen – auf abgenutzte Betroffenheitsrituale, Ankündigungen und Symbolpolitik. Den Kampf gegen den politische Islam und die Islamisierung Europas hat man längst aufgegeben.

Am 25. Mai kommt der schwarze, mehrfach vorbestrafte Berufskriminelle George Floyd bei einem Polizeieinsatz in Minneapolis ums Leben. Sein Tod löst eine breite Welle der Empörung in der gesamten westlichen Welt aus. Hundertausende Menschen gehen auf die Straße. Auch in Europa. Allein in Wien demonstrieren – trotz Corona-Pandemie –  55.000 Menschen.

Politiker und Promis melden sich täglich in den Medien zu Wort. Jeder will beim Kampf gegen Rassismus und für Gerechtigkeit in der ersten Reihe stehen, Mut und Engagement  beweisen. Bundespräsident Van der Bellen twittert: „Die brutale Tötung (…) erschüttert uns alle“. Angela Merkel findet diesen „Mord“ (!) „schrecklich“ und der Papst blickt „mit Besorgnis“ nach Minnesota. Der Tod des kriminellen Schwarzen beherrscht über Wochen die Schlagzeilen und öffentlichen Debatten. Linksextremisten und Promis  setzen – unterstützt von den Mainstreammedien –  auf dem Tod Floyds eine rassistische Kampagne gegen den Westen und  gegen Weiße auf.

Tschetschene enthauptet Lehrer

Am 16. Oktober wird Samuel Paty, 47-jähriger Lehrer und Vater eines fünfjährigen Sohnes, in einem Pariser Vorort auf offener Straße enthauptet. Der Täter ist ein 18-jähriger Tschetschene, der als Flüchtling nach Frankreich gekommen ist. Ein Imam und einige andere Muslime hatten zuvor eine Hetz-Kampagne gegen den Geschichtslehrer gestartet und ihn bedroht.

Paty musste sterben, weil er seinen Schülern westliche Werte vermitteln wollte. Er präsentierte er ihnen als Anschauungsmaterial für Meinungsfreiheit die Karikaturen von Jesus und Mohammed. Das war sein Todesurteil. Für diese Blasphemie wurde er hingerichtet. Der Tschetschene postete nach der Tat: »Ich habe einen Ihrer Höllenhunde hingerichtet, der es gewagt hat, Mohammed herabzusetzen.« Darunter das Foto des abgetrennten Kopfes.

Das geschah nicht in Afghanistan, im Iran oder einem anderen islamischen Gottesstaat, sondern mitten in der EU, im laizistischen Frankreich des Jahres 2020. In dem Land, wo 1789 mit der französischen Revolution einer der Grundsteine für das moderne Europa, die Bürgerrechte und den Rechtsstaat gelegt worden ist.

Theaterdonner nach Wahnsinnstat

So erschreckend diese Tat auch sein mag, die Reaktionen des politmedialen Establishments und der sogenannten Zivilgesellschaft sind es noch viel mehr. Präsident Emmanuel Macron und sein Innenminister Gerald Darmanin richteten ein paar markige Worte und pathetische Sätze an die Franzosen. Darmanin sprach etwa von einer „Botschaft an die Feinde der Republik“. Macron betonte: „Sie werden nicht durchkommen!“

Das ist nur Theaterdonner. Man führte ein paar Razzien durch, schloss – vorübergehend – eine Mosche, nahm – vorübergehend – ein paar Personen aus dem Umfeld des Täters in Gewahrsam und wies ein paar Islamisten aus Frankreich aus. Nur Oberflächenkosmetik, Symbolpolitik, um Handlungskompetenz, Entschlossenheit und Stärke vorzutäuschen. Ändern oder bewirken werden diese Ankündigungen und Maßnahmen an der voranschreitenden Islamisierung Frankreichs und der Etablierung des politischen Islams nichts. In Wahrheit führt der französische Staat ein Rückzugsgefecht. Deutschland oder Österreich schafften nicht einmal das.

Frankreich nicht willens gegen den politischen Islam vorzugehen

Die politische Führung Frankreichs ist weder willens noch in der Lage rigoros gegen den politischen Islam vorzugehen. Die Satirezeitschrift „Charlie Hebdo“ hat das nach der Enthauptung von Samuel Paty gut illustriert. Auf dem Cover sieht man die abgetrennten Köpfe von Vertretern des französischen Staates, von Präsident Macron, einem Richter, einem Feuerwehrmann etc. Darüber steht: “Die geköpfte Republik. Wer ist der Nächste?” Berechtigte Frage. Teile Frankreichs sind bereits erfolgreich islamisiert worden. In vielen Banlieues und Stadtviertel gelten  die französischen Gesetze und Vorschriften nur noch eingeschränkt. Hier leben viele Muslime nach ihren Regeln, die Vertreter des französischen Staates, allen voran die Polizei, werden dort vor allem als Feinde und Eindringlinge gesehen.

Im Februar dieses Jahres hatte Macron eine „republikanische Rückeroberung“ dieser  offiziell insgesamt 47 Gebiete angekündigt. Der von Macron damals präsentierte Plan war aber nichts anderes, als der bereits seit zwei Jahren laufende Versuch, mit erhöhter Polizeipräsenz, mehr Sozialarbeitern und Sportangeboten, den muslimischen Bewohnern westliche Werte zu vermitteln, sie in die französische Gesellschaft zu integrieren. Ein lächerlicher und sinnloser Versuch, zumal ein Großteil dieser Bevölkerungsgruppe die französische (Noch-)Mehrheitsgesellschaft weniger als Vor-, sondern eher als Feindbild sieht.

Naivität und Hilflosigkeit von Macron

Dieser Plan zeigt die Naivität und Hilflosigkeit Macrons bzw. des Westens. Wer die Geschichte des Islams kennt, weiß, dass sich Muslime in den seltensten Fällen an die Mehrheitsgesellschaft der Ungläubigen anpassen. Dieser Prozess verläuft in fast  allen Fällen in die Gegenrichtung. Die Mehrheitsgesellschaft wird Schritt für Schritt  islamisiert: Das kann man aktuell  etwa weiten Teilen Afrikas beobachten. In Ländern wie dem Libanon ist dieser Prozess schon fast abgeschlossen, in der Türkei, wo  gegen Ende des 19 Jahrhunderts noch ein Viertel der Bevölkerung Christen waren, ist er das bereits. Nur noch 0,2 Prozent der Türken sind Christen.

Der Prozess der Islamisierung ist auch in Frankreich vorangekommen. Bereits der konservative Präsident Nicolas Sarkozy wollte Anfang der 2000er-Jahre in den Banlieues für (französisches) Recht und Ordnung sorgen. Seither hat sich die Lage weiter verschlechtert. Es blieb stets bei Ankündigungen und Symbolpolitik. Würde Macron tatsächlich robuste Maßnahmen setzen, hart durchgreifen, etwa großflächig islamistische Moscheen zusperren, einschlägige Vereine verbieten, islamistische Netzwerk zerschlagen, im großen Stil Islamisten ausweisen und in den Banlieues für Ordnung sorgen, in Frankreich gebe es bürgerkriegsähnliche Zustände. Seit Jahren brechen bereits wegen nichtiger Anlässe Unruhen und Ausschreitungen in den Vororten der Großstädte aus.

Die Mehrheits- und Machtverhältnisse verschieben sich

Aufgrund der unterschiedlichen Geburtenraten verschieben sich zudem die Mehrheits- und damit die realen Machtverhältnisse. Wie mächtig und bestimmend der Islam schon jetzt in Frankreich ist, zeigen die Reaktionen auf die Hinrichtung Patys. Während Politiker, Journalisten, Schüler, Promis und Kirchenvertreter nach dem Tod Floyds lautstark und öffentlich gegen Rassismus auftraten, herrscht nun lautes Schweigen. Keine Massendemos, gerade einmal 10.000 Menschen sind in ganz Frankreich auf die Straße gegangen. In Wien niemand. Ein von einem Muslim geköpfter, weißer, demokratisch gesinnter Mann eignet sich für junge europäische Mittelstandskinder  offenbar nicht, um sich als couragierte Kämpfer  für Gerechtigkeit  zu inszenieren.  Die  Mainstreammedien berichten schaumgebremst, bleiben an der Oberfläche, vermeiden Bezüge zum Islam so gut es geht und wollen vor allem eines. Die Geschichte schnell wiedervergessen.

Wo sind die Lehrer in Frankreich und dem Rest Europas, die für Meinungsfreiheit, gegen Gewalt und  muslimischen aufstehen? Wo sind die Promis, die sich so gerne mit ihren konformistischen Meinungen und Haltungen in den (sozialen)  Medien aufplustern? Wo sind die Jugendlichen, die vor wenigen Monaten zu Tausenden für einen amerikanischen Kriminellen auf die Straße gegangen sind? Wo sind die selbsternannten Widerstandskämpfer, die seit Jahrzehnten so tun, als würden sie unsere Gesellschaft vor der kurz bevorstehenden Machtübernahme der Nazis schützen? Gilt die Parole „Wehret den Anfängen“ beim politischen Islam nicht?

Man zeigt nur Mut, wo keiner erforderlich ist

Die Antwort ist simpel: Weil sie Feiglinge, Maulhelden, Duckmäuser und Opportunisten sind. Man zeigt nur Mut, wo keiner erforderlich ist, engagiert sich nur, wenn es mit keinerlei Risiko verbunden ist. Man kämpft nur für Demokratie und Menschenrechte, wenn weit und breit keine Gefahr in Sicht ist. Am Verhalten des politmedialen Establishments und der Zivilgesellschaft erkennt man, wie übertrieben die Gefahr von rechts dargestellt und wie groß die Bedrohung durch den (politischen) Islam tatsächlich ist. Der in der EU so engagiert geführte Kampf gegen alles, was rechts ist, dient primär der Ablenkung der Bürger von den realen Bedrohungen, der Durchsetzung eigener  politischer Ziele und der Selbstdarstellung bestimmter Milieus.

Wer hingegen auf die Bedrohung unserer freien Gesellschaft durch den Islam und Islamisten aufmerksam macht, riskiert viel, seinen guten Ruf, seine berufliche Existenz und sogar sein Leben: Man denke an den Schriftsteller Salman Rushdie, an die dänischen Künstler, die Mohammed karikiert haben, an Islamkritiker wie Hamed Abdel-Samad. Sie alle leben unter ständigem Polizeischutz. Man denke an den niederländischen Filmemacher Theo van Gogh, die Redakteure der Satirezeitschrift „Charlie Hebdo“ und an Samuel Paty, die von Islamisten ermordet worden sind.

Solch engagierten Kämpfer für Demokratie und Rechtsstaat sind rühmliche Ausnahmen in einem Europa, das sich längst aufgegeben hat. Der französische Autor Michel Houellebecq hat in seinem Roman „Unterwerfung“ beschrieben, wie sich die Europäer ihrem Schicksal beinahe lustvoll ergeben und sich den künftigen Machthabern in vorauseilendem Gehorsam unterwerfen. Zumal der Hass auf das Eigene, auf die Errungenschaften und Leistungen Europas in den linken Milieus stark ausgeprägt ist.

Muslime unterwandern Strukturen

Viele Muslime praktizieren in Europa, was die Linke seit den 1960er-Jahren macht: Schritt für Schritt wichtige Positionen und Funktionen in Staat und Gesellschaft zu besetzen, um so die kulturelle und politische Vorherrschaft zu erringen. Bei diesem Marsch durch die Institutionen sind sie weit gekommen, weshalb Journalisten, Künstler, Intellektuelle, Wissenschaftler angesichts dieser neuen Kraft den Schwanz einziehen. Sie hoffen durch Anbiederung, Assimilation  und Unterwerfung ihr bequemes Leben weiterführen zu können. Man will seinen Kopf auf den Schultern behalten, weshalb man sich jegliche Kritik an dieser Politreligion erspart und sie als fortschrittlich und als Bereicherung preist. So verkaufen uns etwa die Feministinnen das Kopftuch als Zeichen der Emanzipation und Befreiung der Frau. Sie bereiten sich mit Selbstbetrug und auf ihre neue Zukunft vor.

Nur ganz wenige besitzen Größe

Nur ganz wenige haben die Größe, sich zumindest ihre Feigheit und Angepasstheit einzugestehen. Ein Lehrerkollege von Paty hat nach dem Mord in einem offenen Brief geschrieben. »Wir sind alles Feiglinge und haben das Blut seines geköpften Hauptes an den Händen.«

Die Islamisten haben mit der Hinrichtung Patys einen weiteren Sieg gegen die Ungläubigen errungen. Kein Lehrer in Europa wird es noch wagen, Mohammed-Karikaturen zu zeigen oder auch nur ein kritisches Wort über den politischen Islam zu verlieren.

Kein Mainstreammedium wird mehr solche Karikaturen abdrucken, kein Kabarettist mehr Witze über den Islam machen, kein Politiker ernsthafte Maßnahmen zur Durchsetzung der Meinungsfreiheit ergreifen

Die Meinungsfreiheit existiert in Europa ohnehin nur noch auf dem Papier, de facto steht auf die Beleidigung des Propheten mittlerweile die Todesstrafe. Entgegen aller Sonntagsreden unserer  Politiker, wir sind schon lange keine liberale Gesellschaft mehr.


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Aufgeblättert. Zugeschlagen – Mit Rechten lesen ist eine regelmäßige Literatursendung zu drei aktuellen Büchern des literarischen Lebens, ein Austausch zwischen der Publizistin Ellen Kositza vom Verlag Antaios, der Buchhändlerin Susanne Dagen vom BuchHaus Loschwitz und einem jeweils neuen Gast.

Zu Gast in der aktuellen Ausgabe ist dieses Mal der Karikaturist und Autor Bernd Zeller, der u.a. Redakteur bei den Magazinen Titanic und Eulenspiegel war. Vorgestellt werden die Bücher „Arthur Lanz“ von Monika Maron, „Als die Nacht sich senkte“ von Herbert Lackner und „Mao und die 72 Affen“ von Bernd Wagner.

Unabhängig, geistreich und am Diskurs interessiert ist Aufgeblättert. Zugeschlagen – Mit Rechten lesen ein vergnügliches Plädoyer für vorurteilsfreies Lesen und ein Gemeinschaftsprojekt vom Verlag Antaios, Schnellroda und dem BuchHaus Loschwitz, Dresden. 


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Eine Bürgerinitiative fordert über das Internet die EU heraus. Reinhard Olt über die „Initiative zur Erhaltung der regionalen Kulturen“.

Seit der in mehreren Auflagen erschienenen grundlegenden Buchpublikation „Die Volksgruppen in Europa“ wissen alle, die es wissen wollen, dass zwischen Atlantik und Ural 768 Millionen Menschen in 47 Staaten leben, wovon 107 Millionen – mithin jeder siebte Bewohner Europas –  Angehörige von Minderheiten sind. Bei diesen Minoritäten handelt es sich nicht um soziologisch untersuchte „moderne“ Erscheinungen wie Angehörige gesellschaftlicher oder sexueller Randgruppen, welche heutzutage aufgrund angenommener oder tatsächlich vorhandener Diversitätsmerkmale die politisch-publizistische Mainstream-Aufmerksamkeit genießen. Es handelt sich auch nicht um Minderheiten, die aufgrund von Anwerbung („Gastarbeiter“) oder Migration in ihre Wohnsitzländer gekommen sind und dort auf politische Anerkennung und rechtliche Fixierung eines beanspruchten (und oft nicht von allen ihrer Landsleute geteilten) Minderheitenstatus aus sind. Nein, vielmehr handelt es sich  um autochthone, historisch verwurzelte ethnische sowie sprachkulturell  und/oder religiös von ihren eigentlichen nationalen Gemeinschaften getrennte und damit in fremdnationaler Umgebung, sohin unter den dortigen Staatsnationen, zu leben gezwungenen Minderheiten, die oft auch als Volksgruppen bezeichnet werden.

Europa ist überaus reich an Völkern, Volksgruppen, Kulturen und Sprachen; sie sind sozusagen konstitutives Element des Kontinents. Dies gilt zuvorderst  für die 27 (Noch-)Mitgliedstaaten von EUropa, in denen sich seit langem und immer wieder Minoritäten zu Wort melden, die nicht nur sprachlich-kulturelle und religiöse Eigenheiten, sondern ihre gesamte gesellschaftlich-rechtliche Existenz durch Maßnahmen ihrer „Wirtsnationen“ bedroht sehen, welche auf Akkulturation, Assimilation und in letzter Konsequenz auf Entnationalisierung respektive Homogenisierung ausgerichtet sind.  Zur Sicherung ihrer Existenz und zur Erhaltung ihrer (Eigen-)Art, somit ihrer nationalkulturellen/nationalreligiösen Identität, bedürfte es einer Ergänzung der in Menschenrechtscharta sowie  Verfassungen verbürgten Gleichberechtigung der Individuen durch das „Prinzip der Gleichberechtigung von Völkern und Ethnien“. Wenngleich damals rigorose Vertreter aufwallenden Nationalismus larmoyant vom „Völkerkerker“ schwadronierten, kannte just das alte Österreich-Ungarn dieses Prinzip und verfuhr danach.

Fehlender Volksgruppenschutz

Für die heutigen Verhältnisse in EU-Staaten mit immer wieder auftretenden Nationalitätenkonflikten – ich nenne hier stellvertretend für viele andere nur Basken/Katalanen in Spanien bzw. Flamen/Wallonen in Belgien – wären Instrumente zur Verwirklichung gleichberechtigter „nationaler Partnerschaften“ aus Mehrheit(sstaatsvolk) und nationaler/nationalen Minderheit/en nicht nur geeignet, sondern geradezu eine Art „Befreiungsschlag“. Notwendig wären in der EU übernational geltende, kollektive  Volksgruppen(schutz)rechte, mithin Rechtsinstrumentarien für autochthone Minderheiten, und das Zugestehen von (Territorial-, Kultur- bzw. Personal- und/oder  Lokal-)Autonomie, gebunden an statutarisch geregelte Formen von Selbstverwaltung.

Nichts dergleichen ist in zentralstaatlich organisierten und regierten Staaten EUropas auch nur ansatzweise denkbar. Von Beginn an, also seit den Römischen Verträgen von 1957, hat sich das supranationale Gebilde, das heute unter „Europäische Union“ (EU) firmiert, nicht um Minderheiten-Fragen gekümmert, sondern sie – bequemerweise – zum Objekt institutioneller Zuständigkeit des Europarats erklärt und damit kurzerhand ignoriert. 

Zentralstaatliche Bremser, linke Utopisten

Das kam/kommt nicht von ungefähr. Nachgerade am Verhalten einiger westeuropäischer Regierungen gegenüber den Selbständigkeitsbestrebungen der Slowenen und Kroaten, aber auch der Esten, Letten und Litauer (vor der völkerrechtlichen Anerkennung ihrer staatlichen Gemeinwesen, ja mitunter  auch noch danach) war im Gefolge von  Umbruch und Zeitenwende 1989/90 augenfällig geworden, dass die Furcht vor Separatismus im eigenen Lande das Handeln bestimmte. Dies rührte von der sich nach dem Zweiten Weltkrieg zunächst verbreitenden Zuversicht her, wonach im Zuge der Europäisierung die Nationalstaaten allmählich verschwänden und somit die „nationale Frage” gleichsam als Erscheinung des 19. Jahrhunderts überwunden würde. Vor allem Linke, Liberale und Grüne, mitunter auch Christdemokraten in West- und Mitteleuropa  leisteten mit der theoretisch-ideologischen Fixierung auf die Projektion der „multikulturellen Gesellschaft“ einer geradezu selbstbetrügerischen Blickverengung Vorschub, indem sie vorgaben, mit deren Etablierung sei die infolge zweier Weltkriege entgegen dem Selbstbestimmungsrecht erfolgte  Grenzziehung quasi automatisch aufgehoben. Dabei hatte just die machtpolitische Ignoranz historisch-kulturräumlicher Bindung, ethnischer Zusammengehörigkeit sowie der gewachsenen  Sprachgrenzen insbesondere nach dem Ersten Weltkrieg zu spezifischen Minderheitensituationen geführt, deren Konfliktpotential  bis in unsere Tage fortwirkt.

Frankreich gilt geradezu als Inkarnation des nationalstaatlichen Zentralismus. Weshalb viele der 370.000 Bretonen mit Sympathie die nach dem Brexit wieder vernehmlicher werdenden Töne der schottischen Unabhängigkeitsbewegung verfolgen, welche im Referendum 2014 nur knapp gescheitert war. Ähnliches gilt für die 150.000 Korsen. 

Unabhängigkeitsverlangen

In Spanien bekunden besonders die gut 8 Millionen Katalanen (in Katalonien, Valencia und Andorra) sowie 676.000 Basken (im Baskenland und in Navarra) immer wieder machtvoll ihren Willen, die Eigenstaatlichkeit zu erlangen. Davon wäre naturgemäß auch Frankreich betroffen, denn jenseits der Pyrenäen, im Pays Basque, bekennen sich gut 55.000 Menschen zum baskischen Volk. Der 2015 von der baskischen Regionalregierung verabschiedete Plan „Euskadi Nación Europea” enthält das Recht auf Selbstbestimmung und sieht ein bindendes Referendum vor.

In Belgien hat sich der (nicht nur sprachliche) Konflikt zwischen niederländischsprachigen Flamen und französischsprachigen Wallonen seit den 1990er Jahren zu einer latenten institutionellen Krise ausgewachsen. Von den 5,8 Millionen Flamen (52,7 Prozent der Bevölkerung), die sich ökonomisch gegen die Alimentierung der „ärmeren“ Wallonie (3,9 Millionen Wallonen; 35,8 Prozent der Bevölkerung) wenden und zusehends für die Eigenstaatlichkeit eintreten, sprechen sich die wenigsten für den Erhalt des belgischen Zentralstaats aus. (Die Deutschsprachige Gemeinschaft, ein von 87.000 Menschen (0,8 Prozent der Bevölkerung Belgiens) bewohntes Gebilde mit autonomer politischer Selbstverwaltung, eigenem Parlament und eigener Regierung, entstanden auf dem nach Ende des Ersten Weltkriegs abzutretenden Gebiet Eupen-Malmedy, gehört zwar formell zur Wallonie, hält sich aber aus dem flämisch-wallonischen Konflikt weitgehend heraus.)

Außerhalb Italiens werden die Unabhängigkeitsverlangen im Norden des Landes meist unterschätzt und weitgehend ausgeblendet. Die politische Klasse in Rom muss hingegen angesichts regionaler Erosionserscheinungen befürchten, dass Bestrebungen, sich von Italien zu lösen, an Boden gewinnen. So beteiligten sich im Veneto 2,36 Millionen Wahlberechtigte (63,2 Prozent der regionalen Wählerschaft) an einem Online-Referendum zum Thema Unabhängigkeit Venetiens, von denen 89,1 Prozent –- das waren immerhin 56,6 Prozent aller Wahlberechtigten –- auf die Frage „Willst Du, dass die Region Veneto eine unabhängige und souveräne Republik wird?“, mit einem klaren „Ja“ antworteten. In der lombardisch-„padanischen“ Nachbarschaft zündelt die Lega immer wieder mit Unabhängigkeitsverlangen und strebt ein aus der Lombardei, Piemont und Venetien zu bildendes Unabhängigkeitsbündnis an, das derzeit  „pausiert“, weil  die Führungsgestalt Matteo Salvini aufgrund politischer Fehleinschätzung seiner „gesamtnationalen Zugkraft“ politisch ins Hintertreffen geraten ist. 

Die EU hat – via Entwicklungsschritte EWG und EG – also keine wirklich substantiellen Volksgruppen-Schutzmaßnahmen ergriffen, weil zentralistisch organisierte Nationalstaaten wie Frankreich, Italien, Spanien, Rumänien, um nur die ärgsten Bremser zu nennen, deren Begehr prinzipiell ablehnend gegenüberstehen. Besonders hinsichtlich Rumäniens ist beispielsweise darauf zu verweisen, dass das Verlangen der ungefähr 1,4 Millionen ethnischen Ungarn – und insbesondere der rund 700 .000 Székler – nach Autonomie von der gesamten politischen Klasse des Staatsvolks sofort als Sezessionsbegehr und „Revision von Trianon“ gebrandmarkt wird. (Gemäß dortigem Friedensdiktat hatte Ungarn 1920 zwei Drittel seines Territoriums verloren.) Frankreich (am 7. Mai 1999) und Italien (am 27. Juni 2000) haben zwar die 1992 vom Europarat verabschiedete und – bezogen auf die realen Auswirkungen für die jeweiligen Staatsnationen – relativ „harmlos“ bleibende „Europäische Charta der Regional- oder Minderheitensprachen“ unterzeichnet; ratifiziert und in Kraft gesetzt wurde sie bis zur Stunde von beiden Staaten nicht.

Solange das Manko aufrecht ist, dass die „kleinen Völker“ respektive „kleinen Nationen“ ( als die sich nationale Minoritäten/Volksgruppen gerne nennen, weil sie sich als solche verstehen), in jenen Staaten, in denen sie daheim sind, der kollektiven Schutzrechte entbehren, so lange werden sie für diese ein nicht zu unterschätzender Unruhefaktor sein. Enttäuscht sind sie von der EU, von der sie sich in gewisser Weise „Erlösung“ erhoff(t)en. Denn abgesehen von dem den Volksgruppen vom Europäischen Parlament 1991 deklaratorisch zugestandenen „Recht auf demokratische Selbstverwaltung“, womit „kommunale und regionale Selbstverwaltung beziehungsweise Selbstverwaltung einzelner Gruppen“ zu verstehen ist, und abgesehen vom 2007 unterzeichneten Vertrag von Lissabon, mithilfe dessen erstmals die „Rechte der Angehörigen von Minderheiten“ (als Teil der Menschenrechte) als Artikel 2 EUV in den sogenannten „EU-Wertekanon“ aufgenommen worden sind, hat sich just das supranationale Gebilde EU als solches den im Zentrum der Bedürfnisse aller nationalen Minderheiten stehenden überindividuellen, also kollektiv einklagbaren Schutzrechten weithin entzogen. 

Erhaltung regionaler Kulturen

Alldem soll nun eine „Europäische Bürgerinitiative“ abhelfen. Sie ging ursprünglich von den in Siebenbürgen beheimateten Széklern, einem alteingesessenen magyarischen Volksstamm, aus, und hat als „Initiative zur Erhaltung der regionalen Kulturen“  bislang mehr als 1,2 Millionen zustimmende Unterschriften gesammelt. Die Organisatoren hoffen zwei Millionen Unterschriften bzw. über den Internet-Link https://eci.ec.europa.eu/010/public/#/initiative zu erlangende  Zustimmungserklärungen aus insgesamt mindestens sieben EU-Mitgliedstaaten vorlegen zu können. Vorerst fehlt noch in vier von sieben Ländern die erforderliche Mindestanzahl von Unterschriften, wohingegen in Ungarn, in Rumänien sowie in der Slowakei  schon weit mehr als die jeweiligen Quoren erreicht sind. Die Initiatoren setzen daher nunmehr vornehmlich ihre Hoffnungen auf weitere Zustimmung aus Irland, Schweden, Dänemark, Deutschland, Österreich und Italien, wo nicht zuletzt aus Südtirol viel Sympathie zu erwarten sein dürfte.

Reinhard Olt gehörte 27 Jahre der Frankfurter Allgemeinen Zeitung an und wirkte 18 Jahre als deren Politik-Korrespondent in Wien, wo er jetzt lebt. Seit 2012 lehrt er an österreichischen und ungarischen Hochschulen.


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Nachdem der Autorin Monika Maron vom Verlag S. Fischer die Zusammenarbeit aufgekündigt wurde, weil sie in einem „rechten“ Verlag veröffentlicht hätte, rufen Jörg Bernig und Uwe Tellkamp zur Mäßigung auf. Sie warnen vor den aktuellen gesellschaftlichen Entwicklungen. Wir bringen ihre Warnung im Wortlaut.

In großer Sorge und mit Entschiedenheit stellen wir uns vor die Buchhändlerin, Verlegerin und Veranstalterin Susanne Dagen. Desgleichen treten wir an die Seite unserer Kollegin Monika Maron, der die weitere Zusammenarbeit mit dem Verlag S. Fischer aufgekündigt wurde, weil sie in der edition buchhaus loschwitz, dem Verlag Susanne Dagens, einen Band mit Essays veröffentlicht hat. Wohlgemerkt: nicht was Monika Maron in ihren „Essays aus dreißig Jahren“ geschrieben hat, war für S. Fischer inkriminierend, sondern daß sie es in Susanne Dagens edition buchhaus loschwitz publiziert hat. Susanne Dagens Buchhandlung, ihr dort angeschlossenes KulturHaus und der Verlag edition buchhaus loschwitz werden als Ort (neu)rechten Denkens stigmatisiert und das, bei Lichte besehen, schlicht aus dem Grund, weil Susanne Dagen sich einer Festlegung auf ein bloß irgendwie links geartetes Denken entzieht und stattdessen einen Ort bietet, der für alle offen ist.

Unsere große Sorge erwächst aus Beobachtungen und Erfahrungen, die wir selbst während der letzten Jahre gemacht haben. Wir stellen eine Verwahrlosung und gewalttätige Aufladung der Berichterstattung und Kommentierung fest, wenn über Positionen und Menschen geschrieben und gesprochen wird, die sich kritisch zu problematischen Entwicklungen in diesem Land äußern – sei das zu Fragen der Meinungsfreiheit, der Verquickung von Politik und Medien, der Migrationspolitik, der Erscheinung des Islams in unserer Gesellschaft oder der Beschneidung verfassungsmäßig festgeschriebener Freiheiten.

Mit großer Sorge blicken wir auf uns nachgerufene Formulierungen wie: „pegidafiziert“, „rassistisch“, „ausländerfeindlich“ oder „definitiv neurecht[s]“. Wir fragen: Wohin soll das führen? Was soll der Schritt sein, der auf derlei verbale Attacken folgt? Oder: Welchen Folgeschritt sollen solche Attacken vorbereiten?

Wir leben in einer Zeit enormer Umbrüche. – Diskussion? Ja. Streit? Ja. Diffamierung? Nein. Denunzierung? Nein. Ausgrenzung? Nein. Verbale Gewalt? Nein und nein! In großer Sorge um die Entwicklung in unserem Land rufen wir zu Mäßigung im Umgang miteinander auf.

Wir von FREILICH schließen uns dem Aufruf an!

Den Internetauftritt von „buchhaus loschwitz“ finden Sie HIER. Der Aufruf wurde als erstes auf der Facebook-Auftritt von TUMULT veröffentlicht.

Im aktuellen Heft FREILICH 10 spricht Uwe Tellkamp über das Leben im Westen, den Widerstand im Osten und die durch Gleichgültigkeit bedrohte Identität.

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