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April 2021

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Die Grünen haben das Tarnen und Täuschen perfektioniert und wissen, wie sie ihre linksextremen Wurzeln und Hintergründe geschickt verschleiern (wenn es darauf ankommt). Wir zeichnen die Konturen dieser linksextremen Gruppe nach und sehen uns ihre Netzwerke im Medienbereich an.

Einer der wichtigsten, wenn nicht der entscheidende Faktor für den politischen Erfolg und Einfluss der Grünen, der weit über ihre zumeist einstelligen Wahlergebnisse hinausgeht, sind die Medien. Nur durch deren Unterstützung und dank der engen Verflechtung mit den wichtigen Medien des Landes, der Kommunikations- und Kreativbranche, konnten die Grünen zur bestimmenden politischen Kraft der vergangenen Jahre und Jahrzehnte aufsteigen.

Die Medienbranche, die linken Parteien im Allgemeinen und die Grünen im Besonderen sind eine symbiotische Beziehung eingegangen. Viele Journalisten und Medienleute stehen den Grünen politisch und ideologisch nahe, oder besser: Ein großer Teil der Journalisten sympathisiert oen mit den Grünen, fühlt sich ihnen verbunden. „Grüne Wertmuster und Themen erhalten durch viele Medien einen Verstärkereffekt.“

Bis heute sind die Grünen eine kleine Partei geblieben, aber ihre Anliegen haben das ganze Land politisch und gesellschaftlich durchdrungen. Sie fanden besonders viele Anhänger in den akademischen Milieus, bei Studenten, Lehrern, in den Medien, bei Kulturschaffenden aller Art, was ihre kulturelle Dominanz erklärt.

Giovanni di Lorenzo, Chefredakteur der „Zeit“

Medien und Journalisten unterstützten die grüne Bewegung von Anfang an, standen ihr stets wohlwollend gegenüber. Der deutsche Kommunikationswissenschaftler Siegfried Weischenberg hat 2004 erhoben, dass 36 % der deutschen Journalisten mit den Grünen sympathisieren. Das heißt, fünfmal mehr Medienleute als Wahlberechtigte sind grünenaffin. In Österreich ist die Situation ähnlich: Der Kommunikationswissenschaftler Andy Kaltenbrunner hat für die Studie „Österreichs Medienmacher und ihre Motive“ zwar nicht die Parteipräferenzen, aber die politische Ausrichtung unter den heimischen Journalisten abgefragt. Demnach verorten sich zwei Drittel der Wiener Journalisten im politisch linken Lager („links“ bzw. „eher links“) und nur zwölf Prozent im „rechten“ bzw. „eher rechten“ Lager. Bei einer repräsentativen Befragung der Freien Universität Berlin im Jahr 2010 gaben 26,9 % der deutschen Politikjournalisten an, sie stünden den Grünen nahe, 5,5 der SPD, 9,0 den Unionsparteien, 7,4 der FDP und 4,2 der Linken297. Bei einer Umfrage der Universität München im Jahr 2017 positionierten sich die meisten deutschen Journalisten politisch links der Mitte.

Auf einer Skala von 0 (links) bis 10 (rechts) lag der Mittelwert bei 3,96298. „Journalisten sehen sich gern als mutige Streiter wider den Mainstream. Leider legen die Zahlen nahe, dass es mit dem Widerspruchsgeist nicht so weit her ist. Die meisten Medienmenschen bewegen sich in einem Umfeld, in dem fast alle so denken wie sie selbst.“

Zweidrittel der im Meinungsgeschäft Tätigen sympathisiert mit Rot-Grün.

„Der Spiegel“

Aktuelle Studien und Befragungsergebnisse liegen derzeit nicht vor, aber seit die Grünen von der Krise der Sozialdemokratie und der Greta-Thunberg-Bewegung massiv profitieren, dürfte auch der Anteil an grünenaffinen Journalisten eher gestiegen sein. Die in der Medien- und Kommunikationsbranche Beschäftigten repräsentieren nicht die Gesellschaft, sind kein Abbild von ihr, sie stehen in Österreich und Deutschland politisch deutlich weiter links als die Bevölkerung.

Dieser Umstand bedeutet eine dauerhafte Beeinflussung, Verzerrung bzw. Störung des öffentlichen Diskurses und der öffentlichen Meinung zugunsten linker Parteien sowie eine permanente, strukturelle Benachteiligung und Diskriminierung aller nichtlinken Kräfte. Die Rahmenbedingungen sind durch diese mediale Schieflage für konservative, liberale, patriotische und rechte Parteien deutlich schlechter als für die Grünen.

Das ist für Gesellschaft, Demokratie und Rechtsstaat hochproblematisch, weil sich linke Journalisten in der Regel nicht als Berichterstatter, sondern als Politaktivisten, als politische Player begreifen. Das Berufsbild hat sich in den vergangenen Jahren gewandelt, der sogenannte Meinungs- bzw. Haltungsjournalismus hat sich durchgesetzt. Längst gilt das  Gegenteil des vom TV-Journalisten Hanns Joachim Friedrichs geprägten Grundsatzes: „Ein Journalist macht sich mit keiner Sache gemein, auch nicht mit einer guten.“

Der linke Meinungsdrall der Medien wird zu einer Gefahr für die öffentliche Meinungsbildung und Demokratie, wenn er zum unhinterfragten Mainstream wird, wenn Dogmen und Meinungen zu Wahrheiten und Fakten gerinnen. Man will die Menschen nicht informieren, sondern erziehen, steuern, indoktrinieren, disziplinieren, zumal sich der gemeine linke Haltungsjournalist intellektuell wie moralisch dem „kleinen Mann von der Straße“ überlegen fühlt, er dermaßen davon überzeugt ist, auf der richtigen Seite der Geschichte zu stehen und für die gute Sache zu kämpfen, dass er seine Überzeugungen und Ziele für alternativlos, sprich: nicht verhandelbar hält. Mainstreammedien liefern zu jeder Information stets die richtige Haltung, Sichtweise, Interpretation und Meinung mit. Die ist praktisch immer grün-links. Nicht der Rezipient soll sich seine Meinung, sein Weltbild auf Basis möglichst neutraler Informationen, die er von möglichst objektiv berichtenden Medien bezieht, bilden, die richtige Haltung und Denkanleitung ist im modernen, politisch korrekten Journalismus in jedem Bericht, jeder Nachricht und jeder Information inkludiert. Man hat über Jahre hinweg eine grün-linke Meinungsblase und mediale Echokammer geschaffen. Sie unterscheidet sich neben der Ideologie nur in einem Punkt von den in linken Medien gern und oft kritisierten rechten Blasen: Sie ist viel größer und wirkmächtiger.

Bei der oben angeführten Studie der Universität München gaben 66,7 % der befragten Journalisten an, ihre Aufgabe sei es, „Toleranz und kulturelle Vielfalt“ zu fördern. Nicht einmal die Hälfte sieht hingegen ihre Aufgabe als Journalisten darin, „Menschen die Möglichkeit zu geben, ihre Ansichten zu artikulieren“. Der Journalist als politischer Erzieher, als Priester und Verkünder einer weltlichen Politreligion.

Dieser missionarische Eifer der grün-linken Journalisten und Medienmacher lässt keinen echten Diskurs im Sinne eines gleichberechtigten Austausches von Argumenten zu. In den Mainstreammedien und der breiten Öffentlichkeit finden nur noch Scheindebatten innerhalb eines eng abgesteckten Meinungskorridors statt; über die großen Zukunftsfragen darf nicht mehr diskutiert werden. Das gilt für Umwelt-, Sozial-, Energie-, Sicherheits-, Integrations- und Einwanderungspolitik. Grün-linke Politik wird in diesen und anderen Politikfeldern von der politmedialen Elite als alternativlos dargestellt. Über die Alternativlosigkeit linker Utopien herrscht dank der kulturellen Hegemonie der Grün-Linken in Medien, Wissenschaft, Zivilgesellschaft Einigkeit. Alternativlos ist im Zusammenhang mit Politik ein Euphemismus für undemokratisch, für autoritär.

Die vor allem von den Medien betriebene Diskursvermeidung wird in der sogenannten Klimadebatte besonders deutlich, die keine mehr ist, weil kritische Meinungen geächtet, ignoriert und de facto nicht mehr zugelassen werden. So forderte der ORF-Wetterchef Markus Wadsak: „Klimaleugner sollen keine Bühne in den Medien bekommen“. Und auch hier bestimmen die Grün-Linken, die sich dank höherer Einsichten, die nur ihnen zugänglich sind, selbst ermächtigt haben, darüber, was noch erlaubte Zweifel sind und was bereits unter Klimaleugnung fällt.  Da sogenannten Klimaleugnern keine medialen Plattformen mehr geboten werden, es ihnen verunmöglicht wird, sich in der Öffentlichkeit zu artikulieren, herrscht, wie Grüne und Experten gern betonen, Einstimmigkeit darüber, dass der Mensch der Hauptverursacher des Klimawandels sei. Alle sind einer Meinung, weil abweichende Standpunkte geächtet, verfolgt und unterdrückt werden. Ähnlich verhält es sich bei politischen Diskussionen: Rechte Meinungen sind keine, Rechte verbreiten keine Meinungen,  sondern aus schließlich Hass und Hetze. Weshalb die Äußerungen von rechten Abweichlern generell bekämpft, verfolgt, kriminalisiert und nach Möglichkeit verboten werden müssen.

Besonders intensiv ist die Unterdrückung rechter, oder besser: unliebsamer Positionen seit dem medialen Sündenfall von Köln. In der Silvesternacht 2015/16 wurden Hunderte Frauen auf der Kölner Domplatte von überwiegend nordafrikanischen Zuwanderern massenhaft sexuell belästigt. Mainstreammedien, Politik und Behörden versuchten, diese Vorfälle zu vertuschen, was aber nicht gelang, da alternative und soziale Medien über die Geschehnisse informierten und so die politisch korrekte Schweigemauer der Mainstreammedien unterspülten. Seither stehen diese Onlinekanäle, die das Informationsmonopol, die Meinungs- und Deutungshoheit der Mainstreammedien durchbrochen haben, unter Dauerbeschuss grüner und linker Kräfte – man wir‑ ihnen die Verbreitung von Fake News, Hass und Hetze vor.

Es geht aber nicht um Hass, Lügen und Desinformation, sondern um die Deutungs- und Meinungshoheit, die die Grünen und ihre Helfershelfer mit Zähnen und Klauen verteidigen. Schließlich sind die mit ihnen ideell verbundenen Mainstreammedien eine unverzichtbare Stütze ihrer Macht, vom Erfolg und der Bedeutung dieser Medien hängt der Erfolg, ja das politische Überleben der Grünen ab.

Die linken Mainstreammedien greifen seit 2015, seit die sogenannten rechtspopulistischen Kräfte an Zulauf gewonnen haben, aktiv und offen in Wahlkämpfe ein. Man versucht seither nicht einmal mehr, eine objektive und unabhängige Berichterstattung vorzutäuschen. Besonders deutlich wurde das im bereits erwähnten Bundespräsidentschaftswahlkampf 2016, wo die Medien fast geschlossen offen Wahlkampf für den Kandidaten der Grünen, Alexander Van der Bellen, betrieben.

Nach der Nationalratswahl 2019 hat sich ein Großteil der Medien massiv für das Zustandekommen einer türkis-grünen Koalition eingesetzt und mit entsprechender Berichterstattung versucht, die Österreicher auf diese Koalitionsvariante einzustimmen. Erst durch die Propaganda und Stimmungsmache der Mainstreammedien und der durchgängig positiven Berichterstattung über die Grünen stiegen auch die Zustimmungswerte in der Bevölkerung für die türkis-grüne Koalition. Man machte sich mit der „guten“, sprich: der grünen Sache gemein.

Nächste Woche geht es weiter mit den „Strategien der Grünen“. Oder hier die ganze Studie gleich ONLINE lesen oder IM FREILICH BUCHLADEN BESTELLEN.

Zum Thema:

Die Geschichte der Grünen – Vorgeschichte und Anfänge

Die Geschichte der Grünen – Parteiwerdung und Unterwanderung

Die Geschichte der Grünen – Kommunistische Wurzeln

Strategien der Grünen – Gewalt und Extremismus (Teil I)

Strategien der Grünen – Gewalt und Extremismus (Teil II)

Strategien der Grünen – Klimakampf ist Klassenkampf (Teil I)

Strategien der Grünen – Klimakampf ist Klassenkampf (Teil II)

Strategien der Grünen: Angst, Schuld und Erpressung (Teil I)

Strategien der Grünen: Angst, Schuld und Erpressung (Teil II)

Studie: Die Grünen als Verbotspartei (Teil I)

Studie: Die Grünen als Verbotspartei (Teil II)


Neues Jahr, neue Inhalte. FREILICH startet die Buchreihe POLITIKON. In Band 2 schreibt Irfan Peci über den Ruf der Islamisten. Wer ihn verbreitet, wer ihm folgt und wie man ihn zum Schweigen bringt.

HIER im FREILICH Buchladen bestellen.

Wir haben mit Medienmacher Stefan Magnet über sein Buch „Nach Corona: Warum die Globalisten scheitern werden und die Menschheit erwacht“ und die Entwicklungen im Zuge der Corona-Krise gesprochen.

FREILICH: Herr Magnet, lassen Sie uns über Ihr Buch „Nach Corona: Warum die Globalisten scheitern werden und die Menschheit erwacht“ sprechen. Sie kamen damit Ende des letzten Jahres raus und sehen die Krise ganz offenbar als Chance.

Stefan Magnet: Ja, das ist richtig. Die Corona-Krise hat die momentanen sozialen, politischen und ökonomischen Dinge gewissermaßen als misstönender Schlussakkord zusammengefasst, denn die Wirtschaft und das Geldsystem stehen ja seit spätestens 2007 am Abgrund, und es hätte auch vor 2020 jederzeit zum Kollaps, zum großen Crash kommen können. Jetzt wollen die Verantwortlichen für die katastrophale Schieflage die Pandemie-Krise nutzen und im Windschatten des Ausnahmezustandes vollendete Tatsachen schaffen.

Das Buch „Nach Corona: Warum die Globalisten scheitern werden und die Menschheit erwacht“ von Stefan Magnet können Sie HIER bestellen.

Die „Neue Weltordnung“ der radikalen Globalisten soll realisiert werden. Instrumentalisierte Staaten zeigen sich als willfährige Vollstreckungsgehilfen gegen die Völker und das medial gehypte Angstszenario soll die Menschen panisch und dann gefügig machen. Inszeniert „allwissende“ Machthaber übernehmen die Erlöserrolle und führen die Schäfchen zum gewünschten Ort. Wir sehen das bereits bei der Impfthematik, die ja aus pharmakologisch-medizinischer, ökonomischer und moralischer Sicht ein übles Kasperltheater allerdings mit ernsten, gesundheitlichen und staatsbürgerlich entmündigenden Folgen darstellt.

Vom Erwachen der Menschheit noch keine Spur…

Zugegeben. Jedenfalls aktuell noch nicht umfassend. Trotzdem hat die Wirklichkeit schon Millionen wachgerüttelt. Das sehen Sie nicht zuletzt an den „Querdenker“-Demos in Wien und Berlin, in den Niederlanden, in Italien. Die Einschläge der machtseitig genutzten Virusbedrohung kommen den Menschen offenbar mittlerweile zu nahe und immer näher. Die verordneten Beschränkungen zur Pandemie-Bekämpfung dringen als Einschnitte immer mehr in den persönlichen Bereich vor. Immer mehr Menschen werden in ihrer intimsten Wohlfühlzone gestört und sagen: So kann und will ich nicht weitermachen. Und sie erkennen: Ich kann mich dieser miesen Lage nicht entziehen, indem ich mich abwende und fliehe.

Der Verhaltensforscher Eibl-Eibesfeldt hat festgestellt, „Verdrängung und Wirklichkeitsflucht kennzeichnen insbesondere unseren Umgang mit brennenden Zeitproblemen“, was aber offensichtlich nur so lange gilt, so lange diese Probleme zur Lösung an die Politik und ihr Personal weiter delegiert werden können. Wenn es allerdings eng, beengend wird, wenn die Einschränkung der Grundrechte, die allgemeine Bevormundung, die Ausgangssperren überhandnehmen, wachen die meisten auf. Das Freiheitsbedürfnis, der Drang zur Eigenbestimmtheit ist bei den meisten Menschen ja letztlich durchaus noch vorhanden.

Ist das, wird das der Stolperstein für die Globalisten?

Einer von vielen. Weltweit hat sich doch längst ein Wandel vollzogen. Trotz suggerierter Meinungsvielfalt und einer irrsinnigen Informationsflut haben wir in Europa noch nicht ganz mitbekommen, dass sich der Nationalismus weltweit wieder auf dem Vormarsch befindet. Schauen Sie nur nach Osteuropa. National gesonnene Regierungen haben sich da durchgesetzt. In diesen Staaten gibt eine Politik den Ton an, die die eigene Bevölkerung und deren Kultur und deren Identität in den Mittelpunkt stellt.

Das bedeutet, dass trotz aller wirtschaftlicher oder gesellschaftlicher Zugeständnisse an die Globalisierung das eigene Land, das eigene Volk, der eigene Fortschritt und Nutzen an oberster Stelle stehen. In der durch die Globalisierung bewirkten Aufweichung kultureller und identitärer Abgrenzungen haben die meisten Staaten und Völker um eine Positionierung gerungen. Und ihre Antwort war: Vernetzung und Austausch? Ja! Auflösung unsrer selbst? Nein!

Stehen wir Europäer, die Österreicher, die Deutschen an dieser Weggabel?

Oh ja. Und wie gesagt, den Allermeisten ist das irgendwie bewusst. Der Widerstand gegen die Fremdbestimmung wächst. Der europäische Mensch ist seit vielen Jahrhunderten auf der Suche nach seinem richtigen, seinem stimmigen Weg. In der aktuell besonders spürbaren europäischen Identitätskrise erkennen wir das Ergebnis einer Entwurzelung, die zwar in den letzten Jahrzehnten umfassend vorangetrieben wurde, aber geistesgeschichtlich viel weiter zurückreicht. Ich nenne nur die geopolitischen Machtverschiebungen im 20. Jahrhundert, die industrielle Revolution, die Oktoberrevolution, die Französische 1789 und natürlich auch die Christianisierung.

Um sich selbst zu finden, reicht es nicht, die 60er Jahre mit dem 68er-Mythos wiederzubeleben. Wir müssen vielleicht auch unsere mythischen Urquellen wiederentdecken. Nur aus einem sehr tief reichenden, kulturellen Verständnis europäischer Besonderheiten ist ein erfolgreicher Widerstand gegen den Diebstahl unsrer Freiheit und unsrer Identitäten möglich. Corona zeigt uns als Signum einer epochalen Umbruchszeit den Weg.

Herr Magnet, vielen Dank für das Gespräch!

Stefan Magnet ist freier Journalist und selbständiger Werbeunternehmer. Neben seinem Video-Blog auf Youtube mit 56.000 Abonnenten engagiert er sich stark bei der Zeitung „Wochenblick“. Der mehrfache Vater verbringt seine Freizeit gerne mit seinen Kindern, beim Sport, in der Natur und in den Bergen.  


Neues Jahr, neue Inhalte. FREILICH startet die Buchreihe POLITIKON. In Band 2 schreibt Irfan Peci über den Ruf der Islamisten. Wer ihn verbreitet, wer ihm folgt und wie man ihn zum Schweigen bringt.

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In Lagos, der Hauptstadt Nigerias, lebten 1995, also knapp vor der Jahrtausendwende, rund sechs Millionen Menschen, ungefähr so viele wie heute im Großraum Madrid. In zehn Jahren werden in und um Madrid vermutlich noch immer ca. sechs Millionen Menschen leben, in Lagos werden es rund 25 Millionen sein.

Ungefähr so viele Menschen, wie in den drei Beneluxstaaten zusammen. Es geht um eine einzige Stadt in Afrika. Die Bevölkerung am schwarzen Kontinent wird sich nach derzeitigen Prognosen bis 2050 auf 2,6 Milliarden verdoppeln. Bis 2100 sollen es vier Milliarden sein.

Migrationsdruck und offene Grenzen – wie wird es in Europa weitergehen? Antworten darauf lesen Sie im POLITIKON „Das Lob der Grenze“ von Heinrich Sickl.

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Auch im Islamgürtel, der sich von Marokko bis Indonesien erstreckt, steigen die Geburtenzahlen dramatisch. Allein im arabischen Raum ist die Bevölkerung von 70 Millionen im Jahr 1950 auf 400 Millionen explodiert. In 30 Jahren werden es 650 Millionen sein. Das Durchschnittsalter der Bevölkerung im islamischen Raum ist im Vergleich zum Westen extrem niedrig. Beispiel Pakistan: 39 Prozent der Bevölkerung sind unter 14 Jahren alt. Ein beunruhigende Vorstellung: das kleine, überalterte, kinderarme und erschlaffte Europa umgeben von Staaten, in denen die Zahl der jungen, hungrigen Männer gerade explodiert, die ihre Länder re-islamisieren, sprich: radikalisieren. Europa wird hingegen von naiven Frauen und feminisierten Männern regiert: von der Leyen, Merkel, Macron etc. Sie beschäftigen sich mit Feminismus, Schwulenrechten, CO2-Ausstoß, dem Kampf gegen rechts – und blenden die überlebenswichtigen Fragen aus.

Aus diesem Grund betrachten viele der „überzähligen“ jungen Männer aus dem Islamgürtel Europa als leichtes Beuteland. Leider zu Recht. Das kann man in den Zeitschriften des „Islamischen Staates“ (IS), in Predigten von Imamen oder einschlägigen Foren in den sozialen Medien lesen bzw. hören.

Abermillionen Menschen sitzen auf ihren gepackten Koffern und wollen nach Europa kommen, wo trotz Wirtschaftskrise die Sozialgelder noch immer reichlich fließen. Das weiß man in Berlin, Brüssel und anderswo in Europa. Auf der Website des deutschen Verteidigungsministeriums heißt es: „Immer mehr Afrikaner machen sich in Richtung Norden auf und riskieren ihr Leben. Was sie antreibt, ist der Gedanke, die Lebensumstände für sich und ihre Familien zu verbessern. Experten prognostizieren, dass der Migrationsdruck weiter  steigen wird.“

Und obwohl das seit Jahren bekannt ist, sind – bis auf wenige Ausnahmen – weder die europäischen Nationalstaaten noch die EU darauf vorbereitet. Es gibt keinen Plan, wie mit dem stetig steigenden Migrationsdruck, der sich rund um Europa aufbaut, umgegangen werden soll.

Dabei sind sich Politiker, Gutmenschen und Open-Borders-Fanatiker offenbar nicht bewusst, was auf Europa zu kommt, wie explosiv die Lage in Afrika und dem islamischen Raum ist. Der Demograf Gunnar Heinsohn hat es in seinem Buch „Söhne und Weltmacht“ eindrucksvoll dargelegt. Je mehr junge Männer es in einem Land, einer Region gibt, desto kriegerischer, aggressiver, expansiver verhält es  sich. Man spricht von einem „Youth Bulge“, einem Jugendüberschuss. Je größer dieser ist, desto gefährlicher.

Heinsohn hat einen Kriegsindex entwickelt, der das Verhältnis zwischen den 15–19-jährigen und den 55–59-jährigen Männern angibt. In europäischen Ländern liegt dieses Verhältnis, dieser Index deutlich unter 1. Auf 1000 ältere Männer, die bald ihre Posten und Jobs räumen werden, kommen je nach Land 500 bis 800 junge Männer. In Deutschland liegt der Index (Stand 2018) bei 0,65, in Österreich bei 0,75. In afrikanischen Ländern ist er zum Teil zehnmal höher als in Europa. In Uganda warten über 8000 junge Männer auf die frei werdenden Positionen von 1000 alten Männern. Das führt zwangsläufig zu Spannungen und Konflikten. Je höher der Index, desto instabiler die Lage: „Ab Index 2,5 gibt es eine Skala von Reaktionen: Auswanderungsbegehren, Migration und Flucht, Kriminalität, Prostitution, Zwangsarbeit, individuelle Morddelikte, Bandenmorde, Terror, Putsch, Revolution, Bürgerkrieg, Vertreibung, Genozid, grenzüberschreitende Kriege.“

Das erleben wir gerade direkt vor und zunehmend auch hinter unserer europäischen Haustür: Krieg, Bürgerkrieg, Unruhen, Terror, Clanstrukturen etc. Die weitaus häufigste Reaktion auf einen hohen Kriegsindex, sprich: auf einen Überschuss von jungen Männern, ist laut Heinsohn… (weiterlesen im FREILICH Politikon „Das Lob der Grenze“)

Europäische Erbschuld, europäische Geschichte und multikulturelles Europa – ist tatsächlich schon alles verloren?

Weiter lesen Sie auf rund 100 Seiten im POLITIKON „Das Lob der Grenze“.

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„Wider die Islamisten“ von Irfan Peci und „Die große Gleichschaltung“ von Norbert Borrmann sind unsere aktuellen Bücher im FREILICH Buchklub, die Sie mit der FREILICH Studie „Kurz muss weg“ über die Antiregierungsdemonstrationen in Österreich als Bonus im Hattrick erhalten. Der FREILICH Buchklub liefert Ihnen monatlich handverlesene Literatur, die man gelesen haben muss.

Das neue Buch „Wider die Islamisten“ von Irfan Peci ist aktuell in der FREILICH Politikon-Reihe erschienen und analysiert die Endzeitprophezeiungen, Ideologie, Strategie und die Propaganda der Islamisten. Peci ist sich sicher: Eine freie Gesellschaft kann eine Islamisierung nicht akzeptieren. Daher ist es wichtig, Strategien gegen die Islamisten zu entwickeln. Einsatz für Freiheit heißt: Widerstand gegen jegliche Islamisierung. Dazu braucht es konkrete Strategien. Peci geht in seinem neuen Buch darauf ein. Als Mitglied des FREILICH Buchklubs erhalten Sie das Buch vom Autor handsigniert!

„Die große Gleichschaltung“ von Norbert Borrmann analysiert folgende Punkte:

1. Globalisierung bedeutet Amerikanisierung. Die angebliche wechselseitige Bereicherung durch fremde und ferne Kulturen entpuppt sich als Farce zugunsten einer Standardisierung von Kunst, Musik, Kultur und Sprache.

2. Der Traum vom Weltstaat wird zum Alptraum, weil die Einebnung der Unterschiede ganzer Völker und Kulturen im Zuge der Globalisierung damit unwiderruflich verknüpft ist.

3. Dasselbe gilt für das Konzept „Multikulturelle Gesellschaft“. „Bunt“ führt zu „grau“, was die Befürworter dieser Ideologie freilich ebensowenig stört wie die Tatsache, daß die vorgeblichen Antikapitalisten mit der Schaffung einer „industriellen Reservearmee“ (Karl Marx) zuvorderst den Kapitalismus bedienen.

Plus die FREILICH Studie über die Corona-Proteste und Antiregierungsdemonstrationen in Österreich als Bonus:

Demonstrationen sind wie die Spitze eines Eisbergs. Sie ragen aus einer Oberfläche heraus, die noch glatt und friedlich ist. Und dennoch muss man vermuten, dass da noch viel mehr lauert. So ist es auch mit den Corona-Demos in Österreich. In einem Land, das immer sehr gute Untertanen gehabt hat, gehen Menschen plötzlich auf die Straße und protestieren gegen Lockdown-Maßnahmen und die Regierung. Wir haben die Proteste begleitet, verschiedene Randphänomene analysiert und versuchen eine mehrstimmige Interpretation der Protestbewegung gegen Lockdown und Regierungsmaßnahmen.

Im FREILICH Buchklub-Hattrick erhalten Sie die FREILICH Studie als Bonus zu den Buchklub-Büchern!

Und so funktioniert’s

Als Kenner der patriotischen Medienlandschaft haben wir den Finger am Puls der Zeit und wissen, welche Themen gerade unter den Nägeln brennen. Wir haben den Überblick, welcher Autor welche Lösungsansätze parat hält und welche Bücher es wert sind, dazu gelesen zu werden. Dieses Wissen teilen wir mit unseren Lesern und geben ihnen jetzt auch die Möglichkeit, bei der politischen Literatur immer am aktuellsten Stand zu bleiben.

Als Mitglied des FREILICH Buchklubs senden wir Ihnen jeden Monat das beste Buch zum aktuellsten Thema (Durchschnittspreis rund EUR 25,00 pro Buch, zzgl. Versandkosten). Der FREILICH Buchklub liefert spannende Themen und politische Bildung aus der Feder renommiertester Autoren. Mit Ihrer Mitgliedschaft im FREILICH Buchklub verpassen Sie keinen Trend mehr und bekommen die Antworten von morgen schon jetzt – inklusive „Zuckerl“/Bonus/Goodie – zugesandt. Dabei bezahlen sie nur den aktuellen Buchpreis und können Ihre Mitgliedschaft jederzeit kündigen!



Neues Jahr, neue Inhalte. FREILICH startet die Buchreihe POLITIKON. In Band 2 schreibt Irfan Peci über den Ruf der Islamisten. Wer ihn verbreitet, wer ihm folgt und wie man ihn zum Schweigen bringt.

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Der Kunstbegriff der „Islamophobie“ bleibt wegen seiner Ungenauigkeit höchst umstritten. Weil er gerade aufgrund dieser allseits bekundeten Unschärfe als Kampfbegriff geeignet ist, endet er in der akademischen Debatte zumeist keine breite Akzeptanz.

Ernsthafte Debatten, die sich um diesen Begriff ergeben, sind wissenschaftlich unmöglich, sowohl Begriffsgeschichte als auch einschlägiger Charakter seiner Proponenten sollten ihn eigentlich außerhalb des öffentlichen Diskurses stellen. Dennoch war er breit genug in Verwendung, um gerade durch Unschärfe zum Bestandteil generalisierter Rassismus- bzw. Xenophobiedebatten zu werden. Infolge der Polarisierung landeten entsprechende Diskurse im Begriffsfeld des Kulturkampfes, wurden „entlang ethnischer bzw. völkischer Grenzziehungen und dem Topos kulturelle Überfremdung“ geführt.

Die Politisierung des Begriffs trotz seiner – ernsthaften Wissenschaftlern zufolge – akademisch unredlichen Natur fand kräftigen Aufwind durch die offenkundig politische Motivation von Akteuren wie der OIC oder SETA. Diese nahmen die Vermischung und Unschärfe der Begrifflichkeit dankbar auf und ermöglichten dieser erst die öffentliche Geltung. Es ist auch diese konstruierte „Islamophobie“, welche dazu führte, dass sogar die Vereinten Nationen im Jahr 2004 die Scheinthematik in eine Vortragsreihe unter dem Motto „Unlearning intolerance“ inkludierten. Neben anderen Formen der Intoleranz fand auch „Islamophobie“ umfassende Behandlung. Der damalige UN-Generalsekretär Kofi Annan zog sogar den problematischen Antisemitismusvergleich und attestierte dem Westen eine „tief verwurzelte Feindschaft“ gegenüber den Islam.

Ob sich Annan der Tragweite seiner Äußerung bewusst war oder nicht – seine These lässt sich schlichtweg nicht belegen. Für Pfahl-Traughber stellt die fehlende Abgrenzung und schleichende Entdifferenzierung gegenüber dem Rassismusbegriff ein Problem dar. Weiters gilt laut dem Politologen als umstritten, dass „in den Begriff Islamophobie aber auch Dimensionen eingeschrieben sind, die zum Grundbestandteil jeder liberalen und aufgeklärten Gesellschaft gehören und insofern berechtigte Kritik an europäischem Rassismus vermischt wird mit der islamistischen Intention, Freiheit und Aufklärung abzuwehren.“ Darüber hinaus definiere Hafez in seinen „Islamophobie“-Berichten den Begriff überhaupt als „antimuslimischen Rassismus“. Schließlich besteht für Pfahl-Traughber „ein anderes Problem […] darin, dass mit ‚Islamophobie‘ islamistische Organisationen eine Immunisierung vor Kritik beabsichtigen.“

Gerade in Bezug auf den letzten Punkt ist auffällig, dass gemäßigte europäische Muslime die schärfsten Kritiker des „Islamophobie“-Kampfbegriffes sind. Eindrucksvolles Beispiel hierfür ist eine Aussendung der „Initiative Liberaler Muslime Österreichs“ (ILMÖ) vom 20. April 2006, die den Terminus als „niederträchtiges Werkzeug radikaler Islamisten“ einordnete. Dieser ermögliche eine Art „Islamophobiekeule“, welche Islamisten nur dazu diene, ihre Außenwirkung aufzupolieren. Für die ILMÖ passte damals Islamkritik klar in die Meinungsfreiheit und nicht zur Einordnung ins Begriffsfeld Rassismus/„Islamophobie“.

Bemerkenswert ist die Deutlichkeit der ILMÖ wider den Begriff: Es handele sich bei der Kampagne für den „Islamophobie“-Begriff „um eine europaweite konzertierte Kampagne gegen die Meinungsfreiheit, der sich alle aufgeklärten Menschen und liberalen Muslime in den Weg stellen müssen.“ Aussagen und Veranstaltungen in Europa, die sich um den Begriff formierten, bezweckten, „unter dem Deckmantel des Kampfbegriffes ‚Islamophobie‘ jegliche Kritik am Islam und an radikalen Islamisten wie der Muslimbruderschaft, Millî Görüş, ATIB oder Salafisten im Keim zu ersticken.“ Der damalige Präsident der Gruppierung, Amer Albayati, sah eine „gefährliche Kampagne“ und stellte heraus, dass es „niemals Islamophobie sein kann, wenn man im Rahmen der Meinungsfreiheit offenkundige Fehlentwicklungen kritisiert“. In ganz Europa beobachte man einen Versuch, „mit diesem von dubiosen Islamisten erfundenen Kampf begriff Kritiker mundtot zu machen“.

Zu einer ähnlichen Schlussfolgerung kam der Philosoph Pascal Bruckner, der vor einer Gleichsetzung der freien Ausübung von Religion in den westlichen Demokratien mit einer Verteidigung von Fanatismus warnte. Für ihn gebe es das Recht auf Religionsfreiheit nur in Symbiose mit jenem auf Meinungsfreiheit. Man müsse für Kritik offen bleiben und jeglichen Extremismus bekämpfen. Neben tatsächlichem Rassismus in Frankreich identifizierte Bruckner auch einen „imaginären Rassismus“, welchen die „Islamisten dem Westen und dem laizistischen Frankreich im Besonderen unterstellen“. Damit meinte er den „Islamophobie“-Begriff, an welchem zudem auch viele politische Linke festhielten. Für diese ergebe sich durch dessen Verwendung die Möglichkeit, „die muslimischen Einwanderer zu den neuen Entrechteten und Unterdrückten des Systems zu verklären“.

Die Wurzeln für dieses Phänomen sieht auch Bruckner in der Kultivierung von Schuldgefühlen im Hinblick auf das schlechte Gewissen westlicher Länder bezüglich totalitärer Systeme des 20. Jahrhunderts und der Kolonialgeschichte. Dieses Bewusstsein sei Wurzel für eine „fahrlässige Sympathie des Westes für den Islam“. Eine Sorge vor dem Einfall samt gesellschaftlichen Umwälzungen durch diesen sei nach jenem Weltbild nicht rational. Der „Islamophobie“-Vorwurf ist für Bruckner außerdem in der Position, jegliche Kritik am Islam außerhalb des Diskurses zu stellen. Fundamentalistische Strömungen und Dogmen innerhalb der Glaubensgemeinschaften würden nicht mehr vonseiten gemäßigter Muslime unterbunden. In die Konkurrenz der Minderheiten mische sich dazu ein Opferstatus, welcher sich nicht selten am Antisemitismusvorwurf orientiere. Dies gehe so weit, dass Kopftuchverbot und Diskussionen über die Reichung halal geschächteter Mahlzeiten zu einem ersten Schritt anti-muslimischer Verfolgung umgedeutet würden. Wer den Islam als mögliches ideologisches Fundament für extremistische Anschläge und Attentate diskutieren wolle, dem werde mit der Rassismuskeule aufgewartet.

In FREILICH POLITIKON Band 2 schreibt Irfan Peci über den Ruf der Islamisten. Wer ihn verbreitet, wer ihm folgt und wie man ihn zum Schweigen bringt.



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Das Compact-Magazin macht schon lange als nonkonformes Medium am Zeitschriftenmarkt auf sich aufmerksam. Immer wieder bringt das „Magazin für Souveränität“ verschiedene Spezialausgaben. Wir haben das neuste Sonderheft zum Thema „Antifa – die linke Macht im Untergrund“ durchgeblättert.

Allein schon die Tatsache, dass sich diverse Linksextremisten in sozialen Netzwerken über die neue Ausgabe des Compact-Magazins ausheulen, beweist, dass die Macher voll ins Schwarze getroffen haben. Denn das 82 Seiten lange Heft beleuchtet eine Szene, die es gewohnt ist, von Politik, Staat und Medien nicht beachtet zu werden.

Das Inhaltsverzeichnis der Compact-Ausgabe „Antifa“

Für die Sonderausgabe hat man diverse Netzwerke und Unterstützerkreise durchleuchtet. Im Abschnitt „Geld – Das Bündnis aus Elite und Mob“ haben die Compact-Macher z.B. der umstrittenen Organisation „Rote Hilfe („Schweigen ist Gold“) eine ausführliche Berichterstattung gewidmet.

Spannend auch die Darstellung, wie linke Ultras, vereint mit den Vereinen, die Macht in den Stadien übernehmen („Kampf um die Kurve“), wie linksradikalen Bands im Establishment und Rundfunk (Schrille Töne – roter Filz, Antifa ist Pop) eine Bühne geboten wird oder die Vorstellung diverser fragwürdiger „Journalisten“ und „Experten“ mit linksradikalem Hintergrund: schnell wird dem Leser klar, dass linksextreme Straftäter keine isolierten Schläger sind, sondern Teil eines umfangreichen Netzwerks.

Wie sich das auswirkt, wird in „Hochburgen der Gewalt“ gezeigt. Vom aktuellen Prozess wegen Bildung einer kriminellen Vereinigung rund um Lina E. aus Leipzig („Der blonde Engel – Terror aus Connewitz“), über diverse Szeneviertel (Friedrichshain, Connewitz und Hamburger Schanzenviertel), hin zu politischen Morden der Vergangenheit („Mord in Jin-Shan – Der Fall Gerhard Kaindl“), es zeigt sich: Antifa heißt brutale Gewalt. Dass dies keineswegs neu ist, wird im Kapitel „Jahre des Hasses“ offenlegt.

Vom besonders empfehlenswerten Überblick der Geschichte der Antifa (Zeit der Militanz – Von den Autonomen zur Staats-Antifa“), über Hintergrundinterviews und der Offenlegung erfundener Fälle rechter Gewalt: es wird kurz und knapp alles Wissenswerte zum Thema „Antifa“ vermittelt.

Eine Darstellung von linken Straftaten und die Möglichkeit diese zu melden, finden Sie unter www.linke-gewalt.info

Die aktuelle Ausgabe „Compact-Spezial“ können Sie

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Einem größeren Kreis ist Rolf Peter Sieferle heute als politischer Autor bekannt. Dabei darf aber nicht übersehen werden, daß er ein umfangreiches wissenschaftliches Werk hinterlassen hat.

Zu den wichtigsten Arbeiten aus seiner Feder gehören die hier in einem Band zusammengestellten Bücher „Bevölkerungswachstum und Naturhaushalt“ sowie „Die Krise der menschlichen Natur“.

Das die beiden Titel verbindende Thema ist jene große Transformation, die seit dem 18. Jahrhundert zur Ablösung des älteren – von der christlichen Religion wie dem Erbe der Antike – bestimmten Weltbildes durch ein neues führte. Nach Sieferles Meinung spielte dabei die Aufklärung nur eine Nebenrolle, da sie im Grunde weiter eine stabile, entweder in sich ruhende oder immer wieder ausgleichende Natur vorstellte.

Erst am Beginn des 19. Jahrhunderts wuchsen Zweifel an diesem Modell. Der Malthusianismus mit seiner Angst vor den Folgen einer Überbevölkerung war insofern symptomatisch. Allerdings konnte sich sein pessimistisches Deutungsmuster nicht gegen die optimistischen des Liberalismus wie des Sozialismus durchsetzen. Beide kehrten zu einem harmonischen Naturbild zurück, verknüpften es aber wirkungsvoll mit der Erwartung unbegrenzten wirtschaftlichen Wachstums und fortschreitender Weltverbesserung.

Für eine gewisse Zeit glaubten die Anhänger der beiden Ideologien sogar, daß die Evolutionstheorie Charles Darwins sie bestätige. Erst nach und nach begriffen sie, daß die Vorstellung vom Struggle for Life andere und härtere Lehre bereithielt. Der, wie Sieferle ihn nannte: eigentliche Sozialdarwinismus bot dagegen ein revolutionäres Modell der Daseinsdeutung, die auch in die mörderische Biopolitik des NS-Regimes mündete. Die aus der Abwehr dieser Konsequenz resultierende Naturblindheit moderner Weltanschauungen hielt Sieferle allerdings für einen Fehler, den es zu korrigieren gelte.

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Gewalt bei den Corona-Demos in Wien? Eskalationsversuche gingen jeweils von Linksextremisten aus und wurden von Teilen diverser Jugendkulturen dankbar angenommen.

Aggressive Stimmung bei den Antiregierungsdemonstrationen? Oder gar Gewalt? Wenn Innenminister und linke Medien von „Rechtsextremisten“ reden, die hier marschierten, müsste eigentlich alles klar sein. Das ist es allerdings ganz und gar nicht, denn die Demonstrationen verlaufen friedlich. Am 31. Jänner hat einerseits die Polizei eskaliert, andererseits sogenannte „Aktivisten“, die den Demonstrationszug blockieren wollten bzw. als linksextreme Szenefotografen mitschwammen. Die Blockaden sind Versuche der autonomen Szene, die Lage eskalieren zu lassen.

Linke „Barrikade“

Die erste Szene spielt sich am Nachmittag ab: Die Demonstration ist aus dem Polizeikessel ausgebrochen und zieht den Ring hinunter. Linksextremisten aus der autonomen Szene haben mit einem Transparent die Straße blockiert, das sie zusätzlich mit aufgereihten Parkbänken als „Barrikade“ absichern.

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Während die Demonstration in der Ferne zu sehen ist, stoßen sie auf Angehörige der Fußballszene, die die Bänke entfernen. Dann kommt es zwischen Hooligans und Linksextremisten zu einem kleinen Handgemenge. Immer in der Szene zu sehen: die linksextremen Aktivisten von „Presse Service Wien“. Immer dabei: Julia S., leicht erkennbar an Kamera und blondem Zopf. Dazu mindestens zwei linksextreme Begleiter als „Bodyguards“, die aus Antifa oder Migrantifa stammen. Wir erinnern uns: Die Arbeit der Fotoaktivisten dient auch zur Absicherung der eskalationswilligen Genossen, wie hier eben der Blockade. Die Anwesenheit der Fotografen ist kein glücklicher Zufall, sie sind Teil der Inszenierung. Sie stellen sicher, dass Propagandafotos vom Transparent entstehen und jeder potenzielle Angreifer fotografiert wird.

Nachdem aus dem Geplänkel abgesehen von Spiel und Spaß sowie Männlichkeitsritualen auf beiden Seiten inklusive Austausch von Beschimpfungen nichts wurde und von hinten bereits die Einsatzwagen der Polizei auftauchen, verzieht sich auch ein Gutteil der Linksextremisten nach links. Es bleiben nur jene stehen, die das Transparent halten. Ein Kordon von Polizisten stellt sich schützend um sie und zieht die Provokateure von links – nicht mehr gefilmt – kurz darauf von der Straße. Die Demonstration selbst ist da bereits friedlich ausgewichen und eine Straße früher abgebogen, um jeden Konflikt zu vermeiden.

Auseinandersetzung am Abend

Vor dem Polizeikordon erkennt man noch Lorenzo Vincentini: ganz in Schwarz gekleidet, vermummt, riesiges Teleobjektiv, dazu ebenfalls militante Begleiter als linksextreme „Bodyguards“. Er ist die Nummer zwei beim linksextremem Szeneprojekt „Presse Service Wien“ und spielt auch die Hauptrolle im zweiten Videoausschnitt, der am frühen Abend spielt.

Der autonome Aktivist hat hier – wie wohl bereits auf der Demo am 16. Jänner – versucht, aus nächster Nähe Menschen zu fotografieren, die nicht von ihm abgelichtet werden wollten. Zurückweisungen akzeptiert er aber nicht. Am 16. Jänner endete das „Nein“ mit einer „Watschen“ durch Fußballfans, am 31. Jänner hört man aus der Gruppe noch den Ruf „Hurensöhne, Lügenpresse“, erkennt ein kurzes Handgemenge, und ein Täter nebelt Fotografen und „Begleiter“ mit Pfefferspray ein. Ein sofortiges Eingreifen der danebenstehenden Polizei, die auch Pfefferspray abbekommt, endet mit einem kurzen Verfolgungslauf durch zwei Polizisten, die parallel mit Bauchlandungen scheitern. Der Täter, der sich wohl durch den linksextremen Aktivisten „gestalkt“ vorkam, entkommt und wurde nicht gefunden, weil er anscheinend nicht aus irgendeinem bekannten Szenezusammenhang stammt.

Die Videos zeigen sehr deutlich, wie linksextreme Aktivisten versuchen, die Wiener Demonstranten direkt zu provozieren bzw. welche Rolle Fotoaktivisten, die der autonomen Szene direkt angehören, spielen. Gruppen wie Autonome Antifa (w)“, „Plattform Radikale Linke“ und „Presse Service Wien“ versuchen, die Demonstrationen für ihre eigenen Zwecke zu nutzen, und wollen von der möglichen Eskalation profitieren.

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Die Burschenschaft­ hat eine lange Tradition, auf die wir mit Stolz zurückschauen dürfen. Revolutionär und antikonservativ zu Beginn des 19. Jahrhunderts, maßgeblich beteiligt an der Revolution 1848, mit vielen Mitgliedern im Frankfurter Paulskirchenparlament vertreten. Immer an vorderster Front, wenn es um gesellschaftliche, demokratische Veränderungen ging.

Cum ira et studio waren Burschenschafter an vielen politischen und gesellschaftlichen Bewegungen beteiligt. Unsere Altvorderen in ihren Bünden waren immer unbequem, was in vielfachen Verboten und anderen staatlichen Repressionen mündete.

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Diese Kraft, nach außen zu wirken, fehlt uns heute. Wir sind sehr mit uns selbst beschäftigt. Mit vielen Traditionen und den Herausforderungen des Alltags in der Verbindung. Allerdings ist es genau diese gesellschaftliche Relevanz, die es braucht und die wir wiedergewinnen wollen, denn genau das wurde uns vorgelebt und ist damit unser Auftrag.

Viele kleine Schritte werden notwendig sein, um dies zu erreichen. Wir dürfen uns zuallererst nicht in interner Arbeit verzetteln, sonst wird die Traditionspflege zum Selbstzweck. Eine kalte Schale ohne Kern braucht niemand. Die Traditionen sind zu pflegen und zu leben, aber in einem Maße und Umfang, der auch weitere Betätigung erlaubt. Und sie sind auch mit der Zeit zu leben und an moderne Zeiten adaptierbar. Sie wollen ja nicht nur bewahrt, sondern vor allem gelebt werden. Und das bedingt, dynamisch und aktiv zu sein.

Eine erste und wichtige Aufgabe der Burschenschaft­ ist es, charakterstarke, mutige junge Männer heranzubilden, die weltanschaulich gefestigt in ihren Berufen und in der Gesellschaft­ ihren Mann stehen. Die wissen, wofür ein Burschenschafter steht, und die nicht beim ersten Gegenwind umfallen. Diese zentrale Aufgabe, eine Selbstverständlichkeit, formt Männer, die später in Strukturen wirken und damit unsere Ideale ins Volk tragen. Der Umstand, dass wir Burschenschafter ein Hauptgegner des Mainstreams sind, schweißt uns noch mehr zusammen und härtet aus. Permanente Diskussionen innerhalb des Bundes und o­ftmals Auseinandersetzungen außerhalb des Bundes bilden aus und lehren, zu argumentieren. Das Führen eines Verbandes mit oft­ über 100 Mitgliedern aller Altersstufen ist eine Erfahrung, die einem niemand nehmen kann. Da aber durch die personelle Größe der Bünde nur ein kleiner Anteil der jungen Studenten durch diese Schule geht, wird hier allein keine große Wirkmächtigkeit erreicht.

Viel wichtiger erscheint es, ins Volk zu gehen, eine Gegenkultur zum Zeitgeist auf unseren Häusern zu etablieren. Unsere Häuser sind Horte der freien Rede, ja, dies ist heute schon etwas Besonderes, auf das hinzuweisen ist. Eine Gegenkultur, die junge Menschen anzieht, die die gesellscha­ftlichen Verwerfungen erkannt haben und dagegenwirken wollen. Eine Gegenkultur, die der modernen Gesellscha­ft mit manchmal antiquiert erscheinenden Ritualen und Bräuchen entgegentritt.

Wir müssen unsere Häuser öffnen und zu Knotenpunkten des Widerstandes gegen den Zeitgeist werden lassen. Der Zerfall der Gesellschaft, eingeleitet durch die 68er, die den Weg durch die Institutionen geschafft und uns dabei verdrängt haben, ist im vollen Lauf und kann nur durch viele kleine Widerstandsnester gestoppt werden, die Keimzellen einer lebendigen Veränderung sind. Jedes Haus einer jeden Burschenschaft­ muss eine kleine Revolutionszelle werden, die sich gegen diesen Zerfall stellt. Hier wird es wichtig sein, Koalitionen zu schmieden, sich mit Gleichgesinnten zu vernetzen und auf den Häusern diskutieren, planen und umsetzen zu können.

Willkommen ist, wer mit uns ist. Nur vereint können wir hier wirken, kleinkarierte Eifersüchteleien, wie manchmal in der Vergangenheit gepflegt, haben heute keinen Platz mehr. Nur das gesamte Mosaik der Rechten hat eine Chance, dem Kulturverlust entgegenzutreten. Und für die Burschenschaft­ ist es eine wesentliche Möglichkeit, gesellscha­ftlich wieder wirksam zu werden.

Viel zu tun, um uns vielleicht wieder zu der Bedeutung zurückzuführen, die unsere Altvorderen einst hatten. Auch mit vielen kleinen Schritte zu erreichen. Dies erfordert Mut und Tatendrang, ist vielleicht nicht immer klug, war aber niemals so wichtig wie heute. Im Schillerschen „Reiterlied“ heißt es: „Es sitzt keine Krone so fest, so hoch, der mutige Springer erreicht sie doch“. Das muss uns Mut machen! Offene Häuser für ein neues Leben. Und während der Bund ein Leben lang hält, sind es viele, kleine Bündnisse, die Leben in den Bund bringen.

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„Europa hat eine tiefe Schuld gegenüber Afrika.“ Mit diesem Statement beim Weltwirtschaftsforum in Davos 2018 will Angela Merkel nicht nur nachträglich ihre verheerende Politik der offenen Grenzen rechtfertigen, sie versucht damit auch, die anderen EU-Staaten und die Bürger moralisch zu erpressen.

Die Bundeskanzlerin setzt dabei auf einen in Europa verbreiteten und tief verwurzelten Schuldkomplex. Die Europäer fühlen sich wie kein anderes Volk schuldig. „Zeitgenössische Europäer gehen davon aus […], eine spezifische historische Schuld zu tragen, nicht nur die Schuld an Kriegen und am Holocaust, sondern auch an einer Reihe von vorhergehenden Sünden“, schreibt der britische Autor Douglas Murray. Das reicht weit in die Vergangenheit und umfasst – ohne Anspruch auf Vollständigkeit – die Kreuzzüge, den Kolonialismus, die Sklaverei, den Kapitalismus, den Nationalsozialismus, den Rassismus, den technischen Fortschritt (= Umweltzerstörung) … Im Grunde ist die gesamte Geschichte Europas belastet, tragen wir Europäer an allem Übel dieser Welt die Verantwortung. An Kriegen, Not, Hunger, Leid, Terror und sogar an Naturkatastrophen. Früher hat Europa die Welt beherrscht, jetzt will es die ganze Welt retten.

Gibt es Grenzen? Wenn ja, wo verlaufen sie? Antworten darauf lesen Sie im POLITIKON „Das Lob der Grenze“ von Heinrich Sickl.

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Der polnische Wissenschaftler Zdzisław Krasnodębski schreibt über das Haus der Geschichte in Brüssel: „Hier erscheint die EU ganz offensichtlich als ‚telos‘ der gesamten abendländischen Geschichte, ganz im Einklang mit der in Deutschland entwickelten und überall hin exportierten Interpretation der Geschichte als Objekt der ‚Vergangenheitsbewältigung‘ (und gleichzeitig auch Vergangenheitsüberwältigung): Die gesamte europäische Geschichte wird als eine einzige Folge von Gräueltaten betrachtet […], die ‚richtige‘ Geschichte Europas aber beginnt eigentlich erst mit dem Zweiten Weltkrieg und beruht nicht nur auf dem üblichen ‚Nie wieder Krieg‘, sondern auch auf der Verpflichtung der Selbstauflösung der Nationen als gerechte Strafe für die Verbrechen der Vergangenheit.“

Die Folgen dieses europäischen Schuldkultes sind fatal. Das zeigte sich 2015, als Europa – unter anderem aus diesem Komplex heraus – unter der Führung Deutschlands seine Grenzen öffnete und Millionen von Muslimen auf sein  Territorium ließ. Für diesen selbstzerstörerischen Akt gab es keine rationalen Gründe außer dieser moralischen Besessenheit, außer dieser selbst auferlegten europäischen Erbsünde.

Ein großer Teil der Europäer, namentlich die Gutmenschen, fühlt sich verantwortlich für Kriege, Konflikte, Terror und Armut in Afrika und dem islamischen Raum und damit verpflichtet, zu helfen (oder besser: so zu tun als ob), um sein Gewissen zu beruhigen und sich zumindest moralisch über alle anderen zu erheben.

Millionen von Armutsmigranten in Europa aufzunehmen, löst die Probleme in der Dritten Welt nicht, sondern schafft nur neue in Europa. Für Gesinnungsethiker sind die Konsequenzen ihres Handelns zweitrangig, ihnen geht es um Moral und die eigene Glückseligkeit. Koste es die anderen, was es wolle.

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Durch die Flutung Europas mit Muslimen will man ein Zeichen setzen, Buße tun. Besonders eifrig sind jene Nationen, in denen die Grünen einen großen politischen Einfluss haben, also Deutschland, Österreich und Schweden. Hier wirken die Linksextremen als Verstärker dieses Schuldkomplexes. In Schweden, das weder eine koloniale noch eine faschistische Vergangenheit hat, war die Willkommenshysterie besonders stark ausgeprägt. Kein anderes EU-Land hat im Verhältnis zu seiner Einwohnerzahl so viele muslimische Armutsmigranten aufgenommen. Asa Romson, die stellvertretende schwedische Ministerpräsidentin von den Grünen, verglich 2015 die afrikanischen Flüchtlinge mit Auschwitz-Häftlingen. Die schwedische Europaabgeordnete Cecilia Wikström erklärte: „In Schweden haben wir erlaubt, unsere Straßen dazu zu benutzen, um Juden in Nazi-Todeslager zu transportieren. […] Die Welt brennt gerade, und wir müssen unseren Beitrag leisten.“ Fünf Jahre später muss die Chefin der schwedischen Kriminalpolizei öffentlich zugeben: „Bereits vierzig kriminelle Großfamilien sind mittlerweile für Schweden systemgefährdend, da sie versuchen, Behörden und Wirtschaft zu unterwandern und einen eigenen kleinen Staat zu formen.“

Im Herbst 2015, als Deutschland, Schweden und Österreich auf ihre territoriale Souveränität verzichteten und die europäischen Gesellschaften und staatlichen Systeme mit dem massenhaften Zuzug von Muslimen aus vormodernen Gesellschaften belasteten, geschah dies mit dem Hinweis auf „unsere“ Schuld und Vergangenheit und die sich daraus ableitende Verpflichtung, bis zur kulturellen Selbstzerstörung möglichst viele Menschen aus aller Welt aufzunehmen. Die kulturelle Selbstzerstörung wird nicht nur in Kauf genommen, sie ist das Ziel. So träumte etwa Heribert Prantl, Chefredakteur der „Süddeutschen Zeitung“ und damit wichtiger Meinungsführer in Deutschland, davon, Flüchtlinge in Deutschland anzusiedeln, damit sie hier Subsistenzwirtschaft, also  Landwirtschaft wie vor hunderten Jahren, betreiben könnten. Deutschland als unterentwickelter, agrarisch geprägter Multikulti-Siedlungsraum: Ähnliche Überlegungen hat es von amerikanischer Seite bereits während des Zweiten Weltkrieges gegeben.

Der Schuldkult existiert in dieser ausgeprägten Form ausschließlich in Europa respektive im Westen, deshalb war Europa die einzige Region, die 2015 ihre Grenzen geöffnet und sich damit selbst aufgeben hat. Nur die direkt an die Krisenherde grenzenden Länder haben ebenfalls Flüchtlinge in größerer Zahl aufgenommen.

Im Gegensatz dazu hat Japan, das ebenfalls eine belastete Vergangenheit hat, praktisch keine „Schutzsuchenden“ ins Land gelassen, ebenso wenig wie die islamischen Golfstaaten. Ein Politfunktionär aus Kuwait erklärte im Interview mit einem französischen TV-Sender die Gründe: Man  könne Menschen, die von einer anderen „Atmosphäre“ und von einem anderen Ort kommen, nicht akzeptieren. Die Leute hätten psychische Problem und seien traumatisiert, weshalb man sie nicht in die Golfstaaten „versetzen“ könne.

Was für den gemeinen, schuldbeladenen, linken Europäer inhuman klingen mag, ist eine gesunde Einstellung. Für Japan oder Kuwait haben nationale Interessen wie Sicherheit, sozialer Friede, gute wirtschaftliche Rahmenbedingungen Priorität, nicht die Hirngespinste und Komplexe liberaler Ideologen. Ihre eigenen nationalstaatlichen Interessen konsequent zu verfolgen, haben die Europäer mit ihren Schuldkomplexen verlernt. Völlig anders als der kuwaitische Politiker klingt deshalb Grünen-Chefin Katrin Göring-Eckardt zum Höhepunkt der Einwanderungswelle 2015: „Wir sind plötzlich Weltmeister der Hilfsbereitschaft und Menschenliebe.“ Nachdem Deutschland der Weltmeister des Bösen war, will es jetzt der… (weiterlesen im FREILICH Politikon „Das Lob der Grenze“)

Europäische Erbschuld, europäische Geschichte und multikulturelles Europa – ist tatsächlich schon alles verloren?

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