Am Wochenende versetzte ein unbekannter Täter einer 76-jährigen Ordensschwester einen heftigen Schlag und flüchtete. Nachdem das Landesamt für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung (LVT) den Fall übernommen hatte, wurde der Täter von der Polizei ausgeforscht.

Gegen 13:30 Uhr befand sich am Wochenende eine 76-jährige Ordensschwester in Begleitung einer weiteren Ordensschwester im Bus der Linie 39 an der Haltestelle Geidorfplatz. Ein bislang unbekannter Täter versetzte der 76-Jährigen plötzlich einen Schlag gegen das Ohr. Der unbekannte Täter flüchtete unmittelbar nach dem Vorfall aus dem Bus in Richtung Stadtpark.

Nach Auswertung der Bilder aus der Überwachungskamera hat die Pressestelle der LPD Steiermark auf Nachfrage von Unzensuriert mitgeteilt, dass die Ermittlungen vom Landesamt für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung (LVT) übernommen wurden.

Offiziell hieß es von Seiten der Polizei:

Die Ermittlungen wurden vom Landesamt für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung (LVT) Steiermark übernommen, […] die Ermittlungen dauern allerdings noch an. Aktuell wird also nach wie vor nach einem namentlich unbekannten Täter ermittelt, dessen Motiv und Herkunft zur Zeit noch nicht bekannt sind.

Wie jetzt bekannt wurde, handelt es sich beim Tatverdächtigen um einen 19 Jahre alten Afghanen, der der Polizei bereits wegen diverser Suchtgiftdelikte bekannt war. Er war Ende 2015 nach Österreich gekommen, mittlerweile laufe allerdings aufgrund seiner Polizeiangelegenheiten ein Aberkennungsverfahren.


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