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Wie wird man geistig, wer man ist? Welchen Anteil hat daran die Lektüre? Wie wird ein Buch zum Schlüssel? Ellen Kositza und Götz Kubitschek haben ihre Autoren aufgefordert, von Lektüreerlebnissen zu erzählen, »die Impfungen gleichen« (wie Ernst Jünger das ausdrückte).

Wir sehen, wie Martin Lichtmesz Roths „Radetzkymarsch“ und Erik Lehnert Falladas „Wolf unter Wölfen“ liest, Thorsten Hinz Salomons „Fragebogen“ und Martin Sellner Benoists „Totalitarismus“. Benedikt Kaiser erzählt von Drieus „Unzulänglichen“, Caroline Sommerfeld von Luhmanns „Realität der Massenmedien“, und Kositza selbst beschreibt, wie sie auf Paglias „Die Masken der Sexualität“ stieß.

Das sind natürlich nur Beispiele: Jeder Autor stellt fünf Impfungen vor: Kubitschek etwa Mohlers „Der faschistische Stil“, aber auch Bücher von Ransmayr, Jünger, Gehlen und Klepper.

Dieses Buch ist ein Beleg dafür, wie tief, breit und gründlich die Neue Rechte liest und denkt.

„Das Buch im Haus nebenan“ finden Sie im FREILICH Buchladen.


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„Man weiß doch, wohin das geführt hat!“ Keine andere intellektuelle Geistesströmung des 20. Jahrhunderts führt heute noch zu einer derart impulsiven Abwehr wie die Konservative Revolution.

Jedenfalls auf Seiten der Linken. Bei bloßer Nennung von Namen wie Edgar Julius Jung oder Arthur Moeller van den Bruck, aber auch von Oswald Spengler und Ernst Jünger, kommt es zu einer schablonisierten Gleichsetzung von offensiv konservativem Denken mit der Befürwortung des Nationalsozialismus und des Betriebs von Konzentrationslagern.

Dieser sekundenschnelle Dreischritt ist wie ein pawlowscher Sabber-Reflex, der eigenes Denken weder erfordert noch duldet. Wer immer sich mit Protagonisten der Konservativen Revolution befasst, läuft so gesehen unweigerlich Gefahr, an das absolut Böse zu rühren und sich damit einzulassen. Die Konservative Revolution, wie sie im rechten Spektrum gern genannt wird, stellt ein No-Go, ein letztverbliebenes Tabu dar, das bestenfalls soziologische Fallstudien lohnt, deren Fazit von vornherein feststehen muss.

Intellektuell-tiefblickender „Ketzer“

Rolf Peter Sieferle, ein intellektuell-tiefblickender „Ketzer“, wie ihn Karlheinz Weißmann im Nachwort des vorliegenden Bandes nennt, wollte an diesem unwürdigen Automatismus etwas ändern. Sein Herangehen an die Geistesströmung ist die des vorurteilsentschlackten Wissenschaftlers, der er zeitlebens war. Er sieht das Detail wie das Ganze, bevor er wertet, und kontextualisiert es universalgeschichtlich.

Wenn er sich der Konservativen Revolution über fünf ihrer maßgeblichsten Autoren (Paul Lensch, Werner Sombart, Oswald Spengler, Ernst Jünger und Hans Freyer) nähert, schildert er das „symbolische Feld“ der modernitätsskeptischen Bewegung induktiv, aus dem literarischen Handeln wie den Lebenswegen der Avantgardisten selbst. Es eröffnet sich dabei eine weitgespannte phänomenologische Historie der Konservativen Revolution, die uns Heutigen, die wir in stürmischen Zeiten den Kurs halten müssen, ein kritischer Kompass wie ein Anker sein kann.

Das Buch „Die Konservative Revolution“ von Rolf Peter Sieferle im FREILICH Shop.

Rolf Peter Sieferle (1949‒2016) studierte Geschichte, Politikwissenschaft und Soziologie an den Universitäten Heidelberg und Konstanz und lehrte ab 1991 in Mannheim. Seit 2005 war er ordentlicher Professor für allgemeine Geschichte an der Universität St. Gallen. Zu seinen Hauptwerken zählen Epochenwechsel (1994) und die universalhistorische Bilanz Rückblick auf die Natur (1997). 2010 verfasste Sieferle für den „Wissenschaftlichen Beirat Globale Umweltveränderungen“ der Bundesregierung die Abhandlung Lehren aus der Vergangenheit. 2017 beginnt die Herausgabe seiner gesammelten Werke im Manuscriptum Verlag.


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Hakan Gördü ist Obmann der Migrantenpartei SÖZ. Er hat angesichts der Ausschreitungen in Wien zu Ruhe und Frieden aufgerufen. Er nennt aber auch deutlich den Hintergrund der Krawalle, ein Bürgerkriegsszenario aus der Türkei, an dem heimische Linksextremisten begeistert mitnaschen. Wir dokumentieren sein Facebook-Posting:

Die Leute für dumm verkaufen?

Auf türkisch habe ich meinen Aufruf für meine türkischstämmigen Mitmenschen zur Besonnenheit in voller Härte getätigt und möchte nun auf Deutsch meinen deutschsprachigen Freunden und Followern bzw. einigen davon wiederum den Spiegel vorhalten.

Eine Demo bei der die Fahnen der YPJ zu sehen sind, ist keine Frauendemo sondern die Demo der bewaffneten Frauenmiliz der PYD/YPG und somit der PKK. Man kann sich gesamtheitlich noch so dumm stellen aber niemand kann hier abstreiten, dass hier der syrische Arm einer Terrororganisation mitten in Favoriten die Gesellschaft provoziert. Wie eingangs erwähnt war meine Position gegen die Gewaltausschreitungen mehr als deutlich und ausführlich in türkisch damit es auch von jedem verstanden wird.

Wien-Demo und Vergleichs-Flaggenblock der PKK-Guerilla in der Türkei: Provozieren im türkischen Viertel von Wien.

Es ist eine bewusste Provokation mit den Abzeichen und Fahnen eines PKK Ablegers mitten in Favoriten, dort wo die meisten TürkInnen wohnen unter dem Vorwand einer Demo für Frauenrechte abzuhalten. Aus Postings einer grünen PKK affinen Ex Abgeordneten und den Berichten des Verfassungsschutzes wissen wir, dass man bewusst in Österreich provoziert um die chronischen Probleme aus der Türkei nach Wien zu tragen. Dadurch erhofft man sich Druck aus der Politik ggü. TürkInnen um wiederum auf diesem Wege Druck auf die Türkei und ihre Regierung aufzubauen.

Es mag aus der Perspektive einer Terrororganisation Sinn ergeben aber es kann niemals im Sinne einer Gesellschaft sein, ausländische Probleme nach Österreich zu importieren, außer vielleicht für Rechtspopulisten.

Demos für bewaffnete Truppen aus sonst einem Land müssen ausnahmslos in Österreich verboten werden. Unabhängig davon wie oft sie das Logo verändern oder kaschieren. Dies führt unweigerlich zu Spannungen in der Gesellschaft und hat auch absolut keinen Platz in Wien sowie in Österreich.

Was wenn sich demnächst Afghanen, Ägypter, Exjugoslawen, Albaner und sonstige Balkanesen, Russen und Ukrainer mit ihren millitanten Zugehörigkeiten in Österreich provozieren und ihre Konflikte hertragen? 

Möchte man zu Ungerechtigkeiten in einem anderen Land demonstrieren, dann ist es das legitim, siehe Uighuren. Wenn es sich allerdings um aktiv kämpfende bewaffnete Gruppen handelt, geschweige denn es Terrororganisationen sind, dann ist es unverantwortlich diese laufend mitten in Wien und nun auch in Favoriten demonstrieren zu lassen. Da geht es nicht um den Kampf für Menschenrechte, welchen ich ja begrüßen würde, sondern um die Propaganda einer terroristischen Organisation bzw. derer Ableger.

Quelle: Facebook von Hakan Gördü

Zur Person: HAKAN GÖRDÜ auf der Seite der SÖZ

Zum Aufmacherbild: Gesehen auf der Demo: der Roten Stern der PKK wurde auf der Fahne einfach durch das Antifa Symbol ersetzt. Damit wurden die Türken provoziert, angeblich auch mit Rufen „Tod den Türken“. Das was da durch die Stadt tobt ist letztendlich ein doppeltes Extremismusproblem. Auf österreichischer Seite mobilisieren da die üblichen Verdächtigen aus der linksextremen Szene mit, die sich an kurdisch-kommunistischer Revolutionsromantik erfreuen …

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Der ehemalige Verteidigungsminister Mario Kunasek (FPÖ) zeigt sich besorgt über die schwarz-grünen Pläne, das Bundesheer massiv zu beschneiden und das Heeresbudget zu kürzen.

„Dass Schwarz-Grün zuerst dank ihrer Corona-Maßnahmen eine Massenarbeitslosigkeit auslöst und dann ernsthaft darüber nachdenkt, 3.000 Arbeitsplätze beim Bundesheer abzubauen, ist ein absoluter Wahnsinn“, so der ehemalige Verteidigungsminister. Das Bundesheer ist im ländlichen Raum oftmals der größte Arbeitgeber und ein echter Wirtschaftsfaktor.

„Seitens der ÖVP wird ganz offensichtlich versucht, die Landesverteidigung auszuhöhlen und das Bundesheer zu schwächen. Eine Ministerin, die sich nicht durchsetzen kann und die ÖVP, die die Landesverteidigung herunterfahren will, stellen eine tödliche Mixtur für das Österreichische Bundesheer dar. Auch der Bundespräsident als Oberbefehlshaber des Bundesheeres schweigt in dieser Frage, was angesichts der aktuellen Situation völlig unverantwortlich ist“, so Kunasek weiter.

Massiver Stellenabbau befürchtet

Kunasek befürchtet, dass durch die schwarzen Zerschlagungspläne weitere Kasernenstandorte geschlossen werden müssen. Es wird kolportiert, dass aktuell österreichweit 3.000 Arbeitsplätze im Bundesheer abgebaut werden sollen.

„Eine Frage, die zudem gänzlich ungeklärt ist, ist wie es mit dem Standort Aigen, der mithilfe notwendiger von der türkis-blauen Bundesregierung verabschiedeter Investitionspakete nachhaltig gestärkt wurde, weitergeht. Hier kommen düstere, wortwörtlich „schwarze“ Zeiten auf die Steiermark zu“, warnt Kunasek.

Zudem stellen Experten fest, dass durch die Pläne der ÖVP die verfassungsrechtliche Kernaufgabe des Bundesheeres – die militärische Landesverteidigung – nicht mehr aufrechtzuerhalten sei, womit sich die ÖVP klar außerhalb des Verfassungsbogens bewege.

FPÖ fordert Abberufung von Verteidigungsministerin Tanner

Massive Kritik hagelte es auch von FPÖ-Generalsekretär Michael Schnedlitz: „Tanner ist sofort zu feuern und für diese Aufgabe einer Verteidigungsministerin des österreichischen Bundesheeres nicht nur untragbar, sondern absolut unwürdig“, betonte Schnedlitz, der wörtlich von einer Zerschlagung des Bundesheeres sprach.

Mario Kunasek finden Sie auf Facebook HIER.

HIER geht es zum Internetauftritt der FPÖ STEIERMARK.

Michael Schnedlitz auf FACEBOOK.


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Nach dem Ende der linken Koalition an der ÖH Uni Wien sind die Streitigkeiten zwischen den Fraktionen nun auch in der Bundesvertretung der ÖH angekommen. Die Koalitionspartner stimmten mehrmals gegeneinander und der geplante Vorsitzwechsel wurde abgesagt.

In der Sitzung sollte der vereinbarte Wechsel von Spitzenfunktionen vollzogen werden. Die ÖH-Vorsitzende Adrijana Novakovic (GRAS) hätte ihren Platz mit Stellvertreterin Dora Jandl (VSStÖ) tauschen sollen, das Wirtschaftsreferat wäre vom VSStÖ zur GRAS-Vertretung gewandert.

Bereits Freitag Nacht manifestierten sich Unstimmigkeiten zwischen VSStÖ und GRAS. Eine Auseinandersetzung um die im Koalitionsvertrag vorgesehene Einrichtung eines Referats für Ökologie und Klimaschutz war der Auslöser der Streitigkeiten.

Der VSStÖ ging bei einem Antrag nicht mit, da die GRAS ihn mit einer Deckelung der Zahl der ehrenamtlichen Mitarbeiter verknüpfte. Die nötige Mehrheit fand er nur deshalb, weil Oppositionsparteien dafür stimmten. Einmal stimmten die Koalitionspartner bei der im Raum stehenden Abwahl von Referenten miteinander, dann wieder gegeneinander. Die Sitzung lief komplett aus dem Ruder. Nach einer 31-stündigen Marathonsitzung hat die ÖH nur mehr eine sehr wackelige Koalition.

Freiheitliche Studenten warnen vor Stillstand

RFS-Bundesobmann und ÖH-Mandatar Lukas Heim warnt: „Die internen Streitigkeiten der Koalitionsfraktionen werden auf dem Rücken der Studenten ausgetragen, die gerade jetzt die Unterstützung von der ÖH benötigen. Bei der Anpassung der Toleranzsemester, der Rückerstattung der Studiengebühren und dem Ausbau der Sommerunis herrscht Stillstand.“

„Derartige Machtspielchen auf dem Rücken der Studenten haben in der ÖH nichts zu suchen. Es ist traurig, dass die großen Fraktionen nur Interesse am eigenen Machtausbau haben und die Studenten im wahrsten Sinne des Wortes links liegen lassen“ so Heim zu den Vorgängen rund um den ÖH-Vorsitz. Die nächsten ÖH-Wahlen finden im Frühjahr 2021 statt.


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Ein Staat zerfällt, die Bewohner marodieren, der Fürst sendet eine Gruppe Reiter unter der Führung des bewährten Obersten Graf Silvius von Pickendorff aus.

Die Männer sollen erkunden, ob die Zersetzung der Ordnung alle Landesteile erfaßt hat, ob es Widerstandsnester gibt und was zu tun sei. Doch von vornherein ist klar: Die Patrouille wird nur noch den Untergang protokollieren.

Sieben Reiter, sieben konservative, rechte Typen, sieben verschiedene Hoffnungen und Illusionen. Selbst der jüngste Soldat hegt einen Traum: den Widerstand zu organisieren und die Verteidigung des Eigenen zu einem Fest zu machen.

Jean Raspail ist in Deutschland mit seiner Dystopie „Das Heerlager der Heiligen“ zu einem Geheimtipp geworden. Sein grandioser Roman „Sieben Reiter verließen die Stadt“ liegt nun erstmals in deutscher Übersetzung vor. Er ist ein Ritt in ein ebenso furchtbares wie überraschendes Ende, „kalt funkelnd wie Kristall“.

Das Buch „Sieben Reiter verließen die Stadt“ von Jean Raspail finden Sie HIER im FREILICH Buchladen.


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Acht Jahre lang war „linksunten.indymedia“ die wichtigste Plattform der Linksextremen in Deutschland. Dort konnten sie im Schutze der Anonymität Straftaten ankündigen, von ihren „Heldentaten“ berichten und zu Gewalt aufrufen. Am 25. August 2017 wurde die Plattform durch das Innenministerium verboten. Grund für diese Entscheidung waren die massiven Ausschreitungen während des G20-Gipfels, der am 7. und 8. Juli 2017 in Hamburg stattfand.

Damals legten Antifaschisten aus dem In- und Ausland weite Teile der Hansestadt in Schutt und Asche. Hunderte Polizisten fielen dem Straßenterror zum Opfer. In den Straßen Hamburgs herrschten bürgerkriegsähnliche Zustände: brennende Barrikaden, vermummte Linksextremisten, Plünderungen.

Anfang dieses Jahres landete der Rechtsstreit zu „linksunten“ vor dem Bundesverwaltungsgericht in Leipzig – in einer Stadt also, die seit jeher für ihre Antifa-Szene berüchtigt ist. Schon im Vorfeld des Prozesses brannten in Leipzig wieder Polizeiautos und ein Funkmast, zum Jahreswechsel kam es im linken Szeneviertel Connewitz zu Ausschreitungen, bei denen ein Polizist schwer verletzt wurde. Die Botschaft war klar: Hier sollte ein Exempel statuiert werden. Die Linksextremisten wollten deutlich machen, wer in Connewitz das Sagen hat. Und das ist nicht die Polizei.

Der Großteil der Antifa-Extremisten wohnt noch bei Mutti

Am 25. Januar, vier Tage vor dem Verhandlungstag, mobilisierte die linke Szene zum „Tag (((i)))“, einer Solidaritätsdemonstration für die Macher von „linksunten“. 32 Menschen auf Fahndungsplakaten: Die Antifa Dresden zeigt mit Gesicht, wer nicht ihr Freund ist. In Onlineaufrufen heißt es: „Am Tag (((i))) den Staat angreifen, Leipzig wird brennen.“ Man wollte Rache nehmen, Rache für „linksunten“. Der Druck auf die Richter solle „erhöht“ werden.

Liebe Leser!

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Heinrich Sickl, Geschäftsführer Freilich Magazin

In einem – mittlerweile gelöschten – Mobilisierungsvideo machen die Antifaschisten klar, wer das Feindbild Nr. 1 ist: die Staatsgewalt. „Bullen angreifen!“, lautete die Parole. Und das taten sie auch. Am Ende des „Tag (((i)))“ standen 13 verletzte Polizeibeamte, die das Ziel von Pyrotechnik oder Steinwürfen wurden, unzählige brennende Autos und zahlreiche verwüstete Ladengeschäfte. Selbst hartgesottene Antifa-Vertreter wie die Connewitzer Linkspartei-Politikerin Juliane „Jule“ Nagel waren gezwungen, sich zumindest öffentlichkeitswirksam von der Gewalt ihrer Genossen zu distanzieren.

Das Phänomen „Antifa“

Was jedoch wesentlich bemerkenswerter ist als diese neuerlichen Ausschreitungen, die, liest man sich die Bekennerschreiben auf „indymedia“ oder die Polizeiberichte aus Leipzig durch, schon fast Tagesgeschäft in Sachsens größter Stadt sind, sind die Reaktionen auf die Gewalt in Politik und Medien. Zu Wort meldete sich etwa besagte Jule Nagel. Sie sprach von „kalkulierter Provokation“ der Polizei. Und Saskia Esken, frischgebackene Co-Vorsitzende der SPD, forderte eine Überprüfung des Polizeieinsatzes und vermutete eine „falsche Einsatztaktik“ der Ordnungshüter, die „Polizistinnen und Polizisten unnötig in Gefahr gebracht“ habe.

Die „Antifa“ auf Menschenjagd

Die Medien griffen diese Aussagen dankbar auf. Innerhalb kürzester Zeit standen nicht mehr die linken Ausschreitungen im Fokus der Presse, sondern allein die sächsische Polizei und ihre Öffentlichkeitsarbeit: Via Twitter hatte die Polizei von einem Beamten berichtet, der notoperiert worden sei. Im Nachhinein stellte sich dies als Falschmeldung heraus, weil der Beamte zwar operiert worden sei, es sich dabei aber nicht um eine Not-OP im engeren Sinne gehandelt habe, wie ein Polizeisprecher am 4. Januar mitteilte.

Alle – bei der „taz“ angefangen über die „Zeit“ bis hin zu „Bild“ und „Spiegel“ – stürzten sich auf die Polizei. Und plötzlich geriet das eigentliche Thema, der Grund für all die Aufregung, nämlich die Ausschreitungen linker Chaoten, völlig ins Hintertreffen. Wie in vergleichbaren Fällen wurde in der Berichterstattung nicht die Gewalt problematisiert, sondern wurden jene kriminalisiert, die für Recht und Ordnung sorgen. Dieser mediale Reflex scheint insbesondere dann aufzutreten, wenn die Täter nicht dem politisch korrekten Idealbild der Redaktionen entsprechen. Und es stellt sich natürlich die Frage, inwiefern linke Netzwerke unsere Medien beeinflussen.

Antifa-Extremisten bedrohen und drangsalieren alle Nicht-Linken

Diese Frage ist nicht nur von gesellschaftlichem oder politischem Interesse. Sie kann in so mancher Form auch existenziellen Charakter haben. Dann nämlich, wenn Akteure als Publizisten, Journalisten oder Experten unter dem Deckmantel der Berichterstattung politische Agitation auf Kosten der sozialen Existenz Andersdenkender betreiben.

Antifaaktivität als Karrieremotor

Dass der Mainstreamjournalismus von antifaschistischer Gesinnung infiltriert ist, ist kein Geheimnis. Nicht ohne Grund konnten Personen wie Georg Restle oder Patrick Gensing im Öffentlich-Rechtlichen Rundfunk Karriere machen – obwohl sie selbst aus dem Antifamilieu stammen. Immer wieder zeigt sich, wie durchlässig die Grenzen zwischen einschlägigen linken Publikationen und den GEZ-finanzierten Medien sind. Erst kürzlich machte das Recherchenetzwerk von „Ein-Prozent“ bekannt, dass der Chemnitzer Antifaaktivist „Tim Mönch“ unter seinem bürgerlichen Namen Felix Stühlinger auch…

Dieser Artikel erschien ursprünglich im FREILICH Magazin 08. WEITERLESEN und Abonnement zeichnen, um weitere Details zu den Verstrickungen der linksextremen Antifa zu erfahren und über ihr gewaltsames Vorgehen gegen alles was nicht links ist zu lesen.

HIER finden Sie einen Überblick über den Inhalt der Ausgabe FREILICH 08.

Lesen Sie das Heft HIER online!

Auf unserem BLOG lesen Sie z.B. über die linksextremen Verbindungen einer ÖH-Funktionärin, mit anscheinend guten Kontakten zur aktuellen Wiener Vizebürgermeisterin Birgit Hebein. Nach einem versuchten Mord wurde zur Solidarität mit den vermeintlichen Totschlägern aufgerufen. All das mündete in Forderungen nach einem Verbot der linksextremen „Antifa“.


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Kalbitz? Meuthen? Stefan Brandner plädiert für mehr Vernunft und Einheit in der AfD.

FREILICH: Der „Rausschmiss“ von Andreas Kalbitz aus der AfD hat natürlich den politischen Gegner entzückt, den AfD-Sympathisanten wohl aber irritiert. Was ist los in der AfD, gibt es einen derart tiefgreifenden Positionenunterschied zwischen Patriotisch-Konservativen und den liberaleren Parteileuten um Jörg Meuthen, dass man im Vorstand aufeinander losgeht?

Stefan Brandner: Daß eine Volkspartei verschiedene Strömungen hat, ist völlig normal und auch wichtig. Und: Nur mit zwei Flügeln kann man fliegen. Das gibt es in der Fauna, im Bereich der Flugzeuge und sinngemäß auch in der Politik. Was aber großen Schaden anrichtet, ist die nahezu ausschließliche Beschäftigung mit sich selbst, statt mit den dringlichen politischen Fragen, die die Menschen grade jetzt umtreiben. Uns einen die gleichen Ziele, Überzeugungen und Vorstellungen, von einem Deutschland, für das es sich lohnt zu kämpfen. Ein vermeintlicher Grabenkampf nutzt nur dem politischen Gegner, niemandem sonst. Was die Mehrheit des Vorstands zu dieser undurchdachten Hauruckaktion getrieben hat, kann ich nicht beurteilen. Ich meine, wir als Bundesvorstand sind nicht eine Art Inquisition nach innen, sondern sollten diejenigen sein, die die inhaltliche politische Auseinandersetzung mit den Altparteien strategisch vorbereiten und auf Bundesebene führen.

Was die Mehrheit des Vorstands zu dieser undurchdachten Hauruckaktion getrieben hat, kann ich nicht beurteilen.

Stefan Brandner

Sich spalten zu lassen, das hat die Geschichte der FPÖ gezeigt, ist das Dümmste, was dem rechten Lager, das realpolitisch agieren darf, passieren kann, denn es raubt Handlungsfähigkeit und Spielräume durch Geschlossenheit. Steht die AfD – die wahrscheinlich übliche Frage – tatsächlich nun endgültig vor der Spaltung in eine Ost- und eine West-AfD? Chrupalla Osten, Meuthen Westen?

Eine Spaltung der AfD, egal ob in Ost/ West, Nord/Süd oder Links/Rechts-AfD wäre eine absolute politische Dummheit und das Ende der AfD und auch der aus ihr hervorgehenden Splitterparteien. Das wissen natürlich auch unsere Gegner, deshalb arbeiten diese ja inner- und außerparteilich täglich daran. Es kann, darf und wird nur eine einheitliche oder gar keine AfD geben – darüber sollten auch alle Mitglieder des Bundesvorstands einig sein. Auch Jörg Meuthen hat seinen „großen Fehler“ nach seinem Fabulieren über eine Teilung der AfD ja schnell eingesehen und öffentlich mit voller Unterstützung des Bundesvorstands so bezeichnet.

Es kann, darf und wird nur eine einheitliche oder gar keine AfD geben

Stefan Brander

Die Spatzen pfeifen von Dächern, die ganze Nummer mit Kalbitz sei juristisch noch lange nicht ausgefochten und deshalb im Sinne Meuthens und seiner Mannen noch nicht „gelaufen“. Auch der konstruktive „Einiger“ der AfD, Alexander Gauland, ist dieser Meinung. Ihre Prognose als Jurist und ehemaliger Vorsitzender des Rechtsausschusses des Bundestages?

Andreas Kalbitz hat ja angekündigt, gegen die knappe Mehrheitsentscheidung des Bundesvorstandes juristisch vorgehen zu wollen. Meines Erachtens hat er beste Chancen, dabei schnell Erfolg zu haben. 

Sie sind im sogenannten „Osten“ parteipolitisch groß geworden, sprechen die Leute da eine andere Sprache? Müssen Dinge dort prononcierter vorgetragen werden, klarer? Es scheint ja billig, Alexander Wolf die 5,3% im völlig linksverdrehten Hamburg mit seiner Autonomen-Szene vorzuwerfen und gegen die absolut respektablen 23,1% unter Andreas Kalbitz in Brandenburg auszuspielen. Die Arenen scheinen doch höchst unterschiedlich zu sein.

Sicher ist es im „Osten“, wie sie es nennen, wichtig, eine klare Sprache zu sprechen, offen Probleme anzugehen und klare Lösungen vorzulegen. Die Menschen in meiner Heimat wollen keine abgehobenen Berufspolitiker ohne Bezug zur Basis mehr sehen. Man hat hier die Erfahrung gemacht, mit Zusammenhalt und einem konsequenten Vorgehen sogar eine linksfaschistische Diktatur stürzen zu können und genau aus dieser Erfahrung heraus agieren die Menschen im „Osten“ politisch anders. Nicht selten hören wir hier: Für das, was wir jetzt haben, sind wir damals nicht auf die Straße gegangen. Die Menschen sind sehr sensibel gegenüber Grundrechtseinschränkungen, wie sie in Deutschland schon lange vorhanden sind, und Regierungspropaganda in Zeitungen, Funk und Fernsehen. Aber auch in den alten Bundesländern, also im „Westen“, gibt es sehr viele Bürger, die sich durch die klare Sprache der AfD – und von mir – angesprochen fühlen. Natürlich gibt’s aber überall Menschen, die die AfD und/oder mich nicht mögen. Das ist halt so… aber ich arbeite daran.

Weil Sie rhetorisch gewandt und sachkundig sind, Zahlen und Rechtslagen verstehen und weil Sie den Finger gerne witzig und frech auf die Schwachpunkte des politischen Gegners legen, wurden Sie als nationalistisch-völkisch etikettiert. Eine üble Verleumdungsstrategie u.a. des instrumentalisierten Haldenwang-Merkelschen Verfassungsschutzes, der auch der „Flügel“ und jetzt Kalbitz zum Opfer fielen?

Ich wurde schon als vieles etikettiert, aber wie der politische Gegner mich nennt, und der ist da sehr kreativ, spielt nun wahrlich keine Rolle. Lustig finde ich aber immer, wenn ich als „Scharfmacher“ bezeichnet werde, weil ich mich dann ganz konkret Frage, wen oder was ich wie und wann „scharfmache“ und ob das vielleicht sexistisch gemeint sein soll.

Herr Brandner, danke für das Gespräch!

Stephan Brandner ist seit 1997 als Rechtsanwalt in Gera zugelassen. Er sitzt seit Oktober 2017 für die AfD als Mitglied im Deutschen Bundestag und war von Januar 2018 bis zu der denunziatorisch betriebenen Absetzung im November 2019 Vorsitzender des Ausschusses für Recht und Verbraucherschutz. Seit Dezember 2019 ist er Zweiter stellvertretender Bundessprecher der AfD. Seine drei politischen Kernziele Rechtsstaat wiederherstellen, Meinungsfreiheit erhalten und Nie wieder Sozialismus! verfolgt er schlagfertig und juristisch lagesicher.

Stefan Brandner finden Sie Twitter, auf  Facebook und auf YouTube

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Die „Neue Ordnung“ ist ein national-konservatives Magazin, das quartalsweise im Ares Verlag in Graz erscheint und sich mit Politik und Zeitgeschehen beschäftigt. Heute stellen wir die aktuelle Ausgabe vor.

Ein Blick auf das Inhaltsverzeichnis der aktuellen Ausgabe der „Neuen Ordnung“:

Was kommt nach Corona? Seite 2–3
Von Mag. Wolfgang Dvorak-Stocker

Zitiert Seite 4–5

Knapp & klar Seite 3–5

Der Balkon im eigenen Auge Seite 6–7
Kritik der europäischen Priesterkaste
Von Fabio Witzeling

Klimakampf ist Klassenkampf Seite 7–8
Von Mag. Werner Reichel

Bargeld bedeutet gedruckte Freiheit Seite 8–10
Von Andreas Tögel

Der Weg der AfD Seite 11–15
Lektionen aus Thüringen und Hamburg
Von Benedikt Kaiser, M.A.

Imperium Europaeum Seite 17–20
Von Parviz Amoghli

Nicolás Gómez Dávila Seite 20–22
Eine christliche Kathedrale über heidnische Krypten
Von Gerd-Klaus Kaltenbrunner

Dogmatische Kriegführung Seite 23–27
Die CIA und die Besetzung des katholischen Denkens
Von Bruder André Marie

NetzDG Seite 27–28
Was wird da durchgesetzt – geltendes Recht oder Einheitsmeinung?
Von Dr. Susanne Fürst

Manfred und Marek Seite 29–39
Aspekte der schwierigen Nachbarschaft von Deutschen und Polen
Von Dr. Helmut Roewer

Die Glattjochkapelle Seite 40–48
Ein eigenartiger Bau in den Wölzer Tauern
Von Volker Fauler

Gedichte Seite 51

Libri legendi Seite 52–54

Benedikt Kaiser schreibt in der aktuellen Ausgabe der „Neuen Ordnung“ über die Lektionen aus Thüringen und Hamburg.

Auch in Österreich wurden die Vorgänge um die Wahlen in Thüringen und Hamburg beobachtet.

Denn in der Bundesrepublik Deutschland kann man nach fünf, sechs Jahren bundesweiter AfD-Präsenz eines empirisch mühelos nachweisen: Überall, wo das (Groß-)Bürgertum den politischen Ton angibt, spielen AfD und die Rechte an sich keine Rolle. Wo das Bürgertum hingegen politisch ausgedünnt oder apolitisch ist, kann die AfD punkten. Der ominöse „Rechtsrutsch“ des Bürgertums, den linke Analysten prophezeiten, hat nicht stattgefunden; das Bürgertum ist vielmehr nach links (bzw. grün) gekippt.

Die „Neue Ordnung“ bietet eine breite Palette an interessanten Themen

In der aktuellen „Neuen Ordnung“: Die CIA und die Besetzung des katholischen Denkens.

Artikel über die katholische Glaubensgemeinschaft „Sklaven des unbefleckten Herzens Mariens“

Ebenso wie „Fake News“ (bei denen es ich oft um „PsyOps“ handelt) ist auch der „Deep State“ ein brandaktuelles Thema im amerikanischen Alltag. Wemhoffs Werk schildert die Entstehung dieses „Deep State“, indem es auf die Geschichte unserer Geheimdienste während und, in weiterentwickelter Form, unmittelbar nach dem Zweiten Weltkrieg eingeht. Diese historische Erzählung enthält um fassende Zitate aus Primärquellen über psychologische Kampfführung und das, was von den damit betrauten Fachleuten innerhalb dieser Dienste „dogmatische Kriegführung“ genannt wurde.

Aus „Dogmatische Kriegsführung. Die CIA und die Besetzung des katholischen Denkens“

Der ARES-Verlag wartet mit einem reichhaltigen Büchersortiment auf und zeichnet sich durch anspruchsvolle Sachbücher und politisch-historische Titel auf wissenschaftlichem Niveau aus.

Die aktuelle Neuerscheinung des ARES-Verlages

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Ibiza ist eine Insel. Diese Homepage auch: „Die Ibiza Hintergründe“ heißt sie und sie verspricht – die Hintergründe von Ibiza. Wer steht dahinter? Hier die Selbstbezichtigung der Homepage-Bauer: „Wir sind eine Unterstützergruppe welche die Geschehnisse seit der Veröffentlichung des Ibiza-Videos interessiert verfolgt, mit Machern des Videos gesprochen und die vielen offenen Fragen in monatelanger Arbeit recherchiert und zusammen getragen hat. Im Laufe dieses Prozesses sprachen wir auch mit Akteuren und Journalisten die Einsicht in den Strafakt haben, der mehrere hundert Seiten umfasst. Viele unserer Erkenntnisse stammen aus diesen Interviews, andere sind aus öffentlich zugänglichen Quellen recherchiert und zusammen getragen, weitere Fotos und Belege konnten wir einsehen.“

Spannend, man kennt sich. Bisher scheinen nur zwei Uschis und ein paar andere mit den Machern journalistisch gesprochen zu haben. Florian zeichnet auch gerne Karten von Netzwerken. Bezeichnend ist, dass es der Homepage auf den ersten Eindruck nicht um Aufklärung geht, sondern um die Abwehr „rechter Seilschaften“, die ein Interesse an der Aufklärung der Affäre um den Inselurlaub hat. Es fällt halt auf, dass linke Verschwörungstheoretiker sich in einem grundsätzlichen Abwehrkampf gegen übermächtige Gegner wähnen.

Immer mehr begabte Netzwerkzeichner arbeiten in Österreich.

Gleichzeitig sollen die Videomacher fröhlich heroisiert werden. So steht auf der Ibiza Homepage diese optimistische Behauptung, ganz als ob es „ein zivilgesellschaftliches Projekt“ gewesen sei:

  • Am Video hat sich niemand bereichert. Mehrfache Kaufangebote, auch seitens Strache naher Kreise über zwei Millionen Euro wurden ausgeschlagen.
  • Das gesamte Video ging unentgeldlich an die Redaktionen. Nachträgliche Erpressungsvorwürfe sind damit unglaubwürdig.

Freilich nur, nachdem der Verkauf gescheitert war und man das gute Zeugs verschenkt (?) hat, um zumindest einen politischen Nutzen daraus zu ziehen. Spannende Argumente, die sich auch zum Beispiel sehr dicht gegen die recherchierende EU-Infothek richten, so als ob sie mit ihren Erkenntnissen störe.

Anonyme Homepages sind seit jüngster Zeit ein spannendes Tool in der heimischen Innenpolitik. Die Seite „Zoom“ hatte etwa anonym angefangen über Bundeskanzler Sebastian Kurz, seine Freunde in der heimischen Gastronomie und weißes Pulver zu bloggen.

Wieviel weißes Pulver die Macher der „Ibiza Hintergründe“ nehmen, wird sich noch klären müssen. Schaut aber auf den ersten Blick nach viel aus … 

Die lustige Homepage findet der unterhaltungssüchtige Leser hier: https://ibiza-hintergrund.net/

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