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Vor kurzem ist die neue Ausgabe der Zeitschrift Abendland aus dem ARES Verlag erschienen. Wir haben die neue Ausgabe durchgeblättert.

In seinem Artikel „Kommunisten, Grüne und der Teufel“ schreibt Siegfried Waschnig über die päpstlichen Warnungen vor dem Kommunismus und die böse Kraft, die hinter der roten Ideologie zu stehen scheint. Laut dem Autor finden sich Ansätze satanischen Gedankenguts bei Marx und Co.

Der Kommunismus/Sozialismus scheint nur der Köder zu sein, um Proletarier und Intellektuelle zur Annahme eines satanischen Ideals zu verführen. Die unmittelbare Folge des Kommunismus ist aber die Zerstörung des Menschen durch die weitergetriebene gesellschaftliche Gleichschaltung, die Zerstörung des Mittelstandes und eine gleichgeschaltete Verarmung, die Gleichschaltung der Geschlechter, die Gleichschaltung der Ehe mit gleichgeschlechtlicher Gemeinschaft, die bewusste Vermischung aller Kulturen usw. Die wahre Freiheit (auch die Freiheit, sich für Gott zu entscheiden), wird einem mitläuferischen Kollektivmenschentum ohne Persönlichkeitsprofil, dem kommunistischen „neuen Menschen“ geopfert.

Feroz Khan geht in seinem Artikel „Von Boomern, Almans und Hundefreunden“ auf verschiedene Begriffe der rechten und alternativen Blase ein.

Ein Begriff, welcher in der rechten und alternativen Blase zuletzt zunehmend Bedeutung gewonnen hat, ist das Trendwort „Boomer“. Er bezeichnet klassisch die Generation, die zwischen 1949 und 1965 geboren wurde. Immer mehr Anglizismen bestimmen heute den öffentlichen Diskurs im deutschsprachigen Raum. Was früher über Karikaturen ausgedrückt wurde, wird heute in Memes transportiert, Begriffe wie „SJWs“ (Social Justice Warriors), „Betas“ und „woke“ gehören zum täglichen Gebrauch, vor allem in den jüngeren Altersgruppen, innerhalb der metapolitischen Auseinandersetzung.

Ein weiterer Blick ins Inhaltsverzeichnis verspricht eine ansprechende Lektüre:

Unters Joch zwingen. Wie Staaten usurpierte Völker zu entnationalisieren trachten, zeigt das Beispiel Italien-Südtirol – Prof. Dr. Reinhard Olt

Von Boomern, Almans und Hundefreunden – Feroz Khan

Kommunisten, Grüne und der Teufel – Mag. Siegfried Waschnig

Zum 30. Todestag von Erzbischof Marcel Lefebvre – Werner Olles

Gott schuf den Menschen und Samuel Colt machte sie alle gleich – Andreas Tögel

Genderismus und Postmoderne – Fabio Witzeling

Vorbild China. Die totale Überwachung der Bürger – Mag. Werner Reichel

„Oh, du lieber Augustin, die Wirtschaft is‘ hin …“ Der Corona-Virus hat unser Leben verändert – Univ.-Prof. Dr. Endre A. Bárdossy

Wider die Einheitsmeinung. Schachtschneider analysiert die Tücken des Parteiausschlusses – Dr. Werner Mäder

Brief aus Amerika: Der Wahlkampf, der nie vergeht – Univ.-Prof. Paul Gottfried

Die armenische Identität bewahren – Artur Danielyan und die armenische ADEKVAT-Bewegung

Abendland und Literatur – Univ.-Prof. Dr. Felix Dirsch

König Karl IV. Die zwei Restaurationsversuche in Ungarn 1921 – MMag. Erich Körner-Lakatos

Der Ostseeraum – Dr. Ulrich March

Die aktuelle Ausgabe von Abendland I/21 HIER im FREILICH Buchladen bestellen.


Neues Jahr, neue Inhalte. FREILICH startet die Buchreihe POLITIKON. In Band 2 schreibt Irfan Peci über den Ruf der Islamisten. Wer ihn verbreitet, wer ihm folgt und wie man ihn zum Schweigen bringt.

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Die neue Ausgabe der „Sezession“ gibt es jetzt druckfrisch mit Beiträgen von Erik Lehnert, Martin Lichtmesz, Simon Kießling, Ellen Kositza u.v.m. Wir haben die neue Ausgabe durchgeblättert.

Schon der Blick ins Inhaltsverzeichnis verspricht eine anregende Lektüre:

Benedikt Kaiser beschreibt den Irrsinn im Zuge der Corona-Pandemie und darüber, was vor dem „Corona-Jahr“ noch alles anders war:

Vor einem Jahr … wußte man nicht exakt Bescheid über den Zustand des weltweit hochgeachteten deutschen Gesundheitssystems. Gewiß: In den letzten zehn Jahren wurden 120 Kliniken geschlossen und mehr als 10 000 Krankenhausbetten abgeschafft. Dennoch konnte die Financial Times im April 2020 vermelden, daß es in Deutschland ein »Überangebot« gebe, denn die BRD lag im Vergleich von zehn Ländern bei der Zahl der Betten je 1000 Einwohner auf Platz drei. Die Bertelsmann-Stiftung war nun nicht der einzige, wohl aber der prominenteste Akteur, der aus Gründen der Profitabilität zu einer Art verstärkten »Krankenhaus-Wettbewerbswirtschaft« drängte: Man empfahl – unmittelbar vor der Coronawelle – Schließungen weiterer Kliniken, deren Betrieb sich nicht »lohne«.

Martin Lichtmesz über die „Corona-Situation“ in Österreich:

Im Januar und Februar 2021 machte die Meldung die Runde, daß die Kinder- und Jugendpsychiatrien in Wien und anderen Bundesländern schwer überlastet seien. Speziell seit Beginn des zweiten Lockdowns im November 2020 haben Depressionen, Antriebslosigkeit, Eßstörungen, Suizidgedanken erheblich zugenommen, insbesondere im Bereich der Acht is Zwölfjährigen (Kleine Zeitung, 27. Januar 2021). Laut einer Studie der Sigmund-Freud-Privatuniversität (SFU) hat »rund ein Fünftel der Befragten im Zuge der Krise den Kontakt zu Vertrauenspersonen verloren oder aktiv abgebrochen«, unter anderem aufgrund von »Meinungsverschiedenheiten zum Umgang mit der Pandemie«

Die Sezession erscheint alle zwei Monate. Die aktuelle Ausgabe 101 können Sie HIER im FREILICH Buchladen bestellen


Neues Jahr, neue Inhalte. FREILICH startet die Buchreihe POLITIKON. Band 1 von FREILICH-Herausgeber Heinrich Sickl singt „Das Lob der Grenze“.

Grenzen, so Heinrich Sickl, helfen uns Identität zu bewahren und Sicherheit zu garantieren. Aktuelle Herausforderung wie Corona und illegale Migration machen klar, dass es Zeit ist für Freiheit und Frieden Grenzen zu setzen und zu verteidigen.

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TUMULT – Vierteljahresschrift für Konsensstörung ist eine von Wissenschaftlern und Künstlern betriebene Zeitschrift. Mainstreamkundig und randständig, versteht sich TUMULT als unabhängiges Organ der Gegenwartserkundung fernab akademischer und volkspädagogischer Sprachregelungen. Wir bringen die Einführung in die aktuelle Ausgabe von Frank Böckelmann mit dem Titel „Es ist später, als ihr denkt“ im Wortlaut.

Zukunftshoffnung pulsiert durch die gesamte europäische Neuzeit. Die Humanisten machten den bildungsfähigen Menschenverstand zum Maß aller Dinge. Im 18. Jahrhundert sah David Hume Gerechtigkeit über vererbte Beschränktheit siegen. Jean-Jacques Rousseau vertraute auf die gute Natur und wollte sie, nachdem man an ihr gefrevelt hatte, sozialverträglich wieder ins Recht setzen. In der Ära des Bürgertums löste industrieller Fortschrittsglaube den christlichen Erlösungsglauben endgültig ab. Er gipfelte in einem sozial- wie liberaldemokratisch verklärten Schaffensantrieb: »Unsere Kinder sollen es einmal besser haben als wir.«

Ein Blick ins Inhaltsverzeichnis der aktuellen TUMULT-Ausgabe Frühjahr 2021 verspricht eine anregende Lektüre: Im FREILICH Buchladen bestellen!

Heute aber ist die neuzeitliche Zuversicht zerstoben. Obwohl viele Wünsche nach Komfort und Sicherheit erfüllt worden sind, versuchen die Angehörigen der Mittelschicht, weniger Kinder als ihre Vorfahren oder gar keine Kinder mehr aufzuziehen, weil sie der Zukunft misstrauen. Der verbleibende Optimismus reicht gerade noch für die eigene Restlebensspanne.

Dabei sind kulturpessimistische Diagnosen bei Medienschaffenden und anderen Entgrenzungsgewinnlern verpönt, denn sie vergällen die Emanzipationsrendite, das Behagen an der Selbstverfügbarkeit. Doch wenn wir die Vorzeichen und Wahrscheinlichkeiten sichten, sehen wir eine Schöne neue Welt der Gleichschaltung und Gehirnbetreuung anbrechen. In hundert Jahren werden wir nicht nur abweichendes Verhalten, sondern auch Gedankenverbrechen ahnden. Soviel ist sicher. Die Weichen sind gestellt.

Im Internet ist das Interesse an unbeschränktem Zugriff dem an lückenloser Überwachung eng verschwistert. Der willfährige Dauerdienst verführt zum Exzess und erfüllt zugleich entfesselte Kontrollwünsche. Allseits lädt er zu Desinformation, Hassbotschaften und Selbstentblößung ein. Alle Einwände gegen ausufernde Vorratsdatenspeicherung werden hinweggewischt von der Idee, Anschlagspläne und Zusammenbrüche im Status Nascendi erkennen zu können. Aber die Datenhalden wachsen ins Unermessliche, und das Vorrecht, die Algorithmen ihrer Auswertung festzulegen, ermächtigt zu jener Willkür, die den Weltkonzern überfordert, weil er die Gefahren, vor denen er die Welt schützen will, zugleich in Szene setzen muss. Das heißt konkret: Jede Suchbewegung und jeder Informationsaustausch im Netz sind potenziell vom Bösen kontaminiert und somit von Interesse für den Staatsschutz.

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Weil die herrschende deutsche Staatsräson sich jeder Bodenhaftung verweigert und nach universeller Rechtfertigung strebt, ist sie auf die Projektion »rechtsextremistischer« Phantome angewiesen und beschwört sie mit aufwändiger paranoischer Dramaturgie herauf – Auschwitz-Schreck, hysterischen Bekenntnissen, verschwenderisch subventioniertem Kampf »zivilgesellschaftlicher« Organisationen gegen »Rechts« und nicht zuletzt durch die Faszination, die das Meistverfemte auf Gekränkte, Trotzige und Empörte ausübt. Mit wachsendem Verfolgungsdruck auf »Rechte« wächst die Verlockung, rassistisch zu giften und mit nationalsozialistischen Kennzeichen zu schocken: Überbietungswettbewerb zwischen Nazi-Fetischisten auf der einen und auf der anderen Seite.

Die »offene Gesellschaft« trumpft mit einem semantischen Taschenspielertrick als Schutzherrin der Vielfalt auf – zu den Vielen zählt sie nur  Gleiche und Tolerante. Blendet man aber bei Deutschen und Türken, bei Katholiken und Sunniten und bei Schürzenjägern und Knabenliebhabern das Überschwängliche und Unleidliche aus, hat man nur noch theatralische Repräsentanten vor sich. Übrig bleibt ein Pluralismus des Abgeschmackten. Als Entrée zum Verteilungskampf um öffentliche Anerkennung und Alimentierung ist Selbstverleugnung gefordert. Die Waffe der zur Schau gestellten Einzigartigkeit und Benachteiligung muss im Werben um Anteilnahme – das immer mehr Mühe kostet – immer wieder nachgeschärft werden und stumpft unter der Sonne von Beachtungserfolgen ab, verwandelt sich unversehens in den Nachweis, für Chancengleichheit besonders qualifiziert zu sein. Das demonstrativ Diverse wird sich selbst egal.

Im Geiste der Kampagnen des Woke Capital schreitet die kulturelle Einebnung auf Erden stürmisch fort. Quotenregelungen setzen sich sogar schon auf den Besetzungslisten der Fernsehproduktionsfirmen und bei der Auswahl von Kriminalstoffen durch. Es herrscht strikte Rechtfertigungspflicht. Unter Demokraten wütet Gleichstellungseifer. Regulär eingetragene Alleinstellungsmerkmale bürgen für ihre Beliebigkeit. Herkünfte, Hautfarben und Vorlieben erhalten den ihrer Gleichgültigkeit gebührenden Respekt. Was die Bewältigung globaler Überlebenskrisen von begründungsfreiem Sosein übrig lässt, wird in pathetischem Minderheitenkitsch erstickt.

Die allgegenwärtigen Vorkämpfer für Gerechtigkeit, Toleranz und Vielfalt sind Wegbereiter einer vormundschaftlichen Weltordnung, die aufräumt mit nationaler Halsstarrigkeit. Sie bringen die »westlichen Werte« als Morgengabe in die Geschäftsmodelle der transnationalen Konzerne ein. Widerstand erscheint aussichtslos – überdies antisemitisch angehaucht. Sehnen wir uns nicht alle nach einem Gesundheitsschutz, der die erbärmliche Anfälligkeit des Säugetiers Mensch für Infektionen sowie Erb-, Volks- und Gemütskrankheiten mit opulent finanziertem Sachverstand bekämpft? Solcher Schutz ist nicht zu haben ohne die Kooperation zwischen nationalen Gesundheitsdiensten, IT-Giganten und Pharmaunternehmen. Unter diesem Schirm haftet endlich jeder Einzelne persönlich für seine Gesundheit, Leistungsfähigkeit und Lebensfreude. In einigen Jahren wird die Übermittlung der von Fitness-Armbändern gemessenen Daten (Puls, Blut, Ausscheidungen, Schlaf, Gewicht, Bewegung) an die Instanzen der Public Health unverzichtbar sein: ohne gutes Gesundheitsrating keine Versicherung, keinen Kredit und keine Sympathie.

Und zweifelt noch jemand daran, dass wir alle in wenigen Jahrzehnten bargeldlos einkaufen und dank unserem treuen Begleiter, dem Smartphone, bei allen Verrichtungen Datenspuren hinterlassen werden? Angelernt wird eine Persönlichkeit, die das Wachsen und Schwinden ihres Sozialkredits fest im Blick hat und ein feines Gespür für die Risiken kritischer Bewertung entwickelt. Zugleich ist sie sensibilisiert für Bedrohungen der sozialen Harmonie und der Cybersicherheit und weiß den Fortschritt elektronischer Überwachung zu schätzen.

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Meine kleine Bestandsaufnahme des kommenden Unheils gipfelt in einer Prognose, deren Erfüllung das ultraschnelle Internet garantiert: der digitalen Zusammenschaltung unserer Gehirne. Wir sind es müde, Geräte umherzutragen und Buchstaben einzutippen; mit Nano-Chips im Neocortex bekommen wir die Hände und den Kopf wieder frei. Wir schwärmen aus in die Cloud und schlüpfen aus dem privaten Selbst ins große Ganze. Unser telepathischer Gesamtnachfolger wird alle Sprachen sprechen und sich über heikle Fragen im Nanosekundentakt verständigen – und ausschließlich einvernehmliche Gedanken teilen.

Die Drift zum globalen Sozialkreditsystem ist als solche nicht aufzuhalten; sie beschleunigt sich durch das Einfordern von Menschenrechten ebenso wie durch deren Geringschätzung. Benommen gleiten wir in ein posthumanes Dasein. Renitente Gegenkräfte können nur in der Dimension des Politischen erwachsen, dort, wo kollektive Willensbildung auf eigentümliche, raumgebundene Weise ein- und ausgrenzt.

Ich würde gern wissen, warum das zuverlässig Entsetzliche mich nicht in Schockstarre versetzt. Vermutlich, weil ich zeit meines Lebens beiläufig registriert habe, dass keine Vorhersage einer Dystopie jemals eingetroffen ist. Ich gebe hier keine Exempel dafür, denn das wäre Beweisführung, dazu angetan, Widerlegung herauszufordern.

Am Ende des 21. Jahrhunderts wird man sagen, dass auch der Klimawandel nicht mehr das ist, was er einmal war. (Vorsicht: Prognose!) Und jede Steuerungssoftware trägt unerwartete Anfälligkeiten aus. Wir handeln um unserer selbst willen nach dem Kalkül von heute, in der Erwartung, uns selbst zu überraschen. Damit intervenieren wir auf unabsehbare Weise in eine Zukunft, die alle Regeln verletzen und aller Wahrscheinlichkeit Hohn sprechen wird.

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Die aktuelle TUMULT-Ausgabe finden Sie auch im FREILICH Buchladen.


Neues Jahr, neue Inhalte. FREILICH startet die Buchreihe POLITIKON. Band 1 von FREILICH-Herausgeber Heinrich Sickl singt „Das Lob der Grenze“.

Grenzen, so Heinrich Sickl, helfen uns Identität zu bewahren und Sicherheit zu garantieren. Aktuelle Herausforderung wie Corona und illegale Migration machen klar, dass es Zeit ist für Freiheit und Frieden Grenzen zu setzen und zu verteidigen.

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In der aktuellen FREILICH Ausgabe No. 11 schreibt Michael Wiesberg über die Herausforderungen der Digitalisierung und was hinter dem Vorantreiben der „Nachhaltigkeit“ wirklich steckt.

Der bisherige Verlauf der Corona-Pandemie hat unter anderem dazu geführt, dass das Thema Digitalisierung eine deutlich höhere Priorität erlangt hat, als es bisher der Fall war. Viele sahen und sehen sich auf den Heimarbeitsplatz, neudeutsch „Homeoffice“, verwiesen, womit die strikte Trennung von Wohnen und Arbeiten, wie sie bisher die Regel war, weiter aufgeweicht werden dürfte. Möglicherweise wird das „Homeoffice“ schon sehr bald nicht mehr die Ausnahme, sondern die Regel sein. Das hätte unter anderem eine deutliche Entlastung des Verkehrs zur Folge, gäbe es doch deutlich weniger Pendler, die in  die Innenstädte drängen. Schon gibt es Visionen, die vernetzte Verkehrssysteme in einer „Smart City“ beschwören, in denen Fahrräder und (autonom fahrende) Elektroautos oder -busse das Bild bestimmen; Innenstädte  könnten wieder lebenswerter, ja „Erlebnisraum für Kultur und Gemeinschaft der Bürgerinnen und Bürger“ werden, wie das Düsseldorfer „HandelsBlatt“ zur „digitalen Stadt von morgen“ ausführt, gesteuert durch eine „smarte“ Verkehrslenkung“. 

„Smart“ sollen aber nicht nur Städte werden, sondern möglichst auch das Land, das Dorf. Das Schlagwort hierfür lautet „Smart Regions“. Voraussetzung für eine flächendeckende Gesundheitsversorgung, für attraktive Bildungsangebote oder einen effizienter organisierten öffentlichen Nahverkehr ist allerdings eine leistungsstarke Breitbandinfrastruktur; ansonsten werden weder „Smart Regions“ noch „Smart Cities“ realisierbar sein.

Das alles klingt auf den ersten Blick vernünftig und wünschenswert, könnte damit doch auch der schleichenden Entvölkerung ländlicher Regionen in Deutschland und Österreich Einhalt geboten werden. Bis zum Jahr 2050 werden laut einer Prognose der Vereinten Nationen drei Viertel der Bevölkerung in den Industrieländern in Städten leben; „mit dem neuen Jahrtausend“ sei „das Zeitalter der Städte angebrochen“, stellte zum Beispiel das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung fest. Dieser dramatische Urbanisierungstrend hat erhebliche Schattenseiten, die von Umweltverschmutzung bis hin zu steigender Kriminalität reichen. All dem soll künftig vermehrt mit „smarten Lösungen“ begegnet werden. Intelligente Technologien werden, so stellen es zumindest die Smart-City-Lobbyisten dar, Entscheidungen unterstützen, Informationsflüsse steuern und komplexe Situationen bewerten. Doch es geht nicht nur um die Digitalisierung der Stadt; es steht auch der Anspruch im Raum, „Treiber einer gesellschaftlichen Transformation“ zu sein. So der Untertitel des von Chirine Etezadzadeh herausgegebenen Buches „Smart City – Made in Germany“ (2020); die Herausgeberin ist Gründerin und Leiterin des Smart-City-Institutes in Ludwigsburg.

Auch ziemlich smart: Autonome Busse bringen die Menschen im neuen Wiener Viertel Seestadt zum ZielHIER FREILICH abonnieren und mehr erfahren.

Diese „Transformation“ soll auch durch den verstärkten Einsatz von künstlicher Intelligenz (KI) erreicht werden. Um die hierfür notwendige Menge an Daten generieren zu können, ist es notwendig, den gesamten städtischen Raum mit Sensoren auszustatten, die alle erfassten Daten in einer Cloud abrufbar machen. Auf diese Weise kommt es zu einem ständigen Austausch zwischen Stadtbewohnern und der Informationstechnik. Intelligente Algorithmen verdichten sich zu einer Art „City Brain“ und sorgen dafür, dass alles wie in einer gut geölten Maschine ineinandergreift.

Was in der „intelligenten Stadt“ unter nachhaltig verstanden wird

Eine zentrale Erwartung an Smart-City-Projekte besteht darin, dass unter dem Siegel der Nachhaltigkeit das urbane (und auch ländliche) Leben erfasst und gestaltet wird. Über den hierfür notwendigen Energiebedarf wird in der Regel nicht oder nur am Rande geredet. Ein autonomes Auto zum Beispiel verbraucht, so kann in dem Buch „Smarte grüne Welt?“ nachgelesen werden, ca. 4000 Gigabyte an Daten. Pro Minute werde ein Gigabyte an Daten verbraucht, die Rechenzentren zu erbringen haben. Mit einem entsprechenden, gigantischen Anstieg des Energieverbrauches der Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) ist zu rechnen. Bereits 2030 soll der Anteil der IKT am globalen Stromverbrauch bei etwa 30 % liegen (derzeit sind es rund 10 %). Ungeachtet dessen soll alles das, was als „smart“ kommuniziert wird, auch „nachhaltig“ sein.

Eine „smarte“, intelligente Stadt, so kann zum Beispiel im „Strategiedokument Smart Cities Initiative“ des österreichischen Klima- und Energiefonds nachgelesen werden, verschreibe sich im „Sinne der Smart-Cities-Initiative dem  Konzept der Nachhaltigkeit“ und bekämpfe „damit aktiv negative Klimawandelfolgen“, betreibe „die Energie- und Mobilitätswende“ und sei bereit, „innovative (Bürger-)Beteiligungs- bzw.  Geschäftsmodelle anzuwenden“. Laut dem Digital-Gipfel-Papier der deutschen Expertengruppe Smart Cities/Smart Regions gehe es um „eine erhöhte Lebensqualität für Bürgerinnen und Bürger, mehr kulturelle und gesellschaftliche Teilhabe sowie die Förderung der lokalen Wirtschaft und eine erhöhte Effizienz und Bürgernähe öffentlicher Dienstleistungen“. Auch die „Widerstandsfähigkeit“ von Städten und Regionen – neuerdings gern auch als „Resilienz“ bezeichnet – soll „durch smarte Lösungen im Krisenfall“ wachsen; so verkünden es zumindest die Autoren des Buches „Smart City. Digitalisierung in Stadt und Land“ (2017).

Der Begriff Nachhaltigkeit ist, um es mit dem marxistischen Kulturtheoretiker Raymond Williams zu sagen, ein „Schlüsselwort“. In seinem Buch „Keywords“ (1976) führt Williams Begriffe an, von denen er meinte, dass sie maßgeblich den kulturellen Rahmen mitbestimmten. Kriterium ist die Relevanz eines Begriffes und seine unbestreitbare Wirkung in Denksystemen. Nachhaltigkeit ist so ein Begriff, der die Assoziation auslöst, es handele sich hier um eine umweltfreundliche Strategie, bei der Ressourcen erneuert werden und keine Rückstände, sprich: Müll, zurückbleiben. Ein Blick auf die „Agenda 2030“, ein Aktionsprogramm der Vereinten Nationen, verdeutlicht aber rasch etwas anderes. Hier finden sich 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung, die im Wesentlichen drei Dimensionen umfassen: eine soziale und wirtschaftliche, eine ökologische, die auch die Bereiche Klima-, Energie- und Landwirtschaftspolitik umfasst, und eine „emanzipatorische“ Dimension, die auf die Stärkung der Rolle bestimmter gesellschaftlicher Gruppen (Frauen, ethnische Minderheiten etc.) abzielt. Mit anderen Worten: Nachhaltigkeit ist in einem ganz starken Maße ein Vehikel, mit dem Ideologie transportiert wird, die, wie oben bereits zum Ausdruck gekommen ist, dem Zweck …

Welchem Zweck dieser Vorgang dient, lesen Sie im aktuellen FREILICH Magazin No. 11: HIER abonnieren und druckfrisch lesen!

Michael Wiesberg Jahrgang 1959, studierte Evangelische Theologie und Geschichte in Heidelberg. Er schreibt für verschiedene Zeitschriften, darunter die „Junge Freiheit“, und war lange Jahre als Verlagslektor tätig. Heute arbeitet er als wissenschaftlicher Mitarbeiter im Deutschen Bundestag.


Neues Jahr, neue Inhalte. FREILICH startet die Buchreihe POLITIKON. Band 1 von FREILICH-Herausgeber Heinrich Sickl singt „Das Lob der Grenze“.

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CATO versteht sich als meinungsbildendes Medium, das für den vergessenen Wert des Bewahrens eintritt. CATO bietet Orientierung im Hinblick auf Politik, Kultur, Religion, Alltag und Familie. CATO lässt den Leser nicht im Regen der Krisenmeldungen stehen. CATO-Chefredakteur Andreas Lombard stellt die neue Ausgabe vor.

Die Corona-Maßnahmen wirken zunehmend wie von Außerirdischen ersonnen, die die Erde erobert haben und jetzt nicht so recht wissen, wie sie mit all dem zweibeinigen Gewusel umgehen sollen. Cato hat ihre Verhältnismäßigkeit von Anfang an bezweifelt, und nun zeigt sich, wie richtig das war. Während die Infektionszahlen sinken, wird die Lockdown-Propaganda gesteigert. Die Welt schrieb online, dass das Bundesinnenministerium (BMI) bereits im Frühjahr 2020 Forscher bat, »ein [Rechen-]Modell zu erarbeiten, auf dessen Basis ›Maßnahmen präventiver und repressiver Natur‹ geplant werden könnten.

Das Inhaltsverzeichnis der aktuellen Ausgabe – HIER IM FREILICH Buchladen bestellen

Nicht irgendwelche Forscher, sondern solche des Robert-Koch-Instituts, des Leibniz-Instituts für Wirtschaftsforschung, des Instituts der deutschen Wirtschaft, der Stiftung Wissenschaft und Politik und mehrerer Universitäten. Sie alle machten gern mit. (…) Wenn aber die Wissenschaft zum verlängerten Arm der Politik wird, läuft etwas gehörig schief.« Die Kanzlerin hält unbeirrt an ihrer Corona-Strategie fest, obwohl, wie Tichys Einblick zitiert, das BMI bereits in dem erwähnten Papier davon ausging, dass im schlimmsten Falle »das BIP um 32 Prozent einbrechen [würde], die Industrie um 47 Prozent. Bei weiteren sich verstärkenden Zweitrundeneffekten und sich festsetzenden Negativerwartungen wäre eine beschleunigte Abwärtsdynamik nicht auszuschließen. Dieses Szenario kommt einem wirtschaftlichen Zusammenbruch gleich, dessen gesellschaftliche und politische Konsequenzen kaum vorstellbar sind.« Wenn sich erhärtet, dass nicht die Politik »der  Wissenschaft« folgt, sondern die Wissenschaft den Vorgaben der Regierung, wäre ein Rücktritt aller politisch Verantwortlichen nur konsequent.

Russel Ronald Reno über den Zustand der USA – HIER im FREILICH Buchladen bestellen

Außerirdische kennen die Menschen nicht, und sie verstehen sie nicht. Die Verbote und Grundrechtseingriffe, mit denen sie das wirtschaftliche, soziale und kulturelle Leben abtöten, knüpfen an eine schon länger obwaltende Radikalität an, mit der lauter »fortschrittliche« gesellschaftliche »Projekte« angetrieben wurden und werden. Von der Lebenswirklichkeit der meisten Bürger sind sie denkbar weit entfernt, und wie oft wird sogar damit geprahlt, diese gezielt zerstören zu wollen. Das gilt für die traditionelle Familie wie für die klassische Architektur. Léon Kriers Beitrag »Bauen, was lebt« zeigt, dass die modernistische Architektur weltweit ohne demokratische Legitimation durchgesetzt wurde.

Wieder mit dabei: Karlheinz Weißmann – HIER im FREILICH Buchladen bestellen

Ohne Unterlass bekämpfen modernistische Architekten die ästhetische Tradition. Für das traurige Antlitz vieler Städte wie für die Zerstörung der Familie gilt, dass möglichst niemand innehalten und fragen soll, warum sich das, was da fleißig dekonstruiert wird, in grauer Vorzeit durchgesetzt hat. Die Menschheit gibt es ja nicht erst seit 1789 oder 1949, und billige Rohbauten hätte auch das Mittelalter für schön ausgeben können − wenn es denn gewollt hätte. Auf die Scharlatanerie des Neuen antwortet der Konservative mit bewährten Rezepten für gelingendes Leben. Schon Janoschs Kinderbuch Oh, wie schön ist Panama erzählte die Odyssee der Moderne als einen Aufbruch ins Gelobte Land, der unbemerkt in die eigene, herrliche Heimat zurückführt. Wenn sich dieses Cato-Heft dem Geschichtsdenken widmet, der Neurologie oder unseren Kindern, lautet die Lehre solcher Beiträge, dass wir bleiben sollten, wer und was wir sind. Nehmen wir die Außerirdischen bloß nicht zu ernst, die eines schönen Tages wieder abreisen  werden, findet Ihr Andreas Lombard.

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Neues Jahr, neue Inhalte. FREILICH startet die Buchreihe POLITIKON. Band 1 von FREILICH-Herausgeber Heinrich Sickl singt „Das Lob der Grenze“.

Grenzen, so Heinrich Sickl, helfen uns Identität zu bewahren und Sicherheit zu garantieren. Aktuelle Herausforderung wie Corona und illegale Migration machen klar, dass es Zeit ist für Freiheit und Frieden Grenzen zu setzen und zu verteidigen.

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In der kommenden FREILICH Ausgabe No. 11 schauen wir uns an, wie kaputt das Bundesheer gemacht wird. Für Verteidigungsministerin Tanners (ÖVP) Vision für das Bundesheer reichen Computer, Bagger und Lastwägen. Die Soldaten sollen künftig Antivirentools installieren und überflutete Keller auspumpen.

Im Sommer des vergangenen Jahres, am 24. Juni, präsentieren Spitzenbeamte in einem Hintergrundgespräch Journalisten die Reformpläne von Verteidigungsministerin Klaudia Tanner. Die vormalige Chefin des niederösterreichischen Bauernbundes ist ohne jede militärische Erfahrung und noch keine sechs Monate im Amt. Trotzdem oder gerade deshalb traut sie sich zu, das österreichische Bundesheer von Grund auf zu reformieren.

Um als Friseur arbeiten zu können, braucht man eine dreijährige Ausbildung. Offenbar ist Haareschneiden komplexer als die Verteidigung eines Nationalstaates.

In der kommenden Ausgabe FREILICH No. 11 wird (wie immer) Klartext gesprochen – HIER FREILICHAbo zeichnen

Um als Friseur arbeiten zu können, braucht man eine dreijährige Ausbildung. Offenbar ist Haareschneiden komplexer und erfordert mehr Fachwissen, als für die Verteidigung eines Nationalstaates verantwortlich zu sein. An diesem Mittwoch wird die Presse über Tanners Bundesheer-Pläne informiert. Selbst die Journalisten, obwohl in der Regel links bis in die Haarspitzen, sind überrascht. Zusammengefasst: Bundesheer-Rookie Tanner sieht die beiden Kernaufgaben eines modernen Militärapparates, einer zeitgemäßen, europäischen Streitmacht in der Abwehr von Internetattacken und Einsätzen bei Naturkatastrophen.

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Anders ausgedrückt: Sie will das Heer zu einer Feuerwehr mit angeschlossener IT-Abteilung umbauen. Gewehre, Panzer, Geschütze, Abfangjäger braucht man dafür nicht. Für Tanners Vision reichen Computer, Bagger und Lastwägen. Die Soldaten sollen künftig Antivirentools installieren und überflutete Keller auspumpen. Auf die militärische Landesverteidigung hat die Verteidigungsministerin vergessen.

Der Inhalt der neuen FREILICH-Ausgabe: Holen Sie sich jetzt FREILICH No. 11 und zeichnen Sie HIER ein FREILICH-Abo!

Oberösterreichs FPÖ-Chef Manfred Haimbuchner warnt: „Ich habe festgestellt, dass diese Bundesregierung das Bundesheer entmilitarisieren will, und kann nur davor warnen, diesen Weg weiter zu gehen.“ Für Tanner, ihre Umgebung und die türkis-grüne Regierung ist Österreich noch immer eine Insel der Seligen, die schlimmstenfalls von Hackern, Lawinen und Überschwemmungen bedroht wird. Militär ist ausgerechnet den Konservativen lästig.

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Die linke Tageszeitung „Der Standard“ über die Überlegungen und Annahmen, auf denen die Heeresreform aufbaut: „Einen konventionellen Krieg, dessen Schauplatz das österreichische Bundesgebiet sein könnte, werde es in absehbarer Zeit nicht geben – daher brauche sich das Bundesheer auf einen solchen Verteidigungsfall auch nicht vorzubereiten. Auch einen systemischen Terrorismus, der auf einen Bürgerkrieg und letztlich auf einen Staatszerfall abzielt, braucht man hierzulande nicht zu fürchten.“ Eben eine Insel der Seligen.

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Als sich gegen diese geballte Naivität und ministerielle Pausbäckigkeit selbst in linken Kreisen Zweifel und Kritik regen, rudert Tanner zurück und gelobt, die militärische Landesverteidigung doch – irgendwie– zu berücksichtigen. Ernst nehmen kann das aber niemand mehr. Der Ungeist ist längst aus der Flasche. Wer das Verteidigungsressort angesichts einer sich in und um Österreich verschlechternden Sicherheitslage einer militärisch Ahnungslosen überlässt, handelt hochgradig unverantwortlich oder ganz bewusst gegen die Interessen des Landes und seiner Bevölkerung.

Wer das Verteidigungsressort einer militärisch Ahnungslosen überlässt, handelt hochgradig unverantwortlich oder ganz bewusst gegen die Interessen des Landes und seiner Bevölkerung.

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Ein für die Sicherheit der Bevölkerung verantwortlicher Politiker, der angesichts der demografischen Entwicklungen, der immer öfter aufflammenden Unruhen, Krawalle und Angriffe gegen die Staatsmacht kein innerstaatliches Konfliktpotenzial, keine Bürgerkriegsgefahr erkennen kann oder will, ist selbst ein Sicherheitsrisiko. Man denke an die sogenannte Party- und Eventszene, vulgo junge Muslime, die vergangenes Jahr in den Innenstädten von Stuttgart und Frankfurt randaliert und gezielt die Vertreter des Staats provoziert und attackiert haben.

In der aktuellen Ausgabe erfahren Sie mehr über unser Bundesheer: HIER FREILICH-Abo zeichnen und druckfrisch lesen

Das war – auch wenn es Politik und Medien anders interpretieren – ein Abtesten der Grenzen, eine Inanspruchnahme des öffentlichen Raumes, eine Kriegserklärung an die westliche Welt, an uns. Wer angesichts solcher Herausforderungen von zu wilden Feiern einer erfundenen Party- und Eventszene fantasiert, hat längst kapituliert. Angesichts der nach wie vor ungelösten Migrationskrise, der ethnisch/religiös unterschiedlichen Fertilitätsraten und des weiter steigenden Migrationsdruckes auf Europa werden sich solche „Zwischenfälle“ häufen und massiver ausfallen…

Die restlichen sieben Seiten dieses Artikels finden Sie demnächst druckfrisch in Ihrem Postkasten, wenn Sie HIER ein FREILICH-Abo zeichnen!

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Neues Jahr, neue Inhalte. FREILICH startet die Buchreihe POLITIKON. Band 1 von FREILICH-Herausgeber Heinrich Sickl singt „Das Lob der Grenze“.

Grenzen, so Heinrich Sickl, helfen uns Identität zu bewahren und Sicherheit zu garantieren. Aktuelle Herausforderung wie Corona und illegale Migration machen klar, dass es Zeit ist für Freiheit und Frieden Grenzen zu setzen und zu verteidigen.

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Migration – kaum ein Phänomen wird im insbesondere von den Grünen geprägten ökologischen Diskurs in der Bundesrepublik derart ausgespart wie die ökologischen Auswirkungen allgemein angestiegener Mobilität und Massenmigration. Dabei wäre ein genauer Blick auf die umweltbezogenen Auswirkungen des neuen nomadischen Daseins im 21. Jahrhundert durchaus notwendig.

Wir haben einen Blick in die neue Ausgabe der „Kehre“ geworfen. Schon der Blick ins Inhaltsverzeichnis und auf die Autoren verspricht wieder eine anregende Lektüre, von uns gibt es wieder eine klare Kaufempfehlung!

Besonders spannend das Interview mit Götz Kubitschek über Entortung und Masse!

Wir leben auf dem Land und kommen mit sehr wenig Konsum aus. Das heißt nicht, daß wir daraus in Lebensthema machen würden – wir haben einfach kein Interesse daran, uns mit ständig neuem Zeug zu umgeben.

Der Artikel von Florian Lindert setzt sich mit dem Begriff „Bio“ und biologischen Lebensmitteln auseinander.

Einem Menschen aus vorindustrieller Zeit zu erklären, was »Bio« ist, würde vor allem eines  bedeuten: ihm zu erläutern, was Industrialisierung und Urbanisierung mit der Landwirtschaft, aber auch mit der Weiterverarbeitung landwirtschaftlicher Erzeugnisse gemacht haben. Im ökologischen Landbau bedeutet »Bio« schwerpunktmäßig die Wiedereinführung von Nährstoffkreisläufen, die Begrenzung oder gar absolute Vermeidung chemischer Substanzen und genveränderten Futters aus Übersee sowie ganz grundsätzlich die Extensivierung jedweder Erzeugung. Des Weiteren heißt »Bio« in der Verarbeitung allgemein, »Künstliches« zu meiden und eine bestimmte »Natürlichkeit« zu wahren.

Das und noch sehr viel mehr lesen Sie in der neuen Ausgabe von „Die Kehre“. Holen Sie sich die neue Ausgabe im FREILICH Buchladen.

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Neues Jahr, neue Inhalte. FREILICH startet die Buchreihe POLITIKON. Band 1 von FREILICH-Herausgeber Heinrich Sickl singt „Das Lob der Grenze“.

Grenzen, so Heinrich Sickl, helfen uns Identität zu bewahren und Sicherheit zu garantieren. Aktuelle Herausforderung wie Corona und illegale Migration machen klar, dass es Zeit ist für Freiheit und Frieden Grenzen zu setzen und zu verteidigen.

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Vor kurzem ist die neue Ausgabe der Zeitschrift Abendland aus dem ARES Verlag erschienen. Wir haben die neue Ausgabe durchgeblättert.

Josef Schüßlburner betreibt die Website links-enttarnt.de, durchlief eine internationale Karriere beim Generalsekretariat der UNO in New York und bei der Brüsseler EU-Kommission. Jetzt hat er eine Studie veröffentlicht: „Scheitert die AfD? Die Illusion der Freiheitlichkeit und die politische Alternative“. Die gegen die AfD gerichtete Verbotsforderungen aus den Reihen der Konkurrenzparteien sind Anlass für seine Erörterung der vielfältigen Hintergründe zur Ausgrenzungsproblematik der größten Oppositionspartei im Deutschen Bundestag.

Anders als in normalen Demokratien wird bei einem BRD-Parteiverbot wie in Südkorea nicht (nur) auf objektive Kriterien wie Illegalität der politischen Betätigung abgestellt, sondern es geht um „Werte“, was ziemlich schnell und methodisch unvermeidbar auf eine staatsideologische Abbgrenzung hinausläuft.

Belloc war als junger Mann Atheist und musste seinen katholischen Glauben erst wiederfinden. Er gehört mit H.G. Wells, George Bernard Shaw und G.K. Chesterton zu den „Großen Vier“ der edwardischen Schriftstellerei. So berühmt er in der englischsprachigen Welt auch wurde, so wenig ist er heute in deutschsprachigen Ländern bekannt. Es gehört zu den Verdiensten des kleinen Renovamen-Verlags, nun einige von Bellocs Büchern in guter deutscher Übersetzung herausgebracht zu haben. Friedrich Romig gibt einen Überblick über das Werk.

Belloc konzentriert sich auf fünf „Große“ Häresien: die „arianische“, die „mohammedanische“, die „albigensische“, die „reformatorische“ und die „modernistische“. Jede einzelne dieser Häresien hatte das Potential, die römisch-katholische Kirche zu marginalisieren oder gar auszulöschen. In Summe haben ihre Auswirkungen dazu geführt, daß wir heute in einem Zeitalter der Häresie leben, zumindest in Europa und im ganzen „Abendland“.

Ein weiterer Blick ins Inhaltsverzeichnis verspricht eine ansprechende Lektüre:

Krieg um Bergkarabach von Maximilian Dvorak-Stocker

Mit „Volt“ zum Weltstaat von Dr. Claus-M. Wolfschlag

Die Zeit, in der wir leben von Feroz Khan

„Die BRD als Demokratie-Sonderweg“ von Josef Schüßlburner zu den Verbotserwägungen gegen die AfD

Allgemeine Gleichheit von Dr. Ulrich March

100 Jahre Kärntner Volksabstimmung – Feiern 2020 von Dr. Bruno Burchhart

Irrgänge der österreichischen Geschichte? von Univ.-Prof. Paul Gottfried

Ein neuer Akteur im Mächtekonzert von Dr. Mario Kandil

Platons Höhlengleichnis von Hans-Joachim Schönknecht

Hölderlins Religion von Dr. Eduard Josef Huber

Warum der „Glaube“ an die Existenz des Teufels wichtig ist von Mag. Siegfried Waschnig

Die Feinde der katholischen Kirche – Hilaire Bellocs Blick auf die großen Häresien von Univ.-Doz. Dr. Friedrich Romig

Jean Raspail von Konrad Markward Weiß

Die aktuelle Ausgabe von Abendland IV/20 HIER im FREILICH Buchladen bestellen.


Das aktuelle FREILICH Sonderheft stellt das Leben, Denken und Streben in traditionalistischen Studentenverbindungen vor. Die Heftvorschau finden Sie HIER.

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Die Dezemberausgabe der „Sezession“ gibt es jetzt druckfrisch mit Beiträgen von Ellen Kositza, Götz Kubitschek, Martin Sellner u.v.m. Wir haben die neue Ausgabe durchgeblättert.

Schon der Blick ins Inhaltsverzeichnis verspricht eine anregende Lektüre:

Ellen Kositza stellt sich die Frage was es heißt, wenn man einem (politischen) Gegner wünscht, er möge nicht bekämpft, nicht besiegt, nicht widerlegt, sondern gefickt werden?

Mir stellen sich zwei Fragen: Die eine geht nach den verschwundenen Vokalen; die andere nach dem nun also verschwiemelten »fuck«, das wohl als »ficken«, also ein eminent sexueller Akt dechiffriert werden dürfte. Trennen wir das eine von dem anderen.

Martin Sellner schreibt über die beeindruckende Fähigkeit des westlich-liberalen Wohlfahrtsstaates zur Einbindung, Kommerzialisierung und Nutzbarmachung extremistischer Bewegungen.

Der westliche Liberalismus duldete mit mütterlicher Langmut die extremistischen Bocksprünge politischer und kultureller Randgruppen. Am Ende wurden sie gar zu Garanten und Beweismaterial seiner »Buntheit«. Jede westliche Großstadt, die etwas auf sich hält, »leistet« sich heute ein linkes Hausprojekt wie ein feudaler Schloßherr eine Schmuck-Eremitage. Das Erfolgsrezept der systemischen »Antifragilität« lautet: maximale Duldung durch ideologische Indifferenz bei gleichzeitig maximaler Wohlstandssteigerung, Vermarktung und Kommerzialisierung. Diese Strategie rottete rebellische Ideologien gründlicher aus als die offene Repression des Kommunismus.

Das und noch vieles mehr lesen Sie in der aktuellen Ausgabe der Sezession!

Die Sezession erscheint alle zwei Monate. Die aktuelle Ausgabe 99 können Sie HIER im FREILICH Buchladen bestellen


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Rechtzeitig zu Weihnachten ist ein besonderes FREILICH Magazin bei den Lesern. Unser Sonderheft über und mit der Deutschen Burschenschaft stellt das Leben, Denken und Streben in traditionalistischen Studentenverbindungen vor.

INTERVIEW: „Burschenschaften sind stets unangepasst“ – Drei Männer, drei Generationen Burschenschaft. Im FREILICH Gespräch über ihre Welt, ihre Erfahrungen, unsere Gesellschaft.

INFOGRAFIK
Geschichte bewegt
– Daten und Fakten zur Deutschen Burschenschaft

REPORTAGE: Das Männerhaus – Der Alltag von Burschenschaftern spielt sich häufig auf den Buden ab. FREILICH gibt Einblick in das Leben der Aktiven.

REPORT: Alte Herren – Die Zeiten, in denen Burschenschafter das gesellschaftliche Leben maßgeblich prägten, sind seit den Dreißigerjahren des vergangenen Jahrhunderts vorbei. Doch bis heute wirken Burschenschafter für und in der Gesellschaft.

DOKUMENTIERT: Linke Gewalt gegen Studenten – Längst sind Angriffe auf Korporationen alltäglich. Die Straftaten reichen von Schmierereien über Brandstiftungen bis zu körperlichen Angriffen.

UTENSILIEN: Dinge tun – Ganz besondere Gegenstände spielen jeweils lebenswichtige Rollen im burschenschaftlichen Alltag. FREILICH präsentiert eine kleine Auswahl.

REPORTAGE: Bei den Pennälern – Burschenschaften gibt es nicht nur an den Universitäten, sondern auch an den Mittelschulen. Für manche Lehrer sind sie ein Ärgernis, für viele Jugendliche hingegen ein spannendes Abenteuer und eine prägende Charakterschule.

EINBLICKE: „Auf Mensur“ – Zwei Männer stehen einander gegenüber. Der Comment bestimmt, in welchem Abstand. Diese Abmessung (lat. „mensura“) ist namensgebend für den studentischen Brauch der Mensur.

ESSAY: Der Weg in den Männerbund – Toxisch soll sie sein, die Männlichkeit. Hier ist sie zu Hause. In der Burschenschaft leben Hierarchie und Gemeinschaft. Und lauter Männer.

INTERVIEW: „Alles ist im Wandel“ – Wohin geht die Deutsche Burschenschaft? FREILICH hat mit DB-Pressesprecher Philip Stein über die Perspektiven der Veränderung gesprochen.

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