Die aktuellen Corona-Zahlen explodieren, zigtausende Menschen müssen in Quarantäne, sind ratlos, was zu tun ist, wenn der PCR-Testbefund positiv ist. Die anzurufende Stelle, nämlich die Corona-Hotline 1450 ist so gut wie nicht mehr zu erreichen.

So hätten sich zahlreiche Bürger in den letzten Tagen verzweifelt an die FPÖ gewandt, da sie stundenlang in einer telefonischen Warteschleife festgehangen und rausgeworfen wurden, ohne auch nur ein Wort mit jemanden gewechselt zu haben.

Auch die Zustellung von Absonderungsbescheiden funktioniere nicht, diese kämen meist erst dann, wenn man längst wieder genesen oder freigetestet ist.

„Dass nach zwei Jahren Pandemie immer noch das Chaos regiert ist nicht nachvollziehbar“, ärgert sich der freiheitliche Gesundheitssprecher im Wiener Rathaus, Wolfgang Seidl. Er fordert von Gesundheitsstadtrat Hacker schnell zu handeln und wenigstens für die Wienerinnen und Wiener eine Stelle einzurichten, die über ein weiteres Vorgehen bei positivem Befund informiert. „Das hätte die Stadt längst umsetzen können, hier scheut man sich ja auch sonst nicht vor Alleingängen“, so Seidl.



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