Die FPÖ fordert volle Öffnung statt schrittweise Rücknehmen der Maßnahmen.

Wie bekannt gegeben wurde, fällt die 2G-Regel nicht nur im Handel, sondern auch bei körpernahen Dienstleistern. Für FPÖ-Bundesparteiobmann Herbert Kickl ein längst überfälliger Öffnungsschritt.

„Die Regierung handelt offenbar nach dem Motto: ‚Warum einfach, wenn es auch kompliziert geht?‘ Anders ist es nicht zu erklären, warum der Besuch im Café eine Woche länger ‚gefährlicher‘ sein soll als der Frisörbesuch. Denn während Haare schneiden nun schon diesen Samstag unter Einhaltung der 3G-Regel erlaubt sein wird, werden ungeimpfte Menschen aus Cafés und Gasthäusern durch das 2G-Regime noch eine Woche länger ausgesperrt“, so die Kritik Kickls.

Mit dieser „Salami-Taktik“ wolle die durch die Sideletter-Affäre und die vielen ÖVP-Korruptionsfälle schwer angeschlagene Bundesregierung offenbar in der Bevölkerung Punkte sammeln, vermutet Herbert Kickl: „Dieses Schauspiel ist leicht durchschaubar. Blickt man sich im Rest Europas um, dann erkennt man, dass Österreich eines der letzten Länder ist, das überhaupt Öffnungsschritte setzt. Die Regierungen in Schweden, Dänemark, England und vielen anderen Ländern haben längst erkannt, dass die Omikron-Welle die Karten völlig neu gemischt hat und die kritische Phase längst vorbei ist. Österreich ist dank Schwarz-Grün als Geisterfahrer auf der Corona-Autobahn unterwegs – Nehammer und Co machen leider keine Anstalten, endlich umzudrehen, alle Beschränkungen aufzuheben und eine Freiheitstag auszurufen.“

Die „zitzerlweise“ Rücknahme der Maßnahmen sei jedenfalls die nächste Pflanzerei durch diese Bundesregierung, zeigte sich Herbert Kickl überzeugt: „Die Menschen in unserem Land wollen endlich alle Freiheitsrechte wieder zurück – und die Corona-Situation gibt das auch her.“



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  • Abgeordnetenportrait der XXVI. Gesetzgebungsperiode: Parlamentsdirektion / PHOTO SIMONIS