Im dritten Band seiner Männer-Trilogie bringt Donovan seine Motivation auf den Punkt: „Ich bin ein Mann, und das ist gut, denn ich liebe mich selbst und mein Leben und mein Schicksal, und ich will um meiner selbst willen mehr von dem werden, was ich bin.“

Klingt das einfach? Die Umsetzung jedenfalls ist nicht leicht. Donovan-Leser erkennen Nietzsche-Anspielungen selbst in diesem kurzen Satz: das eigene Schicksal lieben. Mehr von dem werden, was ich bin – ein ganzerer Mann werden, eine „ganzere Bestie“ (Nietzsche!). Das bedeutet: Entschlackung, Befreiung, Balast abwerfen, sich aufrichten, zur Gestalt werden.

Am bekanntesten ist Jack Donovan sicherlich für sein Buch „Weg der Männer“. Tatsächlich ist der „Weg“ aber nur der erste Teil einer dreiteiligen Abhandlung. In allen drei Büchern geht es um Identität und das eigene Selbstwertgefühl gegenüber der Konsumgesellschaft im heutigen Westen. Donovan nennt das das „Reich des Nichts“.

Das Buch „Ein ganzerer Mann“ bildet den Abschluss der gesamten Trilogie. Der Sinnzusammenhang wird im Nachwort noch einmal herausgearbeitet und durch viele kulturelle und politische Erläuterungen ergänzt. All das regt zum Nachdenken an und trägt zum besseren Verständnis bei.

Es lohnt sich auf jeden Fall Donovans Trilogie ganz zu lesen. Man(n) wird nicht enttäuscht sein und danach mit ganz anderen Augen auf den eigenen Platz in der Welt blicken.

Das Buch „Ein ganzerer Mann“ von Jack Donovan im FREILICH Buchladen.


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Bildquelle

  • Mann Cover: Wikimedia

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