Der Kärntner Illustrator, Kommunikationsdesigner, Gebrauchsgrafiker, Maler und Autor Rainer Osinger hat die politischen Bedrängnisse der Gegenwart, insbesondere die Corona-Krise und ihre fatalen Auswirkungen auf unser Alltagsleben nicht aus seinem künstlerischen Schaffen heraus halten können.

Die jüngste Buchveröffentlichung des hochproduktiven Künstlers heißt „Philomena und das gestohlene Leben“ und befasst sich als “zeitkritische Erzählung“ intensiv mit über Restriktionen eines fiktiven Staatsapparates gestohlenen Freiheiten. Wir wissen, dass das, was als Jugendliteratur etikettiert ist, in den meisten Fällen eine Doppeladressierung hat. So auch hier, denn das Buch zählt unserer Einschätzung nach zur generationenübergreifenden Lektüre ab dem zwölften Lebensjahr.

Zum Inhalt schreibt Osinger selbst: „Diese Fabel, in welcher sich Realität und Fiktion immer wieder vermischen, erzählt von Philomena und der gestohlenen Freiheit. Sie berichtet von einem mutigen jungen Mädchen, das viele Geschehnisse in der heutigen Gesellschaft kritisch hinterfragt und schließlich selbst die Initiative ergreift. Eine spannende, philosophische Erzählung für und über Freiheit, Vertrauen, Nächstenliebe, Zivilcourage, Autonomie, Meinungsfreiheit und selbständiges Denken. Eine Geschichte über Liebe und Toleranz gegenüber Andersdenkenden. Eine Fabel, die sich gegen den Materialismus, gegen Intoleranz und Gleichmacherei und vor allem auch gegen das Errichten einer Diktatur und ebenso auch gegen die gedankenlose Ausbeutung von Mensch und Natur ausspricht.“

Geneigte Leser von zwölf bis 99 lernen das Volk der Frebemen kennen, folgen Philomena, ihrem Freund Pius, dem sprechenden Kater Animus, der klugen Eule Sofos und Minister Klein durch diverse Abenteuer. Die Protagonisten leisten Widerstand gegen eine totalitäre Politik des Herrschers Tyrannos, der das Land Capta durch unsinnige Anordnungen bis in den letzten Winkel beherrschen will.  „Es geht“, so der siebenfache Vater Rainer Osinger, „in der Erzählung um ein mutiges junges Mädchen, welches zur Außenseiterin wird, weil sie sich kritisch und fragend mit verschiedenen Geschehnissen in der heutigen Gesellschaft und Politik auseinander setzt und schließlich selbst die Initiative ergreift“ und einen Ausweg aus einer drohenden Diktatur findet.

Auch wenn manchen auf den ersten Blick die Parallelen zur aktuellen Corona-Politik und dem damit verbundenen Raub der Grundrechte zu eindeutig wirken, sollte man nicht außer Acht lassen, dass sich „Philomena und das gestohlene Leben“ ganz bewusst in die didaktische, belehrende Literatur mit ihrer großen pädagogischen Tradition einreiht. Schon Horaz schrieb: „Alle Poesie sollte belehrend sein […]; sie soll den Menschen aufmerksam machen, wovon sich zu belehren wert wäre; er muß die Lehre selbst draus ziehen wie aus dem Leben.“

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Bildquelle

  • Philomena II: Hintergrund: Jie via Unsplash