Diplomarbeit der Ministerin für Arbeit, Familie und Jugend (ÖVP) sei eine einzige wissenschaftliche Katastrophe, meint Plagiatsjäger Stefan Weber.

Nachdem dem bekannten „Plagiatsjäger“ Stefan Weber die mangelhaften Deutschkenntnisse der Ministerin in diversen Fernsehauftritten aufgefallen sind, wurde die Diplomarbeit unter Untersuchung unterzogen. In der Arbeit mit dem Titel „Management-, Organisations- und Personalberatung, Marktkommunikation und Vertrieb“ wurden neben einer Vielzahl von sprachlichen und stilistischen Mängeln auch zahlreiche Plagiate gefunden. Die Liste der Vorwürfe ist dabei lang: sieh habe ihre Hypothesen „plump plagiiert“ und die Arbeit „absatzweise abgeschrieben“. Zudem sollen nicht-wissenschaftliche Internetquellen verwendet und obendrein falsche zitiert worden sein. Die Textstellen, die selbst verfasst wurden, sollen sowohl grammatikalische als auch Ausdrucksfehler enthalten und teilweise keinen Sinn ergeben. Auf der Homepage von Stefan Weber gibt unter dem Titel „Ich werde rollen und tun es“ HIER beindruckende Beispiele aus der „wissenschaftlichen“ Arbeit Aschbachers, die aus „Kauderwelsch, Unsinn und Plagiat“ besteht.

„Kauderwelsch, Unsinn und Plagiat“

 Auch im Dissertationsexposé, welches im Mai 2020 – also schon während ihrer Zeit als Ministerin – eingereicht wurde, sollen sich zahlreiche schwerwiegende Mängel finden. Wiederrum reichen die Vorwürfe vom Kopieren ganzer Absätze bis hin zur Nichteinhaltung wissenschaftlicher Standards.

Stefan Weber, der die Untersuchung durchgeführt hat, hat bereits in der Vergangenheit für die Aberkennung des Doktortitels des steirischen Landesrats Christian Buchmann (ÖVP) geführt, welcher daraufhin zurückgetreten ist. Auch die Vorwürfe gegen EU-Kommissar Johannes Hahn (ÖVP) und Thomas Drozda (SPÖ) stammen von ihm. Offen bleibt die Frage, ob der Titel von Ministerin Aschbacher aberkannt wird oder ob die ÖVP dieses Ministerdebakel aussitzen wird.

Link zum Volltext von Aschbachers Dissertation

Homepage von „Plagiatsjäger“ Stefan Weber


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