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CATO versteht sich als meinungsbildendes Medium, das für den vergessenen Wert des Bewahrens eintritt. CATO bietet Orientierung im Hinblick auf Politik, Kultur, Religion, Alltag und Familie. CATO lässt den Leser nicht im Regen der Krisenmeldungen stehen. CATO-Chefredakteur Andreas Lombard stellt die neue Ausgabe vor.

Die Corona-Maßnahmen wirken zunehmend wie von Außerirdischen ersonnen, die die Erde erobert haben und jetzt nicht so recht wissen, wie sie mit all dem zweibeinigen Gewusel umgehen sollen. Cato hat ihre Verhältnismäßigkeit von Anfang an bezweifelt, und nun zeigt sich, wie richtig das war. Während die Infektionszahlen sinken, wird die Lockdown-Propaganda gesteigert. Die Welt schrieb online, dass das Bundesinnenministerium (BMI) bereits im Frühjahr 2020 Forscher bat, »ein [Rechen-]Modell zu erarbeiten, auf dessen Basis ›Maßnahmen präventiver und repressiver Natur‹ geplant werden könnten.

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Nicht irgendwelche Forscher, sondern solche des Robert-Koch-Instituts, des Leibniz-Instituts für Wirtschaftsforschung, des Instituts der deutschen Wirtschaft, der Stiftung Wissenschaft und Politik und mehrerer Universitäten. Sie alle machten gern mit. (…) Wenn aber die Wissenschaft zum verlängerten Arm der Politik wird, läuft etwas gehörig schief.« Die Kanzlerin hält unbeirrt an ihrer Corona-Strategie fest, obwohl, wie Tichys Einblick zitiert, das BMI bereits in dem erwähnten Papier davon ausging, dass im schlimmsten Falle »das BIP um 32 Prozent einbrechen [würde], die Industrie um 47 Prozent. Bei weiteren sich verstärkenden Zweitrundeneffekten und sich festsetzenden Negativerwartungen wäre eine beschleunigte Abwärtsdynamik nicht auszuschließen. Dieses Szenario kommt einem wirtschaftlichen Zusammenbruch gleich, dessen gesellschaftliche und politische Konsequenzen kaum vorstellbar sind.« Wenn sich erhärtet, dass nicht die Politik »der  Wissenschaft« folgt, sondern die Wissenschaft den Vorgaben der Regierung, wäre ein Rücktritt aller politisch Verantwortlichen nur konsequent.

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Außerirdische kennen die Menschen nicht, und sie verstehen sie nicht. Die Verbote und Grundrechtseingriffe, mit denen sie das wirtschaftliche, soziale und kulturelle Leben abtöten, knüpfen an eine schon länger obwaltende Radikalität an, mit der lauter »fortschrittliche« gesellschaftliche »Projekte« angetrieben wurden und werden. Von der Lebenswirklichkeit der meisten Bürger sind sie denkbar weit entfernt, und wie oft wird sogar damit geprahlt, diese gezielt zerstören zu wollen. Das gilt für die traditionelle Familie wie für die klassische Architektur. Léon Kriers Beitrag »Bauen, was lebt« zeigt, dass die modernistische Architektur weltweit ohne demokratische Legitimation durchgesetzt wurde.

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Ohne Unterlass bekämpfen modernistische Architekten die ästhetische Tradition. Für das traurige Antlitz vieler Städte wie für die Zerstörung der Familie gilt, dass möglichst niemand innehalten und fragen soll, warum sich das, was da fleißig dekonstruiert wird, in grauer Vorzeit durchgesetzt hat. Die Menschheit gibt es ja nicht erst seit 1789 oder 1949, und billige Rohbauten hätte auch das Mittelalter für schön ausgeben können − wenn es denn gewollt hätte. Auf die Scharlatanerie des Neuen antwortet der Konservative mit bewährten Rezepten für gelingendes Leben. Schon Janoschs Kinderbuch Oh, wie schön ist Panama erzählte die Odyssee der Moderne als einen Aufbruch ins Gelobte Land, der unbemerkt in die eigene, herrliche Heimat zurückführt. Wenn sich dieses Cato-Heft dem Geschichtsdenken widmet, der Neurologie oder unseren Kindern, lautet die Lehre solcher Beiträge, dass wir bleiben sollten, wer und was wir sind. Nehmen wir die Außerirdischen bloß nicht zu ernst, die eines schönen Tages wieder abreisen  werden, findet Ihr Andreas Lombard.

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Neues Jahr, neue Inhalte. FREILICH startet die Buchreihe POLITIKON. Band 1 von FREILICH-Herausgeber Heinrich Sickl singt „Das Lob der Grenze“.

Grenzen, so Heinrich Sickl, helfen uns Identität zu bewahren und Sicherheit zu garantieren. Aktuelle Herausforderung wie Corona und illegale Migration machen klar, dass es Zeit ist für Freiheit und Frieden Grenzen zu setzen und zu verteidigen.

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CATO versteht sich als meinungsbildendes Medium, das für den vergessenen Wert des Bewahrens eintritt. Was hilft uns weiter? Worauf können wir zurückgreifen? Woran wollen wir uns erinnern? Was sollten wir pflegen? CATO bietet Orientierung im Hinblick auf Politik, Kultur, Religion, Alltag und Familie. CATO lässt den Leser nicht im Regen der Krisenmeldungen stehen. CATO wird konkret und beansprucht Gültigkeit über Tag und Jahr hinaus. CATO-Chefredakteur Andreas Lombard stellt die neue Ausgabe vor.

Schon fast vergessen ist, dass am 6. Juli 2020 der große Komponist ­Ennio ­Morricone im biblischen Alter von 91 Jahren starb. Sein Porträt auf unserem Umschlag ist ein gemalter Nachruf von dem Straßenkünstler ­Harry ­Greb, der das Bild nach ­Morricones Tod über Nacht an eine Hauswand im römischen Stadtteil Tras­tevere warf. Die Krone über dem Nimbus ­Morricones erinnert an die der New Yorker Freiheitsstatue, und noch leichter zu entschlüsseln ist die Bedeutung des Oscars, mit ­dem ­Morricone zweimal ausgezeichnet wurde. Der Nachruf von ­Marco ­Gallina im aktuellen CATO zeigt, wie angemessen diese Verbeugung vor dem italienischen Nationalhelden ist. Warum aber legt er den Zeigefinger auf die Lippen? Das hat Morricone auf einer Fotografie für ein Buchcover getan und damit vielleicht auf ein Fresko von Fra Angelico angespielt, das Petrus Martyr vorstellt (siehe Seite 61). Der Dominikaner wurde am 6. April 1252 von gedungenen Mördern mit einem Beil erschlagen und bereits im Jahr darauf heiliggesprochen.

Das Inhaltsverzeichnis der aktuellen Ausgabe

Die Welt als Jammertal und das Weiterleben der Seele im Jenseits – solche Glaubensinhalte haben auch eine praktische Bedeutung, die notorisch unterschätzt wird. 1968 wurde der „Hirntod“ zu einem sicheren Zeichen des Todes erklärt, was die Organtransplantation sehr erleichtert hat. Ohne die Unsterblichkeit der Seele würden wir nicht merken, dass das Hirntod-Konzept dem Sensenmann schlicht ins Handwerk pfuscht. Darüber beklagt er sich höchstselbst im Interview mit Stefan ­Rehder: „Ich bin die Trennung von Leib und Seele“, sagt er, und diese Trennung ist eben das, was beim Hirntod nicht stattfindet. Weshalb der Hirntod nicht der Tod ist.

Schlafes Bruder spricht über Schein- und Hirntod

Zurück nach Rom: Die drei Reisen, die einst ­Kaiser ­Wilhelm II. in die Ewige Stadt führten, waren Ereignisse, die ebenfalls so gut wie vergessen sind. Es ist heute kaum noch „vermittelbar“, dass und warum der letzte ­Deutsche Kaiser in Italien an die Tradition des Heiligen Römischen Reiches anknüpfte; dabei ist die Erinnerung an die Fruchtbarkeit seiner kulturpolitischen Initiativen gerade in Zeiten der „Cancel Culture“ kostbar.

Die jüngsten Rassenunruhen haben nur wenig mit rassistisch motivierter Polizeigewalt zu tun

Es gibt einen weiteren wenig bekannten Grund, warum ­Kaiser ­Wilhelm II. für unsere Gegenwart relevant ist: Er war nicht empfänglich für politische Religionen, insbesondere für diesseitige Erlösungshoffnungen, wie sie inzwischen fast das ganze politische und öffentliche Leben aufheizen. So auch den Kampf gegen „strukturellen Rassismus“, der sich zu einer ernsthaften Gefahr für das staatliche Gewaltmonopol und die verfassungsmäßige Ordnung der westlichen Welt auswächst. Wir kennen das Phänomen von der Antifa, die nicht davor zurückschreckt, Migranten in ihren Kampf gegen den Staat einzuspannen – mit Zustimmung bis in höchste Kreise der Politik. Leider können sich diese meist nicht entschließen, die destabilisierenden Folgen der Zuwanderung entschieden anzugehen, wodurch sie vor allem ihre Verantwortung gegenüber den Zuwanderern sträflich vernachlässigen. Große Herausforderungen könnten eine Gesellschaft einen, aber nach Flüchtlings- und Klimarettung hat nun auch die Corona-Poli­tik das Land tief gespalten. Inzwischen fehlt es an einfachstem Wissen über das Funktionieren von Staat und Gesellschaft. Totalitäre Flausen, die sich schneller verbreiten als jedes Virus, betäuben den gesunden Menschenverstand. Es kommt aber nicht darauf an, die Gesellschaft zu verändern, sondern sie wieder zu erden, findet Ihr Andreas Lombard.

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