Tag

Buchbesprechung

Browsing

Öko-Heilige oder PR-Marionette? Seit August 2018 befinden sich Greta Thunberg und ihre „Fridays-for-Future“-Jünger auf einem modernen Kinder-Kreuzzug gegen den Klimawandel.

Nicht zur Schule gehen ist noch keine Leistung und Katastrophen-Rhetorik schürt nur Ängste, ohne Lösungen aufzuzeigen. Die Forderungen der jungen Klima-Rebellin sind kaum zu erfüllen, Politik und Medien applaudieren trotzdem. Wer die Greta-Manie kritisch hinterfragt und sich nicht von den apokalyptischen Drohungen und Weltuntergangsszenarien verrückt machen lässt, gilt als Klimaleugner.

Die Journalistin und Autorin Regina Zeppelzauer beschreibt den Aufstieg Thunbergs zur globalen Klima-Ikone und versucht zu klären, wie der schwedische Teenager instrumentalisiert wird, wer von der Klima-Hysterie profitiert und wer wirklich hinter „Fridays for Future“ steckt.

„Greta-Mania. Jugend im Klima-Wahn“
HIER im FREILICH BUCHLADEN bestellen.


HIER gibt es das FREILICH Magazin im Abonnement: www.freilich-magazin.at/#bestellen


Wir schreiben aus Überzeugung!

In Zeiten von einheitlichem Mainstream, Falschmeldungen und Hetze im Internet ist eine kritische Stimme wichtiger denn je. Ihr Beitrag stärkt FREILICH und ermöglicht ein inhaltsvolles rechtes Gegengewicht.

Sie wollen ein politisches Magazin ohne Medienförderung durch die Bundesregierung? HIER gibt es das FREILICH Magazin im Abonnement: www.freilich-magazin.at/#bestellen


Besuchen Sie unseren tagesaktuellen Nachrichtenkanal: www.tagesstimme.com


Hoppla, was ist denn da passiert? Die Addendum Redaktion hat als erste eine Zusammenschau der Ereignisse produziert, seit Corona Österreich erreicht hat. Mit spannenden Einblicken in den katastrophalen Politbetrieb.

Die Corona-Pandemie hat in Österreich zur massivsten Beschränkung der Grund- und Freiheitsrechte seit Ende des Zweiten Weltkriegs geführt. Auf welcher Grundlage wurde der Ausnahmezustand verhängt, der das gesellschaftliche und wirtschaftliche Leben zum Stillstand brachte? Wer hat wann auf welcher Informationsgrundlage welche Entscheidung getroffen? Ein Addendum-Autorenteam hat den Weg von der Unterschätzung des Virus über den Panikmodus des Lockdowns bis zum Verordnungschaos bei der Rückkehr zur Normalität nachgezeichnet: Es ist die Chronologie einer Entgleisung.

Als das neuartige Coronavirus im Jänner 2020 in der chinesischen Provinz Hubei zu aufsehenerregenden Maßnahmen führte, wurde es in Europa massiv unterschätzt. Das änderte sich schlagartig mit den Bildern, die den Zusammenbruch des Gesundheitssystems in der Lombardei zeigten. Diese Bilder sollten die österreichische Diskussion über die Anti-Corona-Maßnahmen auch dann noch prägen, als längst klar war, dass es „italienische Verhältnisse“ in Österreich nicht geben würde. Dazwischen lagen Wochen, in denen die Gesundheitsbehörden die beginnende Epidemie in Österreich ignorierten. Das Addendum-Autorenteam hat Hintergründe aufgedeckt und chronologisch aufbereitet, warum Österreich schlecht vorbereitet war, wann aus der Reaktion eine Überreaktion wurde, und wie die Wiedereröffnung des Landes zum Verordnungschaos wurde.

„Corona. Chronologie einer Entgleisung“, herausgegeben von Michael Fleischhacker. Addendum/Edition QVV 2020, Hardcover, 200 Seiten, 19,90 Euro

Das Buch „Corona. Chronologie einer Entgleisung“ gibt es bei uns im FREILICH Buchladen.


Wir schreiben aus Überzeugung!

In Zeiten von einheitlichem Mainstream, Falschmeldungen und Hetze im Internet ist eine kritische Stimme wichtiger denn je. Ihr Beitrag stärkt FREILICH und ermöglicht ein inhaltsvolles rechtes Gegengewicht.

Sie wollen ein politisches Magazin ohne Medienförderung durch die Bundesregierung? HIER gibt es das FREILICH Magazin im Abonnement: www.freilich-magazin.at/#bestellen


Besuchen Sie unseren tagesaktuellen Nachrichtenkanal: www.tagesstimme.com


Band 1 der Werkausgabe: Rolf Peter Sieferles politisches Hauptwerk in einer vom Autor bearbeiteten, unveröffentlichten Fassung.

1994 legte Sieferle diesen Großessay vor, in dessen Zentrum das gegenüber dem universalistischen Projekt des „Westens“ widerständige Deutschland mit seinem Willen zum eigenen Weg steht. Die beiden Weltkriege in der ersten Hälfte des 20. Jahrhundert waren Vorboten einer Auseinandersetzung zwischen universalistischen Perspektiven und deren partikularistischer Abwehr. Er zeigt, wie die beschleunigte Moderne in ihrer seit hundert Jahren anhaltenden, ständigen „Flucht nach vorne“ wachsende Problemberge vor sich herschiebt, zu deren gedanklicher Bewältigung die alten Ideologien des Liberalismus, des Sozialismus und des Nationalismus immer wieder in neue Kleider schlüpfen und in neuen Paradoxien sich verheddern.

Der Hauptgegner der konservativ-revolutionären Position sind die Mächte der bürgerlichen Welt, also Liberalismus, Individualismus und Kapitalismus. Der marxistische Sozialismus erscheint in dieser Perspektive insofern nur als eine Variante des bürgerlichen Materialismus, als er den Prozess der Atomisierung und Zertrümmerung mitträgt und sogar verschärft. Liberalismus und Sozialismus sind beide letztlich universalistisch orientiert, das heißt, sie zielen auf eine homogene „Menschheit“, die nicht mehr systematisch differenziert.

Rolf Peter Sieferle

Fluchtpunkt des Heils vor den herannahenden Umwelt- und Ressourcenproblemen wird schließlich eine universalistische Weltvereinigung unter einem Globalgouvernment. Sieferle analysiert ebenso nüchtern wie intensiv, dass sich hinter dem Rücken dieser angeblichen rettenden Weltinstanz bei ideell und real beseitigten Nationalstaaten strukturlogisch und unvermeidbar die ursprünglichen Kollektive familiärer Clans und tribalistischer Stämme wieder durchsetzen würden und ein tausendjähriger Prozess der Zivilisation rückabgewickelt wäre. Dies ist auch ein Blick auf den gegenwärtigen Zustand Europas, dem die Akteure dieser Retribalisierung seit 2015 regelrecht aufgedrängt werden.

Ein Anziehen der Steuerschraube bei den erfolgreichen Elementen des neuen globalen Netzwerks ist wohl unvermeidlich. Die dadurch bewirkte Umverteilung dürfte sich jedoch nicht darauf beschränken, den wachsenden unproduktiven Bevölkerungsteil durchzufüttern, sondern die Mittel müssten darauf verwendet werden, den Anteil der globalen Spezialisten an der Gesamtbevölkerung zu vergrößern.

Auf rund 500 Seiten bearbeitet Sieferle als Universalgelehrter unglaublich viele Themen und Bereiche auf kühle und rationale Weise. Er geht auf die Umbrüche ein, die in Bewegung gerieten, als das jahrzehntelange Gleichgewicht zwischen den Machtblöcken in Ost und West ab 1989 ins Rutschen kam. Sieferle erkannte schon sehr früh, dass das „europäische Projekt“ über kurz oder lang ins Stottern geraten wird und dann in Chaos und Zerfall endet.

Das Buch „Epochenwechsel. Die Deutschen an der Schwelle zum 21. Jahrhundert“ von Rolf Peter Sieferle im FREILICH Shop.

Rolf Peter Sieferle (1949‒2016) studierte Geschichte, Politikwissenschaft und Soziologie an den Universitäten Heidelberg und Konstanz und lehrte ab 1991 in Mannheim. Seit 2005 war er ordentlicher Professor für allgemeine Geschichte an der Universität St. Gallen. Zu seinen Hauptwerken zählen Epochenwechsel (1994) und die universalhistorische Bilanz Rückblick auf die Natur (1997). 2010 verfasste Sieferle für den „Wissenschaftlichen Beirat Globale Umweltveränderungen“ der Bundesregierung die Abhandlung Lehren aus der Vergangenheit. 2017 beginnt die Herausgabe seiner gesammelten Werke im Manuscriptum Verlag.


Freier Journalismus kostet Geld:

 


Sie wollen ein politisches Magazin ohne Medienförderung durch die Bundesregierung? HIER gibt es das FREILICH Magazin im Abonnement: www.freilich-magazin.at/#bestellen

Besuchen Sie unseren tagesaktuellen Nachrichtenkanal: www.tagesstimme.com

Lesen fördert Kreativität, Intelligenz, Empathiefähigkeit und Widerspruchsgeist. Lesen macht auch frei und daher ist es nicht egal, welche Bücher unsere Kinder in die Hand nehmen, darüber sind sich Ellen Kositza und Caroline Sommerfeld einig. Hier sind sie im Gespräch über den Wert des Vorlesens und den persönlichen Erfahrungen mit ihren Kindern.

Was sollen Kinder und Jugendliche lesen, was kann man ihnen vorlesen? Über 150 Empfehlungen sprechen Ellen Kositza und Caroline Sommerfeld in ihrem Buch „Vorlesen“ aus.

Eine ausführliche Buchbesprechung von „Vorlesen“ finden Sie HIER.

Das Buch „Vorlesen“ von Ellen Kosizta und Caroline Sommerfeld im FREILICH Shop.

HIER gibt es das FREILICH Magazin im Abonnement: www.freilich-magazin.at/#bestellen

Regierungskrisen in Italien werden in restlichen Europa meist unbesorgt beobachtet. Italien hat in den letzten 70 Jahren es auf fast ebenso viele Regierungen gebracht. Neben Regierungsumbildungen gab es auch einschneidende Brüche und Umwälzungen. Die erste Regierung Berlusconis vor 25 Jahren war so eine Umwälzung. Was bedeutet das Phänomen Salvini demnach für Italien und Europa?

Der Autor Lorenz Gallmetzer sieht den Siegeszug der „nationalistischen, fremdenfeindlichen und gegen alle bisher Regierenden gerichteten Populismus in Italien“ im Einklang mit den Entwicklungen weltweit. Sei es Trump in den USA, Le Pen und die Gelbwesten in Frankreich, Kaczyński in Polen, überall seien die Ursachen für den Stimmungsumschwung die gleichen: Globalisierung und digitale Revolution hätten den Westen seit dem Zweiten Weltkrieg geltenden Gesellschaftsvertrag erschüttert.

Immer mehr Menschen fühlen sich allein gelassen

Wirtschaftskrise, Prekarisierung der Arbeit, soziale Ungleichheit oder Migration habe die Menschen verängstigt und nicht zu Unrecht hätten sie das Gefühl, dass die Verantwortlichen in Politik und Wirtschaft selbst entweder ohne Kompass navigieren oder nur an ihren Vorteil und den Machterhalt denken.

Gerade in Italien sieht der Autor den Vertrauensverlust noch größer als in Rest Europas. Seit Jahrzehnten schaffe es die dritte Wirtschaftsmacht der Euro-Zone nicht, die grundlegenden Bedürfnisse der gesamten Bevölkerung einigermaßen ausgewogen zu befriedigen. Neben den Topleistungen in einigen Spitzensektoren von Wissenschaft und Wirtschaft herrschten teilweise Dritte-Welt-Verhältnisse: Mangelnde und zerfallende Infrastrukturen im Gesundheitswesen, in der Schule, im Straßen- und Transportwesen, seien Alltag. Dazu kämen noch Korruption, Bürokratie und die Mafia.

Das schwächste Glied in der Kette

Der Autor warnt aber davor, hier mitleidig mit de Achsel zu zucken und Italien als „europäischen Sonderfall“ abzutun und zur Tagesordnung überzugehen. Denn Italien sei zwar vermeintlich „das schwächste Glied der Kette“, aber ein Reißen der Kette hätte besorgniserregende Folgen für ganz Europa, weil ein „Salvinismus“ auf die anderen Länder überschwappen könne.

Lorenz Gallmetzer zeigt auf, welche historischen Faktoren die derzeitige Entwicklung möglich machten und welche „Vorreiterrolle“ Italien dabei stets einnahm und will davor warnen, dass die nationalistische Rechtswende im drittstärksten Staat der Eurozone mehr ist als eine der gewohnten Krisen „all italiana“.

Auch wenn Gallmetzer versucht die Rechte als Schreckgespenst an die Wand zu malen, wartet er doch mit wertvollen Hintergrundinformationen auf. Trotz der offensichtlichen Wertung des Autors, findet der geübte kritische Leser (nicht nur) zwischen den Zeilen spannenden und aktuellen Lesestoff.

Das Buch „Von Mussolini zu Salvini“ von Lorenz Gallmetzer im FREILICH-Shop.

HIER gibt es das FREILICH Magazin im Abonnement: www.freilich-magazin.at/#bestellen

Europa verwehrt sich gegen den Gedanken, dass Flüchtlingsströme bewusst ausgelöst und als Form der Druckmittel eingesetzt werden. Die US-Politikwissenschaftlerin Kelly M. Greenhill kann über 50 Versuche nachweisen, wo Flüchtlinge als „demographische Bombe“ missbraucht wurden.

Kelly M. Greenhill ist Professorin für Politikwissenschaft und internationale Beziehungen an der Tufts University und wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Harvard University in den USA. Ihr im Jahr 2016 auf Deutsch erschienenes Buch „Massenmigration als Waffe“ gewann 2011 den Preis für das beste Buch des Jahres der International Studies Association (ISA). Ihre Forschungsergebnisse und politischen Kommentare wurden in internationalen Medien veröffentlicht, darunter die New York Times, Foreign Affairs und auf BBC und CBC.

In „Massenmigration als Waffe“ beschäftigt sie sich mit der sehr aktuellen Frage, wer die Einwanderung von Migranten als politisches Werkzeug benutzt, zu welchem Zweck, und wie und warum es funktioniert. Die Urheber dieser Nötigungspolitik verfolgen u.a. das Ziel, Zielstaaten zu beeinflussen, indem sie miteinander konkurrierende politische Interessen und Gruppen gegeneinander ausspielen. Greenhill erläutert und untersucht ihre These anhand einer Vielzahl von Fallstudien aus Europa, Ostasien und Nordamerika.

Greenhill listet insgesamt 56 Fälle auf, darunter den libysche Erpressungsversuch gegen die EU vom Sommer 2006 und davor die Massenwanderung von der DDR in die Bundesrepublik im Umfeld des 17. Juni 1953. Beim Großteil der von Greenhill untersuchten Migrationsbewegungen waren die Initiatoren mit ihren Forderungen erfolgreich. Entweder durch die Überforderung der Aufnahmekapazitäten in den Zielländern oder durch moralische Erpressung.

Wer Bedenken hat wegen des Verlages: Das Buchangebot des Kopp-Verlags reicht zwar von Verschwörungstheorie über Selbstversorgung bis hin zu Gesundheit und Medizin. Bei manchen Büchern scheint dabei die Grenze zwischen Fakt und Fiktion fließend. Nicht so bei Kelly M. Greenhill, ihr Buch ist angesichts des aktuellen Migrationsdrucks auf Europa wichtiger denn je.

Greenhills Studie ist eine innovative und gut geschriebene Untersuchung darüber, wie und zu welchem Grade Flüchtlingsströme von Staaten auch ausgenutzt werden, um politische Handlungsmöglichkeiten und Entscheidungen ihrer Gegenspieler zu beeinflussen. Gerade der gegenwärtige Migratenansturm nach Griechenland – angeschoben vom türkischen Präsidenten Erdogan – belegt die Thesen der US-Autorin.

Das Buch „Massenmigration als Waffe“ von Kelly M. Greenhill im FREILICH-Shop.

HIER gibt es das FREILICH Magazin im Abonnement: www.freilich-magazin.at/#bestellen

Am 23. Februar 1939 wurde der Philosoph und Schriftsteller Gerd-Klaus Kaltenbrunner in Wien geboren. Der feinsinnige Intellektuelle gilt als einer der wichtigsten Vordenker eines Neuen Konservatismus.

Kaltenbrunner forschte nach den Ursprüngen, Traditionslinien und Zukunftsaussichten deutschen wie europäischen Denkens und begründete mit seinem Wirken eine Haltung des entschiedenen geistigen Widerstands gegen die Diktatur der Gegenwart.

Zum 80. Geburtstag des 2011 verstorbenen Universalgelehrten Gerd-Klaus Kaltenbrunner hat mit Magdalena S. Gmehling nun eine ausgewiesene Kennerin des Gesamtwerks aus dem Schatz seiner unzähligen Porträts abendländischer Denker eine Blütenlese in zwei Bänden zusammengestellt, die als umfassende Überblicksdarstellung zu rund 3000 Jahren europäischen Geistes ihresgleichen sucht.

Band I führt den Leser u.a. vom „Apollinischen Norden“ des indoeuropäischen Erbes über die großen Griechen Hesiod und Platon, den Kirchenvater Augustinus sowie Herder, Baader und Hölderlin bis hin zu Donoso Cortés, Spann, Cioran und Dávila. Das denkende Europa – hier ist es!

Das Buch im FREILICH-Shop.

HIER gibt es das FREILICH Magazin im Abonnement: www.freilich-magazin.at/#bestellen