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Viele Studenten sind durch die Corona-Krise am Limit, doch Minister Faßmann glänzt durch Planlosigkeit. Der Obmann der Freiheitlichen Studenten (RFS) Lukas Heim schreibt auf FREILICH über die momentane Situation an Österreichs Hochschulen.

Es ist wieder Ruhe eingekehrt in Österreichs Hochschulen. Nach dem Chaos der letzten Wochen und Monate gibt es nun ein paar Wochen Pause, bevor es im Herbst wieder losgeht. Nur, es fehlt an Perspektiven.

Schon früh in der Corona-Krise war klar, dass es einen Fahrplan für Österreichs Hochschulen geben muss. Es braucht klare Vorgaben, an die sich die Hochschulen zu halten haben und die für die Studenten Rechtssicherheit schaffen. Dieser Fahrplan blieb bis dato aus. Als Folge der Tatenlosigkeit von Wissenschaftsminister Faßmann mussten die Hochschulen und Universitäten eigene Richtlinien entwerfen, die oft mehr schlecht als recht sind.

Einen Monat Prüfung?

Ein Beispiel der Universität Wien: Hier sehen die Richtlinien vor, dass Lehrveranstaltungsleiter bis zu vier Wochen nach der Prüfung stichprobenartige Überprüfungen der online erbrachten Leistungen durchführen können. Der Haken: Wer zum Termin der Überprüfung keine Zeit hat, wird automatisch negativ benotet. Schreibt ein Student also mehrere Prüfungen in einer kurzen Zeit, läuft er Gefahr durch zeitliche Überschneidungen negative Beurteilungen zu erhalten. Das passiert ihm ebenso, wenn er den bereits absolvierten Prüfungsstoff wieder vergessen hat.

Ohne Job und ohne Unterstützung

Zwei von drei Studenten arbeiten neben ihrem Studium. Zumindest war das vor Corona so, denn viele von ihnen haben auf Grund der Corona-Maßnahmen und der daraus resultierenden Wirtschaftskrise ihren Job verloren. Da sehr viele Studenten nur geringfügig angestellt sind, fallen sie auch durch sämtliche staatliche Hilfsnetze, wenn der Job plötzlich weg ist und die Österreichischen Hochschülerschaft (ÖH), die für solche Fälle einen Härtefallfonds eingerichtet hat, beschäftigt sich lieber mit internen Streitereien als mit der Hilfe für die Studenten.

Dennoch wurde die weit verbreitete Forderung der Aussetzung des Studienbeitrags (rund 363 Euro) von Wissenschaftsminister Faßmann ignoriert. Auch von den Hochschulen erhalten die Studenten keine Unterstützung – im Gegenteil: An vielen Hochschulen werden auf Grund von Sparmaßnahmen die Plätze für Studienassistenten sogar gestrichen.

Die Planlosigkeit von Minister Faßmann

Trotz all diesen Beispielen scheint Minister Faßmann nicht gewillt einen Fahrplan für Österreichs Hochschulen zu erstellen. Dabei ist es an der höchsten Zeit für klare Verhältnisse und Rechtssicherheit zu sorgen und die Ängste und existenziellen Nöte der Studenten wahrzunehmen und sie zu unterstützen.

Die freiheitlichen Studenten forderten bereits im April von Minister Faßmann Klarheit. In einer Aussendung kritisierten sie, dass ein neutrales Semester nicht ausreichen würde „Vielmehr muss nun ein umfassendes Paket geschnürt werden, das vom Erlass der Studiengebühren über eine Außerkraftsetzung der regulären Frequenz an Prüfungsaktivitäten bis hin zu einem zusätzlichen Toleranzsemester reicht.“ Minister Faßmann blieb eine Antwort schuldig.

Lukas Heim studiert Politikwissenschaft und ist Bundesobmann und Mandatsträger des Rings Freiheitlicher Studenten.

Zum Ring Freiheitlicher Studenten geht es HIER.


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Die sogenannte „Corona-Krise“ ist auch an der aktuellen Ausgabe des „Attersee Report“ nicht spurlos vorüber gegangen.

Fiel die letzte Ausgabe noch in die Zeit vor der Krise, also in jene vor dem sogenannten „Shutdown“, als wir die alte Normalität noch genießen durften, so stellt sich wenige Wochen später vieles anders dar. Manche Leser meinten, dass das Thema der letzten Ausgabe „Nichts“, in der sich der „Attersee Report“ dem Nihilismus widmeten, von seherischen Qualitäten getragen war:

Ehe wir den Wald betreten, werden wir daher die Zwangsjacke der Angst gegen die toga virilis einzutauschen haben, (…) zumal ein zentrales Merkmal nihilistischer Machtausübung die Instrumentalisierung der Angst, genauer gesagt: der Todesangst, ist, zumal sie aus Menschen formbare Massen macht: Die Machthaber leben immer in der entsetzlichen Vorstellung, dass nicht nur der Einzelne, sondern viele aus der Furcht heraus-treten könnten.

Genau diese Instrumentalisierung von Angst musste unsere Gesellschaft in den letzten Wochen über sich ergehen lassen – mit allen Konsequenzen wie der systematischen Beeinträchtigung von Grund- und Freiheitsrechten und der Untergrabung unserer rechtsstaatlichen Prinzipien.

Die aktuelle Ausgabe des „Attersee Report“ will die Tendenzen der Gegenwart im politisch-philosophischen Licht diskutieren:

Das Inhaltsverzeichnis der aktuellen Ausgabe

Reinhard Farkas startet das Generalthema mit „Leben nach COVID-19“

Der erste Paradigmenwechsel der „Corona-Zeit“ ist die Wiederkehr der Hygiene. Das Wort kommt von der hellenischen Göttin Hygieia. Vokabeln wie Gesundheit, Reinlichkeit, Sauberkeit werden davon ab-geleitet. Das Händewaschen ist heute zum Ersten Gebot geworden, danach folgen zahlreiche andere. Moderne Formen der Reinigung, etwa durch Roboter, die UV-Licht aussenden, werden hierzulande freilich nicht einmal im Ansatz diskutiert.

Reinhard Farkas

Norbert Nemeth über das Auftreten von Seuchen und der historische Zusammenhang mit politischen und wirtschaftlichen Veränderungen

Jenseits der Grenze einer rein rationalen Analyse dieser Zeit schwebt der Mythos der „Vier apokalyptischen Reiter“, die das Verderben der Menschheit symbolisier(t)en: Es begann mit einem riesigen, hell strahlenden Kometen, der vom Herbst 1618 bis in den Jänner 1619 über weiten Teilen Europas zu sehen war. Das war ein schlimmes Vorzeichen, denn Kometen galten seit der Antike als Unheilbringer, zumal sie die kosmische Harmonie störten: „Niemals ein Comet hat gebrannt, der nicht schadete Leuten, Stadt und Land“, sagte der Volksmund damals.

Norbert Nemeth

Siegfried Waschnig wiederum sieht die Grünen im Zusammenhang mit der Corona-Krise als Partei der Abnicker und Systemerhalter

Nichts passiert in diesem Land jedenfalls, ohne dass es nicht mindestens mit einem Naserümpfen der grünen Besserwisser oder einem erhobenen Zeigefinger kommentiert wird. Gerade in Zeiten der Krise offenbart sich mehr denn je die totalitäre Grundtendenz dieser Partei.

Siegfried Waschnig

Weitere Autoren der aktuellen Ausgabe: Reinhard Farkas, Arnulf Helperstorfer, Wolfram Schrems, Susanne Fürst, Heimo Lepuschitz, Jörg Mayer, Julian Bauer, Veit Wieland, Laila Mirzo, Bernhard Pichler und Gerhard Schlüsselberger.

Den Atterseekreis finden Sie im Internet HIER.

Das Print-Abonnement des Attersee Report ist kostenlos. Ein Abo und alle Ausgaben des Magazins können per Mail an [email protected] bestellt werden.

Die aktuelle Ausgabe des Attersee Report können Sie HIER lesen.


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„eigentümlich frei“ ist das Magazin für Libertäre, Eigentumsbefürworter, Unkorrekte, GEZ-Geschädigte, Christen, Kapitalisten, Ästheten, Anarchisten, Piusbrüder, Punkrocker, Liberale, IHK-Verweigerer, Waffenfreunde, Freiheitliche, Marktwirtschaftler, Männer, Frauen, Konservative, Klimaskeptiker, Medienopfer, Monarchisten, Raucher, Lebensunternehmer, Tea-Party-Bewegte, Genussmenschen, Nettosteuerzahler und andere zuweilen auch ganz Stinknormale.

Wir haben einen Blick in Ausgabe 203 mit dem Titel „Masken und andere Mentalitäten“ geworfen. Auf 64 Seiten finden sich knackige Gedanken über die Stunde der Zentralisten, wahre Wehrhaftigkeit und Corona, die politische Pandemie u.v.m. Ein Blick (nicht nur) ins Inhaltsverzeichnis lohnt sich:

„eigentümlich frei“ untersucht dieses Mal den Aluhut und Christian Paulwitz schreibt dabei über Verschwörungstheorien:

Leitet man hieraus den Begriff der „Verschwörungstheorie“ ab, muss diese also die wissenschaftlichen gefundenen und formulierten Gesetze umfassen, die die Natur und den Zusammenhang von Verschwörungen im Allgemeinen beschreiben. Doch der heute weit verbreitete Gebrauch des Wortes legt nahe, dass es in Ermangelung als sicher erwiesener Grundsätze wohl eher um Hypothesen als um Theorien geht, also um Verschwörungshypothesen.

Christian Paulwitz

War der Lockdown teilweise richtig oder eine zerstörerische, böse diktatorische Maßnahme? Daniel von Wachter denkt darüber nach:

s ist noch erlaubt, die Maßnahmen als „unverhältnismäßig“ anzusehen, aber wer darüber hinausgeht, spürt eine psychologische Strafe, die so zielführend ist wie der kleine Elektroschlag, den eine Kuh bekommt, wenn sie den Zaun berührt. Geht man dennoch weiter, folgen weitere Strafen: So nahmen die Läden die Produkte des erfolgreichen Vegankochs Attila Hildmann aus ihren Regalen, weil dieser deutlich die Regierung kritisiert und „Verschwörungstheorien“ verbreitet, und dem Biolebensmittelhersteller Rapunzel droht Ähnliches, weil er mit Attila Hildmann zusammenarbeitete und weil der Firmenchef Joseph Wilhelm die Mundschutzmasken als „die höchste Form von Demütigung“ bezeichnet hat.

Daniel von Wachter

Das und noch viel mehr im aktuellen „eigentümlich frei“. Den Internetauftritt von „eigentümlich frei“ finden Sie HIER, das Abo können Sie HIER zeichnen.


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Das ARCADI Magazin ist das neue patriotische Medium der jungen Generation. Neben Artikeln zu Lebensstil, Ernährung, Sport und Kultur findet sich jedes Mal ein hochwertiger Politikteil, der mit hochkarätigen Interviews und Essays aufwartet.

Die Inhalte im aktuellen Heft:

Titelthema, Text: Florian Sander: Corona als Globalisierungsfolge

Roman Möseneder: Darum stehe ich zu Höcke

Chris Ares: Meine Ansprache an die Bundeswehr

Der geheimnisvolle Rök-Stein

Will-Erich Peuckert, ein Volkskundler aus Rübezahls Reich

und noch einiges mehr…

ARCADI hält, was es verspricht

Corona als Globalisierungsfalle: Das Corona-Virus erhitzt nicht nur den betroffenen Körper, sondern auch Gemüter, Emotionen und Debatten

Bei allen zumeist durchaus berechtigten staatlichen Maßnahmen zur Eindämmung der Epidemie ist es doch durchaus nicht falsch, auch von einer Massenhysterie zu sprechen: Wo Leute (teils unsinnige) Hamsterkäufe tätigen, wo Leute kein anderes Thema mehr kennen, wo Leute schon beim Anblick eines hustenden Menschen zusammenfahren, als hätten sie eine fleischfressende Riesenspinne erblickt, da hat eine Gesellschaft einen neurotischen Zustand erreicht (von dem zumindest Teile von ihr auch schon vorher, mit Blick auf ganz andere Themen, nicht allzu weit entfernt waren).

Florian Sander

ARCADI spielt im #TeamHöcke

Um es noch einmal auf den Punkt zu bringen: Es geht dem politischen Establishment NICHT um den Flügel, sondern um die AfD im Allgemeinen. […] Im politischen Kampf gegen eine Vereinigung aus Establishemnt & instrumentalisiertem Verfassungsschutz hilft nur massiver Zusammenhalt nach außen. Alles andere macht die AfD zum gefundenen Fressen.

Roman Möseneder

Kommentar von Roman Möseneder

Alles unter dem ARCADI-Dach: Magazin, Blog, Bücher und Musik

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Nach der Corona-Krise liegen Teile der heimischen Wirtschaft am Boden. Auf Grund der angespannten wirtschaftlichen Lage ist es höchste Zeit, heimische Betriebe zu unterstützen und betroffenen Betrieben das Überleben zu sichern. Die Freiheitliche Wirtschaft (FW) Steiermark macht dazu einen interessanten Vorstoß.

Da im Bereich der thermischen und energetischen Sanierung von Gebäuden die Sanierungsrate in den letzten Jahren ständig gesunken ist, schlägt die FW Steiermark unter der Federführung von Landesobmann Erich Schocklitsch die Einführung eines Sanierungsschecks vor. Mit einem Zuschuss von 5.000 Euro sollen kleine Sanierungen gefördert werden und die Inanspruchnahme auch ohne eines zugrundeliegenden Darlehens möglich sein.

Eine Milliarde für rasche Hilfe

Das Gesamtvolumen für die Förderungen soll in Bezug auf die Corona-Pandemie eine Milliarde Euro betragen und die Abwicklung der Ansuchen möglichst unbürokratisch und schnell erfolgen. Das wäre eine rasche Hilfe für viele Unternehmen aus dem Baugewerbe, Bauhilfsgewerbe und allen Bereichen, die mit Energieeinsparungen und neuen Energieformen befasst sind. Weiters auch ein wesentlicher Anreiz für Immobilieneigentümer, so die FW Steiermark.

„Unterstützungsmaßnahmen für das Überleben der österreichischen Wirtschaft sind das Gebot der Stunde!“

FW-Landesobmann Erich Schoklitsch

Ein wesentliches Augenmerk soll bei thermischen Sanierungen auf die ökologische Ausrichtung gelegt werden, damit nicht unnötiger Sondermüll für die Zukunft produziert wird. Die Freiheitliche Wirtschaft Steiermark wirbt für ihr Paket als einen wesentlichen Beitrag für die heimische Klima- und Wirtschaftspolitik.

HIER erfahren Sie mehr über die FREIHEITLICHE WIRTSCHAFT STEIERMARK.


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FPÖ-Petition gegen den Coronawahnsinn der österreichischen Bundesregierung

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Von Monat zu Monat fragt sich die Addendum-Redaktion, ob es zu einer Corona-Schwerpunktausgabe der Addendum-Zeitung eine Alternative gibt. Auch diesmal war ihre Antwort: Irgendwie wäre es langsam Zeit, aber: nein. Noch gibt es wohl keine Alternative, weil sich die Aufmerksamkeit von uns allen immer noch sehr auf das Pandemie-Geschehen und seine krisenhaften Konsequenzen fokussiert.

Sehr lange werden wir wohl alle die wirtschaftlichen Auswirkungen der Anti-Corona-Maßnahmen spüren. Wie schwierig das für hunderttausende Menschen, die derzeit arbeitslos und in Kurzarbeit sind, und für viele Unternehmen werden wird, ist noch gar nicht in seiner ganzen Tragweite absehbar. Vielleicht ist aber die massivste Auswirkung, die das Corona-Geschehen der vergangenen zweieinhalb Monate auf unsere Gesellschaft hat, gar nicht in Umsatz-, Arbeitslosen- und BIP-Zahlen zu messen: Es ist die Angst, die bleibt.

Dass die Regierung ausgerechnet an dem Punkt, an dem klar wurde, dass wir nicht mehr mit einer Überforderung des Gesundheitssystems rechnen müssen, die Angst-Kommunikation eskaliert hat, wird wohl noch Gegenstand eingehender Untersuchungen sein. Recht intensiv hat sich ADDENDUM diesmal auch mit der Frage beschäftigt, was wir, also der Staat und das staatliche Gesundheitssystem, aus dem, was geschehen ist, lernen können.

Vieles von dem, was während der ersten Wochen in den täglichen Pressekonferenzen kommuniziert wurde, sah schon damals und sieht heute noch mehr nach Aktionismus aus. Zum Beispiel die Einberufung der Miliz und die Verlängerung des Zivildienstes. Zum Beispiel die Einberufung der Miliz und die Verlängerung des Zivildienstes. Ob Letztere wirklich notwendig war, hat sich Andreas Wetz angesehen, und es wird Sie vielleicht nicht überraschen, dass man nach der Lektüre seiner Geschichte den einen oder anderen Zweifel haben kann.

In Krisen gibt es natürlich immer auch Gewinner, einen von ihnen haben Christoph Zotter und Christoph Lehermayr ausfindig gemacht. Ein Wiener Handyshopbetreiber hatte früh das richtige Gespür und ist in den Handel mit Schutzmasken eingestiegen. Die Geschichte seines Erfolgs ist zugleich die Geschichte des staatlichen Misserfolgs bei der Bereitstellung von Schutzausrüstung für besonders sensible Bereiche wie Ordinationen, Altenbetreuungseinrichtungen und Pflegeheime. Und sie hat, wie jede interessante Geschichte, ihre dunklen Flecken.

HIER können Sie unverbindlich eine Testausgabe von ADDENDUM anfordern.


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COVID-19 bringt Verschwörungstheorien und staatliche Förderungen. TUMULT-Herausgeber Frank Böckelmann über die Deutschen und ihr Virus. 

Die Äußerungen zur Corona-Krise in den großen Blogs und in den Kommentarspalten der Presse – verfasst von erklärten „Liberalen“ oder „Linken“ oder „Rechten“ – offenbaren unser gemeinsames Selbstbild: Influencer und Macher wollen wir sein, Ansager und Wegweiser, überlegene Durchblicker, Besserwisser und souveräne Aufklärer, Verächter der Gutgläubigen. Hingegen zeigt uns die kollektive Erfahrung, über die wir einvernehmlich schweigen, was wir gerade in der Ära fortgeschrittener Globalisierung vornehmlich sind: Leidtragende höherer Gewalt.

COVID-19 kam unerwartet über uns und durchkreuzt nahezu alle unsere Pläne. Das Virus untergräbt unsere angemaßte Selbstherrlichkeit als Schalter und Walter in einem fortschrittlichen Anthropozän auf dem Weg zu Unsterblichkeit und letzter Erkenntnis. Allerdings werden wir diese Lehre alsbald vergessen. Zwar werden die Nachfolger von COVID-19 sowie die Massenwanderungen und Energie- und Klimakrisen sie immer wieder auffrischen (und zwar in jeweils überraschender Gestalt). Aber wir werden sie immer wieder in Bewährungsfälle rechtschaffener Logistik verwandeln.

Derzeit gilt es, die narzisstische Kränkung durch den mehr oder weniger zufälligen Sprung eines Keims über eine Wirbeltierartenschranke zu überspielen. Wenn wir den Unfall schon nicht haben kommen sehen, wollen wir uns doch wenigstens vorstellen, dass irgendwelche Strippenzieher den Schaden angerichtet haben. Andere Influencer. Indem wir ihre Machenschaften aufdecken, glauben wir sie sogar zu überflügeln. Eine gute Verschwörungstheorie lindert den Schmerz über den Verlust humaner Souveränität beträchtlich. Hurra, es gibt Schuldige!

Der „Sinn des ganzen Szenarios“ sei es, sagt uns etwa N.N (Autorennamen und Quellen spare ich aus), dass mächtige Staaten einer „geskripteten Psycho-Dramaturgie“ unterworfen und dadurch für künftige Manipulationen kirre gemacht werden. Und N.M. vermutet, der exzessive Kohlendioxid-Alarm habe nur austesten sollen, „was sich die Leute alles bieten lassen“. Nun werde mit COVID-19 „sozusagen die zweite Raketenstufe gezündet“. „Die Frage ist doch, wer hat die ‚Corona-Krise‘ angezettelt?“ stochert N.O. Interessierte autoritäre Kreise wollten offenbar „die freche Wirtschaft mit gedrucktem Geld in staatliche Abhängigkeit bringen“.

Wer habe uns eigentlich eingeredet, dass aus der altbekannten, harmlosen Corona-Familie ein Killer entsprungen sei? fragt sich N.P. Das sei doch „absoluter Humbug“. Man inszeniere tödliche Gefahren, um weitere Ermächtigungsgesetze – wie das Infektionsschutzgesetz von 2001 – im Schnellgang durchzupeitschen. Nach N.Q. wiederum ist die gegenwärtige Krise „ein absichtlich angerichtetes Chaos, um die kriminellen Machenschaften der Regierungen (Klima-, CO2- und Feinstaub-Lügen …) zu kaschieren und die Freiheitsrechte sowie die Finanzausstattung der Menschen weiter einzuschränken …“ Fazit: „Der Affenzirkus in Viruskuckucksheim ist ein Lehrstück über die Wirkweise der Lügenpropaganda in Zeiten der Volksverblödung.“ (N.R.) Und viele jener Kommentatoren, die nicht direkt von Verschwörungen sprechen, missachten den Unterschied zwischen Pandemie-Management und Pandemie-Urheberschaft.

„Im Falle von Pandemien, Kriegen und anderen Großkatastrophen benötigen die Wirtschaftssubjekte den Nationalstaat, zumindest die straff gelenkte Zentrale eines politischen Großraums.“

Erstaunlicherweise völlig anders verhalten sich die Lieblinge der „offenen Gesellschaft“, die Selfmademen und -women des freien Unternehmertums. Sie sträuben sich keineswegs dagegen, vom hohen Ross der souveränen Risikoexistenz herunterzusteigen. In der Stunde der Not antichambrieren die großen und ganz großen Betriebe sowie die mittelständischen, kleinen und Ein-Personen-Firmen bei Vater Staat und fordern einträchtig sowohl einen „Masterplan“ zur Wiederbelebung der Konjunktur nach dem Ende des Ausnahmezustands als auch karitative Sofortmaßnahmen: Steuerrückzahlungen und Stundungen, das Aussetzen von Miet- und Kreditrückzahlungen auch für Gewerbetreibende, eine Liquiditätsversorgung der Kreditwirtschaft und überhaupt langfristige Garantien des wirtschaftlichen Überlebens und Gedeihens. Anders gesagt, sie stellen den Antrag, unverzüglich verstaatlicht beziehungsweise vergesellschaftet zu werden.

Ungeachtet dessen, dass einige Großunternehmen aus der Krise gestärkt hervorgehen (und andere verenden) und mit dem Abflauen der Krise neue Geschäftsmodelle sprießen werden, lernen wir hinsichtlich des Verhältnisses von Staat und Wirtschaft das Folgende: Der Tod und die konkrete Todesgefahr stehen außerhalb des Tauschverkehrs. Für sie gibt es keine wirtschaftlichen Äquivalente (so wie es gegen Selbstmordattentäter keinen Schutz gibt). Im Falle von Pandemien, Kriegen und anderen Großkatastrophen benötigen die Wirtschaftssubjekte den Nationalstaat, zumindest die straff gelenkte Zentrale eines politischen Großraums. Dies wiederum bedeutet: Sie brauchen geschützte Grenzen und sind auf Grenzen setzende Organe angewiesen.

Ich setze darauf, dass Deutschland und seine unmittelbaren Nachbarn dank ihrer Restbestände an überliefertem kulturellem Kapital (Vertrauen, Pflichtgefühl, Disziplin) die Corona-Krise vergleichsweise bravourös bewältigen werden.

FRANK BÖCKELMANN, 1941 in Dresden geboren, gehörte – neben Kunzelmann, Dutschke, Nagel und Rabehl – zur „Paria-Elite“ der „Subversiven Aktion“, war Protagonist der antiautoritären Fraktion im SDS und beteiligte sich in den 70er und 80er Jahren publizistisch rege an der Propaganda und Erforschung von Multikulturalität. Er ist Herausgeber der Zeitschrift TUMULT und hat zahlreiche Bücher veröffentlicht, u. a. in Hans Magnus Enzensbergers „Die andere Bibliothek“ den Band „Die Gelben, die Schwarzen, die Weißen“ und (zusammen mit Hersch Fischler) „Bertelsmann. Hinter der Fassade des Medienimperiums“. Er wurde ausgezeichnet mit dem Sonderpreis „Das politische Buch“ der Friedrich Ebert Stiftung. Böckelmann lebt in Dresden.

Die aktuellen Ausgaben von TUMULT sind direkt über den TUMULT Shop erhältlich. 

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Der Shut-Down der österreichischen Universitäten und die Einstellung der Präsenz-Lehre an jenem Tag war der erste große und weithin sichtbare Schritt der Corona-Maßnahmen in Österreich. Seit jenem Tag muss (oder sollte) die universitäre Lehre von einem Tag auf den anderen online, also via „E-Learning“ absolviert werden.

Im Leitartikel der „Presse“ vom 12.3.2020 hat Dietmar Neuwirth die Situation an Österreichs Hochschulen schon sehr kritisch analysiert: „Genauso evident ist, dass Schulen und Hochschulen auf einen derartigen Fall nicht im Geringsten vorbereitet sind. […] Die pädagogischen Anstalten Österreichs sind hinsichtlich ihrer Ausstattung und des Pädagogen-Know-How weit unterhalb der Höhe der Zeit […] ‘E-Learning’ – dieses Wort rollt Ministern, Rektoren und Direktoren höchst elegant über die Lippen. Nur ist es weitgehend Illusion […] IT-Leitungen und Kapazitäten sind bei Weitem nicht darauf ausgerichtet, dass sie von Studenten auch nur annähernd intensiv genützt werden können“. Rektor Engl hat vor Kurzem auch eingeräumt, dass die IT-Kapazitäten der Uni Wien für eine umfassende online-Lehre nicht ausreichen.

TU Wien technisch überfordert

Nach den ersten 10 Tagen der Online-Lehre bietet es sich nun an, einen detaillierten Blick auf diese notwendige gewordene Spontanumstellung der universitären Lehre zu werfen. Da das Corona-Virus schon seit über zwei Monaten medial omnipräsent war, wurden in Teilen der Uni Wien schon mehr als eine Woche vor dem Shut-Down am 11.3. konkrete Planungen für die Fortsetzung der Lehre im Fernbetrieb angestellt und intern getestet. Die TU Wien, als Gegenbeispiel, wurde aber recht unvorbereitet am falschen Fuß erwischt. Zwei Beispiele dazu: Anfängliche Vorschläge, Vorlesungen per Video den Studenten zur Verfügung zu stellen, wurden bald dadurch relativiert, dass die online Lehrplattform TUWEL nicht die Speicherkapazitäten dafür habe. Als Alternative können Videos nun auf YouTube (also weit weg von der TU) hochgeladen werden. In der ersten Woche wurden etliche Vorlesungen in leeren Hörsälen gehalten und den Studenten per Live-Stream zugänglich gemacht und auch zum Download bereit gestellt. Auch dafür reichen nun die Kapazitäten der Server und die Internet-Bandbreite der TU nicht mehr aus. Traurig, wenn die Technik an der Technik nicht funktioniert.

Trotzdem Kapazitäten für „Gender-Forschung“

Spannend auch, wenn man das mit Kernprojekten der Universitätsleitung vergleicht. Hierzu drei Beispiele: Einsatz für „Refugees-Welcome“ seit 2015 und auch weiterhin sogar mit Lehrveranstaltungen für „Menschen mit Fluchthintergrund“, Aufbau einer großen „Abteilung für Genderkompetenz“ sowie einem Vizerektorat für Gender und Personal. Für die momentanen technischen Anforderungen ist dieses Personal jedoch scheinbar nicht einsetzbar.

Liebe Leser!

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Heinrich Sickl, GF Freilich Magazin

Seit Sommer 2019 werden auf der Plattform TISS, dem Verwaltungsprogramm für die Lehre, die anvisierten Lernergebnisse jeder Lehrveranstaltung beschrieben. Das ist sicher für die Studenten eine sehr nützliche Information. Jede Fakultät hat jüngst sogar eigenes Personal (meist Studenten) zur Erarbeitung dieses Lernergebnisse eingestellt, und zwar mit der dezidierten Aufgabe, die von den Professoren und Dozenten erstellten Texte zu zensieren: Die Lernergebnisse werden von diesen „Zensoren“ nicht auf fachlichen Inhalt geprüft, sondern in erster Linie auf eine „gender-gerechte“ Sprache und auf die richtige Verwendung von Verben.

Mit solcher Prioritätensetzung wird die von der ehemaligen Ministerin Gehrer ersonnene Idee von „Welklasseunis“ wohl noch lange ein Wunschtraum bleiben. So werden österreichische Unis weiterhin im Shanghai-Ranking für Oxford, Princeton und MIT, oder auch nur für die ETH-Zürich oder TU München keine Konkurrenz darstellen können.

In Österreich gibt es aber auch positive Gegenbeispiele: Die Österreichische Nationalbank befindet sich ebenfalls im Bundeseigentum. Dort wurden Plattformen für E-Kommunikation schon lange eingerichtet und vor allem auch getestet. So konnte in der ÖNB augenblicklich und problemlos in den Home-Office-Mode umgeschaltet werden. Eine vorausschauende, sachlich denkende und un-ideologische Führung zahlt sich eben aus.

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Wir sprechen mit dem sächsischen Landtagsabgeordneten Thomas Thumm (AfD), der im Erzgebirge ein Direktmandat gewann, über seine Forderung, die Corona-Maßnahmen zu lockern.

In ganz Deutschland demonstrieren immer mehr Bürger gegen die Maßnahmen der Regierung, um die Verbreitung des Corona-Virus einzudämmern. Einer der Kritiker ist der Abgeordnete Thomas Thumm, der seit 2019 für die AfD im Landtag sitzt. Er fordert ein Ende des „Shutdown“. Wir sprechen mit ihm über seine Gründe.

Unsere Podcastreihe „LAGEBESPRECHUNG“ finden Sie HIER.

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Debüt des Podcasts aus Schnellroda: „Am Rande der Gesellschaft“

Zum Auftakt mit Ellen Kositza, Götz Kubitschek, Dr. Erik Lehnert und Dr. Caroline Sommerfeld. Thema: Die Corona-Krise – wie kommen wir in ihr zurecht? Und warum müssen wir eigentlich immer mit allem zurechtkommen?

Das Programm des Verlages ANTAIOS finden Sie HIER.

HIER gibt es weitere Infos über das „INSTITUT FÜR STAATSPOLITIK“.

Die Zeitschrift SEZESSION aus Schnellroda finden Sie im Netz HIER.

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