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David Engels

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David Engels ist kein Zweifler: Der Untergang des Abendlandes ist da. Im FREILICH-Gespräch erklärt er, was ihn so sicher macht. Und warum es gut ist, jetzt in Polen zu leben.

FREILICH: Herr Engels, ist das Abendland tatsächlich verloren?

David Engels: Wir wissen seit Langem, dass Kulturen ebenso wie alle von Menschen geschaffenen Dinge endlich sind. Auch das Abendland nähert sich gegenwärtig dem Ende seiner Entwicklung als einer belebten, kreativen historischen Größe und droht, allmählich zu fossilisieren. Freilich liegt es an uns, was wir daraus machen: Wollen wir unsere Zivilisation so lange wie möglich verteidigen und ihren Reichtum an unsere Kinder weitergeben, wie die Römer es in der Kaiserzeit versucht haben, oder wollen wir unser Erbe bewusst sabotieren, wie dies gegenwärtig politisch gewollt zu sein scheint?

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Sie schreiben in „Was tun?“ viel über die letzten Abendländer. An diese Gruppe ist es auch dressiert. Wer ist für Sie ein Abendländer? Und sind die politisch Korrekten, die Radikalfeministinnen, die Multikulturalisten, also jene, die aktiv oder als Mitläufer am Niedergang des Abendlandes beteiligt sind, nicht auch Abendländer, auf jeden Fall aber ein Produkt des Abendlandes?

Es ist in der Tat nicht zu leugnen, dass selbst die gegenwärtige Demontage des Westens sich auf eine Perversion typisch abendländischer Werte stützt, etwa den Hang zum Absoluten, zur Selbstkasteiung, zur Selbstüberschätzung etc.; Chesterton nennt dies „irrsinnig“ gewordene Werte, da sie sich von  ihrem ursprünglichen christlichen Kontext gelöst und verabsolutiert haben. Der Bruch reicht aber tiefer: Es geht mittlerweile nicht nur um eine bloße „Reinterpretation“ unserer Werte (etwa im progressiven oder traditionalistischen Sinn), sondern vielmehr die völlige Negation unserer Identität. Nicht nur viele Politiker, sondern zunehmend auch junge Menschen sind bereits „posthistorische“ Individuen, für die das Abendland, seine Kultur und seine Tradition eine abgelebte, tote Sache sind, für die sie bestenfalls eine distante Neugierde empfinden, nicht aber das Gefühl, Teil dieses Erbes zu sein und die Verpflichtung zu besitzen, dieses auch weiterzugeben.

Ihr Buch ist vor dem Ausbruch der Corona-Pandemie entstanden. Inwieweit hat die globale Corona-Krise die von Ihnen beschriebenen Entwicklungen, Prozesse und Zustände verändert und beeinflusst? Beschleunigt sie die Zerfallsprozesse, oder hat sie im Gegenteil einen neuen Widerstandsgeist in der europäischen Bevölkerung geweckt?

Die Corona-Krise – oder, besser gesagt: der selbstzerstörerische Lockdown – hat in der Tat viele Entwicklungen beschleunigt, die sich bereits vorher abzeichneten, etwa das Verschwinden des Mittelstandes, die Digitalisierung, die Vereinsamung des Menschen, die Pressezensur, die  Selbstermächtigung der Exekutive, transhumanistische Experimente etc.; und betrachtet man die gegenwärtigen Pläne für einen „Großen Reset“ oder einen „Green Deal“, sieht man, wie weit die politische Instrumentalisierung der COVID-Krise wohl noch gehen wird.

COVID hat uns also einen großen Schritt weiter in Richtung einer posthistorischen, linksgrünen politischen Dystopie gebracht und macht die Frage, wie wir als „letzte“ Abendländer damit umgehen wollen, umso virulenter. Es stimmt freilich, dass die nahezu surreale Natur der gegenwärtigen Instrumentalisierung der Krise für viele bislang apolitische Europäer zum Erweckungserlebnis geworden ist; die Frage bleibt nur, inwieweit der steigende Widerstand gegen den Lockdown mit dem breiteren Kampf um unser identitäres Überleben verknüpft werden kann oder ein separates politisches Schlachtfeld… (…das ganze Interview u.v.m. lesen Sie im aktuellen FREILICH Magazin 12).

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Neues Jahr, neue Inhalte. FREILICH startet die Buchreihe POLITIKON. In Band 2 schreibt Irfan Peci über den Ruf der Islamisten. Wer ihn verbreitet, wer ihm folgt und wie man ihn zum Schweigen bringt.

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Zurück in die Zukunft: Abonnenten finden FREILICH Magazin 12 demnächst in ihrem Postkasten. Themen des Heftes: Lockdown, politische Radikalisierung und Untergang des Abendlandes. Wir verraten jetzt schon ein paar Geschichten aus dem aktuellen Heft FREILICH 12.

David Engels ist kein Zweifler: Der Untergang des Abendlandes ist da. Im FREILICH-Gespräch erklärt er, warum.

Die große Vertrauenskrise: Die Bevölkerung beginnt, an Politik und Medien zu zweifeln

Die Fahrt in der Achterbahn – „Corona“ verschärft die Widersprüche im Land. Wer glaubt, dass wir in die guten alten Zeiten von davor zurückkehren können, täuscht sich, meint Andreas Unterberger.

Partei ergreifen: Heinrich Sickl über Corona-Proteste und die Rolle der FPÖ.

Wörterbuch des Hasses: Hassrede? Das schafft auch der polit-mediale Komplex. Wir analysieren seine Lieblingsfloskeln.

Irfan Peci über die Betreuung von Islamisten – und wie man sie in die Gesellschaft zurückholt.

China kommt: Das Land der Mitte als Herausforderung für den Westen.

Die Nachahmungstäter – Das Linzer Lentos versucht sich an rechter Ästhetik – mit durchwachsenen Ergebnissen.

Er war eine Ikone seiner Zeit: Der Bösewicht feiert seinen 100. Geburtstag und würde sich auch über die aktuelle Krise freuen.

„Wir wollen die Heimat retten“ – Aktuelle Klima- und Umweltfragen polarisieren. Jonas Schick möchte eine „rechte Ökologie“ wiederbeleben.

Der Rote, der Blaue, der Bunte?: Frank Böckelmann entzieht sich dem gängigen RAL-Katalog der politischen Landschaftsfarben.

Und vieles mehr…

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„Was tun?“ Diese Frage hat sich nicht nur Lenin in seinem gleichnamigen und wohl bekanntesten Werk gestellt, sondern spukt als Frage in den Köpfen unzähliger Europäer herum. Eine ganz persönliche Antwort hat der Althistoriker und Publizist David Engels mit seinem nunmehr in Spanisch, Französisch und Deutsch vorliegendem Essayband „Was tun?“ gegeben.

„Was tun?“ ist dabei kein Parteimanifest oder Anleitung für einen politischen Widerstand, sondern ein Vademecum für ein Leben mit dem allgegenwärtigen Untergang des Abendlandes. Die wohl schwerwiegendsten und nicht immer offensichtlichsten Symptome dessen hat Engels jeweils kurz geschildert, um dann die Antwort darauf zu geben, was zu tun sei. Dass es sich um persönliche Antworten handelt, wird im Vorwort entsprechend betont.

Der Standpunkt, von dem die Antworten folgen, ist ein durchgängig christlich-konservativer-proeuropäischer. Zwischen praktischen Handlungsempfehlungen wie etwa, möglichst regional bzw. europäisch zu kaufen oder sich innerhalb der eigenen vier Wände mit Schönem zu umgeben, gibt es auch langfristige und tiefergehende, wie der der Gründung einer Familie, sowie Zwischenstufen wie die Empfehlung, sich wieder ernsthaft mit dem Christentum zu beschäftigen und innerhalb der eigenen Gemeinde entsprechend aktiv zu werden.

Umgang mit dem Niedergang Europas

Es ist der Natur der Konzeption als persönliche Antworten darauf, wie mit dem Niedergang Europas umgegangen werden kann und wie vielleicht doch annähernd ein richtiges Leben im Kleinen im großen Falschen gelingen kann, geschuldet, dass man vermutlich kaum jemand allen der vielseitigen Handlungsempfehlungen zustimmen wird. Jedoch dürfte jeder zumindest Einzelne, für sich beachtenswerte Punkte finden, weswegen die Lektüre für die Leser verschiedener Ausrichtungen gewinnbringend sein dürfte.

Trotz aller Empfehlungen für die Gestaltung des individuellen Lebens ist es dennoch keine Abwendung vom großen Ganzen, Engels ruft vielmehr dezidiert zum aktiv werden auf, auch wenn die jetzige Generation voraussichtlich nicht mehr einen direkten Erfolg erleben wird. „Dies macht aber“, führt Engels in der letzten Seite aus, „unsere Verantwortung umso größer, die Fackel zu übernehmen, welche die vorangehenden Generationen uns überreichen, und ihre Flamme so rein und leuchtend wie möglich denen weiterzugeben, die nach uns kommen, damit aus der Nacht einer sinnentleerten Welt, welche den Menschen zu einer bloßen Sache degradiert hat, eine neue Ordnung entstehen mag.“

Dass der Autor mit seiner Konzeption einen Nerv getroffen hat, zeigt die mittlerweile notwendig gewordene vierte Auflage des kleinen und dezent, aber stillvoll gestalteten Büchleins. Bleibt zu hoffen, dass der Aufruf Engels Gehör gefunden hat.

Der Westen ist am Ende. Es ist spät, wahrscheinlich sogar schon zu spät, um noch eine andere Richtung einzuschlagen, und niemand weiß, was aus dem Zusammenprall zwischen dem politisch korrekten Denken und der Wirklichkeit entstehen wird. Was tun? Wie unser tägliches Leben ausrichten? Wie uns trotz allem in die Zukunft hineinversetzen? Und vor allem – wie unseren Nachfahren unser bedrohtes Erbe weitergeben? Dies sind einige der Fragen, auf welche dieses Brevier einige ebenso praktische wie realistische Antworten zu geben versucht.

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Die aktuelle Ausgabe 10 des FREILICH Magazins beschäftigt sich unter dem Titel „Unpopulär rechts“ mit den Problemen des Rechtspopulismus in Europa und Österreich. Die Heftvorschau finden Sie HIER.

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Oswald Spengler (1880 – 1936) legte mit „Der Untergang des Abendlandes“ eine grandiose Gesamtschau der Weltgeschichte vor, mit der er den damals immer noch üblichen Eurozentrismus überwand. Der sensible Privatgelehrte hatte sich das Monumentalwerk in Jahren einsamen Schreibens in München abgerungen, während andere seines Jahrgangs an den Fronten verbluteten.

Als der erste Band 1918 erschien, traf Spengler den Nerv der Zeit und avancierte zu einem der bekanntesten und einflussreichsten Denker der Weimarer Republik. Von den Nationalsozialisten distanzierte er sich rasch und umfassend; sein Spätwerk Jahre der Entscheidung gilt sogar als Manifest der konservativen Opposition gegen Hitler.

Heute wird Spengler nach einer längeren Unterbrechung zunehmend wieder gelesen. Arnold Toynbees Geschichtsentwurf vom mechanistischen „challenge and response“ der Zivilisationen, Francis Fukuyamas Prognose vom baldigen „Ende der Geschichte“, selbst Samuel Huntingtons Warnung vor dem „Kampf der Kulturen“ haben sich als oberflächlich oder fehlerhaft erwiesen; Spenglers Analyse vom parallelen Aufstieg und Verfall der Hochkulturen aber scheint der Prüfung der Zeit standzuhalten und erweist sich zunehmend als aussagekräftiger Schlüssel der Gegenwartsdeutung.

Der vorliegende dritte Band der Schriftenreihe der Oswald Spengler Society ist gleichzeitig der erste Band des neu gegründeten Spengler-Journals. Es ist eines der Hauptanliegen der Oswald Spengler Society, das Verständnis der Prinzipien zu fördern, welche der menschlichen Evolution, der Weltgeschichte und der Menschheit zugrundeliegen. Das Spengler Journal ist daher dem vergleichenden Studium der Kulturen und Zivilisationen gewidmet und schließt auch die Frühgeschichte, die Menschheitsgeschichte in ihrer Gesamtheit sowie Überlegungen zur Zukunft des Menschen ein. Auch die Entwicklung der Welt- und Universalgeschichte als einer wissenschaftlichen Disziplin sowie Versuche einer kritischen Würdigung von Oswald Spenglers Werk und Umfeld sind willkommene Publikationsfelder. Das vorliegende erste Heft des „Journals” setzt dabei einen klaren Schwerpunkt auf dem Feld der Aktualität Spenglers für heutige kulturmorphologische Entwürfe.

Aus dem Inhalt:
David Engels – Von der Einsamkeit des Spenglerianers.
Frol Vladimirov – Ein Rückblick in die Zukunft. Zur soziologischen Relevanz von Oswald Spenglers Morphologie der Weltgeschichte
Tom Zwitser – Oswald Spengler, die akademische Welt und das traditionelle familiäre Rollenbild. Eine kleine Soziologie
Ben Brummer – Kultur als Konflikt. Überlegungen zur Psychogenese des Abendlandes
Wätzold Plaum – Ebenen der Zyklik. Vorstellung eines geschichtsphilosophischen Zyklenmodells
Richard McDonough – The Dark Side of Heidegger’s „Authenticity Philosophy“. A Spenglerian Model

„Oswald Spenglers Geschichtsmorphologie heute“ HIER im FREILICH Buchladen bestellen.


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Ist Europa ein Auslaufmodell? Der Migrationsdruck steigt, die Schuldenberge der EU-Staaten wachsen, Experten warnen angesichts von Billig-Geld und Negativzinsen vor einem Finanzcrash. Immer mehr Bürger haben Angst, ihre Meinung offen auszusprechen, in Frankreich gehen Hunderttausende gegen die Regierung auf die Straße. In West- und Mitteleuropa entstehen islamische Parallelgesellschaften, in Deutschland wird eine 17-jährige Weltuntergangsprophetin verehrt.

Wirtschaftlich, technologisch und militärisch verliert Europa den Anschluss, ist kaum noch in der Lage, auf Krisen adäquat zu reagieren. Großbritannien, die USA und Russland wenden sich ab. Wohin steuert Europa? Wie werden wir, unsere Kinder und Enkelkinder in zehn Jahren leben?

Herausgeber Werner Reichel und zwölf Autoren aus dem bürgerlichen, konservativen und liberalen Spektrum versuchen Antworten zu geben. Sie entwerfen Szenarien auf Basis von Fakten und nachvollziehbaren Überlegungen. Ohne politisch korrekte Scheuklappen.

Darunter der Althistoriker und Autor des Buches „Auf dem Weg ins Imperium“ David Engels, die Bürgerrechtlerin Vera Lengsfeld, Bestsellerautorin Laila Mirzo und der ehemalige Presse-Chefredakteur Andreas Unterberger.

Werner Reichel beispielsweise zeichnet in seinem Beitrag „The Failed States of Europe“ ein eher pessimistisches Bild über die Zukunft Europas. Während sich am Beispiel Singapurs zeigt, wie sich seit den 1960er-Jahren ein Fischerdorf in eine der dynamischsten Wirtschaftszonen der Welt verwandeln kann, beschreitet Europa gegenwärtig offensichtlich den Weg in die Gegenrichtung: von der Ersten in die Dritte Welt.

Diese Transformation sind seiner Ansicht nach weit gediehen. Nahezu alle Kriterien, die ein Entwicklungsland ausmachen treffen auf einen Großteil Europas inzwischen zu: Hohe Steuern, Überregulierung der Wirtschaft, Behördenwillkür, Brain Drain, unkontrollierte Wanderungsbewegungen, wachsende Tribalisierung und hohe Gewaltkriminalität.

Für Europa gilt das Motto: From First to Third World. In den 1960er-Jahren legte Singapur den Grundstein für seinen Aufstieg und seine Erfolge, zur selben Zeit begann der Abstieg Europas, auch wenn die folgenden wirtschaftlich erfolgreichen Jahrzehnte und der Kalte Krieg diesen Niedergang verdeckten und überlagerten. In dieser Phase des Wohlstands und des von den USA gesicherten Friedens errang die Linke nach dem Konzept des italienischen Kommunisten Antonio Gramsci die kulturelle Hegemonie, die Diskurs- und Deutungshoheit. Entscheidend für den Sieg im Klassenkampf war für Gramsci die Besetzung der Schaltstellen mit den eigenen Leuten, etwa in den Medien. Diesen Marsch durch die Institutionen begann die Linke ab den 1960ern. Sie war dabei konsequent und erfolgreich.

Werner Reichel: The Failed States of Europe

Andreas Unterberger möchte in seinem Beitrag ein anderes Bild des Europa im Jahre 2030 entwerfen. Für ihn sind die aktuellen Probleme im kommenden Jahrzehnt womöglich gelöst. Die demografische Herausforderung ist bewältigt, es fand eine Revolution im Bildungswesen statt (MINT-Fächer werden auf allen Schulstufen forciert, die Schulfinanzierung ist umgestellt worden und funktioniert, es gibt Studiengebühren samt großzügigen Stipendien, die Eltern wählen die Schuldirektoren selbst, etc.) und die Völkerwanderung wurde gestoppt.

Unterberger wagt auch die Vision der gestoppten Islamisierung und einer neu gebauten EU im Jahr 2030. So hätte sich Europa auch emanzipiert, die USA sich militärisch immer mehr von der EU abgewendet und da die Türkei sicherheitspolitisch in keiner Weise zur EU passt, hat das EU-Europa ein eigenes Verteidigungsbündnis entwickelt. Die Klimapanik könnte sich gelegt haben und Europa hat das Christentum wiederentdeckt. Doch bei all dem bleibt er realistisch.

Längst werden manche Leser zu schmunzeln begonnen haben: Schön wäre das alles ja, aber es ist leider eine völlig realitätsfremde Utopie. Ihnen kann man nur antworten: Ja, es ist eine Utopie. Aber es ist eine Utopie, für die es sich mit aller Kraft zu kämpfen lohnt. „Glaub an Dich!“ sollte nicht nur der Slogan einer alten Bank sein, sondern noch viel mehr der zentrale Auftrag an ein neues Europa.

Andreas Unterberger: „Glaub an dich, Europa!“ – die Utopie, für die es sich zu kämpfen lohnt

So vielfältig und unterschiedlich entwerfen auch die anderen Autoren ein Bild über das Europa im Jahre 2030. Jeder dieser Ansätze setzt einen gedanklichen Samen, um weiter über unsere Zukunft und die Zukunft Europas nachzudenken. „Schranken des Denkens“ werden überwunden und neue Ansätze aufgezeigt. Es bleibt das Gefühl: Alles scheint bereits verloren, doch alles ist noch möglich!

Das Buch „Europa 2030: Wie wir in zehn Jahren leben“ herausgegeben von Werner Reichel finden Sie im FREILICH Shop.

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