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„Islamophobie“ – dieses Schlagwort findet sich heute in der politischen und gesellschaftlichen Debatte ganz selbstverständlich wieder. Die neueste FREILICH Politische Studie beschreibt die Konstruktion eines Kampfbegriffes.  

Tatsächlich ist der Begriff „Islamophobie“ allerdings wissenschaftlich höchst umstritten und wird vor allem von Akteuren mit Sympathien zum politischen Islam als Kampfbegriff missbraucht. Aber wie konnte ein konstruiertes Problem in den letzten zwanzig Jahren zum allgemein akzeptierten Phänomen werden?

Die vorliegende FREILICH-Studie geht dieser Frage nach und analysiert die Begriffsgeschichte sowie die Hintergründe und Aktivitäten seines Aufstieges hin zur kaum hinterfragten Floskel, die mittlerweile auch Eingang in den Sprachgebrauch höchster internationaler Organisationen fand. Dabei ist vor allem das Wechselspiel zwischen respektabel scheinenden Einrichtungen und den Verfechtern islamistischer Ideale von Interesse. 

Ein Hauptaugenmerk widmen die Autoren dabei dem umstrittenen jährlichen „European  Islamophobia Report“. Dabei wird klar: Das als Gradmesser geltende Jahrbuch weist nicht nur grobe methodische Mängel auf, sondern auch seine Verantwortlichen zeichnen sich durch fragwürdige Seilschaften aus. Bewegen sich die Herausgeber etwa im mittelbaren Dunstkreis der türkischen Regierung, so gehören die Verfasser der Teilberichte teilweise gar klar islamistischen Bewegungen oder deren Netzwerken an.

In weiteren Kapiteln widmet sich die Studie der Kampagnenfähigkeit des Begriffes sowie der Frage, inwiefern eine durch ihn suggerierte Opferrolle nicht nur akademische Debatten – etwa durch versuchte Gleichsetzung mit dem Antisemitismus-Begriff – vergiftet, sondern durch Akteure des politischen Islams auch zur gewollten Radikalisierung junger Muslime beiträgt. Auch die Rolle der politischen Linken als Stellvertreterin vermeintlich Entrechteter steht auf dem Prüfstand.

Am Ende der Analyse steht die Feststellung, dass Identitätspolitik – egal, ob von linker, rechter oder islamischer Seite – einen zunehmend größeren Platz im Diskurs einnimmt. Dabei schaffen es die Verfechter des „Islamophobie“-Begriffs mittels geschickter Schachzüge, sich weitreichende Deutungsmacht zu verschaffen, mit der sie ein völlig überzeichnetes Schein-Phänomen als heilige Kuh in die Agenda großer europäischer und internationaler Organisationen einbringen.

Entsprechend deutlich ist auch das Fazit der Studie: „Nur durch Versachlichung des Kampfs um diese Begriffe ist es möglich, die europäische Politik zu drängenden Zukunftsfragen – die demographische Zusammensetzung und sozio-kulturelle Richtung unserer Gesellschaft ist vielleicht die drängendste – wieder in konstruktive Bahnen zu lenken. Letztendlich wird es hier aber auch auf die Bereitschaft einzelner politischer Lager ankommen, sich hier neu auszurichten.“

Hier die aktuelle FREILICH Politische Studie „Islamophobie – Konstruktion eines Kampfbegriffes“ gratis herunterladen.

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Da ist es, das Regierungsprogramm der neuen Koalition aus Neuer Volkspartei und Grünen. Während einiges dabei ist, was die Türkisen auch mit den Freiheitlichen umgesetzt hätten, ist auch einiges dabei, das die grüne Handschrift trägt.

Manches davon soll die Kooperationen betreffen … 

… anderer wird viele neue Arbeitsplätze schaffen.

Freilich eher bei linken Sozialarbeitern, die brav gegen Rechts kämpfen.

Und auch Juristen sind gefragt. Man kann dann auch Vereine verbieten, gegen die erfolglose Verfahren mit haltlosen Vorwürfen geführt wurden. Aber dafür gibt es ja dann auch andere Vereine, die dafür bezahlt werden, um solche Maßnahmen ideologisch zu begründen („wissenschaftlich“).

Im Regierungsprogramm kommt das Wort „Heimat“ sechsmal vor. Wobei diesmal kein einziges Mal im Zusammenhang „Für unsere Heimat Österreich“, sondern ausschließlich, wenn uns im „die Haft in der Heimat“ oder „die sichere Herkunft/Heimat“ geht. Dafür kommt 243 mal das Wort „Klima“ vor.
2017 war der Begriff „Heimat“ noch ein Prinzip im Regierungsprogramm.

Aber da stehen ja sonst auch noch viele sinnvolle Sachen drinnen.

HIER gibt es das gesamte neue Regierungsprogramm als Download.