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Gerald Grosz watscht sie alle ab – von unseren Grünen bis hin zur Brüsseler Nomenklatura.

Sicher kennen die meisten von uns die vergnüglich-bissigen Diskussionsrunden bei OE24.tv, in denen der Grazer Unternehmer, ehemalige BZÖ-Bundesobmann und politische Kommentator Gerald Grosz seinen Gegenspielern Rudolf Fußi und Sebastian Bohrn Mena Kontra gibt. Nicht weniger angriffslustig geht Grosz in seinen kurzen Online-Wortmeldungen zum Zeitgeschehen sowie seinen Beiträgen zu diversen eher konservativen Zeitungen des deutschsprachigen Raumes vor.

Eine Blütenlese seiner schonungslosen und oft hemdsärmligen Zurechtweisungen der letzten drei Jahre an die Lenker unserer österreichischen und europäischen Fahrt vor die Wand hat Grosz nun im Grazer Ares Verlag veröffentlicht, ergänzt um eine Handvoll exklusiver grundsätzlicher Abhandlungen zu den großen Narrativen dieser Zeit. Grosz-Fans und Freunde des offenen Wortes werden es lieben – der Rest kann sich warm anziehen. Denn es gilt: Wer sich getroffen fühlt, ist gemeint!

Ist es dem Bürger zu verdenken, wenn ihm manchmal danach ist, dass endlich jemand die hohlen Phrasen und Nichtigkeiten in Politik und Medien beiseiteschiebt – endlich einmal Klartext redet und die Dinge beim Namen nennt? So einer ist der Ex-Nationalratsabgeordnete Gerald Grosz.

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Vor wenigen Tagen erreichte die Abonnenten die jüngste Ausgabe des patriotischen Wirtschaftsmagazins Recherche D. Das Heft enthält unter anderem die Studie „Medien vor dem Ruin“ von Recherche Dresden der Denkfabrik für Wirtschaftskultur, die von dem freien Publizisten und Berater Felix Menzel geleitet wird. 

Die Untersuchung basiert auf der Frage, „Wie kommt es, daß die Leitmedien unseres Landes sowie alle Fernsehsender mit Millionenreichweite an ihrem Linkskurs festhalten, obwohl sich ihre Auflagen und Einschaltquoten im Sinkflug befinden?“. Denn marktwirtschaftlich gedacht, müßten die arrivierten Medien aufgrund sinkender Einnahmen ihre Strategie überdenken. Davon ist im deutschen Haltungsjournalismus allerdings nichts zu spüren. Vielmehr scheint es so, daß neue Konkurrenz durch den Vorwurf der Fake News weggebissen wird. Woran liegt das und wie endet das? Schreiben sich unsere Medien gerade selbst voller Übereifer in den Ruin? Oder erleben wir gerade die langsame Geburt tatsächlicher Staatsmedien, die mit Subventionen über Wasser gehalten werden?

Weiters geht es in dem Heft um die Wirksamkeit von Werbung, es geht kurz um parteinahe Stiftungen als Kaderschulen von Journalisten und um Alternativmodelle zum westlichen Parteienstaat. Ebenfalls zu lesen sind Buchbesprechungen von „Angst und Macht – Herrschaftstechniken der Angsterzeugung in kapitalistischen Demokratien“ von Rainer Mausfeld und Michael Esders „Sprachregime: Die Macht der politischen Wahrheitssysteme“ mit Rückgriffen auf Foucaults Vorlesungen, besonders „Die Ordnung des Diskurses“ von 1970. 

Recherche D erscheint mit vier Ausgaben pro Jahr, kostet 26 Euro zuzüglich Versandkosten, umfasst jeweils ungefähr 50 Seiten und ist hier: https://recherche-dresden.de/verkauf/ zu bestellen.


Die aktuelle Ausgabe 10 des FREILICH Magazins beschäftigt sich unter dem Titel „Unpopulär rechts“ mit den Problemen des Rechtspopulismus in Europa und Österreich. Die Heftvorschau finden Sie HIER.

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