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Frankreich

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Analysten sehen Frankreich als verloren an und zeichnen ein dunkles Zukunftsbild. Boten dieser kommenden Entwicklung sind gewaltsame Proteste. FREILICH 08 sieht sich die Lage in Frankreich an.

Eine Bevölkerung muss mit ihrem Staat leben. Doch wo hört Gemeinwesen auf, zu funktionieren? In Frankreich läuft ein Experiment.

Die „liberalen Extremisten“ um Präsident Macron beschleunigen die Auflösungserscheinungen durch ethisch immer gewagtere Menschenexperimente im Bereich der Bioethik. So schickt sich der Gesetzgeber gegenwärtig an, durch die Legalisierung der vaterlosen künstlichen Befruchtung für Singlefrauen oder Lesbenpaare bewusst vaterlose Kinder zu schaffen, in deren Geburtsurkunde die biologische Lüge von zwei Müttern offiziell verankert wird.

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Heinrich Sickl, GF Freilich Magazin

Bis Mitte Oktober 2019 nahmen sich 54 Polizisten das Leben. In den Medien tauchen zudem immer wieder Fälle von Polizisten auf, die insbesondere in Seine-Saint-Denis oder Marseille Dealern Drogen abnehmen, um sie selbst weiterzuverkaufen.

In Frankreich ist die Konfliktkultur wesentlich härter. „Die Straße“ ist militant.

Die ganze Reportage in FREILICH 08 weiterlesen.

Die „Gelbwesten“ haben Frankreich auf den Kopf gestellt. „Ein Prozent“ war vor Ort in Paris und hat die Proteste in der Dokumentation „Sturm über Paris“ festgehalten.

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Was passiert, wenn eine Gesellschaft zerfällt? Laurent Obertones Roman „Guerilla“ ist ein Gedankenexperiment am Beispiel Frankreich.

Guerilla hat sich in Frankreich 100 000Mal verkauft. Die Gründe dafür? Dieser Roman ist der Roman der Stunde: Das Zerstörungspotenzial in den Vororten, in den Banlieues, ist mit Händen zu greifen – Frankreich ist instabil, das zeigen heute auch schon die explosiven Proteste der »Gelbwesten«. Guerilla beschreibt, wie aus einem Zwischenfall ein Flächenbrand wird, wie der Lack der Zivilisation abblättert, wie die Sicherheits- und Infrastruktur binnen dreier Tage kollabiert und wie das vermeintlich sichere Leben von heute auf morgen an einem seidenen Faden hängt.

Obertone zeichnet die Charaktere unserer Zeit: die zivilgesellschaftlichen Journalisten und Blogger, die den Staat unterhöhlt haben; die hilflosen Politiker, die weichgespülte Polizei, die harmlosen Identitären, die ratlosen Bürger.

Michel Houellebecq würdigte Obertone als »großen Polemiker von morgen«. Dabei ist Polemik nur eine seiner Stärken: Sein Gespür für Kriminalistik, seine Kritik am aus den Fugen geratenen Multikulturalismus und seine fundierte Gesellschaftskritik haben Obertone in Frankreich zu einem prominenten Autor gemacht. Sein Buch Guerilla, das 2019 bei Antaios erschien, ist die erste Übersetzung ins Deutsche.

Das Buch „Guerilla“ von Laurent Obertone im FREILICH Shop.

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