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Wirksame österreichische Wirtschafts- und Standortpolitik“ von Axel Kassegger ist unser aktuelles Buch im FREILICH Buchklub. Als FREILICH Buchklub-Mitglied erfahren Sie, warum nicht Corona an allem schuld ist und wie die österreichische Bundesregierung in der Krise versagt. Denn Ihr FREILICH Buchklub liefert regelmäßig handverlesene Literatur, die man gelesen haben muss.

Axel Kassegger ist FPÖ-Sprecher für Außenpolitik und Energie im Nationalrat und seit über 20 Jahren an der Schnittfläche zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Politik tätig. Er bietet mit diesem Buch einen vielschichtigen, ganzheitlichen Zugang zur Thematik.

So analysiert der Autor die zahlreichen Problemfelder der österreichischen Wirtschafts- und Standortpolitik und schlägt effektive Lösungen vor. Von Föderalismus bis EU-Versagen, von Globalisierung bis Sozialstaats- und Bankenreform: Beispiellose Zeiten erfordern ganz neues Denken – für Österreich und ganz Europa – Axel Kassegger macht dabei den Anfang!

Und so funktioniert’s

Als Kenner der patriotischen Medienlandschaft haben wir den Finger am Puls der Zeit. Wir haben den Überblick, welcher Autor welche Lösungsansätze parat hält und welche Bücher es wert sind, dazu gelesen zu werden.

Als Mitglied des FREILICH Buchklubs senden wir Ihnen regelmäßig das beste Buch zum aktuellsten Thema (Durchschnittspreis rund EUR 25,00 pro Buch, zzgl. Versandkosten). Der FREILICH Buchklub liefert spannende Themen und politische Bildung aus der Feder renommiertester Autoren.

Mit Ihrer Mitgliedschaft im FREILICH Buchklub verpassen Sie keinen Trend mehr. Dabei bezahlen sie nur den aktuellen Buchpreis und können Ihre Mitgliedschaft jederzeit kündigen. Werden Sie noch heute Mitglied im FREILICH Buchklub und starten Sie mit dem Buch „Wirksame österreichische Wirtschafts- und Standortpolitik“ von Axel Kassegger!



Neues Jahr, neue Inhalte. FREILICH startet die Buchreihe POLITIKON. In Band 2 schreibt Irfan Peci über den Ruf der Islamisten. Wer ihn verbreitet, wer ihm folgt und wie man ihn zum Schweigen bringt.

HIER im FREILICH Buchladen bestellen.

„Theorie der Diktatur“ von Michel Onfray und dem Jungeuropa Verlag ist unser FREILICH Buchklub-Buch des Monats. Wir bringen einen Auszug.

Mit „1984“ stellte George Orwell ein großes Buch politischer Philosophie in Form eines Romans vor. Die Handlung dieses Werkes ist im Übrigen sehr dünn und karg. Sie dient sogar fast nur als Vorwand für die Darlegung seines philosophischen Gedankens: Die Handlung findet 1984 in England statt, dreißig Jahre nachdem dort während eines Krieges zwischen Ost und West eine Atombombe explodiert war. Aus dieser nuklearen Katastrophe ist ein totalitäres Regime hervorgegangen.

Die Welt ist in drei große Blöcke unterteilt, die sich jeweils um eine totalitäre Ideologie herum gruppieren: In Ozeanien herrscht der „Engsoz“ oder „Englische Sozialismus“, in Eurasien der Neo-Bolschewismus und in Ostasien der Totenkult.

Diese drei Regime sind ursprünglich sozialistisch und haben sich zu einem Totalitarismus entwickelt, der weniger die Diktatur des Proletariats aufzwingt, als vielmehr seine Diktatur über das Proletariat ausübt. Es gibt einen vierten Block, der Gegenstand der Begierde zwischen den ersten dreien ist. So viel zum Bühnenbild.

Der Held des Romans, Winston Smith, wohnt in London und ist neununddreißig Jahre alt. Er ist Mitglied der Partei und arbeitet im Wahrheitsministerium, welches sich in einem riesigen, dreihundert Meter hohen Gebäude befindet.

Dort schreibt er die Geschichte so um, dass die Partei behaupten kann, dass sie immer die Wahrheit gesagt habe, dass eingetreten sei, was sie verkündet hat, dass sie sich niemals geirrt, niemals einen Fehler begangen habe und jede gegenteilige Behauptung eine vom Feind verbreitete Lüge sei. Alles, was einmal war und nicht mehr ist, was zum Beispiel wegen neuer Allianzen Spuren hinterlassen hat, muss verschwinden. Seine Aufgabe ist es, daran zu arbeiten.

Winston weiß also, was andere nicht wissen dürfen. Er ist auf dem Laufenden über das, was er ihnen vorenthalten muss. Und er muss ignorieren, was er weiß, dass er es wusste, bevor er es zerstört hat.

Gestützt auf dieses Wissen, beginnt er am 4. April 1984 ein Tagebuch, ohne sich des Datums wirklich sicher zu sein, so sehr hat das Regime die Zeit ausgelöscht und bestimmt ihr Maß. Er ist sich bewusst, dass diese Handlung den Beginn seines eigenen Endes besiegelt, denn da jeder ständig unter Kontrolle ist, weiß er, dass man es entdecken und er entlarvt werden wird.

Das spielt keine Rolle. Er kauft ein Notizbuch, worauf 25 Jahre Zwangsarbeit als Strafe stehen… (…weiterlesen im Buch „Theorie der Diktatur“ – HIER im FREILICH Buchladen bestellen).

Als FREILICH Buchklub-Mitglied erhalten Sie das Buch „Theorie der Diktatur“ mit der Zeitschrift „Die Kehre“ als Bonus.

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Neues Jahr, neue Inhalte. FREILICH startet die Buchreihe POLITIKON. In Band 2 schreibt Irfan Peci über den Ruf der Islamisten. Wer ihn verbreitet, wer ihm folgt und wie man ihn zum Schweigen bringt.

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„Theorie der Diktatur“ von Michel Onfray und dem Jungeuropa Verlag ist unser FREILICH Buchklub-Buch des Monats. Wir bringen einen Auszug.

Wir leben mindestens seit 1983 im Jahr 1984 … Orwells Roman ist eine wahre Fiktion, ein konkreter Traum, eine wahr gewordene Utopie, mit anderen Worten: ein Modell einer totalitären Gesellschaft, das in der Vergangenheit funktioniert hat, das aber auch zeigt, dass es auch in Zukunft seine Wirkung entfalten wird, da es in unserer Gegenwart bereits aktiv ist …

1984 ist natürlich von den Totalitarismen der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts inspiriert, und viele Momente in diesem Werk lassen an den Nationalsozialismus sowie an den Marxismus-Leninismus denken; aber dieses eiskalte, frostige Buch lässt auch erahnen, wie zukünftige Regime aussehen könnten. Erinnern wir uns daran, dass der Roman sich das Jahr 2050 als Horizont setzt, um sein Programm der Verdummung der Massen und der Zerstörung der Zivilisation umzusetzen. In der Fiktion wie auch in der Realität befinden wir uns in diesem Zeitabschnitt, der auf die Errichtung eines Imperiums abzielt. Ich stelle die Hypothese auf, dass das Mastrichter Imperium eine Gestalt gewordene Form der totalitären Gesellschaft ist, die Orwell in diesem Roman beschreibt.

Seit einem halben Jahrhundert wird ein haarspalterischer Streit darüber geführt, ob der braune Totalitarismus schlimmer gewesen sei als der rote … Die Nazis hätten von Anfang an einen Rassenstaat gewollt, der sich weniger konsensfähig erweisen sollte als der Klassenstaat, den die Marxisten-Leninisten anstrebten. Aber war für einen Unterschied macht es denn für diejenigen, die in einem nationalsozialistischen Lager umkamen, weil sie als Juden geboren waren, oder aber, weil sie als Kommunisten oder Freimaurer, Atheisten oder Zeugen Jehovas, Widerstandskämpfer oder Homosexuelle geworden waren, oder für jene, die starben, weil sie als Adelige oder Reiche geboren waren, Grundbesitzer waren oder aus einem militärischen Geschlecht stammend, das dem zaristischen Regime gedient hatte? Was für einen Unterschied macht es in der Tat für eine Leiche, ob die Person ermordet wurde, weil sie als Jude oder als Adeliger zur Welt gekommen war? Der „Jude“ wie der „Aristokrat“ wurden von Geburt an zu Verdammten des einen oder des anderen dieser beiden Regime.

Die fünfzehnjährige Anne Frank starb, weil sie als Jüdin geboren war, ebenso wurden Alexej Nikolajewitsch, dreizehn Jahre alt, auf ausdrücklichen Befehl Lenins erschossen, mit Bajonetten verstümmelt, verbrannt und mit Schwefelsäure entstellt, weil sie als Kinder des Zaren geboren waren. Man könnte auch daran erinnern, wie die Französische Revolution Ludwig XVII. durch lange Folter tötete, dessen einzige Schuld es war, der Sohn seiner Eltern zu sein. Muss man eine Rangfolge der Gräueltaten aufstellen, wenn es um Menschen geht, die allein deshalb getötet wurden, weil sie zur Welt… (…weiterlesen im Buch „Theorie der Diktatur“ – HIER im FREILICH Buchladen bestellen).

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„Theorie der Diktatur“ von Michel Onfray ist unser aktuelles Buch im FREILICH Buchklub-Sommer. Als FREILICH Buchklub-Mitglied erhalten Sie das Buch zusammen mit einer kostenlosen und aktuellen Ausgabe der Zeitschrift „Die Kehre“. Der FREILICH Buchklub liefert Ihnen regelmäßig handverlesene Literatur, die man gelesen haben muss.

Unser aller Freiheit ist bedroht. In Zeiten des digitalen Überwachungskapitalismus, der sich mit der linken politischen Korrektheit vermählt hat, wird die Dystopie 1984von George Orwell auf erschreckende Art und Weise aktuell. Michel Onfray, Philosoph und Nonkonformist aus Frankreich, bekämpft diese Entwicklung mit offenem Visier und fragt: Wie wird in Westeuropas Gesellschaften eine neue Art der Diktatur etabliert?

Onfray identifiziert sieben Wege, auf denen dies geschieht. Sein Buch und seine Thesen sorgten in Frankreich monatelang für Debatten und Angriffe auf ihn, denn er zeigt, dass sich die Praxis einer Tyrannei im Werden vollzieht und nicht im luftleeren Raum. Es gibt Akteure, die diese sieben Wege beschreiten, es gibt Bausteine des Verfalls, und es gibt eine Theorie der Diktatur. Michael Onfray enthüllt diese Theorie der Diktatur schonungslos. Diese Analyse ist der erste notwendige Schritt auf dem Weg zu einem Wandel. Noch ist die Praxis der Diktatur nicht vollends etabliert, Widerstand ist noch möglich!

„Die Kehre“

Wer an ökologischen Aktivismus denkt, hat vermutlich Greenpeace, Greta Thunberg oder auch die Grünen vor dem geistigen Auge. Dabei denkt er weniger an EarthFirst! oder den „Unabomber“ Theodore Kaczynski. Das ökologischer Aktivismus und gerade seine militanten Formen viele Gesichter hat, zeigt die neuste Ausgabe der „Kehre“, die wir Ihnen als FREILICH Buchklub-Mitglied als Bonus kostenlos mitliefern!

Dabei geht „Die Kehre“ auch mit keinen ideologischen Scheuklappen ans Werk, sondern zeigt und interviewt Aktivisten unterschiedlicher politischer Richtungen und wirft insbesondere einen Bick in die USA. So stellt das Magazin eine gelungene Ergänzung für Ihren FREILICH Buchklub-Sommer dar.

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Als Kenner der patriotischen Medienlandschaft haben wir den Finger am Puls der Zeit. Wir haben den Überblick, welcher Autor welche Lösungsansätze parat hält und welche Bücher es wert sind, dazu gelesen zu werden.

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Welche Lösung bietet die politische Rechte in Sachen Islamisierung? Hier fällt auf, dass sie bei der Problemlösung fast ausschließlich staatliche Maßnahmen vorschlägt. Das Problem hierbei ist, dass dies, solange man nicht die politische Macht hat, vollkommen zwecklos und utopisch ist.

Das würde  in der Umsetzung bedeuten, dass die Islamisierung ungehindert voranschreiten würde, bis irgendeine rechte Partei irgendwann Verantwortung trägt und das Ruder herumreißt. Ob dies  überhaupt in nächster Zeit noch einmal passieren wird, ist angesichts der aktuellen Situation von FPÖ und AfD äußerst fraglich.

Welche Strategien gegen Islamisten tatsächlich greifen, schildert Irfan Peci im neuen FREILICH Politikon „Wider die Islamisten“

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Das heißt also, man braucht zivilgesellschaftliche De-Islamisierungskonzepte, die auch außerhalb staatlicher Befugnisse umsetzbar sind. Übrigens, selbst mit staatlichen Befugnissen werden bei einer gewünschten vollständigen De-Islamisierung immer auch Bereiche übrig bleiben, in der mehr die Zivilgesellschaft als nur der Staat gefordert ist.

Die kurze Zeitspanne der türkis-blauen Regierung hat deutlich gezeigt, dass das Islamismusproblem sich nicht automatisch  mit einer rechten Partei in der Regierung löst, was letztlich nachvollziehbar ist. Ein jahrzehntelang bestehendes Problem ist nicht in wenigen Jahren zu lösen. Zugegebenermaßen wird eine gründliche De-Islamisierung ohne politische Macht zwar nicht vollständig umzusetzen sein, aber die fehlenden staatlichen Befugnisse sollten Patrioten selbstverständlich nicht von der Verantwortung entbinden, ihre Heimat vor einer Islamisierung zu schützen. Abgesehen also von der patriotischen Pflicht, sich der Islamisierung der Heimat entgegenzustellen, würde eine Durchführung der Summe aller vorgeschlagenen De-Islamisierungskonzepte die voranschreitende Islamisierung verlangsamen oder sogar lähmen.

Dieser Zeitgewinn wäre enorm wichtig, da in den folgenden Jahren rechte oder islamkritische Parteien absehbar eben nicht die Regierung bilden werden. Und nur diese allein scheinen den Willen zu haben, sich dem Problem entgegenzustellen. Wobei der Wille, die Entwicklung zu stoppen, ohnehin sehr spät aufgekommen ist … Denn je vorangeschrittener die  muslimische Veränderung der Gesellschaft ist, umso schwieriger wird die De-Islamisierung selbst mit der entsprechenden politischen Macht und den nötigen staatlichen Befugnissen.

Die zentrale Forderung der Rechten in Bezug auf die Lösung des beispielweise ethnischen Wandels ist die  Remigration. Doch selbst für den Fall, man führte sie durch, würde es… (weiterlesen im FREILICH Politikon „Wider die Islamisten“).

Nur im FREILICH Buchklub erhalten Sie das neue FREILICH Politikon von Irfan Peci handsigniert.

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„Wider die Islamisten“ von Irfan Peci und „Die große Gleichschaltung“ von Norbert Borrmann sind unsere aktuellen Bücher im FREILICH Buchklub, die Sie mit der FREILICH Studie „Kurz muss weg“ über die Antiregierungsdemonstrationen in Österreich als Bonus im Hattrick erhalten. Der FREILICH Buchklub liefert Ihnen monatlich handverlesene Literatur, die man gelesen haben muss.

Das neue Buch „Wider die Islamisten“ von Irfan Peci ist aktuell in der FREILICH Politikon-Reihe erschienen und analysiert die Endzeitprophezeiungen, Ideologie, Strategie und die Propaganda der Islamisten. Peci ist sich sicher: Eine freie Gesellschaft kann eine Islamisierung nicht akzeptieren. Daher ist es wichtig, Strategien gegen die Islamisten zu entwickeln. Einsatz für Freiheit heißt: Widerstand gegen jegliche Islamisierung. Dazu braucht es konkrete Strategien. Peci geht in seinem neuen Buch darauf ein. Als Mitglied des FREILICH Buchklubs erhalten Sie das Buch vom Autor handsigniert!

„Die große Gleichschaltung“ von Norbert Borrmann analysiert folgende Punkte:

1. Globalisierung bedeutet Amerikanisierung. Die angebliche wechselseitige Bereicherung durch fremde und ferne Kulturen entpuppt sich als Farce zugunsten einer Standardisierung von Kunst, Musik, Kultur und Sprache.

2. Der Traum vom Weltstaat wird zum Alptraum, weil die Einebnung der Unterschiede ganzer Völker und Kulturen im Zuge der Globalisierung damit unwiderruflich verknüpft ist.

3. Dasselbe gilt für das Konzept „Multikulturelle Gesellschaft“. „Bunt“ führt zu „grau“, was die Befürworter dieser Ideologie freilich ebensowenig stört wie die Tatsache, daß die vorgeblichen Antikapitalisten mit der Schaffung einer „industriellen Reservearmee“ (Karl Marx) zuvorderst den Kapitalismus bedienen.

Plus die FREILICH Studie über die Corona-Proteste und Antiregierungsdemonstrationen in Österreich als Bonus:

Demonstrationen sind wie die Spitze eines Eisbergs. Sie ragen aus einer Oberfläche heraus, die noch glatt und friedlich ist. Und dennoch muss man vermuten, dass da noch viel mehr lauert. So ist es auch mit den Corona-Demos in Österreich. In einem Land, das immer sehr gute Untertanen gehabt hat, gehen Menschen plötzlich auf die Straße und protestieren gegen Lockdown-Maßnahmen und die Regierung. Wir haben die Proteste begleitet, verschiedene Randphänomene analysiert und versuchen eine mehrstimmige Interpretation der Protestbewegung gegen Lockdown und Regierungsmaßnahmen.

Im FREILICH Buchklub-Hattrick erhalten Sie die FREILICH Studie als Bonus zu den Buchklub-Büchern!

Und so funktioniert’s

Als Kenner der patriotischen Medienlandschaft haben wir den Finger am Puls der Zeit und wissen, welche Themen gerade unter den Nägeln brennen. Wir haben den Überblick, welcher Autor welche Lösungsansätze parat hält und welche Bücher es wert sind, dazu gelesen zu werden. Dieses Wissen teilen wir mit unseren Lesern und geben ihnen jetzt auch die Möglichkeit, bei der politischen Literatur immer am aktuellsten Stand zu bleiben.

Als Mitglied des FREILICH Buchklubs senden wir Ihnen jeden Monat das beste Buch zum aktuellsten Thema (Durchschnittspreis rund EUR 25,00 pro Buch, zzgl. Versandkosten). Der FREILICH Buchklub liefert spannende Themen und politische Bildung aus der Feder renommiertester Autoren. Mit Ihrer Mitgliedschaft im FREILICH Buchklub verpassen Sie keinen Trend mehr und bekommen die Antworten von morgen schon jetzt – inklusive „Zuckerl“/Bonus/Goodie – zugesandt. Dabei bezahlen sie nur den aktuellen Buchpreis und können Ihre Mitgliedschaft jederzeit kündigen!



Neues Jahr, neue Inhalte. FREILICH startet die Buchreihe POLITIKON. In Band 2 schreibt Irfan Peci über den Ruf der Islamisten. Wer ihn verbreitet, wer ihm folgt und wie man ihn zum Schweigen bringt.

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„Sozialismus – Die gescheiterte Idee, die niemals stirbt“ ist unser FREILICH Buchklub-Buch des Monats. Das Buch macht deutlich, wie salonfähig die Idee des Sozialismus bereits geworden ist. Wir bringen einen Auszug.

Der Sozialismus ist wieder in Mode gekommen– nicht nur unter Studen­ten, sondern auch unter Leuten in ihren Dreißigern, Vierzigern und teils darüber hinaus. In den USA geben 35 Prozent aller »Millennials« – also derjenigen, die in den 1980ern und 1990ern zur Welt kamen – an, eine positive Meinung zum Begriff »Marxismus« zu haben. 36 Prozent aller Millennials haben eine positive Meinung zum Begriff »Kommunismus« und 49 Prozent zum Begriff »Sozialismus«.

„Sozialismus – Die gescheiterte Idee, die niemals stirbt“ erhalten Sie im März im FREILICH Buchklub und bekommen dazu die FREILICH Studie über die linksextremen Grünen als Bonus.

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In Großbritannien verhält es sich ähnlich: Zwei von fünf Millennials stimmen der Aussage zu, der Kommunismus hätte funktionieren können, wenn man ihn »besser ausgeführt« hätte. Weitere zwei von fünf sind sich nicht sicher oder möchten nicht Position beziehen, was bedeutet, dass nur jeder fünfte diese Aussage ablehnt. Auch geben zwei Fünftel aller britischen Millennials an, eine positive Einstellung zum Sozialismus zu haben, ein Ergebnis, das von Umfrage zu Umfrage in etwa konstant bleibt und das nicht davon abhängt, wie genau die Frage for­muliert wird. Viele derer, die den Sozialis­mus nicht aktiv bejahen, lehnen ihn nicht ab, sondern haben lediglich keine Meinung zu dem Thema. Filtert man die Unentschlossenen heraus, so wird klar, dass die Zahl der Sozialismus­-Befürworter die der Sozialismus­-Kritiker deutlich übersteigt. Beim Kapitalismus verhält es sich umgekehrt.

Sowohl in den USA als auch in Großbritannien ist der Zuspruch zum Sozialismus unter Millennials besonders groß, beschränkt sich aber nicht ausschließlich auf diese Generation. Auch unter Angehörigen der »Genera­tion X« – also derjenigen, die in den 1970ern und späten 1960ern zur Welt kamen – steht noch etwa jeder Dritte dem Sozialismus positiv gegenüber. Die Situation in Deutschland ist nur insofern anders, als der Sozialis­mus hier nie so richtig »weg« war und sich der Zuspruch zum Sozialismus nicht speziell auf jüngere Leute konzentriert. In Deutschland hat fast jeder Zweite eine positive Einstellung zum Sozialismus und nur jeder Vierte eine negative, während es sich beim Kapitalismus fast exakt spiegelverkehrt ver­hält.

Das Meinungsforschungsinstitut YouGov fasst die Si­tuation folgendermaßen zusammen: »Junge Briten und Amerikaner sehen den Sozialismus meist posi­tiver als ältere – und auch positiver als den Kapitalismus. […] [D]as Image des Sozialismus [ist] in Deutschland insgesamt deutlich bes­ser als in den USA und Großbritannien, das des Kapitalismus dafür umso schlechter. […] Einen Altersunterschied gibt es in Deutschland allerdings nicht. Jene Generationen, die den ›real existierenden So­zialismus‹ der DDR noch mitbekommen haben, sehen Sozialismus und Kapitalismus im Prinzip genauso wie die nach der Wende Ge­borenen.«

Das ist vermutlich der Grund, warum der Begriff des »Millennial Socialism«, der im angelsächsischen Sprachraum in den letzten Jahren zu einem fest­stehenden Begriff geworden ist, bislang keine direkte deutsche Entspre­chung hat. Auch ist es in Deutschland weniger angemessen, von einem »Revival« des Sozialismus zu sprechen, da dieses Phänomen hier nicht erst in den letzten Jahren aufgekommen ist.

Schon in den 2000ern und den 1990ern stimmte eine Mehrheit der Deutschen der Aussage zu, der Sozia­lismus sei eine gute Idee, die in der Praxis nur schlecht umgesetzt worden sei. Zuspruch zum Sozialismus ist nicht nur Zuspruch zu einem populä­ren Schlagwort. In einer britischen Umfrage stimmten 37 Prozent der 18- ­bis 50-­Jährigen der Aussage »Wettbewerb zwischen privaten Unternehmen reduziert die Lebensstandards von Millionen von Menschen, denn er hilft vor allem den Reichen, hat Armutslöhne für viele Arbeiter zur Folge und führt oft zu minderwertigen Produkten und Dienstleistungen« zu.

Nur 29 Prozent stimmen der gegenteiligen Aussage zu, nämlich »Wettbewerb zwischen privaten Unternehmen erhöht die Lebensstandards der meisten Menschen, denn er führt zu neuen und besseren Produkten und Dienst­leistungen, schafft neue Arbeitsplätze, und hält die Preise niedrig«.

In einer weiteren Umfrage wurden die Teilnehmer zu ihren Assoziati­onen mit Kapitalismus, Sozialismus und weiteren -­ismen befragt. Es be­stätigt sich, dass der Kapitalismus überwiegend mit negativen Eigenschaf­ten wie »gierig«, »korrupt« und »spaltend« in Verbindung gebracht wird, der Sozialismus dagegen mit positiven wie »gemeinwohlorientiert«, »hilft den meisten Menschen« und »fair«. Die meist­genannte negative Assoziation mit Sozialismus lautet »naiv«, eine Eigenschaft, die im Grunde gar nicht so negativ ist und die vielen sogar sympa­thisch sein dürfte.

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Wenn es um konkrete Politikvorschläge geht, so sind vor allem Verstaat­lichungen extrem populär. Eine deutliche Mehrheit der Briten befürworten zum Beispiel die (Wieder­)Verstaatlichung von Verkehrsbetrieben im Fern­- und Nahverkehr, von Versorgungsunternehmen (Strom, Gas und Wasser), des Postwesens und weiterer Sektoren. Die genauen Zahlen unterscheiden sich von Umfrage zu Umfrage, aber die Grundtendenz ist immer die glei­che. Auch in Bereichen, in denen sich keine absolute Mehrheit für eine Verstaatlichung finden lässt, gibt es zumindest immer eine starke Minderheit, die dafür ist. So will etwa immerhin noch jeder Vierte Autoher­steller und Reisebüros verstaatlichen, während jeder Dritte Lebensmittel­händler und Telefon­ und Internetanbieter vergesellschaften will.

Staatlich festgesetzte Preise sind ebenfalls sehr populär, obwohl dies von Branche zu Branche variiert. Über 70 Prozent aller Briten befürworten etwa gesetzliche Höchstpreise für Energie und Transport. Beim Thema Mietpreiskontrollen kommt es darauf an, welcher Umfrage man Glauben schenken möchte, aber zumindest in einigen Umfragen finden sich auch hierfür Zweidrittelmehrheiten. Für staatlich festgesetzte Lebensmittelpreise à la Venezuela gibt es keine Mehrheit, es wird aber immer noch von jedem Dritten befürwortet.

Staatliche Regulierung und staatliche Lenkung von Unternehmensent­scheidungen finden ebenfalls große Zustimmung, sowohl im Abstrakten als auch, wenn konkrete Beispiele genannt werden. Hierzu gibt es eine Mei­nungsstudie des Legatum Instituts, die zu verschiedenen Themen je eine etatistische Position und eine marktliberale Position einander gegenüber­stellen – etwa »Managergehälter sollten begrenzt werden« vs. »Unterneh­men sollten ihre Manager so entlohnen, wie es ihnen angemessen scheint« oder »Der Staat muss das Verhalten von Unternehmen in stärkerem Maße regulieren« vs. »Der Staat reguliert die Privatwirtschaft zu stark«. Die Be­fragten sollen sich dabei für je eine dieser Positionen entscheiden. In kei­nem einzigen Fall findet sich eine Mehrheit für die marktliberale Position. Selbst Aussagen wie »Großbritannien wäre ein besseres Land, wenn Un­ternehmen weniger Gewinne machen würden« setzen sich mit deutlichem Vorsprung durch.

Jeder zweite Brite wünscht sich zudem höhere Staatsausgaben, obwohl die Fragestellung klar macht, dass dies zu hö­heren Steuern führen muss. Fast alle übrigen Befragten möchten Staatsaus­gaben und Steuern auf dem gegenwärtigen Niveau halten. Einen kleineren Staat wünscht sich praktisch niemand.

Die Situation in Deutschland ist nicht grundlegend anders. Acht von zehn Bundesbürgern finden, dass die Privatisierungspolitik in den vergan­genen Jahrzehnten zu weit gegangen sei. Ein weiterer von diesen zehn hält den Status quo in etwa für richtig, aber die Ansicht, die Privatisierungspo­litik sei nicht weit genug gegangen, ist eine exotische Randmeinung, die in Deutschland fast niemand vertritt. Drei von vier Deutschen finden, der So­zialabbau sei in den zurückliegenden Jahrzehnten zu weit gegangen. Neun von zehn glauben, die Einkommens­ und Vermögensungleichheit sei aus­geufert, und sehen darin eine Ursache sozialer Probleme. Nur jeder Dritte ist der Meinung, es gebe in Deutschland einen ausreichenden sozialen Aus­gleich, und weniger als jeder Dritte hält den Reichtum der Vermögenden für zu rechtfertigen. 87 Prozent der Bundesbürger wünschen sich höhere Staatsausgaben.

In Berlin sind 55 Prozent der Bürger für eine Enteignung von Großver­mietern. Dafür gibt es bundesweit derzeit keine Mehrheit (wenngleich es auch keine absolute Mehrheit dagegen gibt) – für einen Mietendeckel nach Berliner Vorbild allerdings schon. Für die Wiedereinführung der Vermögensteuer gibt es eine Mehrheit von 61 Prozent, eine Senkung der Unternehmensbesteuerung will nur jeder Dritte.

Verstaatlichungen sind in Deutschland schon lange beliebt. Eine deutli­che Mehrheit findet, der Telekommunikationssektor, der Eisenbahnverkehr und das Energiewesen gehörten in öffentliche Hände. Auch in anderen Sektoren spricht sich eine Mehrheit, oder doch zumindest eine starke Minderheit, für Verstaatlichungen aus. Es gibt praktisch keinen Wirtschaftszweig, den nicht mindestens jeder Vierte ver­staatlichen möchte.

Viele dieser Politikvorschläge sind, für sich genommen, nicht sonderlich radikal. Ein gewisses Maß an Staatsinterventionismus ist noch kein Kommu­nismus: Ein staatlicher Energiesektor macht noch kein Nordkorea, und eine Vermögensteuer macht noch kein Kuba. Selbst in den liberalsten Marktwirt­schaften der Welt, zu denen man etwa Hongkong und Singapur, aber auch die Schweiz zählen könnte, gibt es Bereiche, in denen der Staat sehr aktiv ist.

Was solche Umfrageergebnisse allerdings zeigen, ist, dass die oft gehörte Behauptung, es gebe so etwas wie eine »neoliberale Hegemonie«, vollkom­men falsch ist. Der Zeitgeist ist etatistisch und interventionistisch, sowohl in Deutschland als auch in Großbritannien. Marktliberalismus ist eine un­populäre und politisch erfolglose Randmeinung.

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Zum Thema:

FREILICH Gespräch mit dem Autor Kristian Niemietz: „Sozialismus gleitet immer ins Totalitäre ab“

FREILICH gelesen: „Sozialismus – Die gescheiterte Idee, die niemals stirbt“



Neues Jahr, neue Inhalte. FREILICH startet die Buchreihe POLITIKON. Band 1 von FREILICH-Herausgeber Heinrich Sickl singt „Das Lob der Grenze“.

Grenzen, so Heinrich Sickl, helfen uns Identität zu bewahren und Sicherheit zu garantieren. Aktuelle Herausforderung wie Corona und illegale Migration machen klar, dass es Zeit ist für Freiheit und Frieden Grenzen zu setzen und zu verteidigen.

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„Sozialismus – Die gescheiterte Idee, die niemals stirbt“ von Kristian Niemietz ist unser FREILICH Buchklub-Buch des Monats. Wir haben mit dem Autor über falsche Annahmen und neue Erkenntnisse in Bezug auf Sozialismus gesprochen.

FREILICH Magazin: Woran liegt es, dass die Idee des Sozialismus „niemals stirbt“ und warum übt sie so große Faszination auf die Menschen aus?

Kristian Niemietz: Das liegt vor allem daran, dass uns der Anti-Kapitalismus einfach irgendwie im Blut liegt. Obwohl wir eigentlich wissen, dass der Kapitalismus anderen Wirtschaftssystemen überlegen ist, fühlt er sich einfach irgendwie falsch an. Unsere moralischen Intuitionen sträuben sich gegen ihn.

Unsere moralischen Intuitionen sind nämlich auf kleine Gruppen abgestimmt, nicht auf anonyme, komplexe, arbeitsteilige Gesellschaften. Unsere Vorfahren haben schließlich über hunderttausende von Jahren in kleinen Stämmen gelebt. Vieles, was in kleinen Gruppen Sinn macht, ist in modernen Gesellschaften vollkommen Fehl am Platze.

„Sozialismus – Die gescheiterte Idee, die niemals stirbt“ erhalten Sie im FREILICH Buchladen.

Oder im FREILICH Buchklub mit der FREILICH Studie über die linksextremen Grünen als Bonus im Doppelpack

In einer kleinen Gruppe zum Beispiel ist eigennütziges Verhalten tatsächlich oft schädlich. Wer da vor allem sein eigenes Wohl im Blick hat, der wird damit vermutlich der Gruppe schaden. In einer modernen Volkswirtschaft dagegen muss das so nicht sein, denn da kann sich Eigennutz auch in Ehrgeiz, in Fleiß, in Risikobereitschaft und in Unternehmergeist ausdrücken. Wer am Markt Geld machen will, der muss schließlich anderen etwas bieten, was diese gerne hätten, und wofür sie freiwillig zu zahlen bereit sind.

Das verstehen wir zwar, wenn wir es verstehen wollen. Aber so richtig wohl ist uns dabei trotzdem nicht. Der Sozialismus ist als Idee viel intuitiver. Er fühlt sich einfach besser an.

Wie schaffen es die Vertreter des Sozialismus immer wieder, Menschen für ihre gescheiterte und mörderische Ideologie zu begeistern?

Vor allem, indem sie sich immer wieder erfolgreich von allen realsozialistischen Modellen distanzieren. Scheitert der Sozialismus mal wieder irgendwo katastrophal, wie derzeit gerade in Venezuela, dann versichern uns Sozialisten stets: Das war ja gar kein „echter“ Sozialismus! Das war ja gar nicht das, was Marx und Engels ursprünglich einmal vorgeschwebt hatte. Den echten, humanen, demokratischen Sozialismus, so heißt es dann, den hat es einfach bisher noch nie gegeben.

Scheitert der Sozialismus mal wieder irgendwo katastrophal, dann versichern Sozialisten stets: Das war ja gar kein „echter“ Sozialismus!

Komischerweise hört man dieses Argument immer nur im Nachhinein, nämlich, wenn ein sozialistisches Experiment bereits weitgehend diskreditiert ist. Solange es zu funktionieren scheint, sagt fast niemand, dass es sich dabei nicht um „echten“ Sozialismus handele. Zu Lebzeiten von Hugo Chávez war der venezolanische Sozialismus noch extrem beliebt unter westlichen Intellektuellen. Österreich ist da übrigens keine Ausnahme: 2006 hat Chávez einmal in Wien einen Vortrag gehalten, und wurde dort begrüßt wie ein Popstar. Davon will heute natürlich niemand mehr etwas wissen.  

Die linke Deutungshoheit scheint übermächtig: Auf welchem Wege erreicht man die Menschen, um sie über die schrecklichen Folgen des Sozialismus aufzuklären?

Es kommt darauf an, wen man gerade erreichen möchte. Ich selbst bin ein Liberaler, und ein Befürworter der freien Marktwirtschaft. Wenn ich aber beispielsweise mit einem Sozialismus-affinen Sozialdemokraten diskutiere, dann versuche ich nicht, diesen von den Vorzügen des Liberalismus und der freien Marktwirtschaft zu bekehren. Ich versuche vielmehr, zu betonen, dass jemand, der dem Sozialismus abschwört, selbstverständlich immer noch links sein kann. Es gibt sehr wohl eine Sozialismus-kritische Linke. Nur fehlt diesen oft einfach das Selbstvertrauen, der radikalen Linken etwas entgegenzusetzen.

Es lag nicht einfach daran, dass die falschen Leute ans Ruder kamen, oder dass die sozialistische Idee „missverstanden“ wurde. Dieses Abgleiten war vielmehr im System selbst begründet.

Wenn ich dagegen mit Sozialisten diskutiere, gehe ich da ganz anders heran. Sozialisten fühlen sich oft missverstanden. Sie fühlen sich persönlich angegriffen, wenn jemand ihnen die Berliner Mauer oder die sowjetischen Gulags vorhält. Ich versuche vielmehr zu betonen, dass ich es modernen Sozialisten durchaus abkaufe, wenn diese sagen, dass sie weder Mauern noch Gulags errichten wollen. Der Punkt ist aber der, dass es systematische Gründe gibt, warum der Sozialismus immer wieder ins Totalitäre abgleitet, auch dann, wenn seine Protagonisten die besten Absichten haben. Es lag nicht einfach daran, dass die falschen Leute ans Ruder kamen, oder dass die sozialistische Idee „missverstanden“ wurde. Dieses Abgleiten war vielmehr im System selbst begründet.

Rückblickend auf die Arbeit zu Ihrem Buch: Welche neuen Erkenntnisse und Schlüsse haben Sie gezogen?

So einige. Dass es in der Vergangenheit immer wieder westliche Intellektuelle gab, die verschiedene Sozialismus-Experimente erst über den grünen Klee gelobt haben (die UdSSR, China, Vietnam, Kuba, Nordkorea…), und dann später nichts mehr von diesen wissen wollten, das wusste ich auch vorher schon. Aber dass das so weit verbreitet war, und dass dieses Muster mit einer solchen Regelmäßigkeit immer wiederkehrt, das wusste ich anfangs nicht. Das wurde mir erst klar, als ich schon am Schreiben war.

Das ist aber tatsächlich so. Es gab praktisch kein sozialistisches Regime auf der Welt, dass nicht zu irgendeinem Zeitpunkt von zahlreichen etablierten westlichen Intellektuellen bejubelt wurde. Selbst die skurrilsten Beispiele, wie Kambodscha unter den Roten Khmer, oder Albanien unter Enver Hoxha, hatten eine Zeitlang ihre Fanclubs im Westen.

Was raten Sie Menschen, die konstruktiv über die Folgen des Sozialismus aufklären wollen?

Ich empfehle eine ähnliche Herangehensweise wie die, die ich im Epilog des Buches wähle. Da beschreibe ich eine Alternativweltgeschichte, in der der Fall der Berliner Mauer zwar stattfindet, die deutsche Wiedervereinigung dagegen nicht. Die Bürger der DDR wählen vielmehr nach dem Mauerfall eine Regierung aus idealistischen, prinzipientreuen Reformern, die sich daran machen, den Sozialismus von Grund auf demokratisch zu erneuern. Das funktioniert auch für ein paar Jahre.

Dann aber kommen die alten Probleme des Sozialismus wieder zum Vorschein, und die „neue“ DDR wird der alten bald wieder verdächtig ähnlich – obwohl alle ehrlich bemüht sind, genau das zu vermeiden. Mit solchen Gedankenexperimenten kann man ganz gut erklären, warum der Sozialismus letztendlich immer ins Autoritäre abdriften muss, selbst dann, wenn die Verantwortlichen die besten Intentionen haben. 

Kristian Niemietz ist Leiter der Abteilung Politische Ökonomie am Londoner Institut für Economic Affairs. Er studierte Volkswirtschaftslehre u.a. in Berlin und politische Ökonomie am King’s College London.

„Sozialismus – Die gescheiterte Idee, die niemals stirbt“ erhalten Sie im FREILICH Buchladen.

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Neues Jahr, neue Inhalte. FREILICH startet die Buchreihe POLITIKON. Band 1 von FREILICH-Herausgeber Heinrich Sickl singt „Das Lob der Grenze“.

Grenzen, so Heinrich Sickl, helfen uns Identität zu bewahren und Sicherheit zu garantieren. Aktuelle Herausforderung wie Corona und illegale Migration machen klar, dass es Zeit ist für Freiheit und Frieden Grenzen zu setzen und zu verteidigen.

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Europa hat keine eindeutigen geografischen Grenzen. Die Identität Europas ist also immer auch eine Frage danach, was Europa nicht ist. Wo endet das Europäische, wo beginnt der Orient? Wo verläuft die Grenze? Gibt es überhaupt eine? Das politmediale Establishment sagt: Nein!

Antike, Christentum und Aufklärung sind das Fundament, auf dem Europa aufgebaut ist. Das ist in linken, christlichsozialen und kirchlichen Kreisen entweder in Vergessenheit geraten – oder man versucht aus ideologischen Gründen gezielt, diese Basis zu zerstören. Neuerdings gehört sogar der Islam, den die Europäer jahrhundertlang bekämpft haben, zu Europa.

Gibt es Grenzen? Wenn ja, wo verlaufen sie? Antorten darauf lesen Sie im POLITIKON „Das Lob der Grenze“ von Heinrich Sickl.

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Von Angela Merkel und Sebastian Kurz abwärts: Jeder wichtige Politiker ist mittlerweile verpflichtet, sich öffentlich dazu zu bekennen, dass der Islam zu Europa, zu unserer Kultur gehöre. Wer dieses Unterwerfungsritual verweigert, gilt als rechts und rassistisch. Weil der Islam zu Europa gehört, gehören auch Clanstrukturen, Faustrecht, Rückständigkeit, Unterdrückung von Frauen, religiöse Unruhen, Fortschrittsfeindlichkeit und viele andere vormoderne Traditionen, Werte und Verhaltensmuster, die man in Europa bisher nicht kannte bzw. die durch den Zivilisationsprozess verschwunden waren, wieder zu unserem Alltag. Die Wiederkehr des Archaischen und Religiösen bezeichnen Liberale als „kulturelle Bereicherung“.

Jetzt ist eben auch der Islam Teil Europas, eine Politreligion mit totalitärem Anspruch, gegen die unsere Vorfahren jahrhundertelang blutige Abwehrkämpfe geführt haben. Das ist für zeitgenössische weltbürgerliche Europäer nur insofern von Bedeutung, dass sie daraus eine kollektive europäische Schuld ableiten. Dass ihre Ahnen ihre Werte und ihr Territorium mit der Waffe verteidigt haben, ist für die heutigen verweichlichten und islamophilen Gutmenschen unvorstellbar.

Europäische Geschichte, Kultur, Traditionen, Werte und Identität spielen im neosozialistischen multikulturellen Europa keine Rolle mehr. Sie sind nur noch dazu da, um daraus die europäische Erbschuld zu konstruieren, mit der man die Bürger moralisch erpressen und kleinhalten kann. Es gibt nach dieser Denkart keine Europäer mehr, sondern nur noch…

Europäische Erbschuld, europäische Geschichte und multikulturelles Europa – ist tatsächlich schon alles verloren?

Weiter lesen Sie auf rund 100 Seiten im POLITIKON „Das Lob der Grenze“.

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Es gibt wohl kaum ein schillernderes Phänomen als den Sozialismus. In den letzten 100 Jahren gab es mehr als zwei Dutzend Versuche, eine sozialistische Gesellschaft aufzubauen, von der ehemaligen Sowjetunion über Kuba und Nordkorea bis hin zu Venezuela – alle waren früher oder später zum Scheitern verurteilt.

Warum entfalten sozialistische Ideen wieder eine so große Attraktivität, obwohl alle sozialistischen Experimente in den vergangenen 100 Jahren gescheitert sind? Wie kann eine Idee, die sich so oft, in so vielen unterschiedlichen Varianten und Kontexten als unrealisierbar herausgestellt hat, nach wie vor so populär sein?

Kristian Niemietz nennt über zwei Dutzend sozialistische Experimente, die alle ausnahmlos zum Fehlschlag gerieten und zeigt an wichtigen historischen Beispielen diese Kluft zwischen dem idealen Konzept einer besseren Gesellschaft und dem real existierenden Sozialismus auf.

„Sozialismus – Die gescheiterte Idee, die niemals stirbt“ lesen Sie im März im FREILICH Buchklub und erhalten dazu die FREILICH Studie über die linksextremen Grünen als Bonus.

Niemietz zeigt, dass sogar Massenmörder wie Josef Stalin in gleicher Weise von führenden Intellektuellen ihrer Zeit begeistert gefeiert wur­den. Es handelte sich nicht um Außenseiter, sondern um renommierte Schriftsteller und Wissenschaftler. Selbst die Konzentrationslager der Sowjetunion, die Gulags, wurden verharmlost und manchmal sogar be­wundert.

Viele westliche Intellektuelle begeisterten sich in den 1970er­Jahren für Mao Zedong und die von ihm initiierte Kulturrevolution, obwohl al­lein während des größten sozialistischen Experimentes– dem „Großen Sprung nach vorn“ Ende der 1950er­Jahre– 45 Millionen Menschen star­ben.

Und noch heute gibt es Unverbesserliche, die das Heil im Sozialismus und Kommunismus finden wollen. Das Buch ist ein Muss für all diejenigen, die auf diesem Gebiet konstruktive Aufklärungsarbeit leisten wollen.

Kristian Niemietz ist Leiter der Abteilung Politische Ökonomie am Londoner Institut für Economic Affairs. Er studierte Volkswirtschaftslehre an der Humboldt-Universität zu Berlin und der Universität von Salamanca sowie politische Ökonomie am King’s College London. Zuvor arbeitete er am Institut für Freies Unternehmertum (IUL) in Berlin und lehrte Volkswirtschaftslehre am King’s College London.

„Sozialismus – Die gescheiterte Idee, die niemals stirbt“ lesen Sie im März im FREILICH Buchklub oder kaufen Sie direkt im FREILICH Buchladen.



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