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Oswald Spengler (1880 – 1936) legte mit „Der Untergang des Abendlandes“ eine grandiose Gesamtschau der Weltgeschichte vor, mit der er den damals immer noch üblichen Eurozentrismus überwand. Der sensible Privatgelehrte hatte sich das Monumentalwerk in Jahren einsamen Schreibens in München abgerungen, während andere seines Jahrgangs an den Fronten verbluteten.

Als der erste Band 1918 erschien, traf Spengler den Nerv der Zeit und avancierte zu einem der bekanntesten und einflussreichsten Denker der Weimarer Republik. Von den Nationalsozialisten distanzierte er sich rasch und umfassend; sein Spätwerk Jahre der Entscheidung gilt sogar als Manifest der konservativen Opposition gegen Hitler.

Heute wird Spengler nach einer längeren Unterbrechung zunehmend wieder gelesen. Arnold Toynbees Geschichtsentwurf vom mechanistischen „challenge and response“ der Zivilisationen, Francis Fukuyamas Prognose vom baldigen „Ende der Geschichte“, selbst Samuel Huntingtons Warnung vor dem „Kampf der Kulturen“ haben sich als oberflächlich oder fehlerhaft erwiesen; Spenglers Analyse vom parallelen Aufstieg und Verfall der Hochkulturen aber scheint der Prüfung der Zeit standzuhalten und erweist sich zunehmend als aussagekräftiger Schlüssel der Gegenwartsdeutung.

Der vorliegende dritte Band der Schriftenreihe der Oswald Spengler Society ist gleichzeitig der erste Band des neu gegründeten Spengler-Journals. Es ist eines der Hauptanliegen der Oswald Spengler Society, das Verständnis der Prinzipien zu fördern, welche der menschlichen Evolution, der Weltgeschichte und der Menschheit zugrundeliegen. Das Spengler Journal ist daher dem vergleichenden Studium der Kulturen und Zivilisationen gewidmet und schließt auch die Frühgeschichte, die Menschheitsgeschichte in ihrer Gesamtheit sowie Überlegungen zur Zukunft des Menschen ein. Auch die Entwicklung der Welt- und Universalgeschichte als einer wissenschaftlichen Disziplin sowie Versuche einer kritischen Würdigung von Oswald Spenglers Werk und Umfeld sind willkommene Publikationsfelder. Das vorliegende erste Heft des „Journals” setzt dabei einen klaren Schwerpunkt auf dem Feld der Aktualität Spenglers für heutige kulturmorphologische Entwürfe.

Aus dem Inhalt:
David Engels – Von der Einsamkeit des Spenglerianers.
Frol Vladimirov – Ein Rückblick in die Zukunft. Zur soziologischen Relevanz von Oswald Spenglers Morphologie der Weltgeschichte
Tom Zwitser – Oswald Spengler, die akademische Welt und das traditionelle familiäre Rollenbild. Eine kleine Soziologie
Ben Brummer – Kultur als Konflikt. Überlegungen zur Psychogenese des Abendlandes
Wätzold Plaum – Ebenen der Zyklik. Vorstellung eines geschichtsphilosophischen Zyklenmodells
Richard McDonough – The Dark Side of Heidegger’s „Authenticity Philosophy“. A Spenglerian Model

„Oswald Spenglers Geschichtsmorphologie heute“ HIER im FREILICH Buchladen bestellen.


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Stefan von Kotze, einer der bekanntesten deutschen Reiseschriftsteller seiner Zeit, wird neu aufgelegt und bietet die erstaunliche Erkenntnis, dass früher vielleicht alles besser, aber auf jeden Fall so ähnlich wie heute war.

Die Tourismusbranche ist Corona-bedingt in einer ökonomischen Schieflage. Reisetätigkeiten sind aktuell eher verpönt, gelten gar als rücksichtslos; zu viele Reisende könnten nach ihrer Rückkehr potentielle Virus-Wirte und „Superspreader“ sein. Fernweh muss ein unbestimmtes und ungestilltes Weh bleiben, denn die Welt außerhalb der eigenen vier Wände ist nur unter restriktiven Beschränkungen erfahrbar. Was bleibt, ist die digital-televisionäre Durchmessung unseres Globus im lean-back, lean-forward-Modus oder die literarische Reise durch entlegene Gegenden, fremde Kulturen und Weiten, von denen der Reiseschriftsteller berichtet.

Die Gattung des Reiseberichts ist alt und vielgestaltig, beginnend unter anderen mit den Griechen, Herodot, Homer, literarischer Kartographie, Pausanias, mit Berichten von Entdeckungs-, Eroberungs- und Handelsfahrten im Corpus der altisländischen Sagas bis über die Kavaliersreisen, die Bildungsreisen, die Grand Tour europäischer Adliger und die Berichte der George Sand und der Salonière Sophie de la Roche. Von Mark Twain und Heines „Harzreise“ oder Flauberts „Reise in den Orient“, ja, bis zu den Reiseführern und Reiseblogs unserer Tage, sowie heutigen Reisejournalisten wie dem früheren Devisenhändler und späteren Reporter Michael Bahnerth. Er schrieb kürzlich: „So sitze ich jetzt da, blicke über Schweizer Dächer und Schornsteine und Baumwipfel und träume mich nach Mikronesien und denke, dass keine Existenz leicht, es aber immer noch angenehmer ist, Probleme unter Palmen zu haben als unter Platanen.“

Vielleicht war genau das der Grund, weshalb der junge Stefan v. Kotze nach einer erfolglosen Militärdienstzeit die traditionelle Karriere preußischer Adliger ausschlug und sich als Reiseautor auf den Weg um die Welt machte. Bald gehörte er zu den beliebtesten deutschen Reiseschriftstellern, wobei insbesondere v. Kotzes sarkastischer Humor und sein Gespür für grotesk-komische Situationen bei der Leserschaft gut ankamen. Kurt Tucholsky schrieb über ihn: “Ihm schlug in der Brust das ewig unruhige, nie zufriedene, in Sehnsucht emporverlangende Herz des Deutschen. Und in einer Kammer dieses Herzens: Da wohnt der Humor.” Die damaligen Kolonisationsbemühungen in Afrika und Asien mit den teils bizarren, lachhaften Aufeinandertreffen zwischen sogenannten „Zivilisierten“ und „Wilden“ erregten v. Kotzes besondere Aufmerksamkeit, sehr zur Belustigung der Leser. Die urkomische Spannung zwischen den administrativen Bemühungen preußischer Kolonialbeamter und dem vermeintlichen oder tatsächlichen Chaos der eingeborenen Lebensverhältnisse war ein häufiges Motiv des außergewöhnlichen Literaten. Aber auch die politischen Verhältnisse waren v. Kotze wichtig und zeigen seinen unbestechlichen Blick, der nicht nur auf das Wohl der europäischen Handelsmächte und Kolonisatoren gerichtet war.

In dem jetzt neu aufgelegten Buch „Im europäischen Hinterhaus“ berichtet der Autor von seiner Reise Anfang des 20. Jahrhunderts durch den Balkan und die Türkei und schreibt unglaublich hellsichtig: „Uns Deutschen muss es klar werden, dass nur eine politisch und wirtschaftlich starke Türkei für uns von Nutzen sein kann. Der Mittelpunkt einer solchen völkischen Erstarkung liegt aber weniger im Balkan als in Vorderasien. Und das darf kein zweites Ägypten werden. Im Gegenteil weist uns unsere Politik auf die Aufgabe hin, durch unsere Vertrauensstellung in Anatolien heute und in Mesopotamien später, die Eisenbahn [Bagdad-Bahn] zur Kräftigung des gesunden türkischen Elementes daselbst zu verwenden. Eine Besiedlung der menschenarmen Regionen, […], ist die vornehmste und erste Notwendigkeit. […] Aber – die Siedler müssen Türken sein! Nicht etwa christliche Levantiner irgendwelcher Art, oder Juden – oder gar Deutsche, wie es von verschiedenen, ebenso wohlwollenden wie unverständigen Seiten allen Ernstes vorgeschlagen wurde. Sonst wäre es schnell vorbei mit unserer freundlichen Stellung im Orient. Der Islam will im allgemeinen nichts wissen von einem Zusammenleben mit dem Giaur [eingedeutschte Variante der türkischen Entsprechung (gavur) von Kafir = Ungläubiger, Gottesleugner]. Und wo er muss, da tut er es zähneknirschend und ist jederzeit bereit, der grünen Fahne des Propheten in einen heiligen Krieg oder eine heillose Metzelei zu folgen.“ Soweit Stefan v. Kotze 1907/1908.

Über das Leben des Vielgereisten ist nicht allzu viel bekannt, eine Biografie ist im Verlag „Factum Coloniae“ in Vorbereitung und wird im Lauf des Jahres erscheinen. Informationen zum Autor lassen sich auch bei der „Stefan v. Kotze-Gesellschaft“ einholen, die auf Facebook vertreten ist.

Das Buch „Im europäischen Hinterhaus“ HIER im FREILICH Buchladen bestellen.


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Christian Jung hat kräftig nachgelegt. Diesmal allein. In gewisser Hinsicht knüpft sein neues Buch an das mit Torsten Groß verfasste Buch „Der Links-Staat“ an, das 2016 erschien.

Offenbar durch die unglaublichen Ereignisse in Deutschlands Städten angeregt, wagte sich Jung nochmal an die unübersichtliche und schwer recherchierbare Materie. Bei seinen Voruntersuchungen stieß der Autor häufig genug auf Mauern des Schweigens und auf das perfide gestrickte Netz undurchsichtiger Organisationsstrukturen, die es möglich machen, dass Steuer- als Fördergelder im linksextremistischen Sumpf versickern.

Jung führt dem Leser nicht nur den Prozess der von oben durchgesetzten Hoffähigkeit der Antifa vor, er verweist auch auf statistische Fälschungen, fragwürdige Rechenexempel und tendenziöse Bewertungen durch den instrumentalisierten Bundesverfassungsschutz. Der frühere Beamte der Münchner Ausländerbehörde, der einmal für Ausweisungen und Abschiebungen zuständig war, schaut dabei weitsichtig über den bayerischen Tellerrand und zeigt die Liebedienerei des Altparteien-Establishments, das bundesweit die Stiefeltruppen der extremistischen Linken hofiert.

Denn die mit „Staatsknete“ finanzierte Antifa hilft linken und linkslinken Parlamentariern, linksradikalen Gewerkschaftlern, sowie öko-religiösen Fanatikern gleichermaßen beim Durchsetzen ihrer politischen Agenda. Während bestimmte Politiker ihre Position ausnützen und die Linksextreme mit Steuergeldern füttern, duckt sich die mittlerweile linksliberale, sogenannte „Mitte“ weg und rechtfertigt ihr unwürdige Haltung regelmäßig mit dem „Kampf gegen rechts“, wobei es Schwarz-Gelb ausschließlich darum geht, die AfD klein zu halten und die einzige wirkliche Oppositionspartei im Deutschen Bundestag in die Bedeutungslosigkeit prügeln und treten zu lassen.

Fazit: Christian Jungs Buch ist gut zu lesen, faktenreich, wo es das sein kann, und erhellend bezüglich der unseligen Verquickungen zwischen offizieller Politik und der linksextremen Straßengewalt.

Wir machen linke Gewalt sichtbar: www.linke-gewalt.info

Hier das neue Buch „Staats-ANTIFA. Die heimliche Machtergreifung der Linksextremisten“ im FREILICH Buchladen bestellen.


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Öko-Heilige oder PR-Marionette? Seit August 2018 befinden sich Greta Thunberg und ihre „Fridays-for-Future“-Jünger auf einem modernen Kinder-Kreuzzug gegen den Klimawandel.

Nicht zur Schule gehen ist noch keine Leistung und Katastrophen-Rhetorik schürt nur Ängste, ohne Lösungen aufzuzeigen. Die Forderungen der jungen Klima-Rebellin sind kaum zu erfüllen, Politik und Medien applaudieren trotzdem. Wer die Greta-Manie kritisch hinterfragt und sich nicht von den apokalyptischen Drohungen und Weltuntergangsszenarien verrückt machen lässt, gilt als Klimaleugner.

Die Journalistin und Autorin Regina Zeppelzauer beschreibt den Aufstieg Thunbergs zur globalen Klima-Ikone und versucht zu klären, wie der schwedische Teenager instrumentalisiert wird, wer von der Klima-Hysterie profitiert und wer wirklich hinter „Fridays for Future“ steckt.

„Greta-Mania. Jugend im Klima-Wahn“
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Am 31. August 2020 ging Thilo Sarrazin mit seinem neuen Buch an den Start. Es trägt den Titel „Der Staat an seinen Grenzen. Über Wirkung von Einwanderung in Geschichte und Gegenwart.“ Der 31. August 2015 ist auch der Tag, an dem Kanzlerin Merkel den Spruch „Wir schaffen das!“ tat. Es folgte am 4./5. September 2015 die totale Öffnung der Grenzen.

Die menschliche Geschichte war immer wieder geprägt von Wanderungsprozessen. Doch Migration konnte und kann die Probleme in den Herkunftsländern nicht lösen, schafft aber neue Probleme in den Zielländern.

Thilo Sarrazin entwickelt Vorschläge für eine realistische Einwanderungspolitik: von wirksamen Grenzkontrollen bis zur effektiven Bekämpfung der Fluchtursachen in den Heimatländern. Eine profunde Analyse, die breit diskutiert werden sollte – denn es geht um das Überleben unseres demokratischen Systems!

Einwanderung muss gesteuert werden, dazu gehört auch, dass nicht jeder zu uns kommen kann, der gerne kommen möchte. Ich überprüfe drei Thesen, die die heutige Einwanderungsdebatte beherrschen. Die erste These: Einwanderung ist ganz normal, Einwanderung hat es immer schon gegeben. Das aber ist falsch, Einwanderung war immer die Ausnahme. Darum sieht ein Chinese anders aus als ein Schwarzer aus Nigeria.

Thilo Sarrazin im Gespräch mit TheEuropean

So legt Sarrazin einmal mehr den Finger in die europäische Wunde und sorgt mit seinem neuen Werk wieder für Gesprächsstoff. Dass er mit seinen gewohnt kritischen Worten Gehör findet, darf gehofft werden.

Die Lektüre aller 480 Seiten von „Sarrazin Nummer 6“ lohnt. Das Buch ist ein Feuerwerk an Fakten, Belegen, Quellen, Tabellen, Argumenten, die jeder braucht, der sich um dieses, das Land spaltende Thema kümmert oder der hier zumindest sachgerecht mitdiskutieren will. Das gilt auch für so manche Spitzenpolitiker, für so manche Kirchenfürsten, für so manchen Journalisten. In grenzenlos pädagogischem Optimismus geben wir die Hoffnung nicht auf, daß das neue Sarrazin-Buch vielleicht doch noch als „hilfreich“ angesehen wird.

Josef Kraus auf TUMULT über das neue Buch von Thilo Sarrazin

Das neue Buch von Thilo Sarrazin „Der Staat an seinen Grenzen. Über Wirkung von Einwanderung in Geschichte und Gegenwart“ HIER im FREILICH Buchladen bestellen.


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Benedikt Kaiser regt eine wichtige Diskussion an. Liegt hier ein neues Grundlagenwerk vor?

Die soziale Frage ist mit der nationalen Frage untrennbar verknüpft. Die politische Linke ahnt das, kann aber nicht mehr hinter ihren globalistischen Anspruch zurück. Die Rechte findet also Brachland vor. Kaiser nutzt den Freiraum und gibt in seinem Buch die erste umfassende Antwort von rechts auf die soziale Frage.

Er fächert sie historisch auf, benennt Vordenker und vergessene Konzepte und verknüpft diese „liegengelassenen Fäden“ mit der Gegenwart. Wem gehört unsere Solidarität? Ist die Last gerecht verteilt? Und wo steht die AfD in dieser Frage? „Solidarischer Patriotismus. Die soziale Frage von rechts“ wird uns in der Diskussion um soziale Fragen sicher noch einige Zeit begleiten.

„Solidarischer Patriotismus. Die soziale Frage von rechts“ HIER im FREILICH BUCHLADEN bestellen.



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Benedikt Kaiser stößt mit seinem Grundlagenwerk eine Diskussion an, den viele der Fragen und Antworten, die Kaiser stellt und gibt, werden zu oft vernachlässigt.

Günter Scholdt bespricht für FREILICH das neue Buch von Albert C. Eibl „Der Waldgang des Abenteuerlichen Herzens“.

Der ausgrenzende metapolitische Machtkampf um die Bewertung von Kunst und Literatur gehört zu den trübsten Geschäften einer staatlich hochsubventionierten Kulturindustrie. So gipfelt die verbiesterte Art, etwa Germanistik als Tagespolitik zu treiben, modellhaft im Fall des jahrzehntelang „umstrittenen“ Ernst Jünger.

Warum in „progressiven“ Kreisen diese engstirnige, erst neuerdings überwundene Jünger-Phobie so lange Bestand hatte, erklärt Albert Eibl in seiner jüngst erschienenen Studie „Der Waldgang des Abenteuerlichen Herzens“ zwar nicht. Aber er setzt – hoffentlich – einen philologischen Schlusspunkt hinter die unhaltbaren Bemühungen, die Frontstellung des Schriftstellers zum Dritten Reich zu ignorieren oder zu marginalisieren.

Eibls Hauptthesen über Jüngers politisch-literarische Entwicklung zwischen 1929 und 1942 sind evident. Er konstatiert, dass sich Jünger vom Nationalsozialismus nicht vereinnahmen ließ, sondern in Werken wie „Blätter und Steine“ (1934), „Das Abenteuerliche Herz, 2. Fassung“ (1938) „Auf den Marmor-Klippen“ (1939) oder „Gärten und Straßen“ (1942) deutliche Widerstandssignale aussandte. Der Autor habe dabei äußerst wirksame ästhetische Strategien des verdeckten bzw. uneigentlichen Sprechens entwickelt, die weniger Angriffsfläche boten, aber für Eingeweihte die geistige Herausforderung offensichtlich machten.

Vornehmlich sei es ihm darum gegangen, gegen die Schrecken der Tyrannei zu immunisieren, „Todesfurcht zu bannen“, Trost, Mut und Hoffnung zu spenden – ein Leitmotiv, das ihn mit anderen Inneren Emigranten verband. Insbesondere der „Verlorene Posten“ wurde ihm zum wichtigen Symbol der Zeit, zum Appell, jenseits von despotischen Masseninstinkten das Rechte zu tun. Insofern sei Jüngers Werk zwischen 1933 und 1945 zu einem „seltenen Manifest des ästhetischen Widerstands“ mit bedeutendem Subversivpotential geworden.

Über die „Seltenheit“ muss man reden, zumal Eibl diese am Ende selbst relativiert. Macht er doch, ausgehend von Werner Bergengruen, zu Recht darauf aufmerksam, dass zwischen 1933 und 1945 noch so mancher literarischer Fund zu bergen sei: „Ganz ähnlich wie im Fall Ernst Jüngers harren bislang noch zahlreiche weitere zu Unrecht verfemte, vergessene oder unverstanden gebliebene Autoren und ihre Werke einer solchen Wiederentdeckung im Zeichen des intellektuellen Widerstands gegen das NS-Regime. Die Zeit scheint nun endlich reif, sich dieser Autoren und ihrer mutigen Schriften von Neuem – und unter verändertem Blickwinkel – anzunehmen.“

Eibls literarhistorische Bilanz von Jüngers Entwicklung, die er interpretatorisch besonders am „Abenteuerlichen Herzen“ festmacht und bis zum Großessay „Der Waldgang“ (1951) verlängert, ist plausibel. Desgleichen sein Nachweis, dass eine individuelle (Schriftsteller-)Perspektive bereits die Erstfassung von Jüngers „Abenteuerlichem Herzen“ (1929) charakterisiert, als der Autor sich noch als glühender Nationalist im Gemeinschaftsopfer verwirklicht sah. 1932 schlug das Pendel sogar bis zum Extrem einer Kollektividentität des „Arbeiter“ aus. Das heißt, erst die Zweitfassung markiert den wirklichen, zugleich eigentlich unverkennbaren Bruch mit früheren Überzeugungen. Ab jetzt gibt es nur noch den Außenseiter als „Waldgänger“, den Träger eines Kulturprotests gegen die Barbarei jeglicher totalen Mobilmachung.

Wie könnte es auf der Basis des von Eibl Bilanzierten mit der Jünger-Forschung sinnvollerweise weitgehen? Nach der Anerkennung als Dissident im Dritten Reich wäre seine als skandalös empfundene politische Publizistik in der Weimarer Republik zumindest zu historisieren. Denn singulär anstößig war das, was man häufig als NS-Schrittmachertum definiert und der Autor im „Arbeiter“ als kollektivistische Dynamik umfassend auslebte, gewiss nicht. Dergleichen zeigt sich vielmehr in verschiedenen politischen Lagern und nur unterschiedlichen Kostümen bzw. Angriffsobjekten als Zeittrend. Nur dass dies bei linken Autoren – d.h. der Mehrheit der heute Kanonisierten – in der Regel als leicht verzeihliche Jugendsünde bagatellisiert wird.

Lesen Sie auch „Marmorklippen im Mainstream“ von Günter Scholdt.

Das Buch „Der Waldgang des Abenteuerlichen Herzens“ im FREILICH Buchladen bestellen.


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Zwar stellt die Europäische Union in Bezug auf materiellen Wohlstand, Freiheiten und strukturelle Entwicklung der Gesellschaft gewiss den bisherigen Höhepunkt in der Geschichte der Alten Welt dar. Dies darf aber kein Grund sein, die sehr wohl vorhandenen Missstände zu verharmlosen.

Im Jahr 2020, 70 Jahre nach der Vorstellung des Schuman-Plans und 35 Jahre nach dem Inkrafttreten des 1. Schengener Abkommens, ist ein Nachdenken über die Zukunft Europas und seiner Menschen dringender denn je geboten – die traditionelle europäische Identität steht auf dem Spiel und muss bewahrt werden.

Slavko Leban liefert hierfür notwendige Denkanstöße. Der Autor spannt einen großen Bogen von den sozialen Grundvoraussetzungen der europäischen Gesellschaft mit ihrer hart erkämpften Freiheit bis hin zur Gefährdung durch die freiwillige Unterwerfung des zeitgenössischen Massenmenschen. Lebans Sorge gilt den Europäern von morgen, und seine Mahnung richtet sich an die Bürger von heute, in deren Händen das Schicksal unseres gemeinsamen Kontinentes liegt.

Das Buch „Irrungen und Wirrungen Europas. Mensch und Masse in der modernen Gesellschaft“ vomm ARES-Verlag finden Sie HIER im FREILICH BUCHLADEN.

Weitere Bücher vom ARES-Verlag finden Sie HIER.

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In diese große Auseinandersetzung unserer Zeit – „wir hier unten“ gegen „die da oben“ – sind auch die Kirchen involviert. Es kann aber niemand bestreiten, dass sich religiös-ethische Grundsätze nicht eins zu eins in den Bereich der Politik übertragen lassen. Eine Klärung ist notwendig.

In zahlreichen europäischen Ländern kommt es zum vermehrten Widerstand gegen die Vorstellungen linker und liberaler Eliten. Selbst auf globaler Ebene werden „populistische“ Strömungen festgestellt, deren gemeinsamer Nenner vor allem darin besteht, breiten Schichten der Bevölkerung einen größeren Anteil an der politischen Entscheidungsfindung verschaffen zu wollen. Dennoch versuchen liberale Theologen üblicherweise, die universalistische Ausrichtung des Christentums samt Gebot der Nächstenliebe in die Mitte ihrer – politischen – Deutung zu stellen.

Doch stehen die Ziele des globalen Liberalismus der christlichen Weltanschauung diametral entgegen: ein multilaterales Handelsnetzwerk, länderübergreifende politische Eingriffe und schrankenlose Migration. Eine Klärung ist dringend geboten. Vor dem Hintergrund von mehr als 2000 Jahren christlich-abendländischer Kultur beleuchtet „Nation, Europa, Christenheit“ den traditionsreichen Dreiklang des Titels ebenso wie das Verhältnis „rechter Christen“ zu Volk und Staat. Mit Beiträgen von Volker Münz (MdB), Prof. Dr. Felix Dirsch, Marc Stegherr, Jaklin Chatschadorian und anderen.

Das Buch „Nation, Europa, Christenheit. Der Glaube zwischen Tradition, Säkularismus und Populismus“ vom ARES Verlag finden Sie HIER im FREILICH Buchladen.

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Er kommt in den Medien nicht vor: Sucharit Bhakdi. Der ehemalige Leiter des Instituts für Medizinische Mikrobiologie und Hygiene der Johannes-Guttenberg-Universität zu Mainz hat über 300 wissenschaftliche Arbeiten zu Immunologie, Bakteriologie, Virologie etc. publiziert. Unlängst hat er einen gut lesbaren und angenehm überschaubaren Bericht mit Zahlen, Daten und Hintergründen zur Corona-Pandemie vorgelegt.

Wissenschaftlich basiert, anschaulich dargestellt und erfrischend am gesunden Menschenverstand orientiert, räumen Bhakdi und Reiss mit dem ganzen inszenierten und kolportierten Konvolut der Angst verursachenden Gerüchte und Pseudo-Wahrheiten auf. Während ein Großteil der Bevölkerung sich furchtschlotternd mit den albernen Gesichtsmasken zu einem Heer von manipulierten Clowns macht, schreiben Bhakdi und Reiss Tacheles: „Die durch das SARS-CoV-2-Virus ausgelöste Erkrankung gefährdet insbesondere älterer Menschen mit mindestens einer ernsten Vorerkrankung. Je nach Land und Region verlaufen insgesamt 0,02 bis 0,4 % der Infektionen tödlich, vergleichbar mit saisonaler Grippe. Die Epidemie stellte nie ein Infektionsgeschehen von nationaler Tragweite dar. Die Implementierung der Ausnahmereglungen des Infektionsschutzgesetzes waren und sind unbegründet.“

Das Buch „Corona Fehlalarm? Zahlen, Daten undHintergründe“ finden Sie HIER im FREILICH Buchladen.

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