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Europa hat keine eindeutigen geografischen Grenzen. Die Identität Europas ist also immer auch eine Frage danach, was Europa nicht ist. Wo endet das Europäische, wo beginnt der Orient? Wo verläuft die Grenze? Gibt es überhaupt eine? Das politmediale Establishment sagt: Nein!

Antike, Christentum und Aufklärung sind das Fundament, auf dem Europa aufgebaut ist. Das ist in linken, christlichsozialen und kirchlichen Kreisen entweder in Vergessenheit geraten – oder man versucht aus ideologischen Gründen gezielt, diese Basis zu zerstören. Neuerdings gehört sogar der Islam, den die Europäer jahrhundertlang bekämpft haben, zu Europa.

Gibt es Grenzen? Wenn ja, wo verlaufen sie? Antorten darauf lesen Sie im POLITIKON „Das Lob der Grenze“ von Heinrich Sickl.

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Von Angela Merkel und Sebastian Kurz abwärts: Jeder wichtige Politiker ist mittlerweile verpflichtet, sich öffentlich dazu zu bekennen, dass der Islam zu Europa, zu unserer Kultur gehöre. Wer dieses Unterwerfungsritual verweigert, gilt als rechts und rassistisch. Weil der Islam zu Europa gehört, gehören auch Clanstrukturen, Faustrecht, Rückständigkeit, Unterdrückung von Frauen, religiöse Unruhen, Fortschrittsfeindlichkeit und viele andere vormoderne Traditionen, Werte und Verhaltensmuster, die man in Europa bisher nicht kannte bzw. die durch den Zivilisationsprozess verschwunden waren, wieder zu unserem Alltag. Die Wiederkehr des Archaischen und Religiösen bezeichnen Liberale als „kulturelle Bereicherung“.

Jetzt ist eben auch der Islam Teil Europas, eine Politreligion mit totalitärem Anspruch, gegen die unsere Vorfahren jahrhundertelang blutige Abwehrkämpfe geführt haben. Das ist für zeitgenössische weltbürgerliche Europäer nur insofern von Bedeutung, dass sie daraus eine kollektive europäische Schuld ableiten. Dass ihre Ahnen ihre Werte und ihr Territorium mit der Waffe verteidigt haben, ist für die heutigen verweichlichten und islamophilen Gutmenschen unvorstellbar.

Europäische Geschichte, Kultur, Traditionen, Werte und Identität spielen im neosozialistischen multikulturellen Europa keine Rolle mehr. Sie sind nur noch dazu da, um daraus die europäische Erbschuld zu konstruieren, mit der man die Bürger moralisch erpressen und kleinhalten kann. Es gibt nach dieser Denkart keine Europäer mehr, sondern nur noch…

Europäische Erbschuld, europäische Geschichte und multikulturelles Europa – ist tatsächlich schon alles verloren?

Weiter lesen Sie auf rund 100 Seiten im POLITIKON „Das Lob der Grenze“.

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Die Freiheitliche Partei Österreichs wurde am 7. April 1956 im Rahmen eines Gründungsparteitages ins Leben gerufen. Die Wurzeln dieser national-freiheitlichen Gesinnungsgemeinschaft gehen aber bis ins frühe 19. Jahrhundert zurück. In einer 12-teiligen Serie beleuchtet das Freiheitliche Bildungsinstitut (FBI) die Geschichte der FPÖ.

Teil 3: Das Dritte Lager und die Gründung der Republik Deutschösterreich 1918

Die über 600 Jahre andauernde Herrschaft des Hauses Habsburg in Österreich ging nach dem verlorenen Ersten Weltkrieg 1918 zu Ende. Kaiser Karl I., der Franz Joseph I. im Kriegsjahr 1916 auf den Thron gefolgt war, hatte zuvor vergeblich versucht, die Doppelmonarchie Österreich-Ungarn als „Bund freier Völker“ zu erhalten.

Mit dem Ausscheiden der anderen Nationalitäten aus dem Reichsverband traten am 21. Oktober 1918 daher auch 208 deutschsprachige Abgeordnete des Wiener Reichsrats, der für die österreichische Reichshälfte zuständig war, im Niederösterreichischen Landhaus in Wien zusammen: Die größte Zahl an Abgeordneten stellten die nationalliberalen und deutschnationalen Parteien vor den Christlichsozialen und den Sozialdemokraten. Dabei beschloss man die Gründung eines selbstständigen Staates und konstituierte sich als Provisorische Nationalversammlung. Als Staatsname für die neue Republik wählte man „Deutschösterreich“. Am 30. Oktober 1918 nahm die Wiener Nationalversammlung eine vorläufige Verfassung an und richtete eine Note an den Präsidenten der USA, Woodrow Wilson, wonach die „Deutsche Nation in Österreich“ beschlossen habe, einen eigenen Staat zu bilden. Dies kann als Proklamation der Eigenstaatlichkeit und damit als eigentliches Gründungsdatum der Republik angesehen werden – denn auch das erste Staatsgesetzblatt des neuen Staates Deutschösterreich bezieht sich auf diesen 30. Oktober.

Das Präsidium der Provisorischen Nationalversammlung hatten drei Präsidenten: den Deutschliberalen Franz Dinghofer, den Christlichsozialen Johann Hauser und den Sozialdemokraten Karl Seitz. Zum Staatskanzler wählte man den Sozialdemokraten Karl Renner. Nach dem Verzicht Kaiser Karls I. an jeglichem Anteil an den Staatsgeschäften wurde in der dritten Sitzung der Provisorischen Nationalversammlung am 12. November 1918 – drei Tage nach der Ausrufung der deutschen Republik in Berlin – einstimmig das Gesetz „über die Staats- und Regierungsform von Deutschösterreich“ beschlossen. Die ersten beiden Artikel lauteten: „Artikel 1. Deutschösterreich ist eine demokratische Republik. Alle öffentlichen Gewalten werden vom Volke eingesetzt. Artikel 2. Deutschösterreich ist ein Bestandteil der deutschen Republik […]“

Franz Dinghofer war schließlich jener Politiker, der am 12. November 1918, von der Rampe des Parlamentsgebäudes am Wiener Ring aus, die neue Republik ausrief.

Die erste Volkswahl zur Konstituierenden Nationalversammlung fand am 16. Februar 1919 statt, wobei erstmals auch Frauen ihre Stimme abgeben konnten. Von den 170 neuen Abgeordneten entfielen 72 auf die Sozialdemokraten, 69 auf die Christlichsozialen und nur mehr 26 auf die nationalliberalen, beziehungsweise deutschnationalen Parteien. Damit waren diese zum Dritten Lager in der neuen Republik geworden – eine bis heute verwendete Bezeichnung.

Die Nationalliberalen waren eng mit der Entstehung der Ersten Republik verbunden – aus staatspolitischer Räson war das größte parlamentarische Lager des alten Reichsrats ja sogar bereit, den unmittelbaren Führungsanspruch an die Sozialdemokraten abzugeben.

Alle 12 Folgen von „Die Geschichte der FPÖ“ finden Sie HIER auf dem YouTube-Kanal des Freiheitlichen Bildungsinstituts (FBI).

Auch die Bücher der Genius-Gesellschaft gehen auf die Geschichte der Freiheitlichen Partei ein und sind als Lektüre sehr zu empfehlen: HIER mehr erfahren.

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Neues Jahr, neue Inhalte. FREILICH startet die Buchreihe POLITIKON. Band 1 von FREILICH-Herausgeber Heinrich Sickl singt „Das Lob der Grenze“.

Grenzen, so Heinrich Sickl, helfen uns Identität zu bewahren und Sicherheit zu garantieren. Aktuelle Herausforderung wie Corona und illegale Migration machen klar, dass es Zeit ist für Freiheit und Frieden Grenzen zu setzen und zu verteidigen.

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Österreich hat sich in den vergangenen Monaten grundlegend verändert. Elementare Rechte wie Versammlungs- oder Erwerbsfreiheit sind eingeschränkt worden. Andersdenkende werden ausgegrenzt und zunehmend kriminalisiert. Die Grünen sind mit dabei … FREILICH hat die „Die Grünen“ mit einer Politischen Studie dokumentiert und zeichnet die „Konturen einer linksextremen Gruppe“ nach.

Seit einem Jahr sitzen sie gemeinsam mit den Türkisen in der Regierung. Es ist kein Zufall, dass fast alle Maßnahmen zur Bekämpfung der Pandemie in eine ideologische Richtung gehen: Planwirtschaft, gleichgeschaltete Medien, Überwachungs- und Kontrollstaat, Einschränkung der Grundrechte etc. Die Menschen werden Schritt für Schritt vom Staat abhängig gemacht, ihnen werden Eigenverantwortung und Freiheit genommen. Die Grünen tragen auch alle Maßnahmen der ÖVP mit – gut entlohnt mit den Jobs, die sie für ihre Kleintel bekommen.

Die neueste FREILICH Politischen Studie „Die Grünen – Konturen einer linksextremen Gruppe“ gibt bei FREILICH gratis als Download.

Die Druckversion erhalten Sie um EUR 8,00 im FREILICH Buchladen.

Die Grünen werden von den Türkisen nicht über den Tisch gezogen, sie arbeiten Hand in Hand am Umbau des Landes in einen autoritären Nanny-Staat, zumal die Grünen dank ihrer Vernetzung und Verankerung in den meinungsbildenden Schichten des Staates und der Gesellschaft – Medien, Kultur, Wissenschaft, NGOs, Justiz etc. – über sehr viel politische und metapolitische Macht  verfügen.

Wo kommt diese Bewegung her? Die Grünen waren in den 1980ern ein Sammelbecken für Kommunisten, Maoisten, und andere Linksradikale. Das sind sie bis heute geblieben. Der Umweltschutz war und ist nur der Hebel für den angestrebten Systemwandel. 

Die neue FREILICH Politische Studie 7 dokumentiert, wie die Umweltbewegung von Kommunisten unterwandert wurde, wie sich die Öko-Tarn-Bewegung zur einer Klientelpartei für das linke, vom Staat alimentierte, urbane Milieu entwickelte. 

Diese neue Studie analysiert, dass der Klimakampf immer nur Klassenkampf war und ist, wie schlampig das Verhältnis der grünen Partei zu linker Gewalt, linkem Terrorismus und Linksextremismus ist. Sie zeichnet nach, dass alle politischen Strategien und Lösungsansätze der Grünen in eine Richtung gehen: mehr Staat, mehr Regelungen, mehr Kontrolle und weniger Freiheit. Wie die Grünen seit vielen Jahren systematisch  an der Zerstörung von Nationalstaat, Familie und bürgerlichen Werten arbeiten. 

Die grüne Partei wird nur verständlich, wenn man ihre kommunistischen Wurzeln, ihre Geschichte, ihre Protagonisten, Strategien, Ideologie und wahren Ziele kennt. Die neueste FREILICH Politische Studie  geht dem Wesen und Denken der Grünen auf den Grund und beantwortet die zentrale Frage, warum sie für sich in Anspruch nehmen, intellektuell und moralisch über allen andern zu stehen und nur sie zu wissen glauben, wie man die Menschheit retten kann.

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Wolfgang Wippermann ist Historiker und Corpsstudent. Es ist also naheliegend, dass der Professor für Neuere Geschichte sich auch mit der Geschichte der Corps und Burschenschaften beschäftigt.

Bei der vorliegenden Arbeit handle es sich „weder um eine Anklage- noch um eine Verteidigungsschrift“, betont der Autor in seinem Vorwort. Ein löblicher Vorsatz, den Wippermann allerdings nur dort einhält, wo er unpolitisch bleibt. Die verbindungsstudentische Frühgeschichte, das Mensur- und Duellwesen sowie die studentische Kultur (von Liedgut bis Kleidung) werden über weite Strecken lesenswert und kenntnisreich geschildert.

Doch speziell, wenn es um die politische Ausrichtung der Burschenschaften geht, lässt der Historiker oftmals Differenzierungen vermissen. Die Geschichte der Korporationen ist natürlich ambivalent und nicht in ein einfaches Schwarz-Weiß zu fassen. Aber Wippermann stört sich bereits am volkstumsbezogenen Vaterlandsbegriff. Das Festhalten der Burschenschaften an diesem Standpunkt sieht er als Beleg für eine angebliche „Radikalisierung“. 

Besonders die österreichischen Bünde nimmt der Autor ins Visier und klingt dabei phasenweise wie die bekannten „Experten“ aus dem Antifa-Milieu. Es geht dabei natürlich um die sogenannte „Liederbuch-Affäre“, den Südtirol-Aktivismus und die FPÖ. Ein Schmankerl dazu: Als schrecklich empfindet der Historiker etwa die „Gesamt-Tiroler Freiheitskommerse“ im Zeichen der „Dornenkrone“, die an das Leid der Südtiroler erinnert. „Das geht nun wirklich nicht“, das habe mit burschenschaftlicher Tradition „nicht das Geringste gemein“, behauptet Wippermann. Außerdem unterlaufen dem Autor mehrere Recherchefehler, was auch die handwerkliche Qualität der Arbeit mindert. 

Eines vereint Konservative wie Otto von Bismarck und Sozialisten wie Karl Marx, Ferdinand Lassalle und Wilhelm Liebknecht, Nationalsozialisten wie Ernst Kaltenbrunner
und Widerstandskämpfer wie Rudolf Breitscheid und Fritz-Dietlof Graf von der Schulenburg: Sie alle gehörten Corps und Burschenschaften an.

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Das Leben schreibt die spannendsten Geschichten – sagt man. Und es stimmt. Doch leider haben wir als Gesellschaft aufgehört, den Alten zuzuhören. Dabei sind sie es, die die Krisen der Vergangenheit erlebt und überlebt haben – und von denen wir vieles lernen könnten.

Zum Beispiel von ihm: Alexander von Stahl. Seine Karriere fand ihren Höhepunkt in seiner Tätigkeit als Generalbundesanwalt – zu einer Zeit, als der linksextreme RAF-Terror Deutschland noch in Atem hielt. Doch seine Geschichte beginnt viel eher, mit dem Ende jenes großen Krieges, der bis heute das Selbstverständnis der Deutschen prägt. Und der nicht zwingend zu jenem Selbsthass führen musste, der manche Deutsche der Gegenwart belastet.

Ein Film über das Leben eines Mannes, das geprägt wurde durch seine Liebe zur Freiheit und sein Bekenntnis zur Nation: Alexander von Stahl.

Den Internetauftritt der Wochenzeitung „Junge Freiheit“ finden Sie HIER.

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Deutschland ist nicht nur Land der Dichter und Denker und Bildungsexporteur geblieben, es ist auch das Leseland. Allen modernen Medien zum Trotz hat sich die Wertschätzung des gedruckten Wortes bis heute erhalten. Daher ist das Vorlesen eine der wichtigsten Aufgaben, die Eltern erfüllen müssen.

Wenn es nach Caroline Sommerfeld und Ellen Kositza geht, dann bedeutet vorzulesen, mit den Kindern  ein (abendliches) Ritual zu pflegen, ihnen die Welt der Bücher zu erschließen und ihnen eine großartige Kulturtechnik beizubringen. Jedoch warnen sie auch vor den Bergen schlechter, schäbiger, zersetzender Bücher, vor unmöglichem Zeug und schädlicher Lektüre.

150 gute Tipps für das Lesen mit Kindern.

Über das Vorlesen sind sich die Autorinnen einig: Im Alter bis etwa vier wird dem je jüngsten eine exklusive Abendlektüre gewidmet, ein schönes, reich illustriertes Buch oder zwei, drei Pixi-Bücher, von denen sich mittlerweile im Haushalt rund 150 angesammelt haben. Doch hier scheiden sie die Spreu vom Weizen: Pixis wie die Öko-Geschichte „Viktor baut eine Brücke“ oder das sozialkritische „Die kleine Watschelente“ sind im Haushalt gewiß hundertemal vorgelesen worden, andere wie „Anna und der Weihnachtsbaum“ mit einem Vollidioten als Vater, wanderten in den Ofen.

Kositza und Sommerfeld bringen es gemeinsam auf zehn Kinder und vierzig Jahre Leseerfahrung. Sie kennen sich vorzüglich aus und empfehlen rund 150 Bücher, in vier Altersgruppen gegliedert, vom Bilderbuch über einfache Geschichten bis zum Übergang, in dem das Selbstlesen das Vorlesen ablöst. Dabei beginnen sie mit Büchern, die viele Bilder und wenig Text beinhalten, bis hin zur Alterklasse „Fast schon erwachsen“. Jedes Buch wird dabei auf maximal drei Seiten vorgestellt und der Vorschlag gut begründet. Klassiker, Verborgenes, Entdeckungen – „Vorlesen“ ist ein konservativer Leitfaden durch eine verrückte Zeit.

Ellen Kosizta über das Vorlesen auf Sezession.de.

Das Buch „Vorlesen“ von Ellen Kositza und Caroline Sommerfeld im FREILICH Shop.

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Wer wissen will, was wirklich Vergnügen bereitet, muss sich nur die Videostills der Pressekonferenz vom 23. Dezember anschauen (o.), bei der der FPÖ-Historikerbericht überraschend einen Tag vor Weihnachten präsentiert wurde. Verfolgt man Linkstwitter, ist das Ergebnis schon während laufender PK klar: nichts passt. Das hat man aber auch schon davor gewusst … 

Bei der FPÖ und der Geschichte ist es ein bisschen so wie mit dem Beziehungsstatus bei Facebook: es ist kompliziert. Die etwas vermurkste Entstehung der Historikerkommission, die die freiheitliche Geschichte der feindlichen Umwelt so erklären soll, dass sie sie auch wohlwollend versteht und gnädigerweise akzeptiert, haben wir bereits in Freilich No. 5 präsentiert. HIER kann man den Hintergrund zum Historikerbericht in der Freilich-Ausgabe nachlesen.

Weil wir das freundliche Geschenk der Freiheitlichen Partei mit vorweihnachtlichem Interesse annehmen, geben wir es auch gleich weiter: 700 Seiten Lesestoff für die ruhigste Zeit des Jahres. Eine schöne Bescherung!

Der ganze FPÖ-Historikerbericht als Download.

Linke Studenten dringen in die Vorlesung des Historikers Lothar Höbelt an der Universität Wien ein. Am 19. November 2019 wird dessen Vorlesung gestört. Der ÖH Wien missfällt, dass Höbelt bei einer Tagung des  Freiheitlicher Akademikerverband (FAV) Steiermark und des Institut für Staatspolitik (IfS) im November in der Steiermark spricht. 

Rund 40 linke Studenten stürmten die Vorlesung und versuchten diese zu stören. Da sich die Zuhörer mit den Störern keineswegs solidarisierten, zogen diese nach wenigen Minuten wieder ab.

In einer kurzen holprigen Rede spricht ein Vertreter der Studenten davon, Prof. Höbelt weiter zu beobachten, seine Vorlesungen zu dokumentieren und ihm kein ruhiges Leben an der Universität zu ermöglichen. 

„Diese Forderung erklärt in wenigen Worten die Grundeinstellung der linken Zivilgesellschaft. Unliebsame nicht-linke Protagonisten müssen durch ein Spitzelwesen, das an Metternich und die Stasi erinnert, beobachtet und ihr Wirken verunmöglicht werden. Diesen totalitären Zügen ist Einhalt zu gebieten.“ meint der Vorsitzende des FAV DI Heinrich Sickl.

Der FAV Steiermark hat auf die Forderung der Linksextremisten, Prof. Höbelt zu entlassen am 30. Oktober 2019 schon entsprechend reagiert. Dieser forderte den Rücktritt des Vorsitzteams, denn gegen Linksextremismus sei klare Kante zu zeigen.  

Link:https://freilich-magazin.at/der-fav-steiermark-fordert-klare-kante-gegen-linksextreme-ideologien-an-der-universitaet/

In der Nacht von Montag, 28. Oktober 2019, auf Dienstag, wurde das Burschenschaftsdenkmal in Eisenach Ziel eines Anschlags. 

Schwere Zerstörungen

Sowohl das Denkmal selbst als auch die vorgelagerte Langemarck-Ehrenmals zum Gedenken an die Gefallenen der Deutschen Burschenschaft (DB) wurden durch schwarze und pinke Farbbeutel massiv beschädigt. Die Tür zum Inneren des Denkmals wurde zugeklebt und der Innenraum, einschließlich des legendären Ragnarök-Gemäldes, geschaffen von Otto Gussmann, einem bedeutenden deutschen Jugendstilmaler aus Dresden.

Laut Deutscher Burschenschaft ist von fünf Tätern auszugehen. Das ergaben Auswertungen des Videomaterials, das Kameras, die als Reaktion auf ähnlich umfassende Angriffe eingerichtet wurden und das Denkmal vor linkem Vandalismus schützen sollten, aufgezeichnet haben. Noch ist es allerdings zu früh, das exakte Schadensausmaß festzustellen. Außerdem setzte der burschenschaftliche Dachverband eine Prämie von 10.000 Euro für Hinweise aus, die zur Ergreifung der Täter führen.

DB bittet um Spende

In einer auf Facebook veröffentlichten Pressemitteilung der DB heißt es: „In Zeiten zu denen Verbindungsstudenten jeglicher Couleur, ihre Häuser und Gedenkstätten immer wieder Ziele solcher Angriffe werden, gilt es zusammenzuhalten.“ Für die Wiederherstellung und Instandsetzung des Denkmals bittet die DB um Spenden für den Denkmalerhaltungsverein

DEV Eisenach e.V.
Wartburg Sparkasse
IBAN: DE66 8405 5050 0000 2077 72
BIC/Swift: HELADEF1WAK

Bewegte Geschichte

Möglicherweise besteht ein Zusammenhang zwischen diesem neuerlichen Anschlag auf das Denkmal der Burschenschaft, das seit dem 22. Mai 1902 stolz auf der Göpelskuppe in Sichtweite zur Wartburg thront, und dem aufsehenerregenden Erfolg der AfD bei den Landtagswahlen in Thüringen.

In seiner mehr als 117-jährigen Geschichte geriet das Burschenschaftsdenkmal – „Dem geeinten Vaterlande“ gewidmet – immer wieder in den Fokus von linken Extremisten. Als Symbol der „Reaktion“ wurde das Denkmal zu DDR-Zeiten entweiht und mutwillig beschädigt. Es existierten auch Pläne zur Sprengung des Monuments. Glücklicherweise konnte dies verhindert werden.

Nach der Wende wurde das Denkmal wieder der DB übereignet und jahrelang aufwendig restauriert. Erst im März 2007 wurde auch das wiederhergestellte Deckengemälde offiziell eingeweiht. Nun, genau 30 Jahre nach dem Ende des DDR-Regimes, legen erneut militante Antifaschisten Hand an das Denkmal.

Heimat liegt im Trend. Selbst linke Kosmopoliten kommen nicht umhin, wenigstens eine Antwort zu suchen auf die Frage, was denn Heimat sei. Dass der Begriff Heimat Konjunktur hat, ist gewiss eine Reaktion auf die Folgen der Globalisierung, der Entwurzelung und Entgrenzung, mit der sich immer mehr Leute kritisch auseinandersetzen (müssen). 

Die Recherche-Plattform addendum, die für ihre fundierten und objektiven Recherchen bekannt ist, nimmt sich nun auch dieses heiklen Themas in der achten Ausgabe des eigenen Print-Magazins an.

In der Präsentation der Ausgabe heißt es: „Beim Heimatbegriff findet man sich schneller, als einem lieb sein kann, auf vermintem Gelände wieder. Denn sosehr alles boomt und geschäftlich durch die Decke geht, was nach Tradition, ländlich-sittlichem Habitus, nach Tracht, Bier und volkstümlicher Musik aussieht, sich so anhört und auch so riecht, so vorsichtig muss man sein, wenn man den Heimatbegriff von der Wiesn mitnimmt auf das politische Feld.“

Wer einen Blick in diese ebenso spannende wie informative Ausgabe der Addendum-Zeitung werfen möchte, kann hier ein Probeexemplar bestellen.

ADDENDUM: www.addendum.org