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Der 12. September 1683 war ein wichtiger, ein historischer Tag für Europa. Die osmanischen Truppen von Kara Mustafa traten, nachdem sie den Goldenen Apfel – so nannten die Türken zu jener Zeit Wien – erfolglos belagert hatten, den Rückzug an. Ein Entsatzheer unter der Führung des polnischen Königs Jan III. Sobieski schlug die muslimischen Invasoren in die Flucht.

Zwei Monate lang hatten die Türken versucht, die Reichshauptstadt einzunehmen. Wer Wien unterwarf, kontrollierte den Zugang zu Westeuropa. Sultan Mehmed IV. war anfänglich siegessicher, fühlte sich nach vielen missglückten türkischen Angriffen bereits als neuer Herrscher über weite Teile Europas. An Kaiser Leopold I. schrieb er, bevor er seine Streitmacht in Marsch setzte: „Vor allem befehlen wir Dir, Uns in Deiner  Residenzstadt zu erwarten, damit Wir Dich köpfen können.“ Sultan Mehmed wollte die Giauren, die Ungläubigen, den „grausamsten Qualen aussetzen und dann dem schändlichsten Tod übergeben“.

Daraus wurde nichts – obwohl den 120.000 Osmanen unter der Führung von Kara Mustafa nur rund 12.000 Verteidiger Wiens gegenüberstanden. Dass Europa so aussieht, wie es heute aussieht, haben wir unter anderem den Stadtmauern, den gut ausgebauten Befestigungsanlagen Wiens zu  verdanken. Es ist natürlich Spekulation, aber hätten die Wiener den Angriffen nicht 61 Tage lang standgehalten, hätte es vielleicht keine Aufklärung, keine industrielle Revolution, kein modernes Europa gegeben, wir wären einfach Teil der islamischen Welt geworden.

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Wien war eine Festung, die Stadt umgeben von Mauern, Basteien, Gräben, Ravelins, Kurtinen, Wällen und Palisaden. Eine gut geschützte Grenze auf dem Stand ihrer Zeit. Eine, die das christliche Abendland vor dem Ansturm der muslimischen Truppen gerettet hat.

Seither hat sich viel verändert. Vor allem in Europa. Grenzen gelten vielen Europäern nicht mehr als Schutz, sondern als Gefahr, als tödliche Gefahr, als Instrument der Ausgrenzung und Abschottung. Beides, Abgrenzen und Abschotten, ist für zeitgeistige Europäer negativ konnotiert. Wolfgang Schäuble, damals deutscher Finanzminister, verkündete 2015: „Die Abschottung ist doch das, was uns kaputt machen würde, was uns in Inzucht degenerieren ließe.“

Grenzschutz und Landesverteidigung werden im Europa unserer Tage vor allem als lästig, teuer und überholt empfunden, als bestenfalls folkloristische Überbleibsel vergangener Tage. Die Regierungen wollen möglichst wenig Geld für Verteidigung, Sicherheit und Grenzschutz ausgeben und überlassen diese einst wichtigen Aufgaben in vielen Fällen ganz bewusst und demonstrativ Ministerinnen, die von militärischen Dingen keine Ahnung haben. Das ist ein Signal, das Länder wie die Türkei zu deuten wissen.

Früher hatten Grenzen und deren Sicherung noch einen hohen Stellenwert, den kaum  jemand in Zweifel zog. Heute gelten sie vielen Menschen, vor allem aus dem linken und kirchlichen Lager, als überflüssig, anachronistisch, tödlich. Grenzen sind zum Überwinden da, so ein linkes Credo.

Als im Herbst 2015 Millionen von jungen Männern aus dem Islamgürtel nach Europa drängten, der Ruf verunsicherter Bürger nach Grenzkontrollen und -schließungen die Propaganda der Mainstreammedien übertönte und die Willkommensstimmung zu kippen drohte, waren es die liberalen Eliten und ihre medialen Verstärker, die alles versuchten, um das zu verhindern. Sie propagierten die unbegrenzte Aufnahme, setzten Obergrenzen für die Zuwanderung und auch bestehende Gesetze außer Kraft, logen, dass es unmöglich sei, die jungen Männer von der Einwanderung abzuhalten. Migration wurde als Naturgewalt, als schicksalhaft und unvermeidlich dargestellt.

Jeder, der kommen wollte, kam und durfte bleiben. Die Folgen dieser totalen Grenzenlosigkeit, dieser Entgrenzung sind bis heute…

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Allen Orten entbrennt eine Diskussion, die eigentlich unnötig ist. Die Regelung der Migration liegt in der Verantwortung des Staates. Nicht, dass wir damit zufrieden wären, wie dieser die letzten 30 Jahre die ethnische Landschaft in Mitteleuropa und ganz Europa verändert hat.

Aber Migration wird inzwischen zur Moral, bis ganz unten gibt es leidenschaftliche Importeure (die nicht die Mehrheit der Gesellschaft repräsentieren). Und die, die nicht Nein sagen können, sehen sich darin besonders gefordert, alles zu verlangen, was nicht ihre Verantwortlichkeit ist. Dieser Diskurs findet sich inzwischen auch in Gemeinderatssitzungen, wie der in Graz am 17. September 2020: In einem moralischen Wettkampf haben sich SPÖ, Grüne und Neos gegenseitig überbieten wollen, wer mehr Flüchtlinge aus Moria aufnehmen will. 17 oder 50 oder 100. Wer bietet mehr?

Entrüstung und Migration

In moralischer Entrüstung haben sie sich überboten, die einzige echte Stimme dagegen zu diffamieren und Armin Sippel das Recht auf seine Meinung nehmen zu wollen. „So eine Meinung hat im Gemeinderat nichts verloren und ist eine Schande“ – sowas und Ähnliches war zu hören. Stadtrat Frau Schwentner hat sich hier besonders ausgezeichnet. Wenn es um Menschenrechte geht, ist das Recht auf freie Meinungsäußerung in dieser Stadt schnell zur Disposition gestellt. Es ist eine vermeintliche Volkserhebung der Moralisten: Wie kann man sich selbst moralisch nur so erhöhen und ausschließlich seine eigene Meinung gelten lassen? Viele  Wortmeldungen zeigen darin einen totalitären Anspruch, den Grün, Rot und Pink haben.

Die FPÖ in Graz stellt sich konsequent dagegen, dass der Gemeinderat Migrationspolitik betreibt.

Zur Sache selbst: Moria ist eine Schande. Auch ein Mitarbeiter von FREILICH war im Frühjahr vor Ort, um sich von den Umständen zu überzeugen und zu recherchieren. Die freie Arbeit dieses Journalisten endete in einer Gewaltattacke von Linksextremen auf der Insel. Was auch unserem Mann vor Ort klar war: ein Lager, das für 3.000 Menschen ausgelegt ist, jedoch mit 13.000 Migranten überfüllt wird, ist ein Wahnsinn. Moria ist ein weiteres Fanal für das komplette Scheitern der EU-Migrationspolitik, die es nicht schafft Grenzen zu schützen und Menschen, die nicht willkommen sind, zu repatriieren. Und auch ein gelegtes Feuer kann kein Grund sein, Migranten durchzuwinken. Denn sobald Flüchtlinge ans griechische Festland gebracht werden, werden die Lager von hinten wieder neu aufgefüllt. Wie soll das enden? Diesem Zustand ist eine Grenze und ein Ende zu setzen. NO WAY – nach australischen Vorbild muss Europa der illegalen Einwanderung einen Riegel vorschieben und sein Recht durchsetzen. Denn es geht nicht nur um die die kommen, sondern auch um die, die da sind und um Freiheit, Bürgerrechte und eine sichere Zukunft für uns in Europa.

Griechenland und Europa

Selbst die griechische Regierung bittet Europa, keine Flüchtlinge aufzunehmen. Nur so kann Sabotage und weiteren Brandstiftungen in den Lagern keine Motivation gegeben werden.

Das Gerede von den „Kindern“ erinnert freilich ganz massiv an das Jahr 2015, als man in den Medien vielfach nur Frauen und Kinder sehen konnten, real auf der Straße aber sehr mehrheitlich junge Männer am Weg nach Deutschland. Mit der Forderung nach Aufnahme von „Kindern“ in Graz und anderen Städten und Ländern wird ein moralischer Druck erzeugt, dem schwer etwas entgegenzusetzen ist. Denn natürlich muss Menschen geholfen werden. Gleichzeitig sind die „Kinder“ auch mehr. Entweder sind sie Jugendliche, die in vielen Herkunftsländern als Erwachsene gelten würden. Oder wir reden hier von Ankerkindern, durch die mit Familiennachzug aus wenigen Kindern gleich mehrere tausend Migranten werden.

Wir aber wollen keine Parallelgesellschaften in Österreich, die durch den Massenzuzug unausweichlich sind. Schon jetzt haben über 50 Prozent der Grazer Pflichtschüler zum Beispiel nicht Deutsch als ihre Muttersprache. Die Gemeindebauten sind inzwischen so „multikulturell“, dass sich die einheimischen Familien nicht mehr wohlfühlen und wegziehen, da sie im eigenen Haus kein deutsches Wort mehr hören.

Zuzug und Remigration

Ja, wir sind die Stimme der Menschen ohne Migrationshintergrund und wir wollen keinen weiteren Zuzug. Wir wollen, dass die Probleme hier zuerst bewältigt werden. Wir wollen, dass die Kinder derer, die schon gekommen sind, hier ankommen können. Wir wollen, dass andere Menschen wieder in Ihre Heimat zurückgehen und dort mit ihren Familien leben. Wir wollen auch, dass Moria nicht möglich ist in Europa, dass es eine klare, sichere Migrationspolitik gibt. Die „Ihr Kinderlein kommet“-Moral etablierter Politiker aber ist eine große Gefahr: sie ist dauerhaft Pull-Faktor, der unserer Gesellschaft bedroht. Die Unfähigkeit zu helfen und „Nein“ zu sagen, wird dazu führen, dass sich noch mehr Menschen in Gefahr begeben, um in eine Gesellschaft einzuwandern, die sie nur mehr bedingt willkommen heißt und immer weniger integrieren kann. Und nein, es gibt kein Menschenrecht in Europa zu leben. NO WAY.


Die Unvereinbarkeit von Masseneinwanderung und Sozialstaat verdeutlicht der Historiker Rolf Peter Sieferle in seiner letzten Studie. Sie ist Aufklärung, weil sie die Irreführungen einer „emphatischen Politik“ entlarvt.

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Douglas Murray geht der Frage nach, warum Politiker Tausende von muslimischen Einwanderern einladen, wenn die Bevölkerung diese mit jedem Jahr stärker ablehnt?

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Kelly M. Greenhill befasst sich mit den Fragen, wer Migration als politisches Werkzeug benutzt, zu welchem Zweck, und wie und warum es funktioniert.

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Die Bilder von der griechisch-türkischen Grenze gleichen jenen, die wir Europäer seit 2015 kennen: Menschen machen sich auf den Weg, um in den Wohlstand einzuwandern. Am Sonntag, dem 1. März 2020 um 8 Uhr Ortszeit haben bereits 76 358 Migranten die türkische Grenze überquert und stehen damit an der Aussengrenze der EU.

Aktueller Bericht von der griechischen Grenze.

Auch auf den griechischen Inseln macht man sich bereit, wieder Boote voll mit Menschen anlanden zu sehen, die nach Mittel- und Nordeuropa ziehen wollen. Erdogan hatte erklärt, er werde Migranten nicht mehr aufhalten. Wir wende die Entwicklung aktuell verfolgen und darüber informieren.

Live Stream von der türkisch-griechischen Grenze.

HIER eine aktuelle Zusammenfassung der Lage durch die „Welt.

HIER eine aktuelle Beschreibung der Sicherheitsrisiken auf oe24.at

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