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Islamismus

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Die Kritik an der „Operation Luxor“, die Anhänger der islamistischen Muslimbruderschaft­ zum Ziel hat, nimmt kein Ende. Es vergeht keine Woche, in der nicht ein linker oder muslimischer Politiker, Aktivist, Journalist, Experte etc. sich öffentlich gegen die Maßnahmen ausspricht und sie als „politisch motivierte Islamfeindlichkeit“ brandmarkt. Ein Artikel von Irfan Peci.

Nun ist das BVT an der Reihe. Mehrere BVT-Beamte sollen ihre Vorgesetzten angezeigt haben, weil sie ihnen vorwerfen, „dass die Einsetzung entsprechender Arbeitsgruppen zur Muslimbruderschaft­ politisch motiviert gewesen sein könnte“. Die Artikel dazu werden fleißig von den mutmaßlichen Muslimbrüdern und Beschuldigten der „Operation Luxor“ geteilt, da es sie selbstverständlich entlastet, wenn selbst BVT-Beamte zugeben, dass die Maßnahmen „politisch motiviert“ seien.

Doch auch dieser Vorwurf ist bei näherer Betrachtung vollkommen absurd. Welchen politischen Nutzen sollen ÖVP und FPÖ bei der Fokussierung  ausgerechnet auf die konspirativste und am schwierigsten zu greifende Islamistenorganisation haben? Wenn Parteien sich als Terroristenjäger und Islamisierungsgegner beweisen wollen, dann ist die Muslimbruderschaft­ das denkbar schlechteste Ziel dafür. Konspirativ, überwiegend legal agierend, politisch und medial gut vernetzt, ist sie strafrechtlich am schwierigsten zu greifen. Stattdessen sind Dschihadisten ein leichtes Ziel, illegal und kriminell in ihren Methoden. Man hat meistens sogar die linke Presse hinter sich, geht man gegen gewaltbereite Dschihadisten vor.

Worin also die politische Motivation und der politische Nutzen gelegen haben sollen, bleibt völlig im Dunkeln. Doch bereits mit den Anzeigen der BVT-Beamten ist ein anderer Zweck erfüllt, nämlich die „Operation Luxor“, die sich gegen die Muslimbruderschaft­ richtete, weiter zu diskreditieren. Kaum ein Ermittlungsverfahren in Österreich hat so massiven Gegenwind erfahren, seltsamerweise. Diese Aktion der BVT-Beamten reiht sich ein in eine Kampagne, die von den Beschuldigten selbst geführt wird, die linke und muslimische Unterstützer mobilisieren und lautstark gegen das Ermittlungsverfahren protestieren.

Doch wieso sollten einzelne BVT-Beamte mutmaßliche Muslimbrüder unterstützen und ihre eigenen Vorgesetzten diskreditieren?

Als ich den Artikel darüber las, fiel mir ein sehr interessantes Gespräch ein, welches ich vor drei Jahren hatte. Ich unterhielt mich mit einer Person, die im Bereich der Extremismusprävention in Österreich führend ist und alle relevanten Personen in diesem Bereich seit vielen Jahren gut kennt. Als ich ihm naiv von einer meiner Recherchen erzählte, die führende Muslimbrüder in Österreich betraf, sah er mich an, als sei ich verrückt geworden. Er ermahnte mich  ausdrücklich und riet mir, sehr vorsichtig zu sein. #

Ich verstand seine Vorsicht nicht und entgegnete, dass man sich – im Gegensatz zu den Dschihadisten – bei den Muslimbrüdern nicht vor Racheakten zu fürchten braucht, da sie in der Regel nicht gewalttätig sind. Wenn ich mich bereits seit Jahren mit gewaltbereiten Dschihadisten vom Balkan anlege, dann werde ich mich wohl nicht bei Krawatte tragenden Muslimbrüdern fürchten müssen, sagte ich.

„Aber sie sind auf andere Art und Weise sehr gefährlich“, war seine Antwort. Dann fing er an, zu beschreiben, wie ausgezeichnet führende Muslimbrüder in Österreich mit der Politik, den Medien und Kirchen vernetzt seien. Das überraschte mich erst mal nicht sonderlich, da ich diesen Modus Operandi der Muslimbrüder aus Deutschland schon kannte, doch dann kam er auf das BVT zu sprechen. Er nannte führende Muslimbrüder, die einen ausgezeichneten Draht zum BVT haben und dort massiv Einfluss nehmen, vor allem auf den Bereich Analyse und Auswertung.

Ich verstand es damals nicht ganz, denn ich konnte mir nicht vorstellen, dass ein BVT-Beamter unter den Einfluss eines Muslimbruders gerät, denn ich war zum damaligen Zeitpunkt noch nicht sonderlich vertraut mit dem Innenleben des BVT. Seitdem kam ein BVT-Skandal nach dem anderen ans Tageslicht, der erahnen lässt, welch chaotische Zustände dort herrschten, sodass eine Einflussnahme oder gar islamistische Unterwanderung im BVT nicht mehr undenkbar wären.

Der Höhepunkt war das Versagen des BVT beim versuchten Munitionskauf des  späteren Attentäters Kujtim in der Slowakei. Wäre es daher verwunderlich, wenn BVT-Beamte ihrer eigenen Behörde und Vorgesetzten in den Rücken fallen und sich auf die Seite der Muslimbrüder stellen?

Eine der Falschbehauptungen, die ständig wiederholt werden und nun durch einzelne BVT-Beamte suggeriert werden, ist der Vorwurf, aufgrund von „Operation Luxor“ seien präventive Maßnahmen gegen den späteren Attentäter Kujtim verzögert worden. Damit will man sagen, man hätte vielleicht den Anschlag verhindern können, wenn man mit den Muslimbrüdern nicht so beschäft­igt gewesen wäre.

Im ORF-Radio heißt es fälschlicherweise, dass angeblich aufgrund der „Operation Luxor“ „ein rechtzeitig geplanter Zugriff“ auf den Attentäter verhindert worden sei. Im nächsten Satz zitiert man jedoch aus der Expertenkommission, dass eine „Gefährderansprache“ verschoben wurde. Das Problem ist nur: Ein „Zugriff“ ist etwas völlig anderes als eine Gefährderansprache. Wenn man vom Zugriff spricht, dann ist eine Festnahme gemeint, während bei der Gefährderansprache der Gefährder aufgesucht wird und man lediglich ein Gespräch mit ihm führt und so versucht, mäßigend auf ihn einzuwirken.

Nehmen wir mal an, es hätte eine Gefährderansprache mit dem Attentäter Kujtim gegeben – hätte das etwas an seinen Anschlagsplänen geändert? Selbstverständlich nicht, höchstwahrscheinlich wäre er dadurch nur aufgeschreckt worden und hätte den Anschlag  unmittelbar danach ausgeführt.

Haben nicht im November vergangenen Jahres die „Krone“ und andere österreichische Medien enthüllt, dass der Attentäter zur Tat geschritten sei, gerade weil er durch einen von ihm gemeldeten Einbruch und die zwei Tage darauf folgende SMS mit dem Inhalt „Ihre Rufnummer wurde im Zuge eines Notfalls lokalisiert und die Standortdaten an die Leitstelle LPD Wien übermittelt“ in Panik geriet und den Anschlag drei Stunden später durchführte?

Das heißt, durch eine „Gefährderansprache“ hätte er lediglich gedacht, dass ihm die Behörden auf den Fersen sind, und daraufhin hätte er wie nach der SMS den Anschlag ausgeführt. „Operation Luxor“ hat also in keinster Weise den Terroranschlag in Wien begünstigt oder gar erst möglich gemacht.

Nach dem Anschlag in Wien wurden ausgerechnet aus den Beschuldigten der „Operation Luxor“ energische  „Dschihadisten-Bekämpfer“, die darauf hinwiesen, dass man sich lieber um die Dschihadisten kümmern solle statt um „angebliche Muslimbrüder“.

Getreu dem Motto: „Getrennt marschieren, vereint schlagen“, war dies ein anschauliches Beispiel dafür, wie sich Dschihadisten und legalistische Islamisten ergänzen. Um selbst harmlos zu erscheinen, verweisen die Muslimbrüder einfach auf die gewalttätigen Dschihadisten und versuchen so, von sich abzulenken.

Bei der Diskussion um eine sinnvollere Ressourcenverteilung beim BVT offenbart sich doch in Wahrheit lediglich, dass die islamistische Szene in Österreich so umfangreich und komplex ist, dass sich die Behörden schwer damit tun, all die islamistischen Gruppen verschiedenster Facetten gleichzeitig zu beobachten. Es ändert jedoch nichts an der kurzfristigen Gefahr durch gewaltbereite Dschihadisten und der langfristigen Gefahr durch legalistische Islamisten… (weiter lesen Sie im FREILICH Magazin 14 -HIER bereits ab EUR 49,00 abonnieren).

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Die Türkisch-Islamische Union“ (Ditib) will in Wuppertal-Elberfeld ein „modernes neues Stadtviertel“ bauen, inklusive einer Moschee mit großem, weithin sichtbarem Minarett und Kuppel.

Auf 6.000 Quadratmetern sollen neben der Prunk-Moschee auch Lebensmittelläden, Kindergärten und ein betreutes Wohnheim entstehen. Anscheinend gibt sich „Ditib“ nicht mehr damit zufrieden, protzige Prunk-Moscheen, die oft genug nach osmanischen Feldherren und Sultanen benannt werden, zu errichten, sondern jetzt werden schon ganze Stadtteile geplant. Die „Ditib“-Moscheegemeinde in Köln hatte jüngst auch beantragt, ihren Muezzin rufen zu lassen.

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Joachim Paul, Mitglied im AfD-Bundesvorstand, erklärt dazu: „Die ‚Ditib‘ ist finanziell und personell vollständig vom Erdogan-Regime abhängig und will in Deutschland eine Art Staat im Staate errichten. Immer wieder fallen ‚Ditib‘-Funktionäre durch extremistische Äußerungen auf. Vor diesem Hintergrund sind diese Pläne, die zunächst Wuppertal betreffen, besonders fragwürdig und besorgniserregend“.

Es sei deshalb zu befürchten, dass der Bau eines „Ditib“-Viertels dazu führt, dass bereits bestehende Parallelgesellschaften sich noch weiter von der Mehrheitsgesellschaft entfernen und dort irgendwann nach eigenen Regeln und Werten gelebt wird – die in letzter Konsequenz von Erdogan und ihm nahestehenden Fundamentalisten diktiert werden würde.

Schon morgen könnte „Ditib“ dann den Anspruch erheben, dort auch möglichst autonom leben zu wollen. In Dänemark und Frankreich ist diese Art Stadtentwicklung längst als gravierender Fehler erkannt worden, so die Kritik von Paul.



Die vom WDR für die Wissenschaftssendung „Quarks“ vorgesehene Moderatorin Nemi El-Hassan soll an einem antisemitischen Marsch teilgenommen und ihre Sympathie für antisemitische Positionen und Terroristen geäußert haben.

Die Islamistin begrüßte laut Medienberichten mit einem „Like“ unter anderem auch den Gefängnisausbruch eines Terroristen, der an der Ermordung eines 18-jährigen Israelis beteiligt war.

Dazu erklärte die stellvertretende AfD-Bundessprecherin Beatrix von Storch: „Wenn WDR-Intendant Tom Buhrow erwäge, El-Hassan als Autorin arbeiten zu lassen, verdeutlicht dies das ganze Problem des öffentlich-rechtlichen Propaganda-Fernsehens. Der Staatsfunk-Chef und seine Truppe verherrlichen Multi-Kulti so sehr, dass ihnen jegliches Gespür für eine klare Positionierung gegenüber Antisemiten und Verfassungsfeinden abhandengekommen ist“.

Die AfD fordert daher „den Geldhahn für den Staatsfunk zudrehen und die GEZ-Zwangsgebühr abzuschaffen“.



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Die Verheißung des fortdauernden Terrors, des ideologisch getriebenen Vernichtungswillens und der erniedrigenden Entmenschlichung des Gegners führt uns direkt zur Frage, ob die Auswüchse des sunnitischen Neofundamentalismus mit dem „Bolschewismus“ der  kommunistischen Verfallsgeschichte nicht mehr gemeinsam haben könnten, als es Adepten radikal linker Theorie im 21. Jahrhundert lieb sein kann.

Es ist frappierend, dass der eigentlich doch naheliegende Vergleich zwischen den Massenexekutionen der IS-Terroristen und jenen der kommunistischen Revolutionäre der Sowjetunion oder Kambodschas nahezu in keinem Fall gezogen wird. Dabei lohnt sich von Zeit zu Zeit ein Blick in das „Schwarzbuch des Kommunismus“, das die unermesslichen Verbrechen all jener Gruppen in Erinnerung ruft, die sich – ob zu Recht oder nicht, gehört in den Feinbereich ideenpolitischer Forschung – als Kommunisten verstanden. Die sunnitischen Neofundamentalisten des 21. Jahrhunderts brauchen bemerkenswert wenig Heimtückisches zu erfinden; beinahe jede bestialische Hinrichtungsart wurde im 20. Jahrhundert bereits erfolgreich exerziert.

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Schenkt man dem „umstrittenen“ Islamexperten Jürgen Todenhöfer Glauben, der als einziger westlicher Journalist im IS-Gebiet recherchieren durfte, plante der IS außerdem den größten Massenmord in der Geschichte der Menschheit: Mehrere hundert Millionen Menschen seien nach IS-Lesart umzubringen, darunter nicht nur Christen oder Schiiten, sondern auch alle sunnitischen Muslime, die sich gegen den IS oder einzelne Punkte der Gesamtideologie auflehnten. Diesen Hass auch auf die im weitesten Sinne „eigenen Leute“ kennt man wiederum – um nur ein Beispiel anzuführen – von den Großen Säuberungen 1936–1938 in der Stalinzeit, als Zehntausende Kommunisten hingerichtet wurden, die teilweise so im „Glauben“ an die Sowjetunion gefangen waren, dass sie ihre eigene Hinrichtung noch als der Partei dienlich begrüßten.

Wie kann darüber hinaus die Parallele zu den Urverbrechen der Bolschewiki übersehen werden, wenn der IS wiederholt Hunderte syrische (oder irakische, oder kurdische etc.) Soldaten in einer Reihe antreten lässt und sie mit Kopfschüssen hinrichtet? Drängt sich bei den von partiell vorrückenden Anti-IS-Milizen gefundenen Massengräbern jesidischer, christlicher oder schiitischer Iraker nicht die Erinnerung an Katyn 1940 auf, als der sowjetische Geheimdienst und die Rote Armee bis zu 25.000 polnische Offiziere, Intellektuelle und Beamte routinemäßig und straff organisiert per Schuss in den Kopf eliminierten?

Präsentiert sich der IS-Mörder des 21. Jahrhunderts in den erschütternden, höchst professionellen Propagandavideos nicht ebenso selbstsicher und mit fanatisch reinem Gewissen wie der kommunistische Mörder des 20. Jahrhunderts? Eint sie nicht das Leuchten der Augen „vor notwendiger [!] Grausamkeit“, wie der Romancier Louis Aragon den bolschewistischen Furor verherrlichte? Es eint sie, aber nicht nur das.

Einer der wichtigsten Vordenker des zeitgenössischen sunnitischen Neofundamentalismus, auf den sich nicht nur al-Qaidas Terroristen berufen, Sayyid Qutb (1906–1966), ging davon aus, dass der Mensch zur Freiheit gezwungen werden müsse. Eine Art rechtgeleitete Elite müsse die islamische Welt, die (islamischen) Massen zur Läuterung und zum Sieg führen, was eine Perversion von Lenins Theorie der bolschewistischen Avantgarde erinnern lässt, wonach die Erlösung der (proletarischen) Massen von einer Gruppe entschlossener Revolutionäre herbeigeführt würde. Qutbs Hauptwerk „Meilensteine“ (1965) wird zudem in seiner doktrinären Bedeutung häufig mit Marxens „Kommunistischem Manifest“ verglichen.

Denn, bei aller offensichtlichen Überspitzung eines solchen Vergleiches: Nicht zuletzt die radikal egalitäre Grundhaltung Qutbs (und seiner Anhänger) korreliert viel mehr mit der Ideologie der Marxisten als mit dem hierarchischen Prinzip der Faschisten. Der marxistisch-expansionistische Aufruf „zum letzten Gefecht“ auf dem Weg zur weltweiten kommunistischen Gesellschaft weist zudem Ähnlichkeiten mit der Endkampfvorstellung der sunnitischen Neofundamentalisten auf. Auch sie wollen Klassen und Nationen „überwinden“, nur dass sie zusätzlich die theologische Konzeption in Stellung bringen. Der – wie in marxistischen Spielarten wie dem Trotzkismus – von seinen Bindungen zu lösende Mensch muss nötigenfalls und realiter gewaltsam in den fiktiven ursprünglichen und vorgeblich gottgewollten Zustand der Harmonie zurückgebracht werden.

Während also die russischen Bolschewiken infolge einer verkürzten und gewaltorientierten Rezeption Marx’, Engels’ und Lenins den geschichtsphilosophisch-materialistischen Anspruch erhoben, der verderbten kapitalistischen Welt und der gesamten Menschheit erlösende Befreiung zu bringen, erheben IS und Co. den theologischen Anspruch, der verderbten ungläubigen oder häretischen Welt und der gesamten Menschheit Befreiung vom unsittlich-sündigen und damit gottfeindlichen Leben zu bringen. Dass beide Ansprüche nicht die Freiheit – was immer man konkret darunter verstehen mag – für die größtmögliche Zahl, sondern fortwährende Verknechtung und Unterjochung mit sich brächten (und in der Geschichte in vielen Ländern durchaus schon brachten), ist selbsterklärend.

Zu ergänzen bleibt an dieser Stelle, dass der Anspruch der IS-Neofundamentalisten, der die Trennung von Weltlichem und Geistlichem aufhebt und in der Konsequenz ein ungeheuerliches, noch die allerletzten Aspekte des Lebens  reglementierendes Kontrollsystem vorsieht, sogar weit über die Totalität der Praxis-Kommunisten – selbst ihrer extremsten Form, der Bolschewiki der 1930er-Jahre – hinausgeht.

Trotz einiger (es gibt derer noch mehr) angeführten Gemeinsamkeiten zwischen der bolschewistischen Erscheinung des Kommunismus und dem Treiben des „Islamischen Staates“ ist keine Verwendung des Terminus „Islamobolschewismus“ (oder „Islamnazismus“) als Gegenstück zum „Islamofaschismus“ angeraten, allenfalls als herausfordernde, provozierende Gegenrede. Historische Erscheinungen sollten immer als das bezeichnet werden, was sie sind. Das gilt auch für sunnitische Neofundamentalisten, die im Kern sunnitische Neofundamentalisten sind, auch wenn sie sich phasenweise explizit bolschewistischer Methodik bedienen.

Es gibt keinen Islamofaschismus – jedenfalls nicht beim IS

Was bleibt indes vom Konstrukt des „Islamofaschismus“ oder des „islamischen Faschismus“ in Bezug auf die sunnitischen Gotteskrieger? Wenig bis gar nichts. Einerlei, ob man den Faschismus – wie Zeev Sternhell – als dynamische Synthese aus nicht marxistischem Sozialismus und revolutionärem Nationalismus begreift oder mit Ernst Noltes „negativer“ Definition des „faschistischen Minimums“ d’accord geht, das als grundlegende Charakteristika „des“ Faschismus Antimarxismus, Antiliberalismus, Antikonservatismus, Führerprinzip, Parteiarmee und Totalitätsanspruch voraussetzt: Die Gemeinsamkeiten sind im Vergleich zu den gravierenden Unterschieden marginal.

Zusammengefasst in sechs Punkten bedeutet dies:

1. Die bedeutenden Kategorien des Faschismus sind Staat, Nation und Elite; die des sunnitischen Neofundamentalismus die wahhabitische Auslegung des sunnitischen Islam und die rigide Anwendung der Scharia, während keinerlei Staats-, Nations- oder Volksorientierung vorliegt.

2. Der Faschismus will, wie Karlheinz Weißmann schreibt, „nicht zurück, er strebte grundsätzlich etwas Neues an: ein ‚neuer Mensch‘ in einer ‚neuen Ordnung‘ am Beginn eines ‚neuen Zeitalters‘“.

3. Der sunnitische Neofundamentalismus strebt – dieser faschistischen Zukunftsorientierung maximal entgegengesetzt – nach einem idealisierten Leben nach Vorbild des Propheten Mohammed und seines Gefolges, mithin nach einem gewaltigen Rollback ins 7. Jahrhundert. Ein Umstand, der gar dazu führt, dass sich Salafisten mit Aststöckchen die Zähne putzen, um es den Altvorderen, den salafs, gleichzutun und „moderne“ Irrungen zu vermeiden.

4. Solcherlei skurrile Marotten der Dschihadisten dürfen nicht den Blick auf eines verstellen, denn egal, wie man den IS und ähnliche sunnitische Extremisten nun schlussendlich nennen mag: Die existenzielle Gefahr, die in Europa wie im Nahen und Mittleren Osten von ihnen ausgeht, wird das 21. Jahrhundert noch viele Jahrzehnte lang begleiten.

5. Eine grundsätzliche Neujustierung der deutschen und österreichischen, europäischen und westlichen, mithin globalen Sicherheitspolitik tut daher ebenso not wie eine Neubewertung potenzieller Partner und Gegner.

6. An der Begriffsschärfe zu arbeiten und die Dinge beim Namen zu nennen, wäre ein winziger, aber sinnvoller Anfang.

Mehr zur linker Gewalt finden Sie unter: www.linke-gewalt.info

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Der IS trat, damals noch als ISIS, erstmals 2004 als Untergruppe von „al-Qaida im Irak“ auf und verübte schwere Attentate, besonders auf Schiiten. Im Jahr 2010 übernahm ein „Al-Baghdadi“ die Führung der Terrorgruppe.

Dieser Al-Baghdadi soll erst ein Jahr zuvor aus britischer Gefangenschaft entlassen worden sein. 2011 führte er seine Truppe nach Syrien, die nicht nur die meisten europäischen Fundamentalisten in ihre Reihen lockte, sondern auch rasch andere extreme Gruppen unterwarf oder deren Kämpfer zum Übertritt bewog, und schließlich, 2013, selbst die „Nusra-Front“ angriff und sich damit offen gegen diesen lokalen al-Qaida-Vertreter stellte.

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Ein Jahr später rief der IS im irakischen Mosul ein „Islamisches Kalifat“ aus. Sein stärkstes Gebiet waren jene Teile des Iraks und Syriens, in denen autochthone Sunniten und Beduinenstämme leben. Letztere erkennen im Regelfall staatliche Strukturen ohnehin nicht an, da Stammesbeziehungen – insbesondere nach Saudi-Arabien – schwerer wiegen. Speziell aus diesem wahhabitischen Königreich sorgten zudem „Geschäftsleute“ und „Hilfsorganisationen“ für einen steten Fluss von Geldern und Gütern, die – neben Geiselgeschäften, Ölverkauf und Schmuggel – das Korsett der IS-Finanzierung bildeten.

Auch wenn westliche Staaten, insbesondere die USA, Großbritannien, Frankreich und Deutschland, aufgrund ihres umfassenden Geheimdienstnetzes in Nah- und Mittelost schon frühzeitig von den IS-Finanziers und deren Routen informiert gewesen sein dürften, verhängte die US-Administration erst im August 2014 Sanktionen gegen Geschäftsleute (aus Kuwait), die dem IS nachweislich Gelder hatten zukommen lassen. Einen Monat später begannen Luftangriffe der USA und ihrer Verbündeten gegen den außer Kontrolle geratenen und massenmordenden IS.

Dieser Sachverhalt ändert indes nichts an der bewussten Untätigkeit des Westens bei der Konsolidierung des „Islamischen Staates“ als stärkster Opponent Assads und seiner Gutmütigkeit gegenüber Saudi-Arabien, das seine wahhabitische Religionsinterpretation in vielen Zügen mit dem IS gemein hat.

Wahhabismus und Salafismus

Der Wahhabismus ist – vereinfacht gesagt – eine extreme Variante des Salafismus. Dieser „verwies als zuverlässigsten Weg zum Verständnis des Islam auf die Praktiken der ersten drei Generationen von Muslimen [also im 7. und 8. Jahrhundert] – die der Ahnen oder der salafs“.

Er entstand im 13. Jahrhundert und war eng mit der Person Ahmad ibn Taymiyya (1263–1328) verbunden. Der Wahhabismus entstand erst fünf Jahrhunderte später, als Mohammed al-Wahhab (1703–1792) eine besonders strenge Auslegung des sunnitischen Islam predigte und eigenmächtig eine Frau aufgrund angeblichen Ehebruches steinigen ließ. Entgegen geläufiger Vorurteile, diese Tötungsart sei dem Islam von jeher immanent, gab es aber beispielsweise in der gesamten Geschichte des Osmanischen Reiches nur eine einzige gerichtlich angeordnete Steinigung.

Dementsprechend war dies keineswegs auf der Tagesordnung. Die Nachbarn al-Wahhabs zeigten sich entsetzt und stießen ihn aus ihrem Kreise aus. Begeistert aufgrund der Rigidität zeigte sich aber der Führer eines Clans der „Saudis“. Sie nahmen sich seiner strengen Interpretationen des (sunnitischen) Islam an, verbreiteten diese in ihren Stammregionen sowie in Bürgerkriegen und folgen seiner Lehre – die mittlerweile Staatsreligion Saudi-Arabiens ist – bis heute. Ohne an dieser Stelle tiefer in die vielfältige Welt islamischer Glaubenslehren vordringen zu können, sei festgehalten, dass den Wahhabismus – neben der salafistisch-strengen Orientierung auf das gedachte Leben der Altvorderen, die Ablehnung der Heiligenverehrung und des Gräberkultes – das Ideologem des „Takfiri“ kennzeichnet.

Diese Strömung bezeichnet Muslime, die sich nicht zum Salafismus/Wahhabismus bekennen, als „ungläubig“. Ihre besonders perfiden Fußtruppen ermorden daher insbesondere abweichende Strömungen im Islam. Auch die Attacken der Dschihadisten von IS und „Nusra-Front“ richten sich in diesem Sinne im Irak vorzugsweise gegen Schiiten und weniger gegen US-Besatzer, und in Syrien ließen sich „Nusra“- Kämpfer über die Golanhöhen nach Israel – zum vorgeblichen „Hauptfeind“ – bringen, um sich in den dortigen Krankenhäusern für die Schlacht gegen die muslimisch-alawitischen und muslimisch-schiitischen Assadgetreuen zu regenerieren.

Bezeichnend ist, dass die wahhabitische Staatsreligion Saudi-Arabiens, also eines indirekten bis direkten Förderers des IS, auf das Prinzip des „Takfiri“ nicht verzichten kann. Dementsprechend zugespitzt fällt das Fazit des Publizisten Malte Daniljuk aus: „Bis auf Weiteres hat sich noch kein Islam-Experte gefunden, der dem westlichen Publikum den Unterschied zwischen der Ideologie der Organisation Islamischer Staat und der saudischen Staatsreligion erklärt. Das mag daran liegen, dass ein solcher Unterschied nicht existiert.“

Zumindest ein Unterschied besteht indes offensichtlich: Saudi-Arabien besteht als Nationalstaat, auch im westlichen politischen Staatsverständnis, während der IS-Gottesstaat die weltweite und grenzenlose ummah, die Weltgemeinschaft aller rechtgläubigen, sunnitischen, dem Wahhabismus folgenden Muslime unter einem Kalifen anstrebt(e) – was die Eliminierung jedweder abweichenden Auffassung impliziert.

Reichsidee und Nationalismus

Dieses eminent totalitäre Konzept jedoch als „klassische Reichsüberlieferung“ zu verstehen, wie der eingangs erwähnte Publizist Volker Weiß, geht gänzlich fehl. Wie bereits angedeutet, lehnen Ideologen vom Schlage des IS (wie auch andere Gruppierungen des sunnitischen Neofundamentalismus), die von einem extremen Glauben an ihr Auserwähltsein beseelt sind, sämtliche staatlichen Institutionen, wie auch Nationen (weshalb die weißsche „Verschränkung von religiösen und nationalistischen Inhalten“ gänzlich absurd ist), Völker und regionale/lokale  traditionelle Gemeinschaften, als „unislamische Konstrukte“ ab, die es aufzulösen gelte.

Weiß muss in diesem Zusammenhang damit rechnen, dass bei „Reichsüberlieferung“ an das Römische Reich, das  Heilige Römische Reich Deutscher Nation, das ausgleichende Habsburgerreich oder auch an das Osmanische Reich gedacht wird. Alle diese Reiche waren zwar hierarchisch, aber innerhalb ihrer Sphäre – in unterschiedlicher Intensität – von einer außerordentlichen Vielfalt und einem Reichtum an kulturellen, ethnischen und religiösen Besonderheiten geprägt. Wie kann man diese genuin klassischen Reichsüberlieferungen in einem Kontext mit der IS-Dystopie eines globalen Kalifates nennen?

Aber nicht nur diese Praxisbeispiele verdeutlichen den mangelnden Gehalt einer  entsprechenden Bezugnahme; auch die Reichsidee als Theorem widerspricht dem dschihadistischen Leitbild elementar. Das Reich in der Ideengeschichte ist nicht „in erster Linie ein Territorium“, sondern „eine Idee oder ein Prinzip“. Alain de Benoist, der diese Definition vorschlägt, fährt fort: „Das Wesentliche liegt […] darin, daß der Kaiser seine Macht aus dem Umstand schöpft, daß er etwas verkörpert, was den bloßen Besitz übersteigt.“ Und Julius Evola betont, dass ein Reich im wahren Sinne nur bestehen kann, wenn es „von einem spirituellen Eifer beseelt ist. Sonst erhält man nichts als eine von Gewalt geprägte Schöpfung – nämlich den Imperialismus – einen bloßen Überbau, mechanisch, seelenlos“.

Genau dies wäre ein sich konsolidierendes Kalifat des IS: eine auf  Expansion ausgerichtete und von anhaltender Gewalt geprägte Schöpfung. Auch der idealtypische Kaiser, den Benoist anführt, meint etwas völlig anderes, als es der totalitär herrschende IS-Kalif darstellt. Der „spirituelle Eifer“ wäre noch am ehesten als Argument anzuführen, aber „spirituell“ im eigentlichen Sinne ist nichts an der radikal-salafistischen Lesart des Islam und der Scharia, also an einer Lesart, die nichts weniger als Terror in Permanenz verheißt.

Diese Verheißung des fortdauernden Terrors, des ideologisch getriebenen Vernichtungswillens und der erniedrigenden Entmenschlichung des Gegners führt uns indes direkt zur nur auf den ersten Blick ketzerischen Frage, ob die Auswüchse des sunnitischen Neofundamentalismus mit dem „Bolschewismus“ der  kommunistischen Verfallsgeschichte nicht mehr gemeinsam haben könnten, als es Adepten radikal linker Theorie im 21. Jahrhundert lieb sein kann.

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Islamisten werden „deradikalisiert“, damit sie sich wieder einfügen können. Paradox, dass der Staat eine so wichtige Tätigkeit schlecht finanzierten Vereinen überlässt. Ein Kommentar von Irfan Peci.

Ein kleiner Verein, der bislang kaum beachtet wurde, rückte nach dem Terroranschlag in Wien ins mediale Rampenlicht. Grund war, dass dieser Verein mit dem vielsagenden Namen „DERAD“ den Attentäter Kujtim Fejzulai betreute bzw. „deradikalisieren“ sollte.

Den ganzen Artikel finden Sie im aktuellen Heft FREILICH 12.

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Nachdem ich vor sechs Jahren an die Öffentlichkeit ging und meine Autobiografie veröffentlichte, in der ich als erster Aussteiger der Islamistenszene im deutschsprachigen Raum vor allem von meiner eigenen Radikalisierung berichtete, wurde ich zu einem gefragten Gesprächspartner vieler solcher NGOs, die es sich zur Aufgabe machen, junge Islamisten zu deradikalisieren.

Wie könnte man die Mechanismen einer islamistischen Radikalisierung auch besser begreifen als von jemandem, der sich in seiner Jugend selbst radikalisierte und die Radikalisierung Dutzender anderer hautnah mitbekam, war wohl der Gedanke dahinter.

So fing ich also an, verschiedene Organisationen, hauptsächlich staatliche Stellen und Vereine von Nord- bis Süddeutschland und von Linz bis Wien, zu beraten. Meistens, indem ich eine Fortbildung mit den dort eingesetzten „Deradikalisierern“ veranstaltete, in denen ich ihnen die Mechanismen und Erkennungsmerkmale solch einer Radikalisierung und geeignete  Gegenmaßnahmen erklärte.

Bei diesen „professionellen Deradikalisierern“ handelte es sich meistens um linke Sozialpädagogen, die von dem Thema Religion bzw. Islam nicht viel Ahnung hatten und dachten, auch nicht viel Ahnung davon haben zu müssen. Schließlich gehe es bei der Radikalisierung ja gar nicht „um Religion“, also um spirituelle Bedürfnisse. Ganz in ihrer marxistischen Denkweise verhaftet, wonach das „gesellschaftliche Sein das Bewusstsein bestimmt“, dachten sie, allein fehlende Bildung, mangelnde berufliche Zukunftsperspektive, schlechte Wohnverhältnisse etc., also materielle Bedürfnisse seien der wahre Grund für Wut und Verzweiflung und würden dann irgendwann in eine islamistische Radikalisierung ausarten.

Die Wichtigkeit der Ideologie – und der Islamismus ist zwar eine politische Ideologie, jedoch religiös begründet – blendeten sie komplett aus.

Es gab jedoch auch noch eine andere Kategorie „professioneller Deradikalisierer“, das waren liberale bis erzkonservative Muslime, die in den zu betreuenden Islamisten „verirrte Glaubensbrüder“ sahen, die man mittels des „wahren Islam“ deradikalisieren könne. Viele von ihnen äußerten sich auch mehrfach abfällig über ihre linken Kollegen, die „keine Ahnung vom Islam“ hätten und dächten, das Problem „ohne Religion“ lösen zu können, worin ich ihnen auch recht geben musste.

Jedoch kam es nie zu offenen Diskussionen oder Streitgesprächen, denn ihnen war klar, dass dieser Bereich komplett von linken Pädagogen dominiert wird. Er ist ihr unbestrittener Herrschaftsbereich, und daher haben sie natürlich auch die Kontrolle über die vielen Millionen Euro an Steuergeldern, die in die „Präventionsindustrie“ fließen. Allein in Deutschland werden durch das Bundesprogramm „Demokratie leben!“ jährlich mittlerweile 115 Millionen Euro verteilt. So kam ich auch mit dem österreichischen Verein „DERAD“ in Berührung, der damals hauptsächlich Fortbildungen für Pädagogen veranstaltete und sich nebenbei um radikalisierte islamistische Häftlinge kümmerte. Mit der Zeit wurde die Gefängnisarbeit immer weiter ausgebaut, sodass man sich fast schon eine Monopolstellung erarbeitete, da – abgesehen vom Verein „Neustart“ – die gesamte  Deradikalisierungsarbeit mit islamistischen Häftlingen in Österreich in den Händen von „DERAD“ lag.

Was mir an „DERAD“ gefiel, war, dass sie den ideologischen Aspekt sehr wichtig nahmen und ausführlich behandelten – während die „linken Deradikalisierer“ stets über sozioökonomische Gründe der Radikalisierung sprachen und dabei das Kunstwerk vollbrachten, islamistische Radikalisierung zu thematisieren, ohne ein einziges Mal das Wort Islam zu verwenden. In den Fortbildungen von „DERAD“ wurde hingegen ausführlich die Geschichte des Dschihadismus geschildert, von den Schriften Sayyid Qutbs bis zum „Islamischen Staat“. Die Ideologie als hauptsächlicher Grund der Radikalisierung wurde klar benannt.

Da die „muslimischen Deradikalisierer“ stets die Juniorpartner ihrer linken Kollegen waren, gab es mehrmals den Versuch, sich aus der Abhängigkeit der Linken zu lösen. Schließlich war man der Überzeugung, dass man die bessere Arbeit mache und auch die besseren Ergebnisse liefere.

Am Beispiel von „DERAD“ sieht man dies im Zerwürfnis der Gründer Moussa Diaw und Thomas Schmidinger, der sich dann vom Projekt „DERAD“ verabschiedete.

Zugegebenermaßen hatte ich trotz meiner Skepsis den „muslimischen Deradikalisierern“ gegenüber ebenfalls den Eindruck, dass sie im Ergebnis doch erfolgreicher seien. Während der linke Sozialpädagoge die Welt nicht mehr verstand, weil der ihm zugeteilte junge Islamist trotz ihrer „tollen Beziehung  zueinander“ plötzlich nach Syrien ausreiste und sich dort einer dschihadistischen Terrormiliz anschloss, gingen die „DERAD“-Muslime nicht so naiv an die Sache heran.

Aufgrund ihres eigenen Hintergrundes konnten sie in der Praxis – im Gegensatz zu ihren linken Kollegen – tatsächlich eine Beziehung zu den betreuten jungen Islamisten aufbauen, und so gab es durchaus mal Erfolge. Mit Erfolg meine ich jedoch nicht, was… (…weiterlesen im aktuellen FREILICH 12 – HIER im FREILICH Buchladen bestellen).

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Neues Jahr, neue Inhalte. FREILICH startet die Buchreihe POLITIKON. In Band 2 schreibt Irfan Peci über den Ruf der Islamisten. Wer ihn verbreitet, wer ihm folgt und wie man ihn zum Schweigen bringt.

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Islamisierung findet statt! FREILICH-Autor Irfan Peci zeigt, welche Aufgaben dem Staat obliegen, um eine weitere Ausbreitung zu verhindern.

Als Allererstes obliegt es natürlich dem Staat, eine Islamisierung zu verhindern, nur leider tut er dies in Deutschland und Österreich nicht in dem Ausmaß, wie es nötig wäre. Offiziell schreiben sich fast alle konservativen beziehungsweise rechten politischen Parteien den Kampf gegen den Islamismus auf die Fahnen.

Alle konkreten Vorschläge von Irfan Peci lesen Sie im FREILICH Politikon „Wider die Islamisten“.

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Seit der Enthauptung Samuel Patys am 16. Oktober 2020 in Frankreich durch einen tschetschenischen Islamisten sind selbst im linken Lager selbstkritische Stimmen zu vernehmen, die einen härteren Umgang mit dem Islamismus fordern, so beispielsweise von Juso-Chef Kevin Kühnert oder vom Grünen Robert Habeck. Die Mitte-rechts-Parteien, wie die CDU/CSU und in Österreich die ÖVP, werden da schon deutlicher und setzen konkrete Maßnahmen um, die angeblich zur  Eindämmung des Islamismus oder – in Österreich – des „politischen Islam“ führen sollen.

Oftmals werden vor allem nach islamistischen Terroranschlägen große Ankündigungen seitens aller Parteien gemacht, doch umgesetzt wird kaum etwas. Das, was umgesetzt wird, entpuppt sich fast immer als zahnloser Papiertiger, der in der Realität kaum Auswirkungen hat. Wie etwa das  Auslandsfinanzierungsverbot für Moscheen durch die ÖVP, wodurch man ein paar Moscheen schließen konnte, die kurz darauf alle wieder in Betrieb genommen wurden. Zu viele Schlupflöcher haben dieses Verbot vollkommen unbrauchbar gemacht, beispielsweise betraf das Verbot nur die laufenden Kosten der Moschee, nicht jedoch den Bau selbst. Unabhängig davon wäre auch das Verbot einer laufenden Finanzierung leicht für ausländische Staaten zu umgehen, indem man eine Stiftung als Zwischenstation einschaltet. Mehrere Moscheen, die medial ins Rampenlicht gerückt sind, aber auch ins Visier der Behörden, geben offen zu, Spenden aus dem Ausland erhalten zu haben, so auch das „Islamische Kulturzentrum Graz“. Dieses offene Bekenntnis hatte keinerlei Konsequenzen für die jeweiligen Moscheen. Wozu dient also dieses Gesetz?

Mitte-rechts-Parteien wie die ÖVP wollen durch solch populistische Maßnahmen, die den Anschein erwecken, man bekämpfe ernsthaft die Islamisierung, rechte Wählerstimmen abgreifen. Ganz nach dem Motto: Wozu braucht man überhaupt noch die AfD oder FPÖ, wenn die Mitte-rechts-Parteien dieses Problem in den Griff bekommen?

In Deutschland ist die Islamisierung mittlerweile so weit fortgeschritten, dass die CDU kaum noch versucht, den Anschein zu erwecken, sie würde entschlossen den Islamismus bekämpfen. Zu schnell führen solche Vorhaben zu „Rassismus“- und „Islamophobie“-Anschuldigungen, und man spürt schnell den enormen Druck seitens linker Presse, NGOs und Islamlobby. In der CSU meldet sich in regelmäßigen zeitlichen Abständen mal ein Einzelner des rechten Flügels der Partei zu Wort, der dann große Ankündigungen macht, doch umgesetzt wird das Gegenteil. So liest sich der Leitantrag der CSU zum politischen Islam zwar sehr schön, doch in Wahrheit setzt dann der CSU-Innenminister Horst Seehofer einen „Expertenkreis gegen Muslimfeindlichkeit“ ein, in dem genau jene Akteure sitzen, die selbst dem politischen Islam nahestehen.

Was jedoch wären denn sinnvolle staatliche Maßnahmen im Kampf gegen den Islamismus und allgemein gegen Islamisierung? Das sind Maßnahmen, die extrem effektiv wären, wenn man sie nur umsetzen würde, jedoch ist dies selbst den Mitte-rechts-Parteien aus  verschiedenen Gründen kaum möglich. Sinnvolle Maßnahmen wären:

– Abschiebung aller ausländischen (auch Doppelstaatsbürger) islamistischen Prediger, Gefährder, straffällig gewordener Islamisten und gewaltbereiter Dschihadisten. Das ist die Spitze des Eisberges und die Gruppe, von der die meiste Gefahr ausgeht. Zum Schutze der Bevölkerung und als Präventionsmaßnahme gegen  Terroranschläge muss man diese Personengruppe schnell außer Landes schaffen. Selbstverständlich werden die Herkunftsländer sich erstmal wehren, ihre eigenen Bürger zurückzunehmen. Mittels politischen und wirtschaftlichen Drucks wären solche starken und reichen Länder wie Deutschland und Österreich trotzdem in der Lage, dies durchzusetzen. Man könnte diesen Ländern beispielsweise alle Fördergelder streichen, und selbst wenn man sie am Ende dafür bezahlen muss, sollte man auch davor nicht zurückschrecken, schließlich sollte für die Sicherheit der eigenen Bürger kein Preis zu hoch sein.

– Einreiseverbot für islamistische Prediger/Gelehrte, Missionierungsorganisationen, einflussreiche Islamisten und alle anderen Akteure, die eine gewaltsame oder auch friedlich vonstattengehende Islamisierung als Ziel haben.

– Schließung aller islamischen Einrichtungen, die radikales staats- und gesellschaftsfeindliches Gedankengut verbreiten. In erster Linie wären hiervon… (weiterlesen im FREILICH Politikon „Wider die Islamisten“).

Alle konkreten Vorschläge von Irfan Peci lesen Sie im FREILICH Politikon „Wider die Islamisten“.

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Neues Jahr, neue Inhalte. FREILICH startet die Buchreihe POLITIKON. In Band 2 schreibt Irfan Peci über den Ruf der Islamisten. Wer ihn verbreitet, wer ihm folgt und wie man ihn zum Schweigen bringt.

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Bei der Diskussion rund um das Thema „Islamismus“ wird nicht immer ganz klar definiert, worum es bei diesem Begriff überhaupt geht. Unsere Studie „Islamofaschismus – Warum islamistischer Terror und der historische Faschismus nichts gemein haben“ beleuchtet den Begriff.

In einem Beitrag für die Grazer Quartalsschrift „Neue Ordnung“, mittlerweile „Abendland“, wurden unter Bezugnahme auf Forschungsergebnisse des renommierten französischen Islamwissenschaftlers Olivier Roy zwei widerstreitende radikale Bewegungen innerhalb des Islam voneinander geschieden. Es sind dies der stärker politisch ausgerichtete Islamismus und der rein religiös argumentierende Neofundamentalismus, die unterschiedliche Ideologiefragmente aufweisen, divergierende Zielsetzungen besitzen und sich in ihren realen Begegnungen zum Teil offen und, seit 2013 vor allem in Syrien, militant gegenüberstehen.

Mehr zum Begriff „Islamismus“ und „Islamofaschismus“ lesen Sie in der aktuellen FREILICH Studie.

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Dort kämpfen an der Seite der legitimen syrischen Regierung unter Präsident Baschar al-Assad nicht nur alawitische und christliche Selbstverteidigungseinheiten, sondern vor allem auch libanesische Hisbollah-Verbände und iranische Milizen, die beide als (schiitische) „Islamisten“ gelten können, gegen (sunnitische) Neofundamentalisten der „Nusra-Front“, des „Islamischen Staates“ und zahlloser weiterer Splittergruppen. Der eigentliche Islamismus – Marke Iran oder Hisbollah (Libanon) – stellt sich nach Roy nicht nur als religiöse Erscheinung dar, sondern darüber hinaus als politische Ideologisierung des Islam nach dem Vorbild großer politischer Doktrinen des 20. Jahrhunderts, wie Marxismus und Faschismus (nicht: Nationalsozialismus).

Ernst Nolte spricht zumindest für diese Phänomene zutreffend vom Islamismus als dritter  Widerstandsbewegung“ gegen die (westliche, kapitalistische, liberal-universalistische) Moderne. Weitergehend wurde in der „Neuen Ordnung“ zu diesem Komplex dargelegt:

„Die religiöse Sphäre einer islamischen Gesellschaft in einem konkreten Staatsgebiet wollen Islamisten in der Regel unter die wechselseitige Aufsicht einer politischen Autorität stellen; die Institution ‚Staat‘ wird dabei nicht als ‚westliches Konstrukt‘ [wie bei Neofundamentalisten] angesehen, sondern als angemessene Art  und Weise, die Herrschaft über eine Nation zu sichern. Maximalziel ist dabei die Schaffung einer Theokratie. Die Konzentration islamistischer Bestrebungen auf die Regierungsübernahme innerhalb einer staatlichen Ordnung gehe einher mit einer Nationalisierung der eigenen Weltanschauung […].“

Für Roy sind islamistische Bewegungen demgemäß potenziell auch nationalistisch und erkennen, anders als Neofundamentalisten, Völker und regionale Besonderheiten an, beziehen sich sogar ausdrücklich auf solche, sind verwurzelt in der entsprechenden Landeskultur und daher prinzipiell koalitionsfähig mit nicht islamischen Parteien und Gruppen, weil sie nicht nur religiöse Allüren aufweisen, sondern zugleich politische oder gesamtstaatliche Ansprüche stellen.

Islamisten seien demzufolge auch ausdrücklich politisch, richteten ihre Programme nach nationalen Gegebenheiten aus, verfolgten konkrete Wirtschafts- und Sozialprogramme und seien in religiöser Hinsicht zwar an einer strengen Gläubigkeit der Bevölkerung als Garantie für loyale, moralisch verlässliche Bürger interessiert, verfolgten aber keine Pläne einer konstanten Radikalisierung der Individuen, weil dies mit einer Gefahr der Infragestellung der Legitimität des eigenen irdischen Herrschaftsanspruches korrelieren würde.

Gemäßigte wie radikale Islamisten strebten danach, Andersdenkende von der Demokratietauglichkeit des Islam zu überzeugen, und gäben vor, der Islam als Staatsreligion garantiere qua Schura die beste Form eines demokratisch verfassten Gemeinwesens. Neofundamentalisten hingegen lehnten bereits die bloße Akzeptanz des (westlichen, europäischen) Prinzips der Staatlichkeit als Organisationshülle des Gemeinwesens und die Politisierung des Islam durch Islamisten als „unislamisch“ und häretisch ab: Recht und Ordnung könnten nur von Gott kommen; wer irdische Gesetze der Scharia beigesellt, sündige gegen sie und gelte als abtrünnig – ergo als Freiwild.

Dementsprechend erfuhr man in der IS-Propaganda viel über Strafformen in ihrem Machtbereich, aber nichts über die in der Zukunft anvisierte politische oder ökonomische Form eines tatsächlichen „Islamischen Staates“. Alleiniges Ziel war (bzw. ist) die Unterwerfung oder, bei Widerstand, die Ausrottung der Feinde sowie die globale Einführung der Scharia in ihrer denkbar erbarmungslosesten Auslegung.

Mehr zum Begriff „Islamismus“ und „Islamofaschismus“ lesen Sie in der aktuellen FREILICH Studie.

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Islamexperte und FREILICH Autor Irfan Peci nennt in seinem Buch „Wider die Islamisten“ konkrete Punkte, wie Islamismus entgegengewirkt werden kann.

Oft wird die Frage gestellt, was jeder Einzelne denn gegen Islamisierung tun könne. Diese Frage ist durchaus nicht leicht zu beantworten, da es in der derzeitigen komplizierten Situation vieles zu beachten gibt. Denn im Gegensatz zum hauptberuflichen Aktivisten will der Durchschnittsbürger keine negativen Konsequenzen seine eigene Existenz betreffend in Kauf nehmen.

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Gleichzeitig macht man sich natürlich durch sein Engagement auch Feinde, die einem schaden wollen. Fehlendes Fachwissen und zu wenig Erfahrung stellen ebenfalls Hürden dar, von denen die meisten Aktivisten  denken, sie nicht überwinden zu können.

Daher hier eine kurze Anleitung, mit der jeder einen Beitrag zum Kampf gegen Islamisierung leisten kann, man muss aber gewisse Kenntnisse und bestimmte  Fähigkeiten beachten. Man muss auch negative Folgen für den Einzelnen einkalkulieren, doch diese sollten sich bei dieser Form des Low-level-Aktionismus im Rahmen des Erträglichen bewegen bzw. beschränken lassen.

Daher sind auch einige Vorgaben enthalten, die unbedingt zu beachten sind, wenn man sich selbst nicht angreifbar machen will. Falls es doch mal negative Konsequenzen gibt, dass man beispielsweise von Islamisten als „Islamhasser“ gebrandmarkt wird und diese Information im eigenen Umfeld kursiert, muss man sich eben bewusst machen, dass es ganz ohne Opfer auch nicht geht.

Der Kampf für das Eigene ist immer auch mit einer gewissen Opferbereitschaft verbunden. Im Gegensatz zu 1683 und anderen Abwehrkämpfen verlangt jedoch heute niemand mehr, dass man sein Leben opfert. Man muss nur aufstehen und laut und deutlich „Nein“ sagen.

Phase 1: Identifikation

Identifiziere die Islamisierungsschwerpunkte, nennen wir sie „Islamisierungsbeschleuniger“, vor Ort und in näherer Umgebung. Wenn du im deutschsprachigen Raum in einer Großstadt lebst, wirst du dabei keine großen Probleme haben. Lebst du eher im ländlichen Raum, schau dir die nächste große Stadt an, wobei bei genauerem Hinsehen der Islamismus längst auch im ländlichen Raum Einzug gehalten hat.

Orte und Symbole der Islamisierung sind hauptsächlich Moscheen, islamische Kulturvereine, Koranschulen, Bildungseinrichtungen, Hilfsorganisationen, Halal-Metzgereien und Restaurants etc. Hast du einen oder mehrere solcher Orte identifiziert, startet Phase zwei.

Phase 2: Informationsgewinnung

Sammle so viele Informationen wie möglich über das jeweilige Ziel. In Zeiten von Social Media kann man allein durch Onlinerecherche sehr viele Informationen gewinnen. Ziel ist es hierbei, möglichst belastende Informationen zu sammeln, die man in den nächsten Phasen dann benutzen kann. Solch belastende Informationen sind islamistische Aktivitäten jeglicher Art.

Ist das Ziel beispielsweise eine Moschee, so schaut man, ob dort bekannte Hassprediger und Islamisten ein- und ausgehen. Auch investigative Recherchemöglichkeiten sollten genutzt werden. Man kann beispielsweise jemand Geeigneten in die Moschee schicken, der die Predigten aufnimmt und sie nachher auswerten kann.

Gespräche mit Nachbarn und andere mögliche Informationsquellen, durch die man an belastende Informationen kommen könnte, können auch Erkenntnisse bringen. Merke: Ziel der Aufklärung sind radikale Islamisten, nie Menschen, die „nur“ eine Religion haben und ausüben.

Phase 3: Aktion

Nach der Informationssammlung und Auswertung entwirft man konkrete Aktionen, um öffentlich über die Islamisten aufzuklären und im Idealfall den Stillstand ihrer Aktivitäten zu bewirken. Im Falle einer Moschee wäre es die Moscheeschließung. Bleiben wir beim Beispiel: Man hat eine Moschee als Ziel und belegbare, belastende Informationen angehäuft. Dann verbreitet man diese Informationen, macht sie öffentlich bekannt und erzeugt so Druck. In Form von Texten und Videos fasst man alles Belastende zusammen und verbreitet es… (weiterlesen im FREILICH Politikon „Wider die Islamisten“).

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Die türkis-grüne Bundesregierung inszenierte sich mit einer „Islam-Landkarte” als Kämpfer gegen den politischen Islam. Als dieser sich im Bündnis mit Linken empörte, wurde die Karte reduziert und verschwand teilweise sogar komplett vom Netz. Deshalb schaffen wir auf www.islamkarte.info eine neue, echte Islamkarte!

Wir wollen die Strömungen und wichtigsten Vertreter kennen, die hier am Werk sind und die Karte dann auf den gesamten deutschsprachigen Raume erweitern. Die Bürger unseres Landes haben ein starkes Interesse an den brisanten Informationen. Die Isamkarte bietet alles, was für wichtige Entscheidungen notwendig ist. Dabei machen wir keine Kompromisse – unsere Karte zeichnet sich aus durch:

Ihre Unterstützung macht dieses Projekt möglich!


Banküberweisung: Freilich Medien GmbH | AT38 2081 5000 0009 8004 | „Verwendungszweck: Islamkarte“

Richtet sich die Islamkarte gegen Muslime? Nein! Die Karte zeigt das islamische Leben in Österreich und schafft so die Voraussetzung, brisante Zusammenhänge zu erkennen, in denen der politische Islam eine Rolle spielt. Auch Muslime haben ein Interesse daran, vor dem politischen Islam gewarnt zu sein und können die Karte nutzen. Es ist eine Strategie des politischen Islams, seinen Kritikern pauschal Islamophobie zu unterstellen. So sieht unser Arbeit aus:

Wissenschaftlicher Standard: Wir werden alle Informationen über die involvierten Strömungen und Vertreter mit wissenschaftlicher Akribie zusammentragen und die Menschen sachlich informieren.

Ungeschönt und ehrlich: Wir werden uns nicht von der Empörung des politischen Islams und seiner linken Verbündeten beeindrucken lassen und ungeschönt sagen, was Sache ist.

Ernst und objektiv: Der politische Islam ist eine Gefahr für unsere Gesellschaft. Bloße Inszenierungen reichen gegen diese Gefahr nicht aus – wir informieren die Bürger wirklich über die Lage.

Wann wird die Islamkarte fertig sein? Je mehr Unterstützer wir gewinnen, desto eher können die inhaltlichen und technischen Arbeiten abgeschlossen werden. Wir möchten die Karte noch im dritten Quartal 2021 veröffentlichen. Dass wir interaktive Karten umsetzen können, haben wir bereits mit linke-gewalt.info bewiesen – nun möchten wir einen Schritt weiter gehen und noch besser werden.

Wer steckt hinter der neuen Islamkarte? Wir vom Freilich Magazin schaffen ein umfangreiches Informationsangebot für alle Bürger, denen unser Land am Herzen liegt. Die neue Islamkarte ist ein folgerichtiges Puzzlestück dieses Angebots, das allen Bürgern und Entscheidungsträgern kostenlos zur Verfügung steht.

Braucht es wirklich eine neue Islam-Landkarte? Ja! Die Islam-Landkarte der türkis-grünen Regierung ist zu begrüßen, bleibt aber weit hinter den Erwartungen, die sie erfüllen müsste. Sie ist auf Österreich beschränkt, erfasst nicht alle wichtige Akteure und verknüpft die Daten nicht mit aktuellen Ereignissen. Deshalb müssen wir diese wichtige Informationsarbeit selbst in die Hand nehmen.

Unsere Islamkarte bietet:

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