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Die in Flammen stehende Kathedrale von Nantes hat es in die internationalen Schlagzeilen geschafft. Es handelt sich schließlich um einen der bedeutendsten Kirchenbauten Frankreichs. In der Regel werden Angriffe und Anschläge auf christliche Gotteshäuser von Medien und Politik aber verschwiegen. Es ist ein Tabu-Thema. Obwohl in Europa jeden Tag mehrere Kirchen geschändet werden.

In Waidring, einem kleinen Ort in der Nähe von Kitzbühel, haben Unbekannte vor einigen Tagen versucht, die Pfarrkirche aus dem Jahr 1764 abzufackeln. Nicht zum ersten Mal. Von solchen Angriffen liest man, wenn überhaupt, in der Lokalpresse.  Die großen Medien interessieren sich nicht dafür.

Solche Attacken sind in Mitteleuropa keine Einzelfälle. Immer öfter werden Kirchen, Kathedralen, Kapellen, Friedhöfe, Gipfelkreuze und andere christliche Symbole beschmiert, beschädigt, verwüstet, angezündet oder sonst wie geschändet. Beispiel Frankreich. Hier haben sich solche Angriffe seit 2008 vervierfacht. Mittlerweile werden jeden Tag zwei der insgesamt 45.000 Gotteshäuser geschändet.

Nicht immer bleibt es bei Sachbeschädigungen. Am 26. Juli 2016 haben zwei Muslime in der Kirche von Saint-Étienne-du-Rouvray in der Normandie einem 85-jährigen Priester während einer Messe den Kopf abgeschnitten. Seither herrscht in den französischen Kirchengemeinden Angst. Der Frankreich-Korrespondent der New York Times schreibt: „Die Gemeinden sind schockiert und fühlen sich verwundbar. Die Angriffe haben sich in den vergangenen Jahren auf dramatische Weise vervielfacht und ereignen sich praktisch in allen Teilen Frankreichs: auf dieselbe Weise im städtischen und ländlichen Raum, in großen Städten und kleinen Dörfern.“

Auch in Deutschland nehmen, von den Mainstreammedien ignoriert, die Attacken auf Kirchen und andere christliche Symbole zu. „Vandalismus an religiösen Stätten haben in Deutschland krass zugenommen – krass nicht nur im Ausmaß, sondern auch in der Qualität“, schreibt der Kunstexperte der Deutschen Bischofskonferenz (DBK), Jakob Johannes Koch, im Januar dieses Jahres.

Die Lage ist durchaus dramatisch

Wie dramatisch die Lage mittlerweile im einst christlichen und  nunmehr multikulturellen, sprich islamisierten, Deutschland ist, verdeutlicht ein Artikel auf katholisch.de vom März dieses Jahres. Darin erklärt der Autor, wie sich Kirchengemeinden gegen Angriffe und Verwüstungen ihrer Gotteshäuser schützen können. In dem Text wird das Repertoire der Kirchenschänder beschrieben. Es reicht von Brandstiftung, eingeworfenen Kirchenfenstern, enthaupteten Heiligenfiguren, beleidigenden Graffitis, Zigarettenstummel im Beichtstuhl bis zu Urin im Weihwasserbecken. Auch Fäkalien werden gerne und oft in Kirchen hinterlassen.

„Die Qualität der Angriffe hat sich in jüngster Zeit verändert und schlägt immer mehr in Hass über …“

Die Qualität der Angriffe hat sich in jüngster Zeit verändert und schlägt immer mehr in Hass über, heißt es auf katholisch.de. Ein Vorschlag, sich dagegen zu schützen, lautet: „Betroffene Gemeinden sollten als erstes versuchen, die personelle Präsens in den Kirchen sicherzustellen (…) Diese Menschen können allein durch ihre Anwesenheit dafür sorgen, dass die Kirche einladender wird, und gleichzeitig Menschen abschrecken, die dort Unfug treiben wollen.“ Ein nicht ganz ungefährlicher Vorschlag, wie wir seit Saint-Étienne-du-Rouvray wissen. Auch beim Brandanschlag auf Saint-Sulpice, der zweitgrößten Kirche von Paris, wenige Tage vor dem Brand von Notre-Dame, konnten Kirchenbesucher nur knapp den Flammen entkommen.

Kirchen-Schändungen als „Unfug“ zu bezeichnen, ist eine grobe Verharmlosung und völlige Verkennung der Sachlage. Es handelt sich hier in aller Regel nicht um Unfug, nicht um simple Vandalenakte und schon gar nicht um Lausbubenstreiche. Auch wenn die Kirche sich und ihren verbliebenen Gläubigen das gerne einreden möchte, weil es die bequemste Variante ist.

15. April 2019 – Notre Dame in Flammen.

Die Wahrheit ist eine andere. Wir befinden uns in einem brutalen Kulturkampf. Wobei Kampf nicht ganz korrekt ist, weil es dafür zwei Parteien bräuchte, die gegeneinander kämpfen. Diese Auseinandersetzung ist aber eine einseitige Angelegenheit. Die Kirchen wehren sich nicht nur nicht, sie verharmlosen und verschweigen die systematischen Angriffe, sprechen von Unfug, von dem sie hoffen, dass er irgendwann von allein aufhören wird. Nichts könnte falscher sein.

Die brennenden und geschändeten Kirchen sind vielmehr eine direkte Folge der Islamisierung Europas. Es ist kein Zufall, dass seit dem Willkommensherbst 2015, als Millionen von Muslimen nach Europa, insbesondere nach Deutschland, Schweden und Österreich, strömten, diese Angriffe massiv zugenommen haben.

„Ideologisch zielgerichteter Motivation“ meint: der Islam ist das Problem

Selbst der Kunstexperte der Deutschen Bischofskonferenz, der die Zerstörung von christlichen Symbolen und Kulturgütern beklagt, traut sich das Wort Islam nicht in den Mund zu nehmen, spricht schwammig von „ideologisch zielgerichteter Motivation“. Um welche Ideologie es sich in der Regel handelt, liegt auf der Hand. Auch wenn Politik, Medien und Kirchen das Thema bisher erfolgreich unter Verschluss halten konnten, aus Frankreich wissen wir, dass der Großteil der Täter junge Muslime sind.

Dass die systematischen Angriffe gegen christliche Symbole kein Thema in den Medien und der Öffentlichkeit sind, liegt aber nicht nur an linken Politikern und Journalisten, die keinerlei Interesse daran haben, über die Kollateralschäden ihrer eigenen Willkommens- und Multikulti-Politik zu diskutieren, die sogar abstreiten, dass eine Islamisierung unseres Kontinents stattfindet. Es sind die Kirchen selbst, die dieses Thema verschweigen oder klein reden. Dabei spielen Scham und schlechtes Gewissen eine nicht unwesentlich Rolle, schließlich sind die Kirchen treibende Kräfte und glühende Anhänger der Willkommenskultur, der unkontrollierten Masseneinwanderung  aus dem islamischen Raum. Als 2016 die CDU den Vorschlag machte, christliche Flüchtlinge aus dem Nahen Osten bei der Aufnahme zu bevorzugen, protestierte die Kirchen am lautesten dagegen. Das sei unchristlich, hieß es.

„Die Kirche ist zu feige, die Täter beim Namen zu nennen, druckst herum, spricht von Unfug.“

Die katholische und die protestantischen Kirche sind in den vergangenen Jahrzehnten zu linken Sozialhilfevereinen, zu Weltrettungs-NGO wie Hunderte andere auch verkommen. Im Mittelpunkt steht nicht mehr Gott, man hat ihn durch den Schutzsuchenden aus Afrika und dem Orient ersetzt. Er ist nun das Objekt der Anbetung und Verehrung. Das hat Kölner Erzbischof Woelki besonders deutlich demonstriert, als er  bei der Fronleichnamsmesse vor dem Kölner Dom ein Flüchtlingsboot zum Altar umfunktioniert hat.

Da ist es wenig hilfreich und vor allem peinlich, wenn viele der Angebeteten aus der ihnen zugedachten Rolle fallen und statt Dankbarkeit zu zeigen, die selbstlosen „Retter“  attackieren. Die Kirche ist zu feige, die Täter beim Namen zu nennen, druckst herum, spricht von Unfug. Man kann und will sich diesen Angriffen nicht entgegenstellen, nicht einmal verbal, hat kapituliert, bevor der Kampf richtig begonnen hat. Kein Wunder, dass sowohl die katholische als auch die protestantische Kirche kaum noch in der Lage sind, den weniger werdenden Gläubigen Halt und Orientierung zu geben.

Was ist von Religionsgemeinschaften zu erwarten, deren oberste Vertreter beim kleinsten Widerstand, der leisesten Kritik von außen ihr wichtigstes Symbol, das heilige Kreuz,  kleinlaut verstecken. Geschehen beim Besuch von Bischof Heinrich Bedford-Strohm und Kardinal Reinhard Marx in der al-Aqsa-Moschee in Jerusalem.

Von der Zerstörung der Symbole zur Verfolgung

Es stellt sich nicht nur für die Kirche die Frage, wohin das führen soll. Aufgrund dieser Ignoranz, aufgrund der weiterhin offenen europäischen Außengrenzen und den demographischen Entwicklungen in Europa, werden die Attacken und Anschläge weiter zunehmen, bis es irgendwann kaum noch unbeschädigte Kapellen, Kirchen, Gipfelkreuze oder Friedhöfe gibt. Will die Kirche, wollen Politik und Medien weiter kleinlaut und tatenlos zusehen, wie systematisch zerstört wird, was Europa über Jahrhunderte geprägt und ausgemacht hat, was unsere Kultur und unsere Identität repräsentiert?

Vor allem: Es wird nicht bei der Zerstörung von Symbolen bleiben.  In praktisch allen mehrheitlich von Muslimen bewohnten Ländern, werden Christen bzw. Ungläubige diskriminiert, verfolgt, vertrieben oder getötet. Von Pakistan bis Nigeria.

Die christliche NGO „Open Doors“, veröffentlicht jedes Jahr einen Bericht über die weltweite Verfolgung von Christen. „Die Gewalt gegen Christen und ihre Kirchen hat dem neuen Bericht zufolge dramatisch zugenommen“, ist die Kurzzusammenfassung von 2020.

Gegen Christen und ihre Kirchen! Das gehört untrennbar zusammen. Da können die knieweichen europäischen Kirchenvertreter  den Kopf noch so tief in den Sand stecken. Auch wenn sie  das traurige Schicksal ihrer christlichen Glaubensbrüder in Asien und Afrika weiterhin  standhaft ignorieren. Man ist eher um das Wohlergehen der anderen Seite besorgt, man könnte ja jemanden beleidigen.

Dabei steuert auch Europa direkt auf solche Zustände zu, wenn nicht energisch gegengesteuert wird. Doch dafür gibt es westlich von Polen und Ungarn keine Anzeichen.

WELTVERFOLGUNGSINDEX 2020 – Wo Christen am stärksten verfolgt werden

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