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Lebensschutz

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Präsident Macron hat im Europaparlament seine Vorhaben für Frankreichs EU-Ratsvorsitz vorgestellt. Macron schlug u. a. vor, das Recht auf Abtreibung als EU-Grundrecht zu definieren. Die Afd reagiert.

Beatrix von Storch, stellvertretende Bundessprecherin, erklärt zur Rede des französischen Präsidenten vor dem EU-Parlament: „Macron will nach der Schulden-Union jetzt auch die Abtreibungs-Union. Die Aufgabe des Schutzes ungeborenen Lebens verstößt gegen deutsches Strafrecht und ist unvereinbar mit unserem Grundgesetz. Macrons Vorstoß, das Recht auf Abtreibung in die EU-Grundrechtecharta aufzunehmen, bedeutet das Ende Europas als Wertegemeinschaft“.

Macrons Angriff gilt auch Deutschland und seiner Verfassung, dem Grundgesetz. Das Grundgesetz hat die Aufgabe, die Würde und das Lebensrecht aller Menschen zu schützen, so auch das der ungeborenen Kinder.

Abtreibung sei grundsätzlich als Unrecht anzusehen, so Beatrix von Storch. Der Staat sei deshalb verpflichtet, menschliches Leben, auch das ungeborene zu schützen. „Werdende Mütter sind zu unterstützen, damit sie sich für ihr Kind entscheiden. Macron will das Unrecht zum Recht umdefinieren, um ungeborenen Kindern jeden Schutz der nationalen Rechtsordnungen zu entziehen“, so die Kritik.

Das sei skrupellos, auch gegenüber so vielen werdenden Mütter, die zur Abtreibung gedrängt werden. So verliere Europa seine Kinder, seine Zukunft und seine Seele.