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Wolfgang Wippermann ist Historiker und Corpsstudent. Es ist also naheliegend, dass der Professor für Neuere Geschichte sich auch mit der Geschichte der Corps und Burschenschaften beschäftigt.

Bei der vorliegenden Arbeit handle es sich „weder um eine Anklage- noch um eine Verteidigungsschrift“, betont der Autor in seinem Vorwort. Ein löblicher Vorsatz, den Wippermann allerdings nur dort einhält, wo er unpolitisch bleibt. Die verbindungsstudentische Frühgeschichte, das Mensur- und Duellwesen sowie die studentische Kultur (von Liedgut bis Kleidung) werden über weite Strecken lesenswert und kenntnisreich geschildert.

Doch speziell, wenn es um die politische Ausrichtung der Burschenschaften geht, lässt der Historiker oftmals Differenzierungen vermissen. Die Geschichte der Korporationen ist natürlich ambivalent und nicht in ein einfaches Schwarz-Weiß zu fassen. Aber Wippermann stört sich bereits am volkstumsbezogenen Vaterlandsbegriff. Das Festhalten der Burschenschaften an diesem Standpunkt sieht er als Beleg für eine angebliche „Radikalisierung“. 

Besonders die österreichischen Bünde nimmt der Autor ins Visier und klingt dabei phasenweise wie die bekannten „Experten“ aus dem Antifa-Milieu. Es geht dabei natürlich um die sogenannte „Liederbuch-Affäre“, den Südtirol-Aktivismus und die FPÖ. Ein Schmankerl dazu: Als schrecklich empfindet der Historiker etwa die „Gesamt-Tiroler Freiheitskommerse“ im Zeichen der „Dornenkrone“, die an das Leid der Südtiroler erinnert. „Das geht nun wirklich nicht“, das habe mit burschenschaftlicher Tradition „nicht das Geringste gemein“, behauptet Wippermann. Außerdem unterlaufen dem Autor mehrere Recherchefehler, was auch die handwerkliche Qualität der Arbeit mindert. 

Eines vereint Konservative wie Otto von Bismarck und Sozialisten wie Karl Marx, Ferdinand Lassalle und Wilhelm Liebknecht, Nationalsozialisten wie Ernst Kaltenbrunner
und Widerstandskämpfer wie Rudolf Breitscheid und Fritz-Dietlof Graf von der Schulenburg: Sie alle gehörten Corps und Burschenschaften an.

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Die psychische Gesundheit macht einen wesentlichen Teil der Gesundheit aus. Aus diesem Grund investiert „Movember“ in Ideen, die Männern und Jungen helfen, psychisch gesund zu bleiben.

Das Ergebnis einer schlechten psychischen Gesundheit kann tödlich sein. Weltweit stirbt jede Minute ein Mann durch Suizid. Männer aller Altersgruppen erkennen oft nicht, wenn sie ein Problem mit ihrer psychischen Gesundheit haben, und bitten meistens nur ungern um Hilfe. Die unangenehme Wahrheit ist, dass einige stereotype Formen der Maskulinität Männer töten.

„Movember“ betrachtet Probleme mit der psychischen Gesundheit speziell im Hinblick auf Männer und will so sicherstellen, dass die von ihnen finanzierten und unterstützten Programme auf Männer ausgerichtet sind. „Movember“ finanziert deshalb Initiativen, die:

1. Erfolgreiche, skalierbare Modelle entwickeln, um die psychische Gesundheit und das Wohlbefinden von Männern zu verbessern.

 2. Sich mit den negativen Aspekten der Maskulinität auseinandersetzen und mit den Auswirkungen, die diese auf die psychische Gesundheit haben können.

 3. Männer darin bestärken, die Verbindung zu Freunden und Familie aufrechtzuerhalten.

 4. Gespräche über die psychische Gesundheit aus dem Gesundheitswesen heraus und z. B. in Sportvereine oder an den Arbeitsplatz zu bringen.

HIER beim FREILICH „Movember“ mitmachen, unterstützen und dabei gewinnen!

Den gesamten Überblick über das „Movember“-Programm finden Sie HIER.


Die aktuelle Ausgabe 10 des FREILICH Magazins beschäftigt sich unter dem Titel „Unpopulär rechts“ mit den Problemen des Rechtspopulismus in Europa und Österreich. Die Heftvorschau finden Sie HIER.

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Die Gesundheit von Männern befindet sich in einem kritischen Zustand: Männer sterben zu jung. Daher unterstützen wir dieses Jahr die Bewegung und rufen zum FREILICH Movember auf!

Durch das Geschlecht lässt sich mit am besten vorhersagen, wie gesund jemand ist und welche Lebenserwartung er hat. Für Männer ist das keine gute Nachricht, denn im Durchschnitt sterben Männer auf der ganzen Welt sechs Jahre früher als Frauen.

Außerdem betrifft eine schlechte psychische Gesundheit Männer häufiger als Frauen: Drei Viertel aller Suizide werden von Männern begannen. Die Weltgesundheitsorganisation schätzt, dass weltweit jedes Jahr 510.000 Männer durch Suizid sterben. Das ist einer pro Minute.

Prostata- und Hodenkrebs haben beträchtliche Auswirkungen auf das Leben. Prostatakrebs ist weltweit der zweithäufigste Krebs bei Männern und die Anzahl der Fälle soll sich bis 2030 auf 1,7 Millionen erhöhen und damit fast verdoppeln.

Dennoch erfährt diese Ungleichheit bei der Gesundheit von Männern und Frauen regional, national und global wenig Aufmerksamkeit und wird von denen, die die Gesundheitspolitik machen, wenig beachtet. Das ist genau der Grund, warum die Movember Foundation sich auf die Gesundheit von Männern konzentriert (mehr HIER lesen).

Seit 2003 hat Movember mehr als 1.250 Projekte zur Männergesundheit auf der ganzen Welt finanziert. Wir rufen zur Unterstützung auf!

Hier kommen die Regeln für den FREILICH Movember:

Bewusstsein schaffen: Beschäftige dich mit dem Thema Männergesundheit, rege Gespräche an und mache auf Movember aufmerksam.

Abrasieren: Am 31.10. glattrasieren und im November den Schnurrbart 30 Tage lang wachsen lassen.

Teilen: Unseren Aufruf auf Facebook, Twitter oder Instagram teilen.

Show your MO: Schnauzer tragen, Gespräche beginnen, eigene Erfahrungen teilen und auf Social Media unter den Hashtags #Movember und #FREILICHMovember deinen Mo und deine Beiträge zur Männergesundheit präsentieren.

Spenden: Eine Spende an Movember tätigen.

GEWINNEN: Unter den aktivsten Teilnehmern verlosen wir die drei Bücher von Jack Donovan!

Mitmachen und gewinnen! Jack Donovan schreibt über Männerthemen.


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Kann man den Wert eines Vaters berechnen? Wohl kaum. Sicher ist, Väter haben einen deutlich höheren Stellenwert im Leben der Kinder als noch vor einigen Jahrzehnten. Väter sind Koch, Entertainer, Seelsorger, Lehrer, Privatchauffeur und Gärtner.

Das Online-Portal für Dienstleistungen ProntoPro.at hat anlässlich des Vatertags mit einem Augenzwinkern berechnet, wie viel ein Vollzeit-Papa verdienen würde, wenn die täglich verrichtete Arbeit zu Hause bezahlt werden würde. Dabei kam ProntoPro auf ein durchschnittliches Monatsgehalt von 3.595 Euro. Ein Grund mehr, unsere Väter am Wochenende hochleben zu lassen.

Nach welchen Leistungen der Wert eines Vaters berechnet werden kann

Wenn alle Leistungen bezahlt würden, die Väter täglich für ihre Kids und ihre Familie erbringen, dann würden sie laut ProntoPro.at auf ein Durchschnittsgehalt von 3.595 Euro kommen. Der Durchschnittslohn wurde dabei unter Berücksichtigung aller ausgeübten Tätigkeiten und der Stundenlöhne berechnet, die Profis verlangen würden. Hierzu hat ProntoPro eine Datenbank von 10.000 Fachkräften in 500 Dienstleistungskategorien herangezogen.

Allround-Talent Papa

Papa wird zu Hause überall gebraucht. Vor allem bei der Unterstützung der Kinderbetreuung gibt es immer mehr Väter, die sich intensiv um die Unterhaltung ihrer Kinder kümmern. In dieser Rolle würden die Väter laut ProntoPro ein Stundenhonorar von 70 Euro erhalten. Auch die Organisation von Mahlzeiten ist oft eine gemeinsame Aufgabe von Mama und Papa. Hier könnte der Vater als Privatkoch bis zu 85 Euro pro Mahlzeit bekommen.

Zudem unterstützt Papa die Kinder bei den Hausaufgaben und verdient sich seine Sporen als Nachhilfelehrer, wofür man in Schnitt 20 Euro pro Stunde hinblättern müsste. Zur Bewältigung der kleinen und größeren Probleme, auf die die Kinder in der Schule oder besonders während der Pubertät stoßen können, dient der Vater oft als psychologischer Berater und als Schulter zum Anlehnen. Auch wenn man die Liebe, die hier eine wichtige Rolle spielt, nicht bezahlen kann, so würde ein Psychologe rund 80 Euro pro Stunde verrechnen.

Eine ehrenvolle Aufgabe: Vater sein

Väter sind sehr beliebt als Privatchauffeur: Er begleitet die Kinder auf der Fahrt von der Schule nach Hause und fährt sie zu allen Spiel- oder Sportveranstaltungen. Ein bequemer Service, der, wenn er bezahlt wird, eine Vergütung von etwa 10 Euro pro Stunde betragen würde. Ganz zu schweigen von dem Zeitpunkt, an dem Väter damit beginnen, ihre Autos für ihre volljährigen Kinder zur Verfügung zu stellen – ein Mietwagen-Service, der bis zu 100 Euro pro Tag kosten kann.

Handwerken ist immer noch vorwiegend männlich. Viele Papas reparieren Geräte, tropfende Wasserhähne, verstopfte Abflussrohre und kaputte Lampen. Profis verlangen für diese Noteinsätze durchschnittlich etwa 30 Euro pro halbe Stunde. Wer seine Wohnung neu ausmalen lässt, muss für 90 Quadratmeter in etwa 900 Euro und für die Montage neuer Möbel ca. 120 Euro rechnen. Dazu kommt oft auch noch die Gartenarbeit, die bei externer Beauftragung rund 15 Euro pro Stunde kostet.

Was Väter leisten

Services / Monatliche KostenPrivatkoch / 4 h pro Woche, € 1.360,00
Unterhalter / 3 h pro Woche, € 840,00
Privatchauffeur /4 h pro Woche, € 160,00
Psychologe / 2 h pro Woche, € 640,00
Nachhilfelehrer / 3 h pro Woche, € 240,00
Handwerker / 0,5 h pro Woche, € 120,00

Gesamt € 3.595,00

Der Vatertag sollte dazu dienen, den Männern in der Familie zu zeigen, wie wichtig sie sind – auch wenn es nicht mit Geld aufgewogen werden kann und soll. Aber ihre Dienste für die Familie haben nicht nur monetär einen hohen Wert.


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