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Martin Sellner

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Wie wird man geistig, wer man ist? Welchen Anteil hat daran die Lektüre? Wie wird ein Buch zum Schlüssel? Ellen Kositza und Götz Kubitschek haben ihre Autoren aufgefordert, von Lektüreerlebnissen zu erzählen, »die Impfungen gleichen« (wie Ernst Jünger das ausdrückte).

Wir sehen, wie Martin Lichtmesz Roths „Radetzkymarsch“ und Erik Lehnert Falladas „Wolf unter Wölfen“ liest, Thorsten Hinz Salomons „Fragebogen“ und Martin Sellner Benoists „Totalitarismus“. Benedikt Kaiser erzählt von Drieus „Unzulänglichen“, Caroline Sommerfeld von Luhmanns „Realität der Massenmedien“, und Kositza selbst beschreibt, wie sie auf Paglias „Die Masken der Sexualität“ stieß.

Das sind natürlich nur Beispiele: Jeder Autor stellt fünf Impfungen vor: Kubitschek etwa Mohlers „Der faschistische Stil“, aber auch Bücher von Ransmayr, Jünger, Gehlen und Klepper.

Dieses Buch ist ein Beleg dafür, wie tief, breit und gründlich die Neue Rechte liest und denkt.

„Das Buch im Haus nebenan“ finden Sie im FREILICH Buchladen.


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Verteidigung der Identität? Verbot der Identitären? Linksextreme „Experten“ für rechte Strömungen versuchen permanent, die FPÖ mit den Identitären in Verbindung zu bringen, und haben das im Frühsommer 2019 auch erfolgreich kampagnisiert. Gleichzeitig findet Sebastian Kurz verbotswürdig, was von linker Seite entschlossen angegriffen wird. Obendrein stilisiert er sich als exklusiver Verteidiger einer österreichischen Identität.

Wir haben uns entschlossen, die politische Programmatik und Praxis der „neuen“ Volkspartei näher anzuschauen und mit den Inhalten der Identitären zu vergleichen. Wir halten uns dabei an verschiedene Themenkomplexe wie Migration, Bevölkerungsaustausch, Islamisierung etc. und vergleichen beispielhaft Aussagen, die von namhaften Vertretern oder Organisationen in beiden Bereichen getätigt wurden, die wir zum einfacheren Vergleich nebeneinander stellen:

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