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Michael Fleischhacker

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Seit Monaten beherrschen Lockdowns unseren Alltag, doch noch immer sind keine Lockerungen in Sicht. Geschäfte, Schulen und das gesamte öffentliche Leben bleiben eingefroren. Talk im Hanger-7 diskutiert „Merkel, Kurz und Mutation: Politik am Volk vorbei“.

Verfechter der ZeroCovid-Initiative fordern jetzt sogar eine europaweit umfassende Arbeitspause. Dies lehnen die meisten Regierungschefs zwar ab, doch der Tenor ist klar: Lockerungen kommen erst ab einer Inzidenzzahl von unter 50 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner. Der Unmut vieler Bürger indes steigt, auch in Wien demonstrierten zuletzt 10.000 gegen die Corona-Politik. Rechtfertigen die neuen Corona-Varianten vielleicht aber doch die verschärften Maßnahmen? Oder dient manches auch zur Ablenkung etwa vom Impf-Debakel der Europäischen Union? Und wird das Thema Corona zusehends auch zum Wahlkampf-Instrument – etwa in Deutschland, wo jetzt der harte Kampf um Merkels Erbe beginnt?

Zu Gast bei Moderator Michael Fleischhacker an diesem Donnerstag bei Talk im Hangar-7 „Merkel, Kurz und Mutation: Politik am Volk vorbei“: Journalist und Jurist Heribert Prantl warnt vor den Eingriffen in die Grundrechte der Menschen, die ohne erkennbares Ablaufdatum vorgenommen werden. Der Salzburger Uni-Professor Christian Zeller ist Mit-Initiator der ZeroCovid-Bewegung und fordert einen europaweit abgestimmten Komplett-Shutdown, denn nur so ließe sich die Pandemie nachhaltig besiegen. Die Publizistin Cora Stephan blickt besorgt auf die wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Kollateralschäden und sieht dabei in Deutschlands Kanzlerin Angela Merkel ein schlechtes Vorbild für die anderen EU-Staaten. Der Medienmanager und ehemalige RTL-Chef Helmut Thoma (81) zählt selbst zur Hochrisiko-Gruppe und pocht dennoch auf sein Recht auf Eigenverantwortung. Die Politik müsse aufhören, die Menschen zu bevormunden.

Gäste:
Heribert Prantl, Journalist
Christian Zeller, Uni-Professor für Wirtschaftsgeographie
Cora Stephan, Publizistin und Schriftstellerin
Helmut Thoma, Medienmanager
Wolfgang Mückstein, Allgemeinmediziner

Hier geht es zur Aufzeichnung von Talk im Hangar-7 „Merkel, Kurz und Mutation: Politik am Volk vorbei“.

Paris, Wien und jetzt die Messerattacke in Lugano: Die blutige Spur des radikalen Islamismus zieht sich quer durch Europa. Führende Islamwissenschaftler schlagen Alarm: Europas Regierungen wirkten zusehends hilflos gegenüber Islamisten, die in manchen Metropolen wie Paris längst die Kontrolle über komplette Stadtviertel übernommen hätten.

Kritisiert wird eine viel zu tolerante Integrationspolitik und auch liberale Muslime sehen ihre Idee eines aufgeklärten, europäischen Islams zusehends in Gefahr. Experten warnen vor einer jungen Generation an jungen Muslimen, die sich allzu leicht durch religiöse Agitatoren radikalisieren lassen. Was läuft generell falsch im Umgang mit dem radikalen Islam? Haben Politik und Behörden zu lange billigend weggeschaut? Oder kommen Großrazzien wie zuletzt in Österreich, bei der Spezialeinheiten Wohnungen von Muslimbrüdern und Hamas-Mitglieder durchsuchten, gerade noch rechtzeitig, um Strukturen des radikalen Islams zu schwächen?

Zu Gast: Der deutsch-israelischer Psychologe und Bestsellerautor Ahmad Mansour warnt vor einer zunehmenden Gefahr durch religiöse Fanatiker und zweifelt an der Reformierbarkeit des Islams. Der Islamwissenschaftler Mouhanad Khorchide hofft auf die Idee eines aufgeklärten Islams, der für ihn zu Europa gehört wie auch das Christentum. Österreichs Integrationsministerin Susanne Raab sieht die Politik in der Pflicht, den radikalen Islam mit harten Maßnahmen zu bekämpfen und hofft dabei auf die Unterstützung der friedlich im Land lebenden Muslime. Konvertitin Katja Schneidt fand Halt im Koran und sieht im liberalen Islam eine Bereicherung für die europäischen Gesellschaften.

Gäste:
Susanne Raab, Integrationsministerin
Ahmad Mansour, deutsch-israelischer Psychologe und Autor
Katja Schneidt, Muslima, Flüchtlingshelferin und Autorin
Mouhanad Khorchide, Islamwissenschaftler

Moderation: Michael Fleischhacker

„Talk im Hangar-7 – Radikaler Islam: Sind wir zu tolerant?“ – bei SERVUS TV online anschauen.


Die aktuelle Ausgabe 10 des FREILICH Magazins beschäftigt sich unter dem Titel „Unpopulär rechts“ mit den Problemen des Rechtspopulismus in Europa und Österreich. Die Heftvorschau finden Sie HIER.

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Hoppla, was ist denn da passiert? Die Addendum Redaktion hat als erste eine Zusammenschau der Ereignisse produziert, seit Corona Österreich erreicht hat. Mit spannenden Einblicken in den katastrophalen Politbetrieb.

Die Corona-Pandemie hat in Österreich zur massivsten Beschränkung der Grund- und Freiheitsrechte seit Ende des Zweiten Weltkriegs geführt. Auf welcher Grundlage wurde der Ausnahmezustand verhängt, der das gesellschaftliche und wirtschaftliche Leben zum Stillstand brachte? Wer hat wann auf welcher Informationsgrundlage welche Entscheidung getroffen? Ein Addendum-Autorenteam hat den Weg von der Unterschätzung des Virus über den Panikmodus des Lockdowns bis zum Verordnungschaos bei der Rückkehr zur Normalität nachgezeichnet: Es ist die Chronologie einer Entgleisung.

Als das neuartige Coronavirus im Jänner 2020 in der chinesischen Provinz Hubei zu aufsehenerregenden Maßnahmen führte, wurde es in Europa massiv unterschätzt. Das änderte sich schlagartig mit den Bildern, die den Zusammenbruch des Gesundheitssystems in der Lombardei zeigten. Diese Bilder sollten die österreichische Diskussion über die Anti-Corona-Maßnahmen auch dann noch prägen, als längst klar war, dass es „italienische Verhältnisse“ in Österreich nicht geben würde. Dazwischen lagen Wochen, in denen die Gesundheitsbehörden die beginnende Epidemie in Österreich ignorierten. Das Addendum-Autorenteam hat Hintergründe aufgedeckt und chronologisch aufbereitet, warum Österreich schlecht vorbereitet war, wann aus der Reaktion eine Überreaktion wurde, und wie die Wiedereröffnung des Landes zum Verordnungschaos wurde.

„Corona. Chronologie einer Entgleisung“, herausgegeben von Michael Fleischhacker. Addendum/Edition QVV 2020, Hardcover, 200 Seiten, 19,90 Euro

Das Buch „Corona. Chronologie einer Entgleisung“ gibt es bei uns im FREILICH Buchladen.


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Das gleichnamige Heft ist die zweimonatliche Zeitschrift zum Rechercheportal ADDENDUM: Diesmal steht es mit Texten und Interviews im Zeichen einer grundsätzlichen Einordnung der Situation.

Da sind Gespräche mit den Philosophen Rudolf Burger und Konrad Paul Liessmann –, und andererseits einen Ausblick auf die Aspekte des Geschehens bieten, die in den kommenden Wochen und Monaten wichtig werden, wie etwa die Entwicklung von Medikamenten und Impfstoffen gegen das neuartige Coronavirus.

Außerhalb des Schwerpunkts finden Leser diesmal eine Beschreibung der Probleme, die der aufgrund des Klimawandels verfrühte Frühlingsbeginn der Landwirtschaft bereitet, und einen Text über das Schicksal einer jungen Frau, die Opfer eines Behandlungsfehlers geworden ist.

Gedruckt auf Zeitungspapier, geheftet, vierfarbig und 80 Seiten stark geht die ADDENDUM-Zeitung an ausgewählte Leser, allen voran an Addendum-Mitglieder. Ruhige, informative Geschichte, faktenorientierter Journalismus, der nicht von Gesinnungsethikern dominiert wird. Wir empfehlen ADDENDUM als großartige Ergänzung zum FREILICH Magazin.

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