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Mohammed Bouyeri

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Islamkritik kann lebensgefährlich sein. Der Filmemacher Theo van Gogh hat wurde am 2. November 2004 vom islamischen Fundamentalisten Mohammed Bouyeri ermordet. 

Diese Dokumentation erklärt im Film die Hintergründe der Ermordung. Nach seinem Film „Submission“ über die Unterdrückung der Frau durch den Islam erhielt van Gogh zunehmend Morddrohungen.

Am 2. November 2004 gegen 8:45 Uhr war Van Gogh mit dem Fahrrad unterwegs. Er wurde von einem anderen Mann auf dem Fahrrad eingeholt, der sofort auf ihn zu schießen begann. Er konnte nicht fliehen, am Boden liegend, schnitt ihm der Attentäter die Kehle durch und heftete mit zwei Messerstichen ein fünfseitiges Bekennerschreiben an den Körper, das auch eine Morddrohung an Ayaan Hirsi Ali – die Hauptdarstellerin seines Filmes – enthielt.

Der Attentäter war in den Niederlanden geboren und ist dort auch aufgewachsen, Doppelstaatsbürger Marokko/Niederlande. Sowohl das Bekennerschreiben am Opfer wie auch ein vorbereiteter Abschiedsbrief, den der Attentäter bei sich trug, belegen die radikal-islamistische Motivation.

Kritik am Islam kann lebensgefährlich sein – der Geschichtslehrer Samuel Paty wurde heuer an der Mittelschule Bois d’Aulne in Conflans-Saint-Honorine, in einem Vorort im Nordwesten von Paris, von einem Islamisten geköpft. Frankreichs Staatschef Emmanuel Macron sprach von einem „islamistischen Terroranschlag“. Bei einer kurzen Rede an der Schule versicherte er: „No Pasarán!“ – Sie werden nicht durchkommen. Die religiösen Fanatiker dürften die Nation nicht spalten.

Der Schriftsteller Leon de Winter über Theo von Gogh: „Ich habe dem Großmaul Theo Van Gogh verziehen“


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