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Pflegenotstand

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In der Diskussion rund um mangelndes Pflegepersonal auf den Krankenstationen wartet der Bundesobmann der Freiheitlichen Wirtschaft mit einem Vorschlag auf, der innerhalb kürzester Zeit das Problem lösen könnte.

„Warum ruft man nicht pensionierte Fachkräfte auf, kurzfristig einzuspringen und einfachere Aufgaben zu übernehmen, um routiniertes Personal für die Kranken- und Intensivstationen freizumachen?“, so Bundesobmann Krenn.

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In Kärnten habe man unlängst 300 qualifizierte Kräfte für Impfstationen gesucht, ohne Personal aus den Krankenhäusern abziehen zu müssen – über tausend hätten sich gemeldet. Es handelte sich dabei vorwiegend um pensionierte Ärzte und Diplomkrankenpfleger, die mit ihrem Knowhow und ihrer Erfahrung sofort helfen wollten, so der FW-Chef.

Natürlich müssten dafür finanzielle Anreize geschaffen werden. Nicht nur ein attraktiver Stundenlohn, sondern natürlich auch Steuerfreiheit und eine Zuverdienstregelung, die die bestehende Pension nicht angreift, schlägt Krenn vor. Diese Maßnahmen könnten die angespannte Situation umgehend und kurzfristig entlasten, wären billiger als jeder Corona-Maßnahme und würden keinen wirtschaftlichen Schaden anrichten. „Wenn die Bundesregierung will, kann sie das Personalproblem zeitnah lösen“, so Krenn abschließend.