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Terror-Razzia

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Vor Tagen wurde bekannt, dass im Zuge der Ermittlungen gegen die Muslimbrüder auch gegen einen Politologen der Universität Salzburg ermittelt wird. RFS-Obmann Lukas Heim weiß mehr über die Hintergründe.

Insidern zufolge soll es sich dabei um Farid H. handeln. Dieser verlautbarte kurz nach den Hausdurchsuchungen, bei denen auch elektronische Geräte sichergestellt wurden, auf Facebook derzeit nicht telefonisch erreichbar zu sein. Der Politikwissenschaftler soll sich bereits in jungen Jahren bei der Muslimischen Jugend Österreich engagiert haben und ist nun an der Universität Salzburg beschäftigt.

Pikant: Der Politologe lehrt und forscht zum Islam und er gilt als einer der Gründer des Begriffs der Islamophobie. Bezahlt wird er durch eine Stiftung in der Schweiz und auch Saudi-Arabien soll bei der Finanzierung des Politologen beteiligt sein. Zu den Arbeiten zählen unter anderem aber auch ein jährlicher Islamreport.

H. war über die letzten Jahre an mehreren österreichischen und ausländischen Universitäten wie der Uni Wien, Uni Salzburg, der Georgetown University und UC Berkeley tätig und ist regelmäßig in renomierten internationalen und nationalen Medien wie dem ORF oder der Washington Post als Experte gefragt. Für den Leiter des Fachbereichs für Politikwissenschaft und Soziologie, Reinhard Heinisch, scheint dies kein Problem darzustellen. Laut seinen Angaben habe der Politologe immer „vernünftig und verständnisvoll“ gewirkt.

Derartige Entwicklungen sind für Kenner der Österreichischen Universitäten keine Überraschung. Durch die übertriebene Toleranz und das kontinuierliche Wegschauen bei Problemen werden derartige Verstrickungen zu den Muslimbrüdern geradezu provoziert. Die Universität Salzburg, die erst kürzlich auf Grund von internen Umstrukturierungen öffentlich in der Kritik stand, würde gut daran tun die Probleme anzugehen.

In der FREILICH Studie „Islamophobie – Zur Konstruktion eines Kampfbegriffes“ erfahren Sie weitere Hintergründe zum Thema. HIER die Studie kostenlos downloaden.

Lukas Heim studiert Politikwissenschaft und ist Bundesobmann und Mandatsträger des Rings Freiheitlicher Studenten.

Zum Ring Freiheitlicher Studenten geht es HIER.

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Islamismusexperte Irfan Peci schockte Anfang des Jahres mit der Enthüllung, dass Justizministerin Alma Zadić (Grüne) ein Grazer Islam-Zentrum besucht hat, in dem auch radikale Salafisten predigen sollen. Heute Nacht fand dort eine Terror-Razzia statt.

Mit Razzien heute früh zwischem 05.00 und 09.00 Uhr gegen Vereine und Gesellschaften, die der Muslimbruderschaft und der Hamas angehören, soll gegen islamistische Organisationen vorgegangen werden. Im Fokus des Zugriffes standen Personen, die im Verdacht der terroristischen Vereinigung, der Terrorismusfinanzierung, der staatsfeindlichen Verbindungen, der kriminellen Organisation und der Geldwäscherei stünden. Interessante Zutrittsgründe also für die Behörde – auch in das Islamische Kulturzentrum Graz (IKZ).

Die Staatsanwaltschaft Graz ermittelt gegen über 70 Beschuldigte und auch gegen mehrere Vereine und Gesellschaften. Es bestehe auch der Verdacht der Terrorismusfinanzierung, der staatsfeindlichen Verbindungen, der kriminellen Organisation und der Geldwäscherei. 930 Polizisten waren heute früh bei den Terror-Razzien in vier Bundesländern beteiligt. 30 Beschuldigte wurden festgenommen. Diese Aktion stehe, so die Staatsanwaltschaft Garz, in keinem Zusammenhang mit dem Terroranschlag in Wien vom 2. November 2020.

Ziel Islamisierung

Die Muslimbruderschaft ist eine der bekanntesten Akteure des politischen Islams, sie stellt sich klar gegen Demokratie und Menschenrechte und Laizismus, so der Vorwurf. Sie will die Demokratie aushebeln und die Scharia einführen, das Ziel sei also Islamisierung. Dazu wurden eigene Netzwerke aufgebaut – auch in ganz Österreich.

„Die Muslimbruderschaft ist keine Religionsgemeinschaft, sondern steht für religiös motivierten, politischen Extremismus“, mahnt die Staatsanwaltschaft Graz: „Die Ziele der Muslimbruderschaft und das von dieser angestrebte politische, totalitäre System, welches weder die Souveränität des Volkes noch die Prinzipien von Freiheit und Gleichheit gewährleistet, sind mit den Grundprinzipien der Verfassung der Republik Österreich und der österreichischen Gesellschaft sowie allgemein mit dem westlichen Demokratieverständnis von Koexistenz, Gleichstellung von Männern und Frauen und politischer Ordnung nicht kompatibel.“

Grüne mit Kontakten zu Islamisten?

Besonders pikant: Vor kurzem stand die grüne Justizministerin Alma Zadic und die heutige Nationalratsabgeordnete Bedrana Ribo (damals noch Grüne-Gemeinderätin in Graz) anscheinend in regem Kontakt mit dem IKZ in Graz, bei dem heute Nacht ebenfalls eine Durchsuchung stattgefunden hat. Bereits im Januar 2020 hat Islamismusexperte Irfan Peci vor diesen Verstrickungen gewarnt. Die Hinweise darauf, dass es sich um ein äußerst bedenkliches Umfeld handle, in dem sich die neue österreichische Justizministerin da bewegt hatte – vor allem, weil sie mit ihrem bosnischen Hintergrund die Zusammenhänge verstehen könnte – wurden von der Mainstream-Presse einhellig abgetan. Spannend, dass es nun die Staatsanwaltschaft Graz ist – deren Chefin als Justizministerin ja Zadic ist –, die die aktuellen Untersuchungen im radikalen IKZ-Umfeld anstösst und damit auch auf die Einäugigkeit der Frau Minister verweist.

Foto vom Zadic-Besuch im Islamischen Kulurzentrum Graz (IKZ)

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