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TUMULT – Vierteljahresschrift für Konsensstörung ist eine von Wissenschaftlern und Künstlern betriebene Zeitschrift. Mainstreamkundig und randständig, versteht sich TUMULT als unabhängiges Organ der Gegenwartserkundung fernab akademischer und volkspädagogischer Sprachregelungen. Wir bringen die Einführung in die aktuelle Ausgabe von Frank Böckelmann mit dem Titel „Es ist später, als ihr denkt“ im Wortlaut.

Zukunftshoffnung pulsiert durch die gesamte europäische Neuzeit. Die Humanisten machten den bildungsfähigen Menschenverstand zum Maß aller Dinge. Im 18. Jahrhundert sah David Hume Gerechtigkeit über vererbte Beschränktheit siegen. Jean-Jacques Rousseau vertraute auf die gute Natur und wollte sie, nachdem man an ihr gefrevelt hatte, sozialverträglich wieder ins Recht setzen. In der Ära des Bürgertums löste industrieller Fortschrittsglaube den christlichen Erlösungsglauben endgültig ab. Er gipfelte in einem sozial- wie liberaldemokratisch verklärten Schaffensantrieb: »Unsere Kinder sollen es einmal besser haben als wir.«

Ein Blick ins Inhaltsverzeichnis der aktuellen TUMULT-Ausgabe Frühjahr 2021 verspricht eine anregende Lektüre: Im FREILICH Buchladen bestellen!

Heute aber ist die neuzeitliche Zuversicht zerstoben. Obwohl viele Wünsche nach Komfort und Sicherheit erfüllt worden sind, versuchen die Angehörigen der Mittelschicht, weniger Kinder als ihre Vorfahren oder gar keine Kinder mehr aufzuziehen, weil sie der Zukunft misstrauen. Der verbleibende Optimismus reicht gerade noch für die eigene Restlebensspanne.

Dabei sind kulturpessimistische Diagnosen bei Medienschaffenden und anderen Entgrenzungsgewinnlern verpönt, denn sie vergällen die Emanzipationsrendite, das Behagen an der Selbstverfügbarkeit. Doch wenn wir die Vorzeichen und Wahrscheinlichkeiten sichten, sehen wir eine Schöne neue Welt der Gleichschaltung und Gehirnbetreuung anbrechen. In hundert Jahren werden wir nicht nur abweichendes Verhalten, sondern auch Gedankenverbrechen ahnden. Soviel ist sicher. Die Weichen sind gestellt.

Im Internet ist das Interesse an unbeschränktem Zugriff dem an lückenloser Überwachung eng verschwistert. Der willfährige Dauerdienst verführt zum Exzess und erfüllt zugleich entfesselte Kontrollwünsche. Allseits lädt er zu Desinformation, Hassbotschaften und Selbstentblößung ein. Alle Einwände gegen ausufernde Vorratsdatenspeicherung werden hinweggewischt von der Idee, Anschlagspläne und Zusammenbrüche im Status Nascendi erkennen zu können. Aber die Datenhalden wachsen ins Unermessliche, und das Vorrecht, die Algorithmen ihrer Auswertung festzulegen, ermächtigt zu jener Willkür, die den Weltkonzern überfordert, weil er die Gefahren, vor denen er die Welt schützen will, zugleich in Szene setzen muss. Das heißt konkret: Jede Suchbewegung und jeder Informationsaustausch im Netz sind potenziell vom Bösen kontaminiert und somit von Interesse für den Staatsschutz.

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Weil die herrschende deutsche Staatsräson sich jeder Bodenhaftung verweigert und nach universeller Rechtfertigung strebt, ist sie auf die Projektion »rechtsextremistischer« Phantome angewiesen und beschwört sie mit aufwändiger paranoischer Dramaturgie herauf – Auschwitz-Schreck, hysterischen Bekenntnissen, verschwenderisch subventioniertem Kampf »zivilgesellschaftlicher« Organisationen gegen »Rechts« und nicht zuletzt durch die Faszination, die das Meistverfemte auf Gekränkte, Trotzige und Empörte ausübt. Mit wachsendem Verfolgungsdruck auf »Rechte« wächst die Verlockung, rassistisch zu giften und mit nationalsozialistischen Kennzeichen zu schocken: Überbietungswettbewerb zwischen Nazi-Fetischisten auf der einen und auf der anderen Seite.

Die »offene Gesellschaft« trumpft mit einem semantischen Taschenspielertrick als Schutzherrin der Vielfalt auf – zu den Vielen zählt sie nur  Gleiche und Tolerante. Blendet man aber bei Deutschen und Türken, bei Katholiken und Sunniten und bei Schürzenjägern und Knabenliebhabern das Überschwängliche und Unleidliche aus, hat man nur noch theatralische Repräsentanten vor sich. Übrig bleibt ein Pluralismus des Abgeschmackten. Als Entrée zum Verteilungskampf um öffentliche Anerkennung und Alimentierung ist Selbstverleugnung gefordert. Die Waffe der zur Schau gestellten Einzigartigkeit und Benachteiligung muss im Werben um Anteilnahme – das immer mehr Mühe kostet – immer wieder nachgeschärft werden und stumpft unter der Sonne von Beachtungserfolgen ab, verwandelt sich unversehens in den Nachweis, für Chancengleichheit besonders qualifiziert zu sein. Das demonstrativ Diverse wird sich selbst egal.

Im Geiste der Kampagnen des Woke Capital schreitet die kulturelle Einebnung auf Erden stürmisch fort. Quotenregelungen setzen sich sogar schon auf den Besetzungslisten der Fernsehproduktionsfirmen und bei der Auswahl von Kriminalstoffen durch. Es herrscht strikte Rechtfertigungspflicht. Unter Demokraten wütet Gleichstellungseifer. Regulär eingetragene Alleinstellungsmerkmale bürgen für ihre Beliebigkeit. Herkünfte, Hautfarben und Vorlieben erhalten den ihrer Gleichgültigkeit gebührenden Respekt. Was die Bewältigung globaler Überlebenskrisen von begründungsfreiem Sosein übrig lässt, wird in pathetischem Minderheitenkitsch erstickt.

Die allgegenwärtigen Vorkämpfer für Gerechtigkeit, Toleranz und Vielfalt sind Wegbereiter einer vormundschaftlichen Weltordnung, die aufräumt mit nationaler Halsstarrigkeit. Sie bringen die »westlichen Werte« als Morgengabe in die Geschäftsmodelle der transnationalen Konzerne ein. Widerstand erscheint aussichtslos – überdies antisemitisch angehaucht. Sehnen wir uns nicht alle nach einem Gesundheitsschutz, der die erbärmliche Anfälligkeit des Säugetiers Mensch für Infektionen sowie Erb-, Volks- und Gemütskrankheiten mit opulent finanziertem Sachverstand bekämpft? Solcher Schutz ist nicht zu haben ohne die Kooperation zwischen nationalen Gesundheitsdiensten, IT-Giganten und Pharmaunternehmen. Unter diesem Schirm haftet endlich jeder Einzelne persönlich für seine Gesundheit, Leistungsfähigkeit und Lebensfreude. In einigen Jahren wird die Übermittlung der von Fitness-Armbändern gemessenen Daten (Puls, Blut, Ausscheidungen, Schlaf, Gewicht, Bewegung) an die Instanzen der Public Health unverzichtbar sein: ohne gutes Gesundheitsrating keine Versicherung, keinen Kredit und keine Sympathie.

Und zweifelt noch jemand daran, dass wir alle in wenigen Jahrzehnten bargeldlos einkaufen und dank unserem treuen Begleiter, dem Smartphone, bei allen Verrichtungen Datenspuren hinterlassen werden? Angelernt wird eine Persönlichkeit, die das Wachsen und Schwinden ihres Sozialkredits fest im Blick hat und ein feines Gespür für die Risiken kritischer Bewertung entwickelt. Zugleich ist sie sensibilisiert für Bedrohungen der sozialen Harmonie und der Cybersicherheit und weiß den Fortschritt elektronischer Überwachung zu schätzen.

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Meine kleine Bestandsaufnahme des kommenden Unheils gipfelt in einer Prognose, deren Erfüllung das ultraschnelle Internet garantiert: der digitalen Zusammenschaltung unserer Gehirne. Wir sind es müde, Geräte umherzutragen und Buchstaben einzutippen; mit Nano-Chips im Neocortex bekommen wir die Hände und den Kopf wieder frei. Wir schwärmen aus in die Cloud und schlüpfen aus dem privaten Selbst ins große Ganze. Unser telepathischer Gesamtnachfolger wird alle Sprachen sprechen und sich über heikle Fragen im Nanosekundentakt verständigen – und ausschließlich einvernehmliche Gedanken teilen.

Die Drift zum globalen Sozialkreditsystem ist als solche nicht aufzuhalten; sie beschleunigt sich durch das Einfordern von Menschenrechten ebenso wie durch deren Geringschätzung. Benommen gleiten wir in ein posthumanes Dasein. Renitente Gegenkräfte können nur in der Dimension des Politischen erwachsen, dort, wo kollektive Willensbildung auf eigentümliche, raumgebundene Weise ein- und ausgrenzt.

Ich würde gern wissen, warum das zuverlässig Entsetzliche mich nicht in Schockstarre versetzt. Vermutlich, weil ich zeit meines Lebens beiläufig registriert habe, dass keine Vorhersage einer Dystopie jemals eingetroffen ist. Ich gebe hier keine Exempel dafür, denn das wäre Beweisführung, dazu angetan, Widerlegung herauszufordern.

Am Ende des 21. Jahrhunderts wird man sagen, dass auch der Klimawandel nicht mehr das ist, was er einmal war. (Vorsicht: Prognose!) Und jede Steuerungssoftware trägt unerwartete Anfälligkeiten aus. Wir handeln um unserer selbst willen nach dem Kalkül von heute, in der Erwartung, uns selbst zu überraschen. Damit intervenieren wir auf unabsehbare Weise in eine Zukunft, die alle Regeln verletzen und aller Wahrscheinlichkeit Hohn sprechen wird.

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Neues Jahr, neue Inhalte. FREILICH startet die Buchreihe POLITIKON. Band 1 von FREILICH-Herausgeber Heinrich Sickl singt „Das Lob der Grenze“.

Grenzen, so Heinrich Sickl, helfen uns Identität zu bewahren und Sicherheit zu garantieren. Aktuelle Herausforderung wie Corona und illegale Migration machen klar, dass es Zeit ist für Freiheit und Frieden Grenzen zu setzen und zu verteidigen.

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Ordinär binär und das ohne schlechtes Gewissen? Bettina Gruber hat das neue Geschlechterregime „unterm Regenbogen“ untersucht und plädiert für gelassenen Widerstand. Im FREILICH Magazin No. 11 sprechen wir mit ihr über Geschlecht, Patriarchat, Feindbilder u.v.m.

FREILICH: Frau Gruber, bevor wir anfangen, müssen wir in modernen Zeiten eigentlich die grundsätzlichen Fragen klären. Sind es nicht noch immer nur zwei Geschlechter? Oder männlich, weiblich oder divers? Können Sie sich das nicht selbst aussuchen?

Bettina Gruber: Nein! Die Vorstellung, sich das aussuchen zu können, ist eine typische Machbarkeitsfantasie. Sie ist erfolgreich unter anderem, weil sie sich damit in perfekter Harmonie mit anderen Machbarkeitsfantasien befindet, die das kollektive Denken unserer Gesellschaften beherrschen. Da die Erzeugung von Neuem, unabhängig von seiner Wertigkeit, als Fortschritt betrachtet wird, wird die Idee der freien Wahl des Geschlechtes als progressiv eingestuft – ohne zu reflektieren, ob ein Konzept wie „fortschrittlich“ oder „rückschrittlich“ hier überhaupt einen Sinn ergibt. Zusätzlich korrespondiert der Wunsch nach freiem Wechsel von etwas Mitgegebenem mit der vielfach bemerkten Infantilisierung der Gesellschaft: Man kann sich mit nichts Vorgegebenem abfinden (dann wäre man ja „fremdbestimmt“) und existiert in einer Art Allmachtsfantasie, in der verschwindet, dass jede Entscheidung ihren Preis hat: Das Geschlecht lässt sich auch operativ und durch Hormongaben nicht verändern, höchstens verstümmeln. Das zeigt sich schon daran, dass Menschen, die geschlechtsverändernde Operationen vornehmen lassen, ein Leben lang von der Pharmaindustrie abhängig bleiben, weil sie lebenslang Hormone nehmen müssen.

Es waren einmal zwei Geschlechter … Hat das Modell so schlecht funktioniert?

Es ist wichtig, hier kursierende Missverständnisse auszuräumen. Es sind immer noch nur zwei Geschlechter, wenn man von der verschwindenden Minderheit sogenannter „diverser“ Personen absieht, die aufgrund „einer Variante ihrer  Geschlechtsentwicklung weder dem weiblichen noch dem männlichen Geschlecht zugeordnet werden können“ (BMI Bund). Das bezeichnet jedoch entgegen der Propaganda bestimmter Kreise kein eigenes „drittes Geschlecht“, auch wenn es einen dritten Eintrag im Personenstandsregister ermöglicht – die „dritte Option“ ist ein Sammelbegriff für unterschiedliche Abweichungen. In Deutschland betrifft das meines Wissens geschätzte 0,2 % der Bevölkerung. Die berühmten zig Geschlechter auf Facebook kommen durch eine systematische Verwechslung von sexueller Orientierung oder Selbstdarstellung und Geschlecht zustande, eine typisch postmoderne Diskursstrategie zur Durchsetzung von Gruppeninteressen. Eine Transfrau ist aber weiterhin ein Mann, eine Butch-Lesbe weiterhin eine Frau und ein „Two-Spirit“, jemand, der sich zwischen den Geschlechtern nicht entscheiden kann, weiterhin entweder das eine oder das andere. Das ungeschriebene Motto lautet hier, frei nach „Divide et impera“: „Verwirre und herrsche“! In unserem Kulturbetrieb funktioniert das…

NUR IM KOMMENDEN FREILICH MAGAZIN No. 11 LESEN SIE DIE ANTWORTEN VON BETTINA GRUBER AUF DIE WEITEREN FRAGEN:

Die ganze Zeit wird vom Patriarchat gesudert. Dabei findet man, wenn man sich umschaut, eigentlich kaum mehr männliche Macht, mit der Mann sich gern identifizieren möchte. Ist das Patriarchat nicht ein unnützes Feindbild?

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Wo hat unsere Gesellschaft angefangen, so bekenntnisreich kompliziert zu werden? Ist das eine Frucht des modernen Individualismus, der nur mehr das Besondere normal sein lassen will? Oder ist es Menschenrecht, allein alles sein zu können, nur nicht das, was man ist?

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Zum Mainstream der Minderheiten gehören sexuelle Minderheiten als Vorreiter. Warum dieser Kult der sexuellen Ränder? Und was bewirkt er?

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Die seltsame Diskussion, ob Geschlecht real sei, wirkt manchmal wie ein Gegenspiel auf den Biologismus, der vor 100 Jahren grassierte. Da wird Joanne K. Rowling, die Erfolgsautorin von „Harry Potter“, der Transphobie geziehen, da wird die linke Suzanne Moore vom „Guardian“ als Kolumnistin abgeschafft, weil die Feministin meinte: „Geschlecht ist real“. Gibt es so etwas wie einen extremistischen Kulturalismus?

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Um die Schreibweise mit Sternchen und Unterstrichen hat es viel Aufregung gegeben. Deutsche Moderatorinnen halten ja mittlerweile bei Wörtern mit „_Innen“ sogar die Luft an, um möglichst „alle Geschlechter“ mit darzustellen. Was sagen Sie dazu?

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Wie können Männer und Frauen in dieser Gesellschaft natürlich leben, was sie sind? Also ordinär binär, ganz nicht fluid. Oder, anders gefragt: Was wären die Gegenkräfte zur gegenwärtig dominanten Genderideologie?

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Bettina Gruber ist Literatur- und Kulturwissenschaftlerin. Langjährige universitäre Lehrerfahrung im In- und Ausland; Ernennung zur außerplanmäßigen Professorin 2005. Als Publizistin Stammautorin von „TUMULT“, Kolumne für die „TAGESSTIMME“. Im Verlag Antaios erschienen unter Pseudonym „tote weiße männer lieben“ und „Antiordnung“.

Der Mythos von den Befreiungsbewegungen hält sich hartnäckig: Gender-Doktrinen und der heutige Feminismus sind aber nicht bloß sexistisch gegenüber Männern, sondern auch zutiefst frauenfeindlich. Bedürfnisse, die von der magersüchtigen Doktrin der Gleichheit von Mann und Frau abweichen, werden nicht geduldet. Mit dem biologischen Geschlecht wird eine der elementarsten Tatsachen menschlicher Existenz geleugnet: die Bezogenheit der Geschlechter aufeinander, ohne die es uns alle nicht gäbe.

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Neues Jahr, neue Inhalte. FREILICH startet die Buchreihe POLITIKON. Band 1 von FREILICH-Herausgeber Heinrich Sickl singt „Das Lob der Grenze“.

Grenzen, so Heinrich Sickl, helfen uns Identität zu bewahren und Sicherheit zu garantieren. Aktuelle Herausforderung wie Corona und illegale Migration machen klar, dass es Zeit ist für Freiheit und Frieden Grenzen zu setzen und zu verteidigen.

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Tumult – Vierteljahresschrift für Konsensstörung ist eine von Wissenschaftlern und Künstlern betriebene Zeitschrift. Mainstreamkundig und randständig, versteht sich Tumult als unabhängiges Organ der Gegenwartserkundung fernab akademischer und volkspädagogischer Sprachregelungen.

Ein Blick ins Inhaltsverzeichnis der neuen TUMULT-Ausgabe:

Europa ist, wie es scheint, voll von Menschen, die sich für moralisch gut halten, und Deutschland besonders. Die Auffassung vom Gutsein, die hier dahintersteht, ist allerdings sehr spezifisch. In ihrem Zentrum steht eine sehr subjektive Form der Moralität, die sich nicht an Ergebnissen und Konsequenzen, sondern an reinen Gefühlswerten bemisst. Man hat diese Haltung häufig und nicht ganz zu Unrecht mit Max Webers berühmtem Begriff »Gesinnungsethik« gleichgesetzt.

Bettina Gruber – Suizidale Empathie

Kurzum, uns Männern und Frauen geht das andere Geschlecht verloren, und mit ihm die Voraussetzung für sexuelle Vielfalt. Zuwächse an Chancengerechtigkeit und Selbstverfügbarkeit kompensieren den Verlust nicht im Geringsten. Dass nun viele Sexualitäten an die Stelle der einen träten, ist eitle Rationalisierung. Triumphe der Selbstbestimmung zaubern die beschworenen Energien und Begierden – das, was sich selbst überrascht – nicht herbei, verschwenden vielmehr das Unwillentliche, Unabsehbare an die Absichtlichkeit: schale Beliebigkeit. Der ganz und gar kultivierte, gewaltlose Sexus ist keiner mehr. Doch kehrt er dann hinterrücks, im Rücken der Zivilgesellschaft, gänzlich ungezügelt zurück: Weiblichkeit als Kulturverbrechen.

Thesen zur Einwanderung der Frauen in den maskulinoiden Formenkreis

TUMULT: Brilliante Essays, Forschungen und Tiefengrabungen im Zeitgeist…

Die neue TUMULT ist in Presseshops auf Bahnhöfen und Flughäfen oder im Abo (4 Ausgaben/Jahr) erhältlich

Ein ernster Spendenaufruf der TUMULT-Redaktion:

Die neue TUMULT Winter 2020/21

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Die aktuelle Ausgabe 10 des FREILICH Magazins beschäftigt sich unter dem Titel „Unpopulär rechts“ mit den Problemen des Rechtspopulismus in Europa und Österreich. Die Heftvorschau finden Sie HIER.

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Nachdem der Autorin Monika Maron vom Verlag S. Fischer die Zusammenarbeit aufgekündigt wurde, weil sie in einem „rechten“ Verlag veröffentlicht hätte, rufen Jörg Bernig und Uwe Tellkamp zur Mäßigung auf. Sie warnen vor den aktuellen gesellschaftlichen Entwicklungen. Wir bringen ihre Warnung im Wortlaut.

In großer Sorge und mit Entschiedenheit stellen wir uns vor die Buchhändlerin, Verlegerin und Veranstalterin Susanne Dagen. Desgleichen treten wir an die Seite unserer Kollegin Monika Maron, der die weitere Zusammenarbeit mit dem Verlag S. Fischer aufgekündigt wurde, weil sie in der edition buchhaus loschwitz, dem Verlag Susanne Dagens, einen Band mit Essays veröffentlicht hat. Wohlgemerkt: nicht was Monika Maron in ihren „Essays aus dreißig Jahren“ geschrieben hat, war für S. Fischer inkriminierend, sondern daß sie es in Susanne Dagens edition buchhaus loschwitz publiziert hat. Susanne Dagens Buchhandlung, ihr dort angeschlossenes KulturHaus und der Verlag edition buchhaus loschwitz werden als Ort (neu)rechten Denkens stigmatisiert und das, bei Lichte besehen, schlicht aus dem Grund, weil Susanne Dagen sich einer Festlegung auf ein bloß irgendwie links geartetes Denken entzieht und stattdessen einen Ort bietet, der für alle offen ist.

Unsere große Sorge erwächst aus Beobachtungen und Erfahrungen, die wir selbst während der letzten Jahre gemacht haben. Wir stellen eine Verwahrlosung und gewalttätige Aufladung der Berichterstattung und Kommentierung fest, wenn über Positionen und Menschen geschrieben und gesprochen wird, die sich kritisch zu problematischen Entwicklungen in diesem Land äußern – sei das zu Fragen der Meinungsfreiheit, der Verquickung von Politik und Medien, der Migrationspolitik, der Erscheinung des Islams in unserer Gesellschaft oder der Beschneidung verfassungsmäßig festgeschriebener Freiheiten.

Mit großer Sorge blicken wir auf uns nachgerufene Formulierungen wie: „pegidafiziert“, „rassistisch“, „ausländerfeindlich“ oder „definitiv neurecht[s]“. Wir fragen: Wohin soll das führen? Was soll der Schritt sein, der auf derlei verbale Attacken folgt? Oder: Welchen Folgeschritt sollen solche Attacken vorbereiten?

Wir leben in einer Zeit enormer Umbrüche. – Diskussion? Ja. Streit? Ja. Diffamierung? Nein. Denunzierung? Nein. Ausgrenzung? Nein. Verbale Gewalt? Nein und nein! In großer Sorge um die Entwicklung in unserem Land rufen wir zu Mäßigung im Umgang miteinander auf.

Wir von FREILICH schließen uns dem Aufruf an!

Den Internetauftritt von „buchhaus loschwitz“ finden Sie HIER. Der Aufruf wurde als erstes auf der Facebook-Auftritt von TUMULT veröffentlicht.

Im aktuellen Heft FREILICH 10 spricht Uwe Tellkamp über das Leben im Westen, den Widerstand im Osten und die durch Gleichgültigkeit bedrohte Identität.

Das aktuelle Heft HIER im FREILICH Buchladen bestellen.

Die aktuelle Ausgabe 10 des FREILICH Magazins beschäftigt sich unter dem Titel „Unpopulär rechts“ mit den Problemen des Rechtspopulismus in Europa und Österreich. Die Heftvorschau finden Sie HIER.

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Tumult – Vierteljahresschrift für Konsensstörung ist eine von Wissenschaftlern und Künstlern betriebene Zeitschrift. Mainstreamkundig und randständig, versteht sich Tumult als unabhängiges Organ der Gegenwartserkundung fernab akademischer und volkspädagogischer Sprachregelungen.

Neben den gewohnt knackigen Essays, finden sich in der aktuellen TUMULT-Ausgabe 18 Bilder des 1965 im altbadischen Meßkirch gebornen und im nahegelegenen Trossingen lebenden Malers und Grafikers Martin Wernert (Näheres S. 110).

Sein Bildband Verfinsterung (Gmeiner-Verlag, Meßkirch) erscheint Kürze, ist bereits HIER im FREILICH Buchladen vorbestellbar und enthält einen großartigen Essay Rudolf Brandners: „Vom Geschick des Eros in der Moderne“.

Ästhetik gepaart mit Hirnschmalz: TUMULT-Ausgabe Herbst 2020

Je mehr sich die Bildwelt Wernerts von der zuerst noch malerischen Realistik zur fotografischen steigert, desto ›unwirklicher‹ wird die dargestellte Szenerie, desto ›surrealer‹ die ins Magische verwandelte Realistik, desto ›änigmatischer‹ der Bildinhalt. […] Ob ›Anja‹, ›Ina‹, ›Louise‹, ›Claudia‹, ›Mareike‹ oder wie sie alle heißen, nirgends begegnet uns das weibliche Wesen als in sich glücks- und lusterfülltes, sich selbstbejahendes Leben. Der in die Bilderscheinung entäußerte Eros menschlichen Lebens ist arm, krank, verletzt, behindert, verstockt und verstümmelt – es ist der Welt-Innenraum des modernen Menschen, der sein lebendiges Dasein nicht mehr in freier Selbstbejahung zu vollenden, gar zu feiern vermag.

Rudolf Brandern über Martin Wernerts Werk

Ein Blick ins Inhaltsverzeichnis der neuen TUMULT-Ausgabe:

Wieder volles Programm in der TUMULT-Herbstausgabe 2020
Von Bildungsspießern, Bildungsphilistern, Bildungsdilettanten und Bildungshochstaplern…

Der Bildband „Verfinsterung“ erscheint Kürze und ist bereits HIER im FREILICH Buchladen vorbestellbar.

Die aktuelle Ausgabe von „TUMULT – Vierteljahresschrift für Konsensstörung“ und alle noch erhältlichen finden Sie HIER im FREILICH Buchladen.

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COVID-19 bringt Verschwörungstheorien und staatliche Förderungen. TUMULT-Herausgeber Frank Böckelmann über die Deutschen und ihr Virus. 

Die Äußerungen zur Corona-Krise in den großen Blogs und in den Kommentarspalten der Presse – verfasst von erklärten „Liberalen“ oder „Linken“ oder „Rechten“ – offenbaren unser gemeinsames Selbstbild: Influencer und Macher wollen wir sein, Ansager und Wegweiser, überlegene Durchblicker, Besserwisser und souveräne Aufklärer, Verächter der Gutgläubigen. Hingegen zeigt uns die kollektive Erfahrung, über die wir einvernehmlich schweigen, was wir gerade in der Ära fortgeschrittener Globalisierung vornehmlich sind: Leidtragende höherer Gewalt.

COVID-19 kam unerwartet über uns und durchkreuzt nahezu alle unsere Pläne. Das Virus untergräbt unsere angemaßte Selbstherrlichkeit als Schalter und Walter in einem fortschrittlichen Anthropozän auf dem Weg zu Unsterblichkeit und letzter Erkenntnis. Allerdings werden wir diese Lehre alsbald vergessen. Zwar werden die Nachfolger von COVID-19 sowie die Massenwanderungen und Energie- und Klimakrisen sie immer wieder auffrischen (und zwar in jeweils überraschender Gestalt). Aber wir werden sie immer wieder in Bewährungsfälle rechtschaffener Logistik verwandeln.

Derzeit gilt es, die narzisstische Kränkung durch den mehr oder weniger zufälligen Sprung eines Keims über eine Wirbeltierartenschranke zu überspielen. Wenn wir den Unfall schon nicht haben kommen sehen, wollen wir uns doch wenigstens vorstellen, dass irgendwelche Strippenzieher den Schaden angerichtet haben. Andere Influencer. Indem wir ihre Machenschaften aufdecken, glauben wir sie sogar zu überflügeln. Eine gute Verschwörungstheorie lindert den Schmerz über den Verlust humaner Souveränität beträchtlich. Hurra, es gibt Schuldige!

Der „Sinn des ganzen Szenarios“ sei es, sagt uns etwa N.N (Autorennamen und Quellen spare ich aus), dass mächtige Staaten einer „geskripteten Psycho-Dramaturgie“ unterworfen und dadurch für künftige Manipulationen kirre gemacht werden. Und N.M. vermutet, der exzessive Kohlendioxid-Alarm habe nur austesten sollen, „was sich die Leute alles bieten lassen“. Nun werde mit COVID-19 „sozusagen die zweite Raketenstufe gezündet“. „Die Frage ist doch, wer hat die ‚Corona-Krise‘ angezettelt?“ stochert N.O. Interessierte autoritäre Kreise wollten offenbar „die freche Wirtschaft mit gedrucktem Geld in staatliche Abhängigkeit bringen“.

Wer habe uns eigentlich eingeredet, dass aus der altbekannten, harmlosen Corona-Familie ein Killer entsprungen sei? fragt sich N.P. Das sei doch „absoluter Humbug“. Man inszeniere tödliche Gefahren, um weitere Ermächtigungsgesetze – wie das Infektionsschutzgesetz von 2001 – im Schnellgang durchzupeitschen. Nach N.Q. wiederum ist die gegenwärtige Krise „ein absichtlich angerichtetes Chaos, um die kriminellen Machenschaften der Regierungen (Klima-, CO2- und Feinstaub-Lügen …) zu kaschieren und die Freiheitsrechte sowie die Finanzausstattung der Menschen weiter einzuschränken …“ Fazit: „Der Affenzirkus in Viruskuckucksheim ist ein Lehrstück über die Wirkweise der Lügenpropaganda in Zeiten der Volksverblödung.“ (N.R.) Und viele jener Kommentatoren, die nicht direkt von Verschwörungen sprechen, missachten den Unterschied zwischen Pandemie-Management und Pandemie-Urheberschaft.

„Im Falle von Pandemien, Kriegen und anderen Großkatastrophen benötigen die Wirtschaftssubjekte den Nationalstaat, zumindest die straff gelenkte Zentrale eines politischen Großraums.“

Erstaunlicherweise völlig anders verhalten sich die Lieblinge der „offenen Gesellschaft“, die Selfmademen und -women des freien Unternehmertums. Sie sträuben sich keineswegs dagegen, vom hohen Ross der souveränen Risikoexistenz herunterzusteigen. In der Stunde der Not antichambrieren die großen und ganz großen Betriebe sowie die mittelständischen, kleinen und Ein-Personen-Firmen bei Vater Staat und fordern einträchtig sowohl einen „Masterplan“ zur Wiederbelebung der Konjunktur nach dem Ende des Ausnahmezustands als auch karitative Sofortmaßnahmen: Steuerrückzahlungen und Stundungen, das Aussetzen von Miet- und Kreditrückzahlungen auch für Gewerbetreibende, eine Liquiditätsversorgung der Kreditwirtschaft und überhaupt langfristige Garantien des wirtschaftlichen Überlebens und Gedeihens. Anders gesagt, sie stellen den Antrag, unverzüglich verstaatlicht beziehungsweise vergesellschaftet zu werden.

Ungeachtet dessen, dass einige Großunternehmen aus der Krise gestärkt hervorgehen (und andere verenden) und mit dem Abflauen der Krise neue Geschäftsmodelle sprießen werden, lernen wir hinsichtlich des Verhältnisses von Staat und Wirtschaft das Folgende: Der Tod und die konkrete Todesgefahr stehen außerhalb des Tauschverkehrs. Für sie gibt es keine wirtschaftlichen Äquivalente (so wie es gegen Selbstmordattentäter keinen Schutz gibt). Im Falle von Pandemien, Kriegen und anderen Großkatastrophen benötigen die Wirtschaftssubjekte den Nationalstaat, zumindest die straff gelenkte Zentrale eines politischen Großraums. Dies wiederum bedeutet: Sie brauchen geschützte Grenzen und sind auf Grenzen setzende Organe angewiesen.

Ich setze darauf, dass Deutschland und seine unmittelbaren Nachbarn dank ihrer Restbestände an überliefertem kulturellem Kapital (Vertrauen, Pflichtgefühl, Disziplin) die Corona-Krise vergleichsweise bravourös bewältigen werden.

FRANK BÖCKELMANN, 1941 in Dresden geboren, gehörte – neben Kunzelmann, Dutschke, Nagel und Rabehl – zur „Paria-Elite“ der „Subversiven Aktion“, war Protagonist der antiautoritären Fraktion im SDS und beteiligte sich in den 70er und 80er Jahren publizistisch rege an der Propaganda und Erforschung von Multikulturalität. Er ist Herausgeber der Zeitschrift TUMULT und hat zahlreiche Bücher veröffentlicht, u. a. in Hans Magnus Enzensbergers „Die andere Bibliothek“ den Band „Die Gelben, die Schwarzen, die Weißen“ und (zusammen mit Hersch Fischler) „Bertelsmann. Hinter der Fassade des Medienimperiums“. Er wurde ausgezeichnet mit dem Sonderpreis „Das politische Buch“ der Friedrich Ebert Stiftung. Böckelmann lebt in Dresden.

Die aktuellen Ausgaben von TUMULT sind direkt über den TUMULT Shop erhältlich. 

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Gerade ist die Ausgabe Frühjahr 2020 erschienen. Wir geben einen Überblick über die Inhalte:

Albert Sonnaben – 18 Bilder
Frank Böckelmann – Weg des geringsten Widerstands

SCHNEISEN

Peter J. Brenner – Offene Grenzen, verschlossene Räume
Sven K. Knebel – Von der Jakobiner ihrer Diktatur
Bettina Gruber – Die Wissenschaft und ihr Double
Lothar Fritze – Elitärer Kampfbegriff – Der Populismusvorwurf als Diffamierungsinstrument
Johannes ScharfDeutsche und Juden – Ursachen des Antisemitismus

BELICHTUNGEN

Konrad Adam – Jetzt!
Thomas Palzer – Kleine Theologie der Materie
Stefan Barme – Verlieren wir unsere Sprache?
Jonathan Meynrath – Hölderlin in Stalingrad – Harald Schmidt als Reaktionär

Tumult – Vierteljahresschrift für Konsensstörung erscheint viermal im Jahr

ISLAMISIERUNG

Tilman Nagel – „Der Islamismus hat mit dem Islam nichts zu tun“ – eine westliche Illusion

DAS GESPENST SEXUALITÄT

Siegfried Gerlich – Rape Culture – Feminism on Campus
Horst G. HerrmannGanz in Weiß … Die Unschuld an die Macht
Lorenz Jäger – Daddy ist weg – Wahrheit, Feminismus und Marielouise Jurreit

RÄUME DES POLITISCHEN

Albrecht Goeschel/Paolo Goeschel de Carvalho – Deutsches Kriegsmuseum in der Kongresshalle Nürnberg – Teil II: Vorschlag für ein Kriegsmuseum der Entdeckung
Bernd Schick – Angela oder Das Elend der Vernunft
Michael Böhm – Der Feind der Kunst – Betrachtungen zur „Erklärung der Vielen“
Sebastian T. Hartmann – Hässliche Frucht eines psychopathischen Antifaschismus – Das Zentrum für Politische Schönheit

Empfehlenswert ist auch die TUMULT Werkreihe wo interdisziplinär ermittelnde Selbstdenker zu verschiedenen Themen zu Wort kommen.

LANDSCHAFTEN

Uwe Tellkamp – Das Märchenreich am Rhein – Expedition zu den Inseln der Demokratie
Takasaki – 8259,1 8260,1 8264,1 8265,1
Marc PommereningMikroaggressionen

TUMULT – Vierteljahresschrift für Konsensstörung geht auf Abstand zu Hetze, Hysterie und Panik. TUMULT  wirft einen kühlen Blick auf die herrschenden Vorstellungen von Grundgesetz, Europa, Gleichberechtigung, Islam und Antisemitismus, die Veränderung des öffentlichen Raums, die Wissenschaft im Sog der Political Correctness, das Kunstverständnis in der Erklärung der Vielen.

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