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Als Konsequenz der Pläne für die Umstrukturierung der Universität wurde die Amtsenthebung von Rektor Hendrik Lehnert beantragt. RFS-Obmann Lukas Heim berichtet von einem Klima der Angst.

Im rund 40-seitigem Antrag werden angebliche Verfehlungen des Rektors aufgelistet. Kern der Kritik ist, dass Lehnert den Führungskräften der Universität zu wenig Informationen zu den geplanten Reformen gegeben haben soll. Wie das FREILICH Magazin bereits berichtete, plante Lehnert die Zusammenlegung von Fachbereichen sowie eine umfassende Umstrukturierung.

Unter anderem sollen sowohl eine Fakultät für Data Science als auch eine Fakultät für Economy and Society kommen und dafür im Bereich der Sprach-, Geistes- und Sozialwissenschaften eingespart werden. Die Universität Salzburg besteht derzeit aus vier Fakultäten.

Unmut sorgen die Pläne auch bei den Professoren, welche in einer Initiative ein Klima der Angst kritisieren. Anstelle von Synergien würden Drohgebärden geschaffen und im Bereich der Geisteswissenschaften wäre man einem ständigen Rechtfertigungsdruck ausgesetzt. Rektor Lehnert wies wiederum die Vorwürfe zurück und versprach Aufklärung. In den letzten vier Monaten legten jedoch bereits zwei Vizerektoren ihr Amt zurück.

Klärung gefordert

Klärung der Vorwürfe fordern auch diverse Studentenvertreter. Sowohl Vertreter der lokalen Exekutive als auch der lokalen Opposition forderten eine rasche und umfassende Aufklärung der Anschuldigungen. Nachdem derzeit auf Grund der Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus ohnehin bereits Chaos herrscht, sollte die Universität Salzburg und ihr Rektor die Angelegenheit möglichst rasch klären um weitere Nachteile zu verhindern.

In der kommenden Woche tagt der Universitätssenat, wo Lehnert zu den Vorwürfen Stellung nimmt. Der Senat besteht aus Vertretern vor Professoren, Mitarbeitern und Studenten. Sollte der Antrag die Hürde des Senats tatsächlich nehmen, würde ein Ermittlungsverfahren eingeleitet und schlussendlich wäre der Universitätsrat das Entscheidungsgremium. Eine tatsächliche Amtsenthebung scheint aus derzeitiger Sicht jedoch unrealistisch. Es wird jedoch wohl noch länger einiges an Gesprächsstoff an der Universität Salzburg geben.

Lukas Heim studiert Politikwissenschaft und ist Bundesobmann und Mandatsträger des Rings Freiheitlicher Studenten.

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Vor Tagen wurde bekannt, dass im Zuge der Ermittlungen gegen die Muslimbrüder auch gegen einen Politologen der Universität Salzburg ermittelt wird. RFS-Obmann Lukas Heim weiß mehr über die Hintergründe.

Insidern zufolge soll es sich dabei um Farid H. handeln. Dieser verlautbarte kurz nach den Hausdurchsuchungen, bei denen auch elektronische Geräte sichergestellt wurden, auf Facebook derzeit nicht telefonisch erreichbar zu sein. Der Politikwissenschaftler soll sich bereits in jungen Jahren bei der Muslimischen Jugend Österreich engagiert haben und ist nun an der Universität Salzburg beschäftigt.

Pikant: Der Politologe lehrt und forscht zum Islam und er gilt als einer der Gründer des Begriffs der Islamophobie. Bezahlt wird er durch eine Stiftung in der Schweiz und auch Saudi-Arabien soll bei der Finanzierung des Politologen beteiligt sein. Zu den Arbeiten zählen unter anderem aber auch ein jährlicher Islamreport.

H. war über die letzten Jahre an mehreren österreichischen und ausländischen Universitäten wie der Uni Wien, Uni Salzburg, der Georgetown University und UC Berkeley tätig und ist regelmäßig in renomierten internationalen und nationalen Medien wie dem ORF oder der Washington Post als Experte gefragt. Für den Leiter des Fachbereichs für Politikwissenschaft und Soziologie, Reinhard Heinisch, scheint dies kein Problem darzustellen. Laut seinen Angaben habe der Politologe immer „vernünftig und verständnisvoll“ gewirkt.

Derartige Entwicklungen sind für Kenner der Österreichischen Universitäten keine Überraschung. Durch die übertriebene Toleranz und das kontinuierliche Wegschauen bei Problemen werden derartige Verstrickungen zu den Muslimbrüdern geradezu provoziert. Die Universität Salzburg, die erst kürzlich auf Grund von internen Umstrukturierungen öffentlich in der Kritik stand, würde gut daran tun die Probleme anzugehen.

In der FREILICH Studie „Islamophobie – Zur Konstruktion eines Kampfbegriffes“ erfahren Sie weitere Hintergründe zum Thema. HIER die Studie kostenlos downloaden.

Lukas Heim studiert Politikwissenschaft und ist Bundesobmann und Mandatsträger des Rings Freiheitlicher Studenten.

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