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Verfassungsklage

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Kulturschaffende wollen eine Verfassungsklage einbringen und so klären, ob die jüngste Schließung der Kulturstätten verfassungskonform war.

Die Künstler kritisieren die Schließungen der Kulturstätten und das politische System, das dafür verwantwortlich zeichnet. Wenn zentrale Kulturstätten als bloße „Freizeiteinrichtungen“, und eingebettet zwischen „Paintballanlagen“ und „Stätten zur Ausübung der Prostitution“ klassifiziert werden, führe das zu einer beängstigend fortschreitenden Halb- und Unbildung, so die Kritik.

Trotz der Kooperation mit von Landes- und Bundesregierungen empfohlenen Gesundheitsexperten und erarbeiteter Präventionskonzepte, Hygienemaßnahmen und trotz keinerlei relevanter Infektionsketten im Publikum, seien sämtliche Kultureinrichtungen erneut Anfang November geschlossen worden.

Die Kulturschaffenden sehen Kunst und Kultur als offensichtlich volkswirtschaftlich systemrelevant an. Doch weit grundlegender sei die Summe aller Kulturleistungen, die auf individueller wie kollektiver Ebene Identität stifte. Kunst und Kultur als kritisches Sprachrohr sowie die Möglichkeit der Teilhabe daran seien unentbehrliche Bausteine einer demokratischen Gesellschaft, so die Künstler.

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