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Wir haben mit der Lebensgefährtin von Andreas Ziegler gesprochen, der bei einem Antifa-Angriff fast ums Leben kam.

Nachdem der alternative Gewerkschaftler von Zentrum Automobil, Andreas Ziegler, im Mai 2020 auf dem Weg zu einer Querdenker-Demo von Linksextremen angegriffen und ins Krankenhaus geprügelt worden war, begann rund ein Jahr danach, am 19. April 2021, endlich der Prozess gegen die beiden Hauptverdächtigen „Jo“ und „Dy“, wie sie in der linksextremen Stuttgarter Szene genannt werden.

Mittlerweile ist der Prozess weiter fortgeschritten und hat den 9. Prozesstag erreicht. Zuletzt stand DNA-Material im Fokus der Verhandlung, das die Angeklagten belastet. Andreas Zieglers Lebensgefährtin und Zentrum-Mitglied, Christiane Schmauder, sitzt bei jedem Prozesstag mit im Gericht. Wir haben mit ihr über den Stand des Verfahrens gesprochen.

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Gewalt gegen Burschenschaften ist längst keine Seltenheit mehr. Die Straftaten reichen von Schmierereien über Brandstiftungen bis zu körperlichen Angriffen.

Wenn man durch Hochschulorte in Deutschland und Österreich spaziert, erkennt man die Häuser von Studentenverbindungen nicht nur an den bunten Fahnen, sondern oft­mals auch an bunten Schmierereien an der Fassade.

Mehr über Burschenschaften lesen Sie in der FREILICH Sonderausgabe „Burschen heraus“.

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Farbbeutelwürfe und linke Graffiti mit Drohungen und Parolen wie „Burschis boxen“ oder „Wir kriegen euch alle“ gehören fast schon zur Normalität. Meist nutzen die Täter die Ruhe und Finsternis der Nacht. Dementsprechend niedrig ist für gewöhnlich die Aufklärungsquote solcher Straft­aten. Diese Farbangriffe sollen nicht nur Sachschaden verursachen, sondern die Verbindungshäuser „markieren“. Auf linksextremen Blogs erscheinen dann Bekennerschreiben, in denen Gesinnungsgenossen zur Nachahmung aufgerufen werden.

Doch bei eher harmlosen Schmierereien bleibt es natürlich nicht. Militante Antifagruppen gehen stets einen Schritt weiter und eskalieren. Sie schrecken weder vor Brandsti­ftungen noch Körperverletzungen zurück. Im Jahr 2020 kam es wiederholt zu tätlichen Angriffen, bei denen Linksextreme – fast ausschließlich in Überzahl – auf Korporierte losgingen.

Unter www.linke-gewalt.info dokumentieren wir linke Straftaten!

Zuletzt geschah dies Ende Oktober, als ein 22-jähriger Corpsstudent nachts in Braunschweig hinterrücks überfallen, zu Boden gerissen und anschließend durch Tritte ins Gesicht verletzt wurde. Glücklicherweise konnte er sich geistesgegenwärtig wehren und die Täter dadurch in die Flucht schlagen.

Brandanschläge auf Fahrzeuge von Korporierten gab es im Januar in Lübeck und im Februar in Jena. Anfang November wurde dann auch noch der Pkw eines Burschenscha­fters in Marburg abgefackelt. Speziell im November dieses Jahres nahm die Anzahl linker Straftaten gegen Korporationen noch einmal merklich zu. Mehrere Verbindungshäuser wurden mit Steinen angegriffen oder großflächig beschmiert.

Speziell der jüngste Fall in Deggendorf zeigt, wie die Gewaltspirale gegen Korporationen gedreht wird. Ende November brachen mutmaßliche Linksextreme in das Haus der Akademischen Burschenschaft­ Markomannia Wien zu Deggendorf ein und verwüsteten die Innenausstattung. „Dass Burschenscha­ften kritisch gesehen werden, ist für uns kein Problem und gehört zum demokratischen Alltag dazu. Buttersäureangriffe, Anschläge auf privaten Wohnraum, tätliche Angriffe und nun Einbruch und Verwüstung haben jedoch nichts mehr mit demokratischem Meinungsdiskurs zu tun… (weiterlesen in der FREILICH Sonderausgabe „Burschenschaften“)

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Wir haben mit FREILICH-Herausgeber Heinrich Sickl über das Projekt www.linke-gewalt.info gesprochen und warum es wichtig ist, linke Straftaten zu dokumentieren.

Linke Gewalt ist nicht erst seit den letzten Jahren ein schwerwiegendes Problem in Deutschland und Österreich. Speziell auf der politischen Rechten weiß man aus eigener Erfahrung, dass dieses Phänomen schon viel länger die beiden Republiken heimsucht. Jedoch ist es nicht von der Hand zu weisen, dass die Schlagzahl und die Intensität linker Gewalt in jüngster Zeit erheblich zunimmt.

Bisher hat man es auf der Rechten vollkommen verschlafen, linke Übergriffe akribisch zu dokumentieren und die Strukturen hinter dieser Gewalt sichtbar zu machen. Während es auf der Linken quasi mit der politischen Muttermilch aufgesogen wird, die Rechte „wissenschaftlich“ zu problematisieren und propagandistisch zu skandalisieren, sind vergleichbare Ansätze auf der Rechten Fehlanzeige. Mit dem neuen, von Freilich Magazin initiierten Netzportal linke-gewalt.info zur Dokumentation linker Gewalt in Deutschland und Österreich ändert sich das nun. Heinrich Sickl, Verantwortlicher für linke-gewalt.info, hat das unterstützenswerte Projekt bei uns vorgestellt.

Alle FREILICH PODCASTS finden Sie HIER auf unserem YouTube-Kanal!

HIER linke Straftaten dokumentieren (www.linke-gewalt.info)

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