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Die Kehre – Zeitschrift für Naturschutz

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Im Ausgang jedes vom Menschen ausgelösten Umweltproblems steht die Manipulation von Energieströmen. Energie ist der übersehene und mißachtete Faktor des Bevölkerungswachstums, der Wohlstandsproduktion, usw. Energie setzt die Rahmenbedingungen, in denen sich eine Gesellschaft entwickeln kann. Die neue Ausgabe der „Kehre“ widmet sich dem Thema Energie.

Wir haben einen Blick in die neue Ausgabe der „Kehre“ geworfen. Schon der Blick ins Inhaltsverzeichnis verspricht wieder eine anregende Lektüre, von uns gibt es wieder eine klare Kaufempfehlung!

Jonas Schick und sein Artikel „Am Anfang war die Energie“

Der zentrale Unterschied zwischen Agrargesellschaften und den ihnen vorangegangenen Jäger- und Sammlergesellschaften besteht demnach in der Art und Weise ihrer Energienutzung. Zwar greifen beide auf das flächenbezogene Solarenergiesystem zurück, also schlußendlich auf die von Pflanzen durch Solarenergie synthetisierte Biomasse, jedoch vollziehen die Agrargesellschaften dies im Gegensatz zu den Jäger- und Sammlerkulturen modifizierend.

Jörg Dittus mit dem dritten Teil seiner Reihe „Architektur und Ökologie“

Neben dieser ästhetischen Beeinträchtigung durch den Individualismus besteht noch ein weiteres, viel tiefer greifendes Problem des Bausektors, das sich unweigerlich auf ökologische Parameter auswirkt: Wir leben zu energieintensiv und es gibt zu viele Menschen, die logischerweise in Behausungen untergebracht werden müssen. Das betrifft nicht nur Deutschland, sondern die gesamte Welt.

Die neue Ausgabe der „Kehre“ wartet auch mit einem Interview mit Alain de Benoist auf

Liberale Autoren gehen von einem »selbstregulierenden« Markt aus: Sie glauben, daß die »unsichtbare Hand« (Adam Smith) auf den Märkten um so effizienter ist, als alle politischen,
kulturellen oder ökologischen Hindernisse beseitigt werden, die eine zu erreichende Handelsfreiheit behindern könnten. Unter diesem Gesichtspunkt ist klar, daß Umweltbelange
nachrangig behandelt werden müssen.


Ausgabe Herbst 2020
Beiträge u.a.:
Jonas Schick
Am Anfang war die Energie
Raskolnikow
Der unbemerkte Feldzug der Kybernetiker
Hagen Eichberger
Droht der Stromkollaps?
Interview mit
Alain de Benoist

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Die aktuelle Ausgabe 10 des FREILICH Magazins beschäftigt sich unter dem Titel „Unpopulär rechts“ mit den Problemen des Rechtspopulismus in Europa und Österreich. Die Heftvorschau finden Sie HIER.

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„Nachhaltigkeit“ – alles und jeder schmückt sich heute mit diesem Wort. Wenn es einen Begriff gibt, bei dem von vornherein feststeht, dass er in der neuesten Marketingstrategie eines Unternehmens auftauchen muss, dann ist es die „Nachhaltigkeit“.

Alles ist grün, ökologisch, umweltfreundlich und Teil einer Kreislaufwirtschaft; zumindest dann, wenn man den Werbesprüchen der PR-Agenturen Glauben schenkt. Die umweltpolitisch bewegte Konsumgesellschaft will ihr grünes Gewissen beruhigen und ihren Beitrag zur Umweltrettung per nachhaltigem Kaufverhalten leisten.

Jonas Schick über die Nachhaltigkeit in Industriegesellschaften

Die Industrie füttert und stillt dieses Bedürfnis – Produkte, deren (überflüssige) Existenz zusätzliche Umweltbelastungen bedeuten, werden nachträglich mit eigens dafür geschaffener Zertifizierung zur Nachhaltigkeit aufetikettiert. Der aluminiumintensive Kapselkaffee Nespresso des Schweizer Lebensmittelriesen Nestlé kann als ein Paradebeispiel für die erfolgreiche Anwendung dieser Strategie gelten. Greenwashing (auf Deutsch soviel wie „Grünwaschen“) dominiert die Markenwelt von heute.

Das Einfallstor für diese Entwicklung öffnete die Wiederentdeckung des forstwirtschaftlichen Nachhaltigkeitsbegriffs Ende der 1980er Jahre und seine wachstumsorientierte Aufladung jedoch selbst. Wer meint, die Umweltprobleme der Industrie- und Konsumgesellschaften über den Markt lösen zu können, der bekommt schlussendlich auch Marktlogiken wie Nachfragesteigerung qua ökologischer Aufladung geliefert. „Nachhaltige Entwicklung“ bedeutet in dieser über die Institutionen der Vereinten Nationen etablierten Definition eine Ökologisierung der Bedürfnisse und „eine neue Ära ökonomischen Wachstums“.

Jörg Dittus mit dem zweiten Teil von „Architektur und Ökologie“

Unter diesen Voraussetzungen ist es möglich, dass Ölkonzerne wie British Petroleum (BP) oder Shell ganz unironisch „Nachhaltigkeitsberichte“ für jedes Geschäftsjahr verfassen, in denen sie sich an die Spitze der Nachhaltigkeitsbewegung stellen. BP-Geschäftsführer Bernard Looney sieht dabei im aktuellen BP-Nachhaltigkeitsbericht 2019 seine Firma als Vorreiter, die »wachsende Nachfrage für sauberere Energie« zu stillen. Der von 2000 bis Ende 2005 amtierende Vizepräsident von BP Europe, Michel de Fabiani, hatte sogar den Schneid, in seinem Rechenschaftsbericht anlässlich des 4. Parlamentarischen Treffens zur Energie in Frankreich zu behaupten: „Nachhaltige Entwicklung bedeutet zuallererst, mehr Energie zu erzeugen, mehr Erdöl, mehr Erdgas, vielleicht mehr Kohle und Kernkraft, und sicherlich mehr erneuerbare Energien“.

Interview mit dem AfD-Fraktionsvorsitzenden Alexander Gauland

Ungeachtet dessen, dass der Nachhaltigkeitsbegriff somit zur Leerformel und zum Marketingvehikel verkommen ist, lohnt sich ein Blick auf seinen genuinen Gehalt. Wo liegt sein Ursprung? Welche Auffassung von Ökologie und Wirtschaften liegt ihm zugrunde? Ist er überhaupt mit einer Industrie- und Konsumgesellschaft in Einklang zu bringen? Kann moderne Technologie nachhaltig sein und gibt es politische Konzepte, die „Nachhaltigkeit“ in ihrer strikteren Form anstreben umzusetzen? Das zweite Heft der Kehre steht ganz im Zeichen dieser Fragen.

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