Tag

FREILICH Studie

Browsing

Der (sunnitisch-wahhabitische) Neofundamentalismus, also die Ideologie des „Islamischen Staates“ und der ihm ähnelnden Gruppierungen, verwirft (trotz des „Staates“ im Namen) den Weg der Staatskontrolle zugunsten eines rigiden Modells der Religion, die diesseitig ausgerichtet ist und als die strikte Anwendung der Scharia definiert wird.

Im Fokus der Propagandisten steht dabei keine tatsächliche Nation mehr, sondern das durch die Folgen der Globalisierung entwurzelte Individuum in den postmodernen Gesellschaften, das sich der Scharia von der Geburt bis zum Tod zu unterwerfen hat – wie in archaischen islamischen Bewegungen des Dschihadismus gefordert.

Mehr zum Begriff „Islamismus“ und „Islamofaschismus“ lesen Sie in der aktuellen FREILICH Studie.

HIER KOSTENLOS RUNTERLADEN

Es verwundert daher nicht, dass Tausende Konvertiten aus der ganzen Welt, speziell auch aus Europa, in die Reihen der IS-Banden strömten. Neben eifernden autochthonen Westeuropäern orientierten sich auch verstärkt Migranten der zweiten und dritten Einwanderergeneration an der salafistischen Islamauslegung. Durch die (ökonomische) Globalisierung und daraus resultierende Migrationsströme profitiert(e) der sunnitisch-wahhabitische Neofundamentalismus daher ebenfalls als rekrutierende Heilslehre. Entwurzelte, weil ihrer traditionellen Bindungen beraubte Individuen entgehen der Vereinzelung der westlichen Gesellschaften scheinbar durch freiwillige Unterwerfung. Die Islamisierung der jungen Menschen – von sowohl Konvertiten als auch Migranten – vollzieht sich dabei radikaler als in einem genuin islamischen Kulturkreis.

Wieder die „Neue Ordnung“: „Denn anders als beispielsweise in Syrien oder in Teilen Indiens, wo islamische Vorschriften mit landestypischen Traditionen verwachsen sind und der Islam ‚organisch‘ gelebt wird, vollzieht sich die Re-Islamisierung einer muslimischen Minderheit (vor allem in Westeuropa) durch die Aufnahme der ‚reinen‘, unverfälschten Lehre (durch Videos, Predigten, Fatwas), die dogmatisch aufgeladen und durch Haß auf die direkte Umgebung – Deutschland, Frankreich, Großbritannien usw. – geprägt ist.“

IS und Co. – subventionierte Anti-Assad-Allianz

Olivier Roy, der feinsinnige Beobachter dieser Entwicklungen, sah schon vor 15 Jahren in diesem Trend zu entwurzelten und neu islamisierten Individuen die größte sicherheitspolitische Gefahr. Im Irak und in Syrien hat sich seine Befürchtung bestätigt. Der IS wirkte wie ein Staubsauger; er zog all jene fanatisierten sunnitischen Muslime an, die – gleich, wo sie lebten – im sicherheitsstiftenden Bewusstsein, Allah zu gefallen, morden wollten.

Dementsprechend hat der IS nicht nur Abertausende Einzelkämpfer nach Syrien und in den Irak gelockt, sondern rund 30 dschihadistische Terrorgruppen unter seine Fittiche gebracht. Ein kurzer Blick auf die Genese dieses so erfolgreichen IS ist hilfreich, um besser einschätzen zu können, woher diese Organisation stammt, wer ihr Geleitschutz gab, und um später zu resümieren, weshalb diese straff geführte Terrorgruppe vieles ist, aber nicht „faschistisch“.

Auch wenn IS-Kämpfer etwa 2014 an Häuser syrischer Christen schmierten, dass sie über ihre Bewohner „aus dem Nichts“ kommen würden, so ist das grundfalsch. Natürlich kommen straff organisierte und bestmöglich ausgerüstete Terrororganisationen nicht aus dem luftleeren Raum. Hinter ihnen stehen regionale und  überregionale Akteure, die eigene geostrategische Ziele, etwa die Ausschaltung des „schiitischen Halbmondes“ (Iran, Irak, Syrien, Hisbollah/Libanon) zugunsten eines prowestlichen, aber sunnitischen Blocks, verfolgen und die sunnitisch-neofundamentalistischen Kräfte gegen unliebsame Gegner – etwa das widerspenstige Syrien – als Rammbock nutzen.

Karin Leukefeld, die seit Jahren als eine der wenigen deutschen Journalisten tatsächlich unvoreingenommen und nicht ideologisch aus dem Konfliktverdichtungsraum Syrien berichtet, weist darauf hin, dass die sogenannten Freunde Syriens – die sunnitischen Golfstaaten, die USA, Frankreich, Großbritannien – bereits seit 2011 (sunnitische) Stämme in den ländlichen Regionen Syriens bewaffneten und ausbildeten, um sie gegen den säkularen Staat Assads einzusetzen. Parallel hierzu wurden oppositionelle Gruppen medial und propagandistisch aufgerüstet, um die Unzufriedenheit im syrischen Volk (einerlei, ob sunnitisch, alawitisch, christlich etc. geprägt) zu schüren. Das Hauptaugenmerk lag aber bereits seit Januar 2012 auf direkten Waffenlieferungen.

Nach Angaben der „New York Times“ (März 2013) lieferten Katar, Saudi-Arabien und das (mittlerweile über den außer Kontrolle geratenen IS entrüstete) Jordanien über die Türkei Waffen an sich formierende Rebellengruppen, die direkt oder über Umwege bei der „Nusra-Front“ und dem IS landeten. Dieses Spiel wurde fortgesetzt, auch wenn der damalige US-Vizepräsident und seit Januar 2021 amtierende Präsident Joe Biden im Oktober 2014 bei einem Vortrag an der Harvard-Universität einräumen musste, dass „unsere Verbündeten unser größtes Problem waren.“

Der ausnahmsweise bemerkenswert offenherzige Biden nannte unter anderem „die Saudis, die Emirate“ als Faktoren, die „so entschlossen waren, den syrischen Präsidenten Baschar al-Assad zu stürzen und einen Stellvertreterkrieg zwischen Sunniten und Schiiten zu initiieren“, dass sie gar „Hunderte Millionen US-Dollar und Tausende Tonnen Waffen an jeden lieferten, der gegen Assad kämpfen wollte“. Darunter befanden sich die sunnitisch-radikale Allianz „Freie Syrische Armee“ (FSA) und andere vorgeblich „gemäßigte“ Rebellengruppen ebenso wie offen neofundamentalistische Terrorbanden.

Mehr zum Begriff „Islamismus“ und „Islamofaschismus“ lesen Sie in der aktuellen FREILICH Studie.

HIER KOSTENLOS RUNTERLADEN




Neues Jahr, neue Inhalte. FREILICH startet die Buchreihe POLITIKON. In Band 2 schreibt Irfan Peci über den Ruf der Islamisten. Wer ihn verbreitet, wer ihm folgt und wie man ihn zum Schweigen bringt.

HIER im FREILICH Buchladen bestellen.

Jedes Mal, wenn in letzter Zeit etwas mit den Freiheitlichen passiert ist, wurde eine „freiheitliche Familie“ beschworen. Es ist Zeit, wieder zur Partei zurückzukehren und Politik zu machen. Dazu braucht es Herbert Kickl als Parteiobmann. Ein Text von FREILICH-Herausgeber Heinrich Sickl.

Familien haben viel Heimeliges, da gehören alle  zusammen, mögen sich und sind sich im Idealfall grün. Die Familie ist ein Zuhause, wo man dazugehört. Und wenn man es eskaliert, geht es ja auch noch über die Familie mit einem bis zwei Kindern hinaus und wird zur Sippe oder zum Clan. Eine Familie ist, wenn sie funktioniert, etwas wirklich Schönes … Nur: Eine Partei ist keine Familie.

Mehr zum Thema lesen Sie in der FREILICH Studie „Die Kickl-FPÖ: Ausblick auf die politische Zukunft der Freiheitlichen“.

HIER kostenlos herunterladen!

Letzten Endes gibt die jetzige Veränderung die Chance, die Freiheitlichen wieder als normale Partei zu begreifen. Statt eines emotionalen Rückzugsortes ist die Partei die Heimstatt für politische Ideen und Strömungen. Bei den Freiheitlichen hat sich hier allerdings einiges gewandelt, von nationalliberal hin zur sozialen Heimatpartei. Und in dem Bündel sind noch mehr Begriffe drin: In Oberösterreich wirbt man mit „liberalkonservativ“ für sich. Und es gibt vielleicht auch manche, die meinen, die Freiheitlichen seien  die echten Türkisen. Ex-Obmann Hofer wurde ein solcher Zugang nachgesagt.

Bevor Familienstreitigkeiten ausbrechen: Die Freiheitlichen sind eine Partei, die aus Österreichs ältestem  politischen Lager entstanden ist, dem Dritten Lager, die sich aber in die Breite entwickelt hat, weil sie nicht nur aus Honoratioren besteht, sondern die Identität des Landes bewahren und den „kleinen Mann“ verteidigen will.

Kickl steht für die FPÖ als politische Kraft

Die Entscheidung darüber, wer der neue Obmann der Freiheitlichen werden soll, scheint trotz unterschiedlicher Bausteine im Mosaik klar zu sein: Herbert Kickl hat die besten Karten im Spiel um die Spitze. Er vertritt einen Kurs, der die Breite der Partei inhaltlich fasst, gerade weil er die letzten Jahre so stark mitgeprägt hat. Gleichzeitig  hatte er als Innenminister eine zentrale Rolle im Staat, hat Wesentliches für die Sicherheit im Lande geleistet. Man sollte, auch bei einem Spitzenpolitiker, nicht vergessen, dass derjenige, der eine Funktion übernimmt, auch an ihr wächst. Im Falle Kickls geht es eben nicht nur darum, den besten Spruch zu klopfen und das letzte Wort zu haben.

Kickl wäre eine Speerspitze, die auch die anderen Strömungen in einer Partei vereint, die von einem Obmann geleitet wird, der in der Oppositionsrolle erfahren ist, der deswegen nicht weniger Staatsmann ist, als von ihm gefordert wird. Der aber auch den Stammtisch als basisdemokratische Organisationsform beherrscht.

Politik braucht das Zusammenbringen der Menschen, das würde der neue Obmann Kickl ebenso leisten, wie er gemeinsam mit anderen aus dem Familienmodell Freiheitliche wieder eine Partei macht, die „Ibiza“ als Kainsmal hinter sich lassen kann. Ein Obmann, der gleichzeitig aber auch konstruktive Politik gestaltet und gegen die türkisen Klone antritt, die freiheitliche Inhalte stehlen und dann meinen, dass es rechts von ihnen nichts geben dürfe. Vor allem keinen Protest, dem aber die Freiheitlichen eine Heimat sind.

Macht braucht Kontrolle – heute mehr denn je

Die Verunsicherung, die der undogmatische Abgang Norbert Hofers ausgelöst hat, kann nur durch eine Einheit in Vielfalt gelöst werden, die auch wieder mehr Ruhe und Kraft in die Partei bringt. Eben auch, weil diese im  Nachgang zur noch nicht überstandenen Corona-Krise eine kritische Kraft ist, die das Beste für Land und Bevölkerung will. Niemand braucht Familienstreitigkeiten, aber Österreich braucht eine Freiheitliche Partei, die wieder das tut, was immer ihre Aufgabe war: Macht braucht Kontrolle.

Und dazu braucht es einen starken Obmann, der die Freiheitlichen wieder voranbringt, als Partei und als demokratische Kraft, die sich trotz aller Schläge der letzten Zeit stabil gefangen hat und neu aufbaut, der im Team arbeitet, die Tradition der Freiheitlichen verkörpert und die Menschen im Engagement mit Herz und Hirn zusammenbringt: Herbert Kickl ist der richtige Mann für diese Aufgabe. Mehr zum Thema lesen Sie in der FREILICH Studie „Die Kickl-FPÖ: Ausblick auf die politische Zukunft der Freiheitlichen“ – HIER kostenlos herunterladen!

Mehr zum Thema lesen Sie in der FREILICH Studie „Die Kickl-FPÖ: Ausblick auf die politische Zukunft der Freiheitlichen“.

HIER kostenlos herunterladen!



Neues Jahr, neue Inhalte. FREILICH startet die Buchreihe POLITIKON. In Band 2 schreibt Irfan Peci über den Ruf der Islamisten. Wer ihn verbreitet, wer ihm folgt und wie man ihn zum Schweigen bringt.

HIER im FREILICH Buchladen bestellen.

Viele Grüne wären in einem freien marktwirtschaftlichen System, in einem sogenannten Nachtwächterstaat, die Verlierer. Grüne brauchen einen bürokratischen, überregulierten, aufgeblähten Staat mit einem riesigen Beamtenapparat, der möglichst viel Geld verteilt, unter anderem an Vereine, Institutionen, NGOs, Bildungs- und Kultureinrichtungen etc. Das ist das Biotop, in dem und von dem ein Großteil der grünen Bewegung lebt.

Mehr über Positionen und Inhalte der Grünen lesen Sie in der FREILICH Studie „Die Grünen – Konturen einer linksextremen Gruppe“.

HIER im FREILICH Buchladen bestellen.

Es liegt in ihrem ureigensten Interesse, einen möglichst großen Umverteilungsstaat zu schaffen und zu erhalten. Das ist nur eine der vielen Widersprüchlichkeiten der grünen Ideologie: Man rebelliert und kämpfte gegen seinen Ernährer, Versorger und Beschützer. „Die Reichtumsmaschine Kapitalismus ermöglicht erst die Verschwendungskaskaden des Wohlfahrtsstaates“ so der Freiheitsdenker Roland Baader.

Die Abgeordneten der Grünen, die 2019 wieder in den Nationalrat eingezogen sind, haben zum Großteil ihre berufliche Karriere im staatlichen, staatsnahen oder im spenden- und steuergeldgetriebenen NGO-Bereich gemacht. Parteichef Werner Kogler inklusive. Bis auf wenige Ausnahmen ist die Privatwirtschaft für die grünen Nationalratsabgeordneten fremdes Terrain. Ein typische Biografie einer Grünen-Politikerin sieht so aus: Faika El-Nagashi studierte Politikwissenschaft (Diplomarbeit: Migrantische Sexarbeiterinnen – Überschreiterinnen des Erlaubten: feministische Positionen in Österreich zu Prostitution*Sexarbeit), seit 2013 als sozialpolitische Referentin und integrationspolitische Referentin für die Wiener Grünen tätig. Seit 2015 Wiener Landtagsabgeordnete; jetzt sitzt sie im Nationalrat.

Kultur ist nun nicht mehr ein System aus Symbolen, Werten und Normen, in die man hineingeboren wird, sondern ein Konsumangebot, aus dem globalen Arsenal weltweiter Folklore zum Zweck individueller Selbstverwirklichung.

Alexander Grau

Es gibt unzählige Belege dafür, wie sehr man im grünen Milieu den Nationalstaat und auch jene, die ihn finanzieren, verachtet. Darüber können auch keine Plattitüden in Wahlkämpfen oder verkrampft hohle Heimatrhetorik hinwegtäuschen. Hier tut sich besonders der grüne Nachwuchs hervor, der etwa „Nimm ein Flaggerl für dein Gaggerl“ und „Wer Österreich liebt, muss Scheiße sein“ plakatierte. Die erwachsenen Grünen sahen auch angesichts heftiger Kritik keinen Grund dazu, sich von solchen Aussagen zu distanzieren. Man sprach lediglich von einer „unglücklichen Geschichte“, die über den „guten Geschmack hinausgeht“.

Zum  Nationalfeiertag 2019 postete der grüne Nachwuchs: „Der heutige ‚Nationalfeiertag‘ ist der Feiertag des österreichischen Nationalismus. Viele Menschen feiern an diesem Tag die ‚Nation‘, den Staat und das Militär. Doch keine Nation und kein Staat haben es verdient, gefeiert zu werden. Auch Österreich nicht. Politische Kämpfe für Gleichberechtigung, für eine saubere Umwelt und für die Überwindung der Klassengegensätze sind international. Daher sagen wir: Wir wollen uns nicht als Österreicher*innen feiern, sondern als Menschen.“ Viele Grüne sind sehr stolz darauf, nicht stolz auf ihr Land zu sein, obwohl das keine Anstrengungen, Entbehrungen und Leistungen erfordert.

Wer den Nationalstaat als solchen ablehnt, der will und braucht ihn auch nicht zu verteidigen. Seit ihren  Anfängen kämpfen die Grünen für die Abschaffung oder Verkleinerung des Bundesheeres bzw. für dessen Umwandlung in eine Katastrophenschutztruppe. Im „Programmatischen Manifest“ der ALÖ hieß es in den 1980er-Jahren: „Das Militärbudget soll von Jahr zu Jahr verringert werden. Die freiwerdenden Kräfte und Finanzmittel sollen für den Aufbau einer solidarischen Gesellschaft und damit für den Übergang zur sozialen Verteidigung eingesetzt werden […]. Stopp der  Waffenproduktion. Umstellung der Rüstungsbetriebe auf zivile Produktion, wobei die Arbeiter der betroffenen Abteilungen mitentscheiden.“

1989 forderten die Grünen „die gänzliche Abschaffung des Bundesheeres und die Einführung einer Grenzschutztruppe“. Ein Jahr später setzte sich der Bundesgeschäftsführer  der Grünen, Franz Floss, sogar für die „ersatzlose Abschaffung des  Bundesheeres“ ein.

An dieser Position hat sich bis zum heutigen Tage wenig geändert. Auch der derzeitige Oberbefehlshaber des Bundesheeres, Alexander Van der Bellen, hatte während seiner politischen Karriere – bevor er Bundespräsident wurde – nur wenig Sympathien für das Heer. Er wollte seine Stärke halbieren und das Kommando der UNO übertragen: „Schweres Gerät wie beispielsweise Kampfpanzer sollten ‚langsam verschrottet werden‘. Den Ankauf von Abfangjägern lehnte Van der Bellen neuerlich kategorisch ab. ‚In einer Zeit, wo jeder Schilling bei einem Notstandshilfe-Empfänger überprüft wird, ist nicht einzusehen, dass wir für etwas, das wir nicht brauchen, Milliarden ausgeben‘“.

Auch in diesem Bereich waren die Grünen, obwohl sie nie für das Verteidigungsressort zuständig waren, dank ihres Einflusses auf die Politik der anderen Parteien und der öffentlichen Meinung erfolgreich. Österreichs Bundesheer wurde zu Tode gespart und ist nicht mehr in der Lage, das Land, seine Bevölkerung und die Grenzen im Ernstfall zu schützen… (weiterlesen in der FREILICH Studie „Die Grünen – Konturen einer linksextremen Gruppe“. HIER im FREILICH Buchladen bestellen).

.

Mehr über Positionen und Inhalte der Grünen lesen Sie in der FREILICH Studie „Die Grünen – Konturen einer linksextremen Gruppe“.

HIER im FREILICH Buchladen bestellen.



Neues Jahr, neue Inhalte. FREILICH startet die Buchreihe POLITIKON. In Band 2 schreibt Irfan Peci über den Ruf der Islamisten. Wer ihn verbreitet, wer ihm folgt und wie man ihn zum Schweigen bringt.

HIER im FREILICH Buchladen bestellen.

Wir haben TAGESSTIMME-Autoren und politische Intellektuelle des Dritten Lagers gebeten, ihre Stellungnahmen zur Obmannwahl von Herbert Kickl abzugeben.

Ist die Partei der Mann? Die Freiheitlichen sind so schnell benannt: die Steger-FPÖ in einer ungeliebten Koalition mit der SPÖ, die die FPÖ als Honoratiorenpartei in die Mitte und damit wohl zum Verschwinden bringen sollte. Die Haider-FPÖ, die ein neues Politikmodell geschaffen hat und an der Koalition mit der ÖVP implodiert ist. Die Strache-FPÖ, das, was Haider übrig lassen wollte und was eben nicht die Kopie, sondern das Original war. Sie ist in Ibiza geblieben, wurde aber von einer Doppelführungsspitze aus Hofer-Kickl und „Corona“ stabilisiert, war jedoch nie wirklich die Hofer-FPÖ. Und nun: seit dem 19. Juni 2021 die „Kickl-FPÖ“.

Der neue Obmann, „der aus dem Maschinenraum kommt“, ist wieder eine eindeutige Führungsspitze für eine geschrumpfte Partei, die die Türkisen bei den freiheitlichen Kernproblemen Migration und Sicherheit überholen und wohl am liebsten abschaffen wollen. Herbert Kickl, der ehemalige Innenminister, wegen dem – so der urbane Mythos – dann nach „Ibiza“ auch die Koalition gescheitert ist, weil er sich nicht herumschieben lassen wollte.

Herbert Kickl hat lange schon Stil und Inhalt der FPÖ mitgeprägt. Anlässlich der notwendigen Obmannwahl nach dem Rücktritt Norbert Hofers hat die TAGESSTIMME-Autoren und politische Intellektuelle des Dritten Lagers gebeten, ihre Stellungnahmen abzugeben. Herausgekommen ist eine mehrstimmige Analyse des Ist-Zustandes der Freiheitlichen, die nicht nur die Person Kickl, sondern auch die Perspektiven freiheitlicher Politik analysiert und so auch die Politische Studie 6 „Aufstehen – Die Zukunft der Freiheitlichen nach Ibiza und der Wien-Wahl 2020“ fortsetzt.

Die alte „Ibiza“-Schlagzeile aus der „Kronen Zeitung“, „FPÖ am Ende“ (Politische Studie 2), hat sich übrigens nicht bewahrheitet. Zur Zeit der Wahl Herbert Kickls zum Bundesparteiobmann halten die Freiheitlichen aktuell rund 19 %, sind somit eine stabile Partei und bleiben die wichtigste Oppositionskraft in Österreich. Mit dem Auftritt Kickls schaut alles auf ihn, wie die Freiheitlichen in die Zukunft gehen und ob sie wieder zu alter Frische gelangen werden, um Politik in Österreich aktiv mitzugestalten und damit auch Verantwortung zu übernehmen.

Die neue FREILICH-Studie „Die Kickl-FPÖ: Ausblick auf die politische Zukunft der Freiheitlichen in Österreich“ können Sie HIER DOWNLOADEN.



Neues Jahr, neue Inhalte. FREILICH startet die Buchreihe POLITIKON. In Band 2 schreibt Irfan Peci über den Ruf der Islamisten. Wer ihn verbreitet, wer ihm folgt und wie man ihn zum Schweigen bringt.

HIER im FREILICH Buchladen bestellen.

Bei der Diskussion rund um das Thema „Islamismus“ wird nicht immer ganz klar definiert, worum es bei diesem Begriff überhaupt geht. Unsere Studie „Islamofaschismus – Warum islamistischer Terror und der historische Faschismus nichts gemein haben“ beleuchtet den Begriff.

In einem Beitrag für die Grazer Quartalsschrift „Neue Ordnung“, mittlerweile „Abendland“, wurden unter Bezugnahme auf Forschungsergebnisse des renommierten französischen Islamwissenschaftlers Olivier Roy zwei widerstreitende radikale Bewegungen innerhalb des Islam voneinander geschieden. Es sind dies der stärker politisch ausgerichtete Islamismus und der rein religiös argumentierende Neofundamentalismus, die unterschiedliche Ideologiefragmente aufweisen, divergierende Zielsetzungen besitzen und sich in ihren realen Begegnungen zum Teil offen und, seit 2013 vor allem in Syrien, militant gegenüberstehen.

Mehr zum Begriff „Islamismus“ und „Islamofaschismus“ lesen Sie in der aktuellen FREILICH Studie.

HIER KOSTENLOS RUNTERLADEN

Dort kämpfen an der Seite der legitimen syrischen Regierung unter Präsident Baschar al-Assad nicht nur alawitische und christliche Selbstverteidigungseinheiten, sondern vor allem auch libanesische Hisbollah-Verbände und iranische Milizen, die beide als (schiitische) „Islamisten“ gelten können, gegen (sunnitische) Neofundamentalisten der „Nusra-Front“, des „Islamischen Staates“ und zahlloser weiterer Splittergruppen. Der eigentliche Islamismus – Marke Iran oder Hisbollah (Libanon) – stellt sich nach Roy nicht nur als religiöse Erscheinung dar, sondern darüber hinaus als politische Ideologisierung des Islam nach dem Vorbild großer politischer Doktrinen des 20. Jahrhunderts, wie Marxismus und Faschismus (nicht: Nationalsozialismus).

Ernst Nolte spricht zumindest für diese Phänomene zutreffend vom Islamismus als dritter  Widerstandsbewegung“ gegen die (westliche, kapitalistische, liberal-universalistische) Moderne. Weitergehend wurde in der „Neuen Ordnung“ zu diesem Komplex dargelegt:

„Die religiöse Sphäre einer islamischen Gesellschaft in einem konkreten Staatsgebiet wollen Islamisten in der Regel unter die wechselseitige Aufsicht einer politischen Autorität stellen; die Institution ‚Staat‘ wird dabei nicht als ‚westliches Konstrukt‘ [wie bei Neofundamentalisten] angesehen, sondern als angemessene Art  und Weise, die Herrschaft über eine Nation zu sichern. Maximalziel ist dabei die Schaffung einer Theokratie. Die Konzentration islamistischer Bestrebungen auf die Regierungsübernahme innerhalb einer staatlichen Ordnung gehe einher mit einer Nationalisierung der eigenen Weltanschauung […].“

Für Roy sind islamistische Bewegungen demgemäß potenziell auch nationalistisch und erkennen, anders als Neofundamentalisten, Völker und regionale Besonderheiten an, beziehen sich sogar ausdrücklich auf solche, sind verwurzelt in der entsprechenden Landeskultur und daher prinzipiell koalitionsfähig mit nicht islamischen Parteien und Gruppen, weil sie nicht nur religiöse Allüren aufweisen, sondern zugleich politische oder gesamtstaatliche Ansprüche stellen.

Islamisten seien demzufolge auch ausdrücklich politisch, richteten ihre Programme nach nationalen Gegebenheiten aus, verfolgten konkrete Wirtschafts- und Sozialprogramme und seien in religiöser Hinsicht zwar an einer strengen Gläubigkeit der Bevölkerung als Garantie für loyale, moralisch verlässliche Bürger interessiert, verfolgten aber keine Pläne einer konstanten Radikalisierung der Individuen, weil dies mit einer Gefahr der Infragestellung der Legitimität des eigenen irdischen Herrschaftsanspruches korrelieren würde.

Gemäßigte wie radikale Islamisten strebten danach, Andersdenkende von der Demokratietauglichkeit des Islam zu überzeugen, und gäben vor, der Islam als Staatsreligion garantiere qua Schura die beste Form eines demokratisch verfassten Gemeinwesens. Neofundamentalisten hingegen lehnten bereits die bloße Akzeptanz des (westlichen, europäischen) Prinzips der Staatlichkeit als Organisationshülle des Gemeinwesens und die Politisierung des Islam durch Islamisten als „unislamisch“ und häretisch ab: Recht und Ordnung könnten nur von Gott kommen; wer irdische Gesetze der Scharia beigesellt, sündige gegen sie und gelte als abtrünnig – ergo als Freiwild.

Dementsprechend erfuhr man in der IS-Propaganda viel über Strafformen in ihrem Machtbereich, aber nichts über die in der Zukunft anvisierte politische oder ökonomische Form eines tatsächlichen „Islamischen Staates“. Alleiniges Ziel war (bzw. ist) die Unterwerfung oder, bei Widerstand, die Ausrottung der Feinde sowie die globale Einführung der Scharia in ihrer denkbar erbarmungslosesten Auslegung.

Mehr zum Begriff „Islamismus“ und „Islamofaschismus“ lesen Sie in der aktuellen FREILICH Studie.

HIER KOSTENLOS RUNTERLADEN



Neues Jahr, neue Inhalte. FREILICH startet die Buchreihe POLITIKON. In Band 2 schreibt Irfan Peci über den Ruf der Islamisten. Wer ihn verbreitet, wer ihm folgt und wie man ihn zum Schweigen bringt.

HIER im FREILICH Buchladen bestellen.

Nationalstaat und Heimat werden als Anachronismen, als überkommene Konstrukte betrachtet, weil sich Grüne als die neue Elite einer „globalen Demokratie“ sehen und fühlen, die so demokratisch und frei nicht sein wird.

Diese grüne Verortung basiert allerdings auf einer falschen  Selbsteinschätzung bzw. -erhöhung. Die Grünen definieren sich als weltoffen, als Kosmopoliten, als die Gewinner und Profiteure der Globalisierung, die nichts mit den Modernisierungsverlierern, die nach wie vor in ihrer Heimat verwurzelt sind, die sich als Österreicher und nicht als Weltbürger betrachten, gemein haben.

Mehr über Positionen und Inhalte der Grünen lesen Sie in der FREILICH Studie „Die Grünen – Konturen einer linksextremen Gruppe“.

HIER im FREILICH Buchladen bestellen.

Sie betrachten sich als neue Elite der Menschheit, die sich nicht mehr über Herkunft, Nation und Bildung definiert, sondern über Gesinnung, Moral und Lifestyle. Man grenzt sich von den angeblich Abgehängten, den Modernisierungsverlierern, Nationalisten ab. Viele zeitgeistige linke Theorien unterscheiden die politischen Konfliktlinien nicht mehr zwischen links und rechts, sondern zwischen Globalisten und Kommunitariern bzw. zwischen „Anywheres“ und „Somewheres“. „Nach einer Studie der Universität Leipzig sei bei 20 Prozent der Europäer die Neigung zu einer kosmopolitischen Weltsicht ‚besonders stark ausgeprägt, sie bilden in Deutschland das Wählermilieu der Grünen.‘“

„Bei den Grünen tummeln sich die Gewinner der Globalisierung“, schreibt der „Spiegel“, der weiß, wie er seine Zielgruppe in ihrer eitlen Selbstwahrnehmung  bestätigen kann. Auch ORF-Anchor Armin Wolf ist von dieser neuen und simplen Schubladisierung der Menschen angetan. Er zitiert auf seinem Blog: „Die Anywheres sind Menschen mit Universitätsabschluss, mobil, urban. Sie legen Wert auf Autonomie, Offenheit, und sie definieren sich über das, was sie erreicht haben. Somewheres sind Menschen, die an einem Ort verwurzelt sind, eine weniger gute Ausbildung haben, sie legen Wert auf Sicherheit, Tradition, Familie. Sie identifizieren sich über Gruppen, Veränderungen mögen sie nicht.“

Doch diese Selbsteinschätzung der Grünen, ihrer Sympathisanten und Medien, ihre Verortung in der Gesellschaft ‑ und der Welt sind Unsinn, Wunschdenken. Die Grünen sind weder offene Weltbürger, noch sind sie Globalisierungsgewinner. Im Gegenteil, das grüne Milieu lebt in hohem Ausmaß direkt oder indirekt vom Staat, gehört zu jenen gesellschaftlichen Gruppen, die in hohem Maße vom umverteilenden Nanny-Staat, also vom Nationalstaat bzw. von der EU abhängig sind und profitieren.

Der Politikwissenschaftler Roger Schelkse: „All die Lehrer, Sonstwas-Beauftragten und ÖR-Redakteure, die zur treuesten Klientel der Grünen gehören, gerieren sich als Globalisten nicht etwa deshalb, weil sie von der Entgrenzung profitieren, sondern weil sie dank Verbeamtung, Pensionsgarantie und einer dicken Erbschaft produktiverer Vorfahren von ihren Folgen verschont bleiben.“

[…] dass die Grünen zumindest in ihrer Gründungs- und Entwicklungsphase zwar den Staat, so wie er sich im Verlauf des Demokratisierungsprozesses im bundesrepublikanischen Nachkriegsdeutschland herausgebildet hatte, nicht akzeptierten, sondern verachteten, verhöhnten und bekämpften, aber gleichzeitig keine Skrupel hatten, alle vom Staat in welcher Form auch immer zur Verfügung gestellten Ressourcen für sich zu nutzen.

Manfred Güllner, 2012

49 % der Mitglieder der Grünen sind im Öffentlichen Dienst beschäftigt. Zu diesem Ergebnis kam eine interne Parteimitgliederstudie im Jahr 1998 in Deutschland. Der Meinungsforscher Wolfang Bachmayer stellte 1983, also in den Anfangszeiten der Grünbewegung, fest, dass die „Aktivisten der neuen Bewegungen“ vor allem aus  Erziehungsberufen“ kommen.

Daran hat sich wenig geändert, zumal es in der Natur der Sache liegt, dass jene, die für einen möglichst umfassenden Umverteilungsstaat und gegen den freien Markt kämpfen, sich auch beruflich im Staat und staatsnahen Bereich bewegen. Als Gegner der Leistungsgesellschaft versucht ein großer Teil von ihnen, unter dem Rock des Nanny-Staates ein warmes Plätzchen zu finden. Linke und Grüne haben in der Regel auch wenig anzubieten, was außerhalb staatlicher und staatsnaher Strukturen nachgefragt wird und wofür Privatpersonen freiwillig Geld zahlen würden.

Mehr über Positionen und Inhalte der Grünen lesen Sie in der FREILICH Studie „Die Grünen – Konturen einer linksextremen Gruppe“.

HIER im FREILICH Buchladen bestellen.



Neues Jahr, neue Inhalte. FREILICH startet die Buchreihe POLITIKON. In Band 2 schreibt Irfan Peci über den Ruf der Islamisten. Wer ihn verbreitet, wer ihm folgt und wie man ihn zum Schweigen bringt.

HIER im FREILICH Buchladen bestellen.

Heimat ist für Grüne ein „mutmaßliches Naziwort“, ein negativ konnotierter Begriff, der für Patriotismus, Chauvinismus, Nationalismus, Provinzialismus und Engstirnigkeit steht, also für all das, was Grüne verachten und politisch bekämpfen.

Es ging niemals darum, Menschen temporär aufzunehmen, die vor Krieg, Folter und Verfolgung flüchteten, sondern darum, die Zuwanderung aus der Dritten Welt anzukurbeln, das neomarxistische Multikultiprojekt voranzutreiben. Die Fraktionschefin der deutschen Grünen, Katrin Göring-Eckardt, sagte bereits 2013: „Es geht einerseits darum, sind wir ein Land, was für Migrantinnen und Migranten offen ist, was Leute anzieht. Die wir übrigens dringend brauchen. Nicht nur die Fachkräfte, sondern weil wir auch Menschen hier brauchen, die in unseren Sozialsystemen zu Hause sind und sich auch zu Hause fühlen können.“

Mehr über Positionen und Inhalte der Grünen lesen Sie in der FREILICH Studie „Die Grünen – Konturen einer linksextremen Gruppe“.

HIER im FREILICH Buchladen bestellen.

Die Grünen zählen zu den wichtigsten Vertretern der Refugees-welcome-Bewegung, sie waren und sind quasi ihr politischer und parlamentarischer Arm. Die Migrationsdebatte wird seit Jahren von den Grünen dominiert. Sie sind die wichtigsten Lobbyisten der Massenzuwanderung in die heimischen Sozialsysteme, auch wenn sie diese mehrheitlichen Armuts- und Wirtschaftsmigranten aus  wahlkampftechnischen Gründen als Schutzsuchende bezeichnen und bewusst die Grenzen zwischen Asyl und Migration verwischen. Die GRAS, die grüne Studentenorganisation, fordern auf ihrer Facebookseite: „No Border, No Nation, Stop Deportation“.

Ihr Traum und Ziel ist es, den  Nationalstaat zu zersetzen, zu überwinden. „Wer Österreich liebt, muss Scheiße sein“, plakatierten die Jungen Grünen in Wien. Die Gründe für den Hass auf Heimat, Herkunft, Kultur und Nation liegen unter anderem im Neomarxismus der 68er-Jahre und in einem europäischen Schuldkult, der sich als kultureller Selbsthass bei gleichzeitiger Verehrung des Fremden in der Denktradition von Jean-Jacques Rousseau äußert. Die Migrationskrise von 2015 bot den grünen Neulinken die Gelegenheit und die Voraussetzungen, um ihre Ideen und Pläne unter dem Deckmantel der Humanität und Nächstenliebe voranzutreiben, der Utopie einer grenzenlosen multikulturellen Gesellschaft näher zu kommen.

Mit der unkontrollierten Einwanderung von Menschen aus der Dritten Welt konnten Deutschland bzw. Österreich zeigen, dass sie bereit sind, ihre nationale und egoistische Identität abzulegen. „Wir sind plötzlich Weltmeister der Hilfsbereitschaft und Menschenliebe“, freute sich Katrin Göring-Eckardt am Höhepunkt der Migrationskrise. Nachdem Deutschland der Weltmeister des Bösen war, ist es nun Weltmeister der Menschenliebe, des Guten und der Moral. Die Grünen wähnen sich über allen anderen, an der Spitze der Menschheit und der Evolution. „Wer einem Einwanderer klar machen möchte, was typisch deutsch ist, sollte ihn nicht in ein Bierzelt bringen oder auf einen Weihnachtsmarkt, sondern auf einen grünen Parteitag“, folgert  Politikwissenschaftler Roger Schelkse.

Eine andere grüne respektive linke Strategie, den Nationalstaat zu schwächen bzw. zu zerstören, ist es, möglichst viele seiner Kompetenzen an Brüssel abzutreten. Weshalb sich die Grünen, als sie das als gangbaren politischen   Weg erkannten, von EU-Verweigerern zu glühenden EU-Zentralisten entwickelten. Parteichef Werner Kogler warb 2019  im EU-Wahlkampf für die „Republik Europa“.

Doch für die Grünen ist eine möglichst starke EU, die im Konzert der Großen dieser Welt mitspielt, nicht das Ziel. Die EU ist lediglich eine Zwischenstation auf dem Weg zu einer größeren grünen Utopie. Man kämpft nicht für ein starkes Europa, das im globalen Wettkampf den Anschluss nicht verliert, das von den Großmächten USA und China ernst genommen wird. Es geht auch nicht um eine europäische Identität: „Die Europäische Republik ist der erste Schritt auf dem Weg zur globalen Demokratie“, postulierten linke Künstler in ganz Europa im Sinne der Grünen auf Initiative von Robert Menasse und Ulrike Guérot beim „European Balcony Project“.

Der Soziologe Fabio Witzeling: „Wir sehen also, dass sich hinter den Floskeln des vereinten Europas paradoxerweise ein tiefes anti-europäisches Ressentiment verbirgt. […] die Vereinigung wird hier als Vorstufe zur Auflösung ungewohnt o en ins Feld geführt.“ Die Grünen unterstützten und bewarben dieses Projekt. Schließlich sei das „Europa der Nationalstaaten gescheitert! Und die Idee des Einigungsprojektes verraten“, so bewarben die Grünen eine Veranstaltung mit Robert Menasse und Werner Kogler.

Teil I lesen Sie HIER!

Mehr über Positionen und Inhalte der Grünen lesen Sie in der FREILICH Studie „Die Grünen – Konturen einer linksextremen Gruppe“.

HIER im FREILICH Buchladen bestellen.



Neues Jahr, neue Inhalte. FREILICH startet die Buchreihe POLITIKON. In Band 2 schreibt Irfan Peci über den Ruf der Islamisten. Wer ihn verbreitet, wer ihm folgt und wie man ihn zum Schweigen bringt.

HIER im FREILICH Buchladen bestellen.

Der Schriftsteller Umberto Eco stellte treffend fest, dass das Wort „Faschismus“ zu einer „Synekdoche“ geworden sei, d. h. in diesem Falle: Man benutzt diesen Terminus, der eigentlich eine spezifische Weltanschauung bezeichnet, als Oberbegriff für verschiedenste Ideologien, denen man aufgrund ihres diabolischen Wesens das Übelste des Üblen anhängen möchte.

Denn insbesondere linke Ideologen, denen selbst der deutsche Nationalsozialismus – von gemäßigt nationalistischen und nationalen Ideen ganz zu schweigen – irrtümlicherweise noch als Faschismus erscheint, haben es weitgehend durchgesetzt, dass von „Faschismus“ immer dann die Rede ist, wenn irgendwo und irgendwann ein Regime oder eine Gruppierung mörderisch-barbarisch auftritt.

Mehr zum Begriff „Islamofaschismus“ lesen Sie in der aktuellen FREILICH Studie

HIER KOSTENLOS RUNTERLADEN

Das gab es vereinzelt schon im Hinblick auf Saddam Hussein oder diverse Mudschahedin-Gruppen Afghanistans. Da war es nur eine Frage der Zeit, bis auch das Wüten islamistischer Terroristen vom Schlage der mittlerweile einigermaßen ausgemerzten „Nusra-Front“, al-Qaidas oder des „Islamischen Staates“ (IS) in Syrien und im Irak als „faschistisch“ deklariert werden würde. Das ist grotesk – aber erfolgreich.

Alles Faschismus, oder was?

„Islamfaschismus“, „Islamofaschismus“ oder „islamischer Faschismus“ sind Neologismen, die seit fast zwei Dekaden Verbreitung finden. Mitglieder der US-Regierung unter George W. Bush fanden ebenso Gefallen an ihnen wie der Islamwissenschaftler Bassam Tibi, der linke Autor Christopher Hitchens, der „antideutsche“ Wiener Publizist Stephan Grigat oder das ehemalige freiheitliche Aushängeschild Heinz-Christian Strache, um nur einige der bekannteren Beispiele zu nennen. Hamed Abdel-Samad, Intimus des neokonservativen Provokationspublizisten Henryk M. Broder, gelang 2014 mit seinem Buch „Der islamische Faschismus“ gar ein Bestseller, der aufgrund seiner Reichweite in dieser Studie Auseinandersetzung findet. Bei dem deutsch-ägyptischen Journalisten wird wie bei keinem zweiten deutlich, dass die große Unklarheit darüber, was Faschismus eigentlich in seiner Essenz darstellt und meint, zu solcherlei Begriffsverirrungen führen muss. Vergessen wir daher zunächst für einen Moment gängige Stereotype, die „den“ Faschismus (bzw. all seine mannigfaltigen Unterströmungen) bedrängen, und halten uns an einen verstandesmäßigen Forscher, Zeev Sternhell.

Der israelische Historiker definierte in seinem Opus magnum: „Die faschistische Ideologie, wie sie um die Jahrhundertwende entstand und in den zwanziger und dreißiger Jahren fortentwickelt wurde, ist das Produkt der Verschmelzung des organischen Nationalismus mit der antimaterialistischen Marxismusrevision, sie drückt einen revolutionären Willen aus, der sich auf die Ablehnung des Individualismus liberaler wie marxistischer Prägung gründet, und sie verkündet die Prinzipien einer neuen, eigenständigen politischen Kultur.“

Oder, wie Sternhell 15 Jahre später in einem Interview kurz und bündig resümierte: „Die faschistische Ideologie ist eine Synthese aus einem radikalen Nationalismus und einer antimaterialistischen, antirationalistischen Revision des Marxismus.“ Außerdem war „der“ (idealtypisch gedachte) Faschismus in seinen Wurzeln ausgesprochen modernistisch, vitalistisch, elitär, nicht aber rassistisch oder antisemitisch wie die dominierende, die hitlersche Variante des Nationalsozialismus. Daher heißt es im bereits angeführten Standardwerk: „Der Faschismus kann keineswegs mit dem Nationalsozialismus gleichgesetzt werden.“ Es gäbe vieles zu ergänzen über essenzielle faschistische Ingredienzien wie den (politisch-ökonomischen) Korporatismus oder das Spannungsverhältnis Klassizismus/Futurismus sowie über die (autoritäre, nicht: totalitäre) Regimephase des italienischen Faschismus und Hannah Arendts entsprechende Analysen. Aber bereits dieser kurze Abriss ist ausreichend, um Abdel-Samads – mittlerweile weitverbreitete – Verknüpfung des Faschismusbegriffes mit dem islamischen Fundamentalismus irritierend zu finden.

Lesenswerte und kundige Passagen über die Geschichte der Muslimbruderschaft, die in Ägypten unter Mohammed Mursi kurz regieren konnte, gehen in seinem Bestseller unter in einem Potpourri aus Faschismusvorwürfen. Alles Faschisten: sunnitische Extremisten, wahhabitische Eiferer, schiitische Nationalisten, der Iran ohnehin, selbst säkulare Staatsführer können betroffen sein. Abdel-Samad hat keinerlei Vorstellung davon, was Faschismus meinen könnte, und verbindet damit daher schlicht und ergreifend jede Form von Terror, Massenmorden und Dogmatismus. In der deutschen Tageszeitung „Die Welt“ definiert er Faschismus als „politische Religion, mit Wahrheiten, mit Propheten, mit einem charismatischen Führer“, getragen von „Rachlust“ und der betriebenen „Entmenschlichung der Feinde“. Seine Schlussfolgerung lautet, dass dies alles in der Urgeschichte des Islam zu finden sei, weshalb er die irrationale Verknüpfung von Faschismus und politischem Islam für vernünftig hält.

Das Erfolgsbuch läuft in der Konsequenz auf die abenteuerliche wie publikumswirksame These hinaus, die Geschichte des Islam, beim Propheten Mohammed im 7. Jahrhundert begonnen, sei eine Geschichte des Faschismus. Man verdeutliche sich: Hier wird eine hierarchisch-elitäre, staatsorientierte bis -vergötzende und nationalistische Ideologie wie der Faschismus gleichgesetzt mit dem archaischfundamentalistischen Islam, der erklärtermaßen egalitär, antistaatlich und  antinational-universalistisch ist – mithin die diametral entgegengesetzten Schwerpunkte setzt.

Linke „Islamfaschismus“-Debatten

Aber nicht nur der laizistisch-liberale Deutschägypter mit Hang zum US-affinen und häufig islamfeindlichen, von ehemaligen amerikanischen Linksliberalen und Trotzkisten geschaffenen „Neokonservatismus“ hängt solchen Gleichsetzungen in Bezug auf Faschismus/Islamismus an. Auch in der radikalen politischen Linken – jedenfalls auf jenem Flügel, in dem man ebenfalls willfährig auf entsprechende neokonservative Deutungsmuster zurückgreift – stößt man auf sie. Der vor allem in der „antideutschen“ Wochenzeitung „Jungle World“ publizierende Volker Weiß vertrat im linksextremistischen „Antifaschistischen Infoblatt“ (AIB) solch eine ähnliche Auffassung. Islamismus und Faschismus wiesen, so der zeitweilige Dozent der Universität Hamburg und in der Bundesrepublik Deutschland vielfach gefragte „Experte für Rechtsextremismus“, „historisch, ideologisch und strukturell deutliche Parallelen auf“. Beide seien Anfang des 20. Jahrhunderts entstanden, dem Wesen nach radikal konservativ, kämpften mit Mitteln der Moderne gegen die Moderne und pflegten einen ähnlichen Stil der Agitation und der Gewalt. Daher sei es zutreffend, für Mörderbanden vom Schlage des IS den Begriff Faschismus anzuwenden.

Gelten hier grundsätzlich die gleichen Einwände wie gegen Abdel-Samads Einlassungen, so muss noch zusätzlich ergänzt werden, dass Weiß die grundsätzliche Staatsfeindschaft der islamischen, meist sunnitisch-wahhabitischen Ideologen gänzlich missdeutet. Er meint gar, die Vorstellung des islamischen IS-Kalifates sei „eine klassische Reichsüberlieferung, in der der religiöse Mythos der Vergangenheit mit der politischen Realität der Gegenwart zur muslimischen Nation verschmolzen werden soll“. Weiß vermengt hier – wie so viele der gewünschten Ideologiereproduktion, nicht dem objektiven Verstehen verpflichteten Publizisten – Richtiges mit Falschem, was an späterer Stelle noch zu diskutieren sein wird (ebenso wie die von ihm konstruierte „Verschränkung von religiösen und nationalistischen Inhalten“).

Noch absonderlicher äußerte sich der Anfang 2021 verstorbene Doyen der linken  Faschismusforschung, Wolfgang Wippermann, der zwar zu Recht den Begriff „Islamofaschismus“ ablehnte, da dieser eine vielgestaltige Weltreligion pauschal mit „dem“ Faschismus verquicke, der aber in der Folge nicht etwa auf die doch recht naheliegende Idee kam, dass islamischer Fundamentalismus zuallererst islamischen Fundamentalismus darstelle. Wippermann plädierte stattdessen ernstlich dafür, den extremen Islamismus „fundamentalistischen Faschismus“ zu nennen.8 In dieser Lesart bleibt von IS, Boko Haram und Co. nicht einmal ihr sunnitisch-islamischer Anspruch übrig. Dieser wird vorsätzlich ausgesondert. Und die islamistischen „Gotteskrieger“ sind sodann lediglich besonders radikale oder eben fundamentalistische Faschisten. Erst einmal so simplifizierend vorgegangen, bleibt die binäre Schwarz-Weiß-Sicht der antifaschistischen Welt mit  ihrem unverzichtbaren Feindbild „Faschismus“ auch im 21. Jahrhundert mühelos erhalten – Wippermann und Co. können nicht ohne ihren Fetisch.

Dabei gibt es weit mehr gute Gründe, Faschismus und islamischen Fundamentalismus – besser: Neofundamentalismus – deutlich voneinander zu scheiden, als dafür, eine Synthese aus beiden zu propagieren. Denn was macht islamischen Neofundamentalismus wesensgemäß aus? Ist er schlicht als „Islamismus“ zu bezeichnen? Worin unterscheidet sich der islamische Neofundamentalismus hernach erheblich von faschistischen Ideologemen? Worin liegen gegebenenfalls Gemeinsamkeiten?

Mehr zum Begriff „Islamofaschismus“ lesen Sie in der aktuellen FREILICH Studie

HIER KOSTENLOS RUNTERLADEN



Neues Jahr, neue Inhalte. FREILICH startet die Buchreihe POLITIKON. In Band 2 schreibt Irfan Peci über den Ruf der Islamisten. Wer ihn verbreitet, wer ihm folgt und wie man ihn zum Schweigen bringt.

HIER im FREILICH Buchladen bestellen.

Heimat ist für Grüne ein „mutmaßliches Naziwort“, ein negativ konnotierter Begriff, der für Patriotismus, Chauvinismus, Nationalismus, Provinzialismus und Engstirnigkeit steht, also für all das, was Grüne verachten und politisch bekämpfen.

Zumal sich die Grünen selbst als weltoffen, tolerant, globalistisch und kosmopolitisch sehen und definieren. Zwischen den Begriffen Heimat, Patriotismus, Nation und Nationalismus wird nicht differenziert, sie beschreiben für Grüne ein und dasselbe Symptom. Trotzdem wird Heimat auch von grünen Politikern in einem positiven Kontext verwendet, wenn man in Wahlkämpfen zwecks Stimmenmaximierung auch bürgerliche Wähler ansprechen und erreichen möchte. Hier gibt es ein stilles Übereinkommen mit der grünen Kernwählerschicht, die weiß, dass die Partei den Heimatbegriff aus strategischen, wahlkamptechnischen Gründen verwendet und keinerlei Ambitionen auf einen politischen Kurswechsel hat.

Mehr über Positionen und Inhalte der Grünen lesen Sie in der FREILICH Studie „Die Grünen – Konturen einer linksextremen Gruppe“.

HIER im FREILICH Buchladen bestellen.

Bei der vergangenen Bundespräsidentschaftswahl warben die Grünen mit dem Heimatland Österreich und ihrer angeblichen Liebe zur Heimat. Dafür setzte man Alexander Van der Bellen, dem man ein bürgerliches Image zu verpassen suchte, in einer an einen Heimatalm erinnernden Bergidylle in Szene. Auch die Salzburger Grünen gingen 2018 mit dem Werbespruch „Heimat beschützen“ auf Stimmenfang. Der Heimatbegriff der Grünen hat wenig bis nichts mit seiner eigentlichen Bedeutung und der gängigen Definition von Heimat zu tun, er wird lediglich als politisches Lockmittel für bürgerliche Wähler und als Kampfansage an die rechten Kräfte – „Wir lassen uns den Heimatbegriff nicht nehmen“­– verwendet. Heimat ist für Grüne ein „Konzept“, das es zu überwinden gilt, weil Heimat für Linke „von Grund auf ausgrenzend und antiemanzipatorisch“ ist. „Links ist da, wo keine Heimat ist“, bringt es die Autorin Nina Monecke auf den Punkt.

Astrid Rössler, grüne Spitzenkandidatin in Salzburg, sieht das genauso, sie verpackt es für ihre Salzburger Wähler nur bekömmlicher: „Es gibt einen weltoffenen Heimatbegriff, der auch die Umwelt, die Landschaft und auch Zusammenhalt und Vielfalt miteinbezieht. Das zu verknüpfen und als offenen Begriff zu sehen, ist mein Verständnis von Heimat“. Heimat als offener Begriff, sprich: ein leeres Gefäß, ein Worthülle ohne konkrete Bedeutung. Man entkernt den Heimatbegriff und befüllt ihn mit den bekannten linken Multikulti- und Gerechtigkeitsphrasen, mit Ideen von einer grenzenlosen Multikultiwelt. Man nennt solche politisch missbrauchten Worte „Weasel Words“. „Ein Wieselwort verwendet man, um einem Begriff die Zähne zu ziehen, wenn man ihn zwar gebrauchen muss, ihm aber alle Nebenbedeutungen nehmen will, die die eigenen ideologischen Prämissen infrage stellen.“

Heimat ist also nur eine Worthülse, die man über seine eigenen ideologischen Vorstellungen einer offenen, diversen, bunten und grenzenlosen Gesellschaft stülpt. Willkommenskultur und Heimat sind für Grüne das Gleiche, zumal Heimat „immer wieder neu ausgehandelt werden“ müsse, so die Grünen im Deutschen Bundestag. Etwas uncharmanter drückt es Grünen-Chef Robert Habeck aus: „Vaterlandsliebe fand ich stets zum Kotzen.“ In einer Abwandlung von Carl Schmitt könnte man sagen: Wenn ein Linker Heimat sagt, will er betrügen. Die Grünen stehen in der Tradition der Frankfurter Schule und der ’68er, dementsprechend geht es um die Auflösung von traditionellen, bürgerlichen Strukturen, Werten und Grenzen, ob physischer, konzeptioneller oder moralischer Natur.

Und da ein Nationalstaat zwangsläufig Menschen ausgrenzt, müssen Grenzen geöffnet, sprich abgeschafft und somit der Nationalstaat aufgelöst werden, so wie das im Herbst 2015 in Deutschland und Österreich zur Freude der Grünen kurzfristig der Fall war. Wer seine Grenzen im Ernstfall nicht schützen kann oder will, wer sie für alle öffnet, der tut das nicht aus Menschlichkeit und Nächstenliebe, sondern um den Nationalstaat und das, was ihn ausmacht bzw. von ihm abhängt, von der Kultur bis zur Demokratie,  zu zerstören. Der Philosoph Peter Sloterdijk bezeichnete den Nationalstaat als „einziges politische[s] Großgebilde, das bis zur Stunde halbwegs funktioniert“. Nächste Woche lesen Sie mehr zu den grünen Positionen. Oder hier gleich weiterlesen und die Studie im FREILICH Buchladen bestellen.

Mehr über Positionen und Inhalte der Grünen lesen Sie in der FREILICH Studie „Die Grünen – Konturen einer linksextremen Gruppe“.

HIER im FREILICH Buchladen bestellen.



Neues Jahr, neue Inhalte. FREILICH startet die Buchreihe POLITIKON. In Band 2 schreibt Irfan Peci über den Ruf der Islamisten. Wer ihn verbreitet, wer ihm folgt und wie man ihn zum Schweigen bringt.

HIER im FREILICH Buchladen bestellen.

Wie beim Begriff der „Islamophobie“, mit dem die Kritik am Islam ausgeschalten werden soll, soll beim „Islamofaschismus“ der „böse Anteil“ eines religiösen Extremismus, der auch Europa bedroht, mit einer politischen Bewegung gleichgesetzt werden, die in den 1930er-Jahren erfolgreich war. Doch inhaltlich haben Islam und Faschismus nichts gemein. Warum, soll in der neuen FREILICH Studie untersucht werden.

Der „Islamische Staat“ ist eine islamistische Terrororganisation, die im Zweistromland aus al-Qaida entstanden ist und 2014–2019 auf den Staatsgebieten von Syrien und Irak eine „befreite Zone“ geschaffen hat, die sie auch wie einen Staat verwaltet hat. Gleichzeitig hat die Terrororganisation eine außerordentlich dynamische Propaganda entfaltet, die global wirkte.

Die neue FREILICH Studie können Sie HIER KOSTENLOS RUNTERLADEN

Durch sie wurde der Syrische Bürgerkrieg zu einem „zweiten Spanien“: Internationale Freiwillige aus vielen Ländern schlossen sich den Islamisten an. Gleichzeitig haben sich in vielen Ländern dschihadistische Zellen und Organisationen gebildet. Primäres Ziel: Befreiung aller muslimischen Gebiete von den „Ungläubigen“ – wobei auch Muslime, die den Islam nicht so streng auslegen wie die Islamisten, als Abgefallene und Ungläubige gelten. Letzten Endes aber sollte wohl die ganze Welt von den Ungläubigen gesäubert werden. Ein Programm der Erlösung und des Massenmordes – der Terror ist dabei nur Methode, um den Feind zu erschrecken und eigene Anhänger zu mobilisieren.

Professionell organsiert schwappte eine riesige Masse an IS-Propaganda ab 2014 über Europa herein. Darunter nicht nur motivierende Soldatenfilmchen, sondern auch dokumentierte Massenhinrichtungen und – eine Spezialität des IS – Köpfungen von Geiseln, die in orangefarbenen Overalls vorgeführt wurden (solche Anzüge müssen die gefangenen Dschihadisten in Guatánamo tragen).

Nachdem in Europa alles, was politisch nicht gefällt, als „faschistisch“ denunziert wird, war sehr schnell der  Islamofaschismus“ als Begriff geboren, mit dem Linke gern rechte Politik und islamistischen Terror gleichsetzen (in Österreich sollen ja etwa auch die Symbole der „Identitären Bewegung“ neben jenen von Hamas und Hisbollah verboten werden). Doch das Wirken der religiösen Terrorbewegung, die inhaltlich egalitär und totalitär ist, gleicht in seiner Organisation deutlich mehr dem roten Terror und Massenmord, wie wir ihn aus dem 20. Jahrhundert kennen.

Wie beim Begriff der „Islamophobie“, mit dem die Kritik am Islam ausgeschalten werden soll, soll beim „Islamofaschismus“ der „böse Anteil“ eines religiösen Extremismus, der auch Europa bedroht, mit einer politischen Bewegung gleichgesetzt werden, die in den 1930er-Jahren erfolgreich war. Doch inhaltlich haben Islam und Faschismus nichts gemein. Warum, soll in der neuen FREILICH Studie untersucht werden.

Das und mehr lesen Sie in der neuesten FREILICH Politische Studie „Warum islamistischer Terror und der historische Faschismus nichts gemein haben“. HIER kostenlos als Download.



Neues Jahr, neue Inhalte. FREILICH startet die Buchreihe POLITIKON. In Band 2 schreibt Irfan Peci über den Ruf der Islamisten. Wer ihn verbreitet, wer ihm folgt und wie man ihn zum Schweigen bringt.

HIER im FREILICH Buchladen bestellen.