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Hermann Fichtinger

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Das sofortige Ende aller Corona-Einschränkungen im Handel fordert erneut der Bundesspartenobmann-Stv. Handel in der WKO, Hermann Fichtinger.

Zum ersten würden die Erhebungen der AGES dem Handel keinerlei Verantwortung für Neuinfektionen zurechnen können, zum zweiten hätten sich sämtliche Maßnahmen der Bundesregierung – wenn man sich die aktuellen Zahlen anschaut – als nutzlos erwiesen. „Jeder Tag, den der Handel mit diesen sinnlosen Einschränkungen abstrampeln muss, kostet unzählige Millionen Euro, Arbeitsplätze und Existenzen. Worauf will die Bundesregierung noch warten?“, fragt Fichtinger.

Die ursprüngliche Rechtfertigung für die in Österreich besonders strengen und wirtschaftsfeindlichen Schikanen, nämlich eine Gefährdung des Gesundheitssystems, sei nicht eingetreten und aktuell nicht vakant; das habe mittlerweile auch der Verfassungsgerichtshof erkannt. „Unser höchst-dotiertes Gesundheitssystem hat die Lage gut im Griff. Während den zigtausenden Mitarbeitern im medizinischen Bereich jeder Dank gebührt, gehört der Bundesregierung jetzt Beine gemacht“, stellt Fichtinger fest und fordert eine sofortige Umkehr aus der Sackgasse.

Die Freiheitliche Wirtschaft fordert eine sofortige Öffnung aller Bereiche in Handel, Gastronomie und Körpernahe Dienstleistungen ohne weitere Einschränkungen, anstatt eine weitere künstliche Verzögerung der Öffnungen durch einen trotzigen Stufenplan, der aktuell lediglich ankündigt, ohne Wirkung zu erzielen. „Es wurde genug Zeit vergeudet, jetzt zählt jeder Tag. Die Bundesregierung darf nicht länger warten, sondern muss jetzt öffnen!“, so Fichtinger abschließend.