Tag

Manuscriptum Verlag

Browsing

Nationalbewußtsein? Der Begriff erscheint im Deutschland des Jahres 2021 reichlich aus der Zeit gefallen.

Gegen den anti-nationalen, globalistischen Zeitgeist anschwimmend, erreicht uns Hartmut Fröschles patriotische Nationalgeschichte – zugleich Wissensschatz, Weckruf und Warnung. Sein Buch verfolgt den Lebensweg der Deutschen von der Quelle bis in die Gegenwart, zeichnet große historische Linien und Ereignisse nach, stellt Schlüsselfiguren und Hintergründe vor. Ohne ein Volk mit wachem Sinn für das gemeinsame Schicksal kann keine Nation auf Dauer existieren. Fröschles Untersuchung belegt diese Tatsache – und will wachrütteln.

Dem Vergessen unserer heroischen Volkserzählung wirft sich der Autor verständig und erfrischend unapologetisch entgegen. Durch fundierte Kenntnis der Quellen, ausgesuchte Zitate und zahllose inhaltliche Verknüpfungen liefert er ein Panorama kollektiver Selbstvergewisserung – und gibt den Deutschen in schwersten Zeiten neue Hoffnung und Zuversicht. Das Buch erscheint am 2. Juli 2021.

„Geschichte des deutschen Nationalbewusstseins“ können Sie HIER im FREILICH Buchladen (vor)bestellen.



Neues Jahr, neue Inhalte. FREILICH startet die Buchreihe POLITIKON. In Band 2 schreibt Irfan Peci über den Ruf der Islamisten. Wer ihn verbreitet, wer ihm folgt und wie man ihn zum Schweigen bringt.

HIER im FREILICH Buchladen bestellen.

Wir haben das neue Buch von Thor von Waldstein gelesen und geben eine klare Leseempfehlung!

Es gibt ein Unbehagen am Eigenen in Deutschland. Wurde das Volk früher begriffen als eine Seinsform, in die man hineingeboren wurde, so wähnte sich das ichverpanzerte Individuum lange Zeit frei von solchen gemeinschaftsgeprägten Lebensbildern.

Nationale Identität war – so schien es gerade in den Jahrzehnten nach der Wiedervereinigung – einer nebulösen Weltbürgerlichkeit gewichen. Unterdessen begreifen mehr und mehr Bürger, daß in den unruhigen Jahren, die vor uns liegen, politische Gestaltungskraft nur von dem ausgehen kann, der sich seiner Wurzeln besinnt.

Vor dem Hintergrund dieses Paradigmenwechsels unternimmt der Verfasser den Versuch, die Deutschen zu einer Affäre mit sich selbst zu verführen.

Dazu werden die Entwicklungslinien von Volk und Nation in der deutschen Geistesgeschichte der letzten 250 Jahre nachgezeichnet. Dieses weite historisch-philosophische Panorama eröffnet Einblicke in das Verständnis der Gegenwart, die sich – im Gegensatz zu den Scheindebatten einer inszenierten Öffentlichkeit – als bestechend aktuell erweisen könnten.

Das neue Buch „Der Zauber des Eigenen“ von Thor von Waldstein können Sie

HIER im FREILICH Buchladen bestellen!


Neues Jahr, neue Inhalte. FREILICH startet die Buchreihe POLITIKON. In Band 2 schreibt Irfan Peci über den Ruf der Islamisten. Wer ihn verbreitet, wer ihm folgt und wie man ihn zum Schweigen bringt.

HIER im FREILICH Buchladen bestellen.

Das Buch von Rolf Peter Sieferle versteht sich als Beitrag zur aktuellen Debatte über den künftigen Weg des Industriesystems, die nicht zufällig einen Schwerpunkt in energiepolitischen Kontroversen hat.

Die historiographische Debatte über die von England ausgehende Frühindustrialisierung (1760-1830) und ihre diversen Verläufe in den Schlüsselstaaten Kontinentaleuropas ist bis heute ungebrochen lebhaft und zeitigte eine immense Zahl an Aufsätzen und Monographien. In den vergangenen vier Jahrzehnten gesellten sich vor allem Beiträge unter umwelthistorischen und sozialmetabolischen Hinsichten hinzu.

Unter diesen kommt Rolf Peter Sieferles Studie „Der unterirdische Wald – Energiekrise und Industrielle Revolution“, nun endlich neuaufgelegt, herausragende Bedeutung zu. Dank einer geringfügig revidierten englischen Ausgabe erfuhr sie auch späte internationale Anerkennung.

Auf quellengesättigte und zugleich synoptische Weise werden der englische und deutsche Weg von der Agrar- zur Industriegesellschaft, vom Solarenergie- zum Fossilenergie-Regime aufgezeigt. In Deutschland hatte sich J. Ph. Bünting in seinem Pionierwerk „Sylvia Subterranea“ 1693 bereits für Kohle als primären Energieträger eingesetzt. Der Durchbruch gelang allerdings erst im Verlauf des 19. Jahrhunderts, da sich im 18. Jh. zunächst keine Brennholz-, sondern nur eine Bauholzkrise abzeichnete.

Förderungsbemühungen von Landesregierungen standen erhebliche umweltliche Vorbehalte in der breiten Bevölkerung entgegen. Mit der Reichseinigung 1871 wurde sodann stürmisch aufgeholt. Um 1900 befand man sich industriell auf Augenhöhe mit England. Steinkohle war längst zum alles entscheidenden Primärenergieträger geworden. Für uns Heutige, die wir Kohle nurmehr als Beelzebub einer alles umwölbenden „Energiekrise“ zu kennen vermeinen (und dies doch nicht tun, da wir nur einen medial hochgejazzten Topos verinnerlicht haben), ist Sieferles Fundamentalaufklärung ein Segen.

„Der unterirdische Wald“ von Rolf Peter Sieferle

HIER im FREILICH Buchladen bestellen!


Neues Jahr, neue Inhalte. FREILICH startet die Buchreihe POLITIKON. Band 1 von FREILICH-Herausgeber Heinrich Sickl singt „Das Lob der Grenze“.

Grenzen, so Heinrich Sickl, helfen uns Identität zu bewahren und Sicherheit zu garantieren. Aktuelle Herausforderung wie Corona und illegale Migration machen klar, dass es Zeit ist für Freiheit und Frieden Grenzen zu setzen und zu verteidigen.

HIER im FREILICH Buchladen bestellen.

TUMULT – Vierteljahresschrift für Konsensstörung ist eine von Wissenschaftlern und Künstlern betriebene Zeitschrift. Mainstreamkundig und randständig, versteht sich TUMULT als unabhängiges Organ der Gegenwartserkundung fernab akademischer und volkspädagogischer Sprachregelungen. Wir bringen die Einführung in die aktuelle Ausgabe von Frank Böckelmann mit dem Titel „Es ist später, als ihr denkt“ im Wortlaut.

Zukunftshoffnung pulsiert durch die gesamte europäische Neuzeit. Die Humanisten machten den bildungsfähigen Menschenverstand zum Maß aller Dinge. Im 18. Jahrhundert sah David Hume Gerechtigkeit über vererbte Beschränktheit siegen. Jean-Jacques Rousseau vertraute auf die gute Natur und wollte sie, nachdem man an ihr gefrevelt hatte, sozialverträglich wieder ins Recht setzen. In der Ära des Bürgertums löste industrieller Fortschrittsglaube den christlichen Erlösungsglauben endgültig ab. Er gipfelte in einem sozial- wie liberaldemokratisch verklärten Schaffensantrieb: »Unsere Kinder sollen es einmal besser haben als wir.«

Ein Blick ins Inhaltsverzeichnis der aktuellen TUMULT-Ausgabe Frühjahr 2021 verspricht eine anregende Lektüre: Im FREILICH Buchladen bestellen!

Heute aber ist die neuzeitliche Zuversicht zerstoben. Obwohl viele Wünsche nach Komfort und Sicherheit erfüllt worden sind, versuchen die Angehörigen der Mittelschicht, weniger Kinder als ihre Vorfahren oder gar keine Kinder mehr aufzuziehen, weil sie der Zukunft misstrauen. Der verbleibende Optimismus reicht gerade noch für die eigene Restlebensspanne.

Dabei sind kulturpessimistische Diagnosen bei Medienschaffenden und anderen Entgrenzungsgewinnlern verpönt, denn sie vergällen die Emanzipationsrendite, das Behagen an der Selbstverfügbarkeit. Doch wenn wir die Vorzeichen und Wahrscheinlichkeiten sichten, sehen wir eine Schöne neue Welt der Gleichschaltung und Gehirnbetreuung anbrechen. In hundert Jahren werden wir nicht nur abweichendes Verhalten, sondern auch Gedankenverbrechen ahnden. Soviel ist sicher. Die Weichen sind gestellt.

Im Internet ist das Interesse an unbeschränktem Zugriff dem an lückenloser Überwachung eng verschwistert. Der willfährige Dauerdienst verführt zum Exzess und erfüllt zugleich entfesselte Kontrollwünsche. Allseits lädt er zu Desinformation, Hassbotschaften und Selbstentblößung ein. Alle Einwände gegen ausufernde Vorratsdatenspeicherung werden hinweggewischt von der Idee, Anschlagspläne und Zusammenbrüche im Status Nascendi erkennen zu können. Aber die Datenhalden wachsen ins Unermessliche, und das Vorrecht, die Algorithmen ihrer Auswertung festzulegen, ermächtigt zu jener Willkür, die den Weltkonzern überfordert, weil er die Gefahren, vor denen er die Welt schützen will, zugleich in Szene setzen muss. Das heißt konkret: Jede Suchbewegung und jeder Informationsaustausch im Netz sind potenziell vom Bösen kontaminiert und somit von Interesse für den Staatsschutz.

Hier können Sie ein TUMULT-Abo zeichnen. Die aktuelle Ausgabe finden Sie auch im FREILICH Buchladen.

Weil die herrschende deutsche Staatsräson sich jeder Bodenhaftung verweigert und nach universeller Rechtfertigung strebt, ist sie auf die Projektion »rechtsextremistischer« Phantome angewiesen und beschwört sie mit aufwändiger paranoischer Dramaturgie herauf – Auschwitz-Schreck, hysterischen Bekenntnissen, verschwenderisch subventioniertem Kampf »zivilgesellschaftlicher« Organisationen gegen »Rechts« und nicht zuletzt durch die Faszination, die das Meistverfemte auf Gekränkte, Trotzige und Empörte ausübt. Mit wachsendem Verfolgungsdruck auf »Rechte« wächst die Verlockung, rassistisch zu giften und mit nationalsozialistischen Kennzeichen zu schocken: Überbietungswettbewerb zwischen Nazi-Fetischisten auf der einen und auf der anderen Seite.

Die »offene Gesellschaft« trumpft mit einem semantischen Taschenspielertrick als Schutzherrin der Vielfalt auf – zu den Vielen zählt sie nur  Gleiche und Tolerante. Blendet man aber bei Deutschen und Türken, bei Katholiken und Sunniten und bei Schürzenjägern und Knabenliebhabern das Überschwängliche und Unleidliche aus, hat man nur noch theatralische Repräsentanten vor sich. Übrig bleibt ein Pluralismus des Abgeschmackten. Als Entrée zum Verteilungskampf um öffentliche Anerkennung und Alimentierung ist Selbstverleugnung gefordert. Die Waffe der zur Schau gestellten Einzigartigkeit und Benachteiligung muss im Werben um Anteilnahme – das immer mehr Mühe kostet – immer wieder nachgeschärft werden und stumpft unter der Sonne von Beachtungserfolgen ab, verwandelt sich unversehens in den Nachweis, für Chancengleichheit besonders qualifiziert zu sein. Das demonstrativ Diverse wird sich selbst egal.

Im Geiste der Kampagnen des Woke Capital schreitet die kulturelle Einebnung auf Erden stürmisch fort. Quotenregelungen setzen sich sogar schon auf den Besetzungslisten der Fernsehproduktionsfirmen und bei der Auswahl von Kriminalstoffen durch. Es herrscht strikte Rechtfertigungspflicht. Unter Demokraten wütet Gleichstellungseifer. Regulär eingetragene Alleinstellungsmerkmale bürgen für ihre Beliebigkeit. Herkünfte, Hautfarben und Vorlieben erhalten den ihrer Gleichgültigkeit gebührenden Respekt. Was die Bewältigung globaler Überlebenskrisen von begründungsfreiem Sosein übrig lässt, wird in pathetischem Minderheitenkitsch erstickt.

Die allgegenwärtigen Vorkämpfer für Gerechtigkeit, Toleranz und Vielfalt sind Wegbereiter einer vormundschaftlichen Weltordnung, die aufräumt mit nationaler Halsstarrigkeit. Sie bringen die »westlichen Werte« als Morgengabe in die Geschäftsmodelle der transnationalen Konzerne ein. Widerstand erscheint aussichtslos – überdies antisemitisch angehaucht. Sehnen wir uns nicht alle nach einem Gesundheitsschutz, der die erbärmliche Anfälligkeit des Säugetiers Mensch für Infektionen sowie Erb-, Volks- und Gemütskrankheiten mit opulent finanziertem Sachverstand bekämpft? Solcher Schutz ist nicht zu haben ohne die Kooperation zwischen nationalen Gesundheitsdiensten, IT-Giganten und Pharmaunternehmen. Unter diesem Schirm haftet endlich jeder Einzelne persönlich für seine Gesundheit, Leistungsfähigkeit und Lebensfreude. In einigen Jahren wird die Übermittlung der von Fitness-Armbändern gemessenen Daten (Puls, Blut, Ausscheidungen, Schlaf, Gewicht, Bewegung) an die Instanzen der Public Health unverzichtbar sein: ohne gutes Gesundheitsrating keine Versicherung, keinen Kredit und keine Sympathie.

Und zweifelt noch jemand daran, dass wir alle in wenigen Jahrzehnten bargeldlos einkaufen und dank unserem treuen Begleiter, dem Smartphone, bei allen Verrichtungen Datenspuren hinterlassen werden? Angelernt wird eine Persönlichkeit, die das Wachsen und Schwinden ihres Sozialkredits fest im Blick hat und ein feines Gespür für die Risiken kritischer Bewertung entwickelt. Zugleich ist sie sensibilisiert für Bedrohungen der sozialen Harmonie und der Cybersicherheit und weiß den Fortschritt elektronischer Überwachung zu schätzen.

Hier können Sie ein TUMULT-Abo zeichnen. Die aktuelle Ausgabe finden Sie auch im FREILICH Buchladen.

Meine kleine Bestandsaufnahme des kommenden Unheils gipfelt in einer Prognose, deren Erfüllung das ultraschnelle Internet garantiert: der digitalen Zusammenschaltung unserer Gehirne. Wir sind es müde, Geräte umherzutragen und Buchstaben einzutippen; mit Nano-Chips im Neocortex bekommen wir die Hände und den Kopf wieder frei. Wir schwärmen aus in die Cloud und schlüpfen aus dem privaten Selbst ins große Ganze. Unser telepathischer Gesamtnachfolger wird alle Sprachen sprechen und sich über heikle Fragen im Nanosekundentakt verständigen – und ausschließlich einvernehmliche Gedanken teilen.

Die Drift zum globalen Sozialkreditsystem ist als solche nicht aufzuhalten; sie beschleunigt sich durch das Einfordern von Menschenrechten ebenso wie durch deren Geringschätzung. Benommen gleiten wir in ein posthumanes Dasein. Renitente Gegenkräfte können nur in der Dimension des Politischen erwachsen, dort, wo kollektive Willensbildung auf eigentümliche, raumgebundene Weise ein- und ausgrenzt.

Ich würde gern wissen, warum das zuverlässig Entsetzliche mich nicht in Schockstarre versetzt. Vermutlich, weil ich zeit meines Lebens beiläufig registriert habe, dass keine Vorhersage einer Dystopie jemals eingetroffen ist. Ich gebe hier keine Exempel dafür, denn das wäre Beweisführung, dazu angetan, Widerlegung herauszufordern.

Am Ende des 21. Jahrhunderts wird man sagen, dass auch der Klimawandel nicht mehr das ist, was er einmal war. (Vorsicht: Prognose!) Und jede Steuerungssoftware trägt unerwartete Anfälligkeiten aus. Wir handeln um unserer selbst willen nach dem Kalkül von heute, in der Erwartung, uns selbst zu überraschen. Damit intervenieren wir auf unabsehbare Weise in eine Zukunft, die alle Regeln verletzen und aller Wahrscheinlichkeit Hohn sprechen wird.

HIER gelangen Sie zum Internetauftritt des TUMULT-Magazins, wo Sie auch ein TUMULT-Abo zeichnen können.

Die aktuelle TUMULT-Ausgabe finden Sie auch im FREILICH Buchladen.


Neues Jahr, neue Inhalte. FREILICH startet die Buchreihe POLITIKON. Band 1 von FREILICH-Herausgeber Heinrich Sickl singt „Das Lob der Grenze“.

Grenzen, so Heinrich Sickl, helfen uns Identität zu bewahren und Sicherheit zu garantieren. Aktuelle Herausforderung wie Corona und illegale Migration machen klar, dass es Zeit ist für Freiheit und Frieden Grenzen zu setzen und zu verteidigen.

HIER im FREILICH Buchladen bestellen.

Tumult – Vierteljahresschrift für Konsensstörung ist eine von Wissenschaftlern und Künstlern betriebene Zeitschrift. Mainstreamkundig und randständig, versteht sich Tumult als unabhängiges Organ der Gegenwartserkundung fernab akademischer und volkspädagogischer Sprachregelungen.

Ein Blick ins Inhaltsverzeichnis der neuen TUMULT-Ausgabe:

Europa ist, wie es scheint, voll von Menschen, die sich für moralisch gut halten, und Deutschland besonders. Die Auffassung vom Gutsein, die hier dahintersteht, ist allerdings sehr spezifisch. In ihrem Zentrum steht eine sehr subjektive Form der Moralität, die sich nicht an Ergebnissen und Konsequenzen, sondern an reinen Gefühlswerten bemisst. Man hat diese Haltung häufig und nicht ganz zu Unrecht mit Max Webers berühmtem Begriff »Gesinnungsethik« gleichgesetzt.

Bettina Gruber – Suizidale Empathie

Kurzum, uns Männern und Frauen geht das andere Geschlecht verloren, und mit ihm die Voraussetzung für sexuelle Vielfalt. Zuwächse an Chancengerechtigkeit und Selbstverfügbarkeit kompensieren den Verlust nicht im Geringsten. Dass nun viele Sexualitäten an die Stelle der einen träten, ist eitle Rationalisierung. Triumphe der Selbstbestimmung zaubern die beschworenen Energien und Begierden – das, was sich selbst überrascht – nicht herbei, verschwenden vielmehr das Unwillentliche, Unabsehbare an die Absichtlichkeit: schale Beliebigkeit. Der ganz und gar kultivierte, gewaltlose Sexus ist keiner mehr. Doch kehrt er dann hinterrücks, im Rücken der Zivilgesellschaft, gänzlich ungezügelt zurück: Weiblichkeit als Kulturverbrechen.

Thesen zur Einwanderung der Frauen in den maskulinoiden Formenkreis

TUMULT: Brilliante Essays, Forschungen und Tiefengrabungen im Zeitgeist…

Die neue TUMULT ist in Presseshops auf Bahnhöfen und Flughäfen oder im Abo (4 Ausgaben/Jahr) erhältlich

Ein ernster Spendenaufruf der TUMULT-Redaktion:

Die neue TUMULT Winter 2020/21

HIER im FREILICH Buchladen bestellen


Die aktuelle Ausgabe 10 des FREILICH Magazins beschäftigt sich unter dem Titel „Unpopulär rechts“ mit den Problemen des Rechtspopulismus in Europa und Österreich. Die Heftvorschau finden Sie HIER.

JETZT ABONNIEREN oder HIER im FREILICH Buchladen bestellen.

HIER gibt es das FREILICH Magazin im Abonnement: www.freilich-magazin.at/#bestellen

Nachdem der Autorin Monika Maron vom Verlag S. Fischer die Zusammenarbeit aufgekündigt wurde, weil sie in einem „rechten“ Verlag veröffentlicht hätte, rufen Jörg Bernig und Uwe Tellkamp zur Mäßigung auf. Sie warnen vor den aktuellen gesellschaftlichen Entwicklungen. Wir bringen ihre Warnung im Wortlaut.

In großer Sorge und mit Entschiedenheit stellen wir uns vor die Buchhändlerin, Verlegerin und Veranstalterin Susanne Dagen. Desgleichen treten wir an die Seite unserer Kollegin Monika Maron, der die weitere Zusammenarbeit mit dem Verlag S. Fischer aufgekündigt wurde, weil sie in der edition buchhaus loschwitz, dem Verlag Susanne Dagens, einen Band mit Essays veröffentlicht hat. Wohlgemerkt: nicht was Monika Maron in ihren „Essays aus dreißig Jahren“ geschrieben hat, war für S. Fischer inkriminierend, sondern daß sie es in Susanne Dagens edition buchhaus loschwitz publiziert hat. Susanne Dagens Buchhandlung, ihr dort angeschlossenes KulturHaus und der Verlag edition buchhaus loschwitz werden als Ort (neu)rechten Denkens stigmatisiert und das, bei Lichte besehen, schlicht aus dem Grund, weil Susanne Dagen sich einer Festlegung auf ein bloß irgendwie links geartetes Denken entzieht und stattdessen einen Ort bietet, der für alle offen ist.

Unsere große Sorge erwächst aus Beobachtungen und Erfahrungen, die wir selbst während der letzten Jahre gemacht haben. Wir stellen eine Verwahrlosung und gewalttätige Aufladung der Berichterstattung und Kommentierung fest, wenn über Positionen und Menschen geschrieben und gesprochen wird, die sich kritisch zu problematischen Entwicklungen in diesem Land äußern – sei das zu Fragen der Meinungsfreiheit, der Verquickung von Politik und Medien, der Migrationspolitik, der Erscheinung des Islams in unserer Gesellschaft oder der Beschneidung verfassungsmäßig festgeschriebener Freiheiten.

Mit großer Sorge blicken wir auf uns nachgerufene Formulierungen wie: „pegidafiziert“, „rassistisch“, „ausländerfeindlich“ oder „definitiv neurecht[s]“. Wir fragen: Wohin soll das führen? Was soll der Schritt sein, der auf derlei verbale Attacken folgt? Oder: Welchen Folgeschritt sollen solche Attacken vorbereiten?

Wir leben in einer Zeit enormer Umbrüche. – Diskussion? Ja. Streit? Ja. Diffamierung? Nein. Denunzierung? Nein. Ausgrenzung? Nein. Verbale Gewalt? Nein und nein! In großer Sorge um die Entwicklung in unserem Land rufen wir zu Mäßigung im Umgang miteinander auf.

Wir von FREILICH schließen uns dem Aufruf an!

Den Internetauftritt von „buchhaus loschwitz“ finden Sie HIER. Der Aufruf wurde als erstes auf der Facebook-Auftritt von TUMULT veröffentlicht.

Im aktuellen Heft FREILICH 10 spricht Uwe Tellkamp über das Leben im Westen, den Widerstand im Osten und die durch Gleichgültigkeit bedrohte Identität.

Das aktuelle Heft HIER im FREILICH Buchladen bestellen.

Die aktuelle Ausgabe 10 des FREILICH Magazins beschäftigt sich unter dem Titel „Unpopulär rechts“ mit den Problemen des Rechtspopulismus in Europa und Österreich. Die Heftvorschau finden Sie HIER.

JETZT ABONNIEREN oder HIER im FREILICH Buchladen bestellen.

HIER gibt es das FREILICH Magazin im Abonnement: www.freilich-magazin.at/#bestellen

Band 1 der Werkausgabe: Rolf Peter Sieferles politisches Hauptwerk in einer vom Autor bearbeiteten, unveröffentlichten Fassung.

1994 legte Sieferle diesen Großessay vor, in dessen Zentrum das gegenüber dem universalistischen Projekt des „Westens“ widerständige Deutschland mit seinem Willen zum eigenen Weg steht. Die beiden Weltkriege in der ersten Hälfte des 20. Jahrhundert waren Vorboten einer Auseinandersetzung zwischen universalistischen Perspektiven und deren partikularistischer Abwehr. Er zeigt, wie die beschleunigte Moderne in ihrer seit hundert Jahren anhaltenden, ständigen „Flucht nach vorne“ wachsende Problemberge vor sich herschiebt, zu deren gedanklicher Bewältigung die alten Ideologien des Liberalismus, des Sozialismus und des Nationalismus immer wieder in neue Kleider schlüpfen und in neuen Paradoxien sich verheddern.

Der Hauptgegner der konservativ-revolutionären Position sind die Mächte der bürgerlichen Welt, also Liberalismus, Individualismus und Kapitalismus. Der marxistische Sozialismus erscheint in dieser Perspektive insofern nur als eine Variante des bürgerlichen Materialismus, als er den Prozess der Atomisierung und Zertrümmerung mitträgt und sogar verschärft. Liberalismus und Sozialismus sind beide letztlich universalistisch orientiert, das heißt, sie zielen auf eine homogene „Menschheit“, die nicht mehr systematisch differenziert.

Rolf Peter Sieferle

Fluchtpunkt des Heils vor den herannahenden Umwelt- und Ressourcenproblemen wird schließlich eine universalistische Weltvereinigung unter einem Globalgouvernment. Sieferle analysiert ebenso nüchtern wie intensiv, dass sich hinter dem Rücken dieser angeblichen rettenden Weltinstanz bei ideell und real beseitigten Nationalstaaten strukturlogisch und unvermeidbar die ursprünglichen Kollektive familiärer Clans und tribalistischer Stämme wieder durchsetzen würden und ein tausendjähriger Prozess der Zivilisation rückabgewickelt wäre. Dies ist auch ein Blick auf den gegenwärtigen Zustand Europas, dem die Akteure dieser Retribalisierung seit 2015 regelrecht aufgedrängt werden.

Ein Anziehen der Steuerschraube bei den erfolgreichen Elementen des neuen globalen Netzwerks ist wohl unvermeidlich. Die dadurch bewirkte Umverteilung dürfte sich jedoch nicht darauf beschränken, den wachsenden unproduktiven Bevölkerungsteil durchzufüttern, sondern die Mittel müssten darauf verwendet werden, den Anteil der globalen Spezialisten an der Gesamtbevölkerung zu vergrößern.

Auf rund 500 Seiten bearbeitet Sieferle als Universalgelehrter unglaublich viele Themen und Bereiche auf kühle und rationale Weise. Er geht auf die Umbrüche ein, die in Bewegung gerieten, als das jahrzehntelange Gleichgewicht zwischen den Machtblöcken in Ost und West ab 1989 ins Rutschen kam. Sieferle erkannte schon sehr früh, dass das „europäische Projekt“ über kurz oder lang ins Stottern geraten wird und dann in Chaos und Zerfall endet.

Das Buch „Epochenwechsel. Die Deutschen an der Schwelle zum 21. Jahrhundert“ von Rolf Peter Sieferle im FREILICH Shop.

Rolf Peter Sieferle (1949‒2016) studierte Geschichte, Politikwissenschaft und Soziologie an den Universitäten Heidelberg und Konstanz und lehrte ab 1991 in Mannheim. Seit 2005 war er ordentlicher Professor für allgemeine Geschichte an der Universität St. Gallen. Zu seinen Hauptwerken zählen Epochenwechsel (1994) und die universalhistorische Bilanz Rückblick auf die Natur (1997). 2010 verfasste Sieferle für den „Wissenschaftlichen Beirat Globale Umweltveränderungen“ der Bundesregierung die Abhandlung Lehren aus der Vergangenheit. 2017 beginnt die Herausgabe seiner gesammelten Werke im Manuscriptum Verlag.


Freier Journalismus kostet Geld:

 


Sie wollen ein politisches Magazin ohne Medienförderung durch die Bundesregierung? HIER gibt es das FREILICH Magazin im Abonnement: www.freilich-magazin.at/#bestellen

Besuchen Sie unseren tagesaktuellen Nachrichtenkanal: www.tagesstimme.com

Tumult – Vierteljahresschrift für Konsensstörung ist eine von Wissenschaftlern und Künstlern betriebene Zeitschrift. Mainstreamkundig und randständig, versteht sich Tumult als unabhängiges Organ der Gegenwartserkundung fernab akademischer und volkspädagogischer Sprachregelungen.

Gerade ist die Ausgabe Frühjahr 2020 erschienen. Wir geben einen Überblick über die Inhalte:

Albert Sonnaben – 18 Bilder
Frank Böckelmann – Weg des geringsten Widerstands

SCHNEISEN

Peter J. Brenner – Offene Grenzen, verschlossene Räume
Sven K. Knebel – Von der Jakobiner ihrer Diktatur
Bettina Gruber – Die Wissenschaft und ihr Double
Lothar Fritze – Elitärer Kampfbegriff – Der Populismusvorwurf als Diffamierungsinstrument
Johannes ScharfDeutsche und Juden – Ursachen des Antisemitismus

BELICHTUNGEN

Konrad Adam – Jetzt!
Thomas Palzer – Kleine Theologie der Materie
Stefan Barme – Verlieren wir unsere Sprache?
Jonathan Meynrath – Hölderlin in Stalingrad – Harald Schmidt als Reaktionär

Tumult – Vierteljahresschrift für Konsensstörung erscheint viermal im Jahr

ISLAMISIERUNG

Tilman Nagel – „Der Islamismus hat mit dem Islam nichts zu tun“ – eine westliche Illusion

DAS GESPENST SEXUALITÄT

Siegfried Gerlich – Rape Culture – Feminism on Campus
Horst G. HerrmannGanz in Weiß … Die Unschuld an die Macht
Lorenz Jäger – Daddy ist weg – Wahrheit, Feminismus und Marielouise Jurreit

RÄUME DES POLITISCHEN

Albrecht Goeschel/Paolo Goeschel de Carvalho – Deutsches Kriegsmuseum in der Kongresshalle Nürnberg – Teil II: Vorschlag für ein Kriegsmuseum der Entdeckung
Bernd Schick – Angela oder Das Elend der Vernunft
Michael Böhm – Der Feind der Kunst – Betrachtungen zur „Erklärung der Vielen“
Sebastian T. Hartmann – Hässliche Frucht eines psychopathischen Antifaschismus – Das Zentrum für Politische Schönheit

Empfehlenswert ist auch die TUMULT Werkreihe wo interdisziplinär ermittelnde Selbstdenker zu verschiedenen Themen zu Wort kommen.

LANDSCHAFTEN

Uwe Tellkamp – Das Märchenreich am Rhein – Expedition zu den Inseln der Demokratie
Takasaki – 8259,1 8260,1 8264,1 8265,1
Marc PommereningMikroaggressionen

TUMULT – Vierteljahresschrift für Konsensstörung geht auf Abstand zu Hetze, Hysterie und Panik. TUMULT  wirft einen kühlen Blick auf die herrschenden Vorstellungen von Grundgesetz, Europa, Gleichberechtigung, Islam und Antisemitismus, die Veränderung des öffentlichen Raums, die Wissenschaft im Sog der Political Correctness, das Kunstverständnis in der Erklärung der Vielen.

Den Internetauftritt von TUMULT finden Sie HIER.

HIER gibt es das FREILICH Magazin im Abonnement: www.freilich-magazin.at/#bestellen