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Siegfried Waschnig

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Die sogenannte „Corona-Krise“ ist auch an der aktuellen Ausgabe des „Attersee Report“ nicht spurlos vorüber gegangen.

Fiel die letzte Ausgabe noch in die Zeit vor der Krise, also in jene vor dem sogenannten „Shutdown“, als wir die alte Normalität noch genießen durften, so stellt sich wenige Wochen später vieles anders dar. Manche Leser meinten, dass das Thema der letzten Ausgabe „Nichts“, in der sich der „Attersee Report“ dem Nihilismus widmeten, von seherischen Qualitäten getragen war:

Ehe wir den Wald betreten, werden wir daher die Zwangsjacke der Angst gegen die toga virilis einzutauschen haben, (…) zumal ein zentrales Merkmal nihilistischer Machtausübung die Instrumentalisierung der Angst, genauer gesagt: der Todesangst, ist, zumal sie aus Menschen formbare Massen macht: Die Machthaber leben immer in der entsetzlichen Vorstellung, dass nicht nur der Einzelne, sondern viele aus der Furcht heraus-treten könnten.

Genau diese Instrumentalisierung von Angst musste unsere Gesellschaft in den letzten Wochen über sich ergehen lassen – mit allen Konsequenzen wie der systematischen Beeinträchtigung von Grund- und Freiheitsrechten und der Untergrabung unserer rechtsstaatlichen Prinzipien.

Die aktuelle Ausgabe des „Attersee Report“ will die Tendenzen der Gegenwart im politisch-philosophischen Licht diskutieren:

Das Inhaltsverzeichnis der aktuellen Ausgabe

Reinhard Farkas startet das Generalthema mit „Leben nach COVID-19“

Der erste Paradigmenwechsel der „Corona-Zeit“ ist die Wiederkehr der Hygiene. Das Wort kommt von der hellenischen Göttin Hygieia. Vokabeln wie Gesundheit, Reinlichkeit, Sauberkeit werden davon ab-geleitet. Das Händewaschen ist heute zum Ersten Gebot geworden, danach folgen zahlreiche andere. Moderne Formen der Reinigung, etwa durch Roboter, die UV-Licht aussenden, werden hierzulande freilich nicht einmal im Ansatz diskutiert.

Reinhard Farkas

Norbert Nemeth über das Auftreten von Seuchen und der historische Zusammenhang mit politischen und wirtschaftlichen Veränderungen

Jenseits der Grenze einer rein rationalen Analyse dieser Zeit schwebt der Mythos der „Vier apokalyptischen Reiter“, die das Verderben der Menschheit symbolisier(t)en: Es begann mit einem riesigen, hell strahlenden Kometen, der vom Herbst 1618 bis in den Jänner 1619 über weiten Teilen Europas zu sehen war. Das war ein schlimmes Vorzeichen, denn Kometen galten seit der Antike als Unheilbringer, zumal sie die kosmische Harmonie störten: „Niemals ein Comet hat gebrannt, der nicht schadete Leuten, Stadt und Land“, sagte der Volksmund damals.

Norbert Nemeth

Siegfried Waschnig wiederum sieht die Grünen im Zusammenhang mit der Corona-Krise als Partei der Abnicker und Systemerhalter

Nichts passiert in diesem Land jedenfalls, ohne dass es nicht mindestens mit einem Naserümpfen der grünen Besserwisser oder einem erhobenen Zeigefinger kommentiert wird. Gerade in Zeiten der Krise offenbart sich mehr denn je die totalitäre Grundtendenz dieser Partei.

Siegfried Waschnig

Weitere Autoren der aktuellen Ausgabe: Reinhard Farkas, Arnulf Helperstorfer, Wolfram Schrems, Susanne Fürst, Heimo Lepuschitz, Jörg Mayer, Julian Bauer, Veit Wieland, Laila Mirzo, Bernhard Pichler und Gerhard Schlüsselberger.

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Der aktuelle Attersee Report beschäftigt sich mit dem Nihilismus und der damit untrennbar verbundenen Frage, wie der Einzelne der allgemeinen Sinnentleerung und der kollektiv verordneten Bedeutungslosigkeit des Individuums entkommen kann.

Dabei wird u.a. angedacht, ob die geistigen Grundlagen der Roten Armee Fraktion jenen Ernst Jüngers ähnlich sind, wie manche Autoren behaupten. Ernst Jüngers Waldgang sei demnach ein Konzept, das nicht nur in der rechten, sondern vor allem auch in der linken Hemisphäre auf Interesse stieß. Der Kult eines absoluten Außenseitertums, das im Wesentlichen im Widerstand gegen die Verhältnisse besteht, wird dabei angesprochen, da nur im Wege einer Individualisierung eine wahrhafte Existenz möglich sei.

Doch auch Martin Heidegger soll uns Fingerzeige gegeben haben, wie wir mit unserer Geworfenheit in die moderne Zivilisation auf bessere Weise umgehen können. Selbst in den NS-Staat verstrickt, erkannte Heidegger zuletzt, dass dieser die Entfremdung der Menschen nicht aufhielt, wie es die Propaganda versprochen hatte, sondern durch Technisierung, Industrialisierung und Bürokratisierung noch weiter vorantrieb – mit dem bekannten Ende. Heidegger soll es aber um das Gegenteil gegangen sein: Bewusstsein wieder auf die Urwahrheit zu lenken.

Folgende Beiträge vertiefen in der aktuellen Ausgabe die Fragestellung zum Thema „Nihilismus“:

Anton Grabner-Haider: Todesmystik bei Martin Heidegger
Norbert Nemeth: Der Waldgang
Gerhard Rihl: Gott ist tot – Es lebe die Kunst!
H. Faber: Über die Linie
Wolfram Schrems: Der Greuel der Verwüstung
Siegfried Waschnig: Durch Tätigkeit zum Guten
Michael Demanega: Häresie der Formlosigkeit
Jörg Mayer: Theorien des Träumens
Laila Mirzo: Die Verwerfung des Koordinatensystems
Siegfried Waschnig: Eine Komödie, die Templergnosis und das Böse
Jörg Mayer: Terrorismus, eine Einordnung

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