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Foto: © Universität Wien/ Alex Schuppich

Die schon öfter wegen umstrittener Aussagen auffälligen Studentenvertreter Babsi Ordinaireteur (KSV-LiLi), Jasmin Chalendi (VSStÖ) und Zissi Fritsche (GRAS) vom Vorsitzteam der ÖH Universität Wien haben den renommierten Professor der Geschichte Lothar Höbelt kritisiert, da er bei einer Tagung des Freiheitlichen Akademikerverbandes Steiermark (FAV) und des Instituts für Staatspolitik (IfS), beides hochangesehene Institutionen, teilnimmt. 

„Es ist eine Schande, dass das extrem links verortete Vorsitzteam der ÖH Wien einen hochgeschätzten Historiker in einer Weise angreift und damit die Freiheit der Forschung in Frage stellt. Ich bin überzeugt davon, dass es besser qualifizierte Personen für die Vorsitzführung der Hochschülerschaft gibt“, meint Heinrich Sickl für den FAV Steiermark. „Es ist mir ein Rätsel, dass Personen, die aus der linksextremen Ecke kommen, für die ganze Studentenschaft sprechen wollen“, führt Sickl weiter aus und wünscht sich mehr Protest gegen extrem linke Aktivitäten an den Universitäten, gerade wenn die in einer demokratisch kaum legitimierten ÖH Unterschlupf finden und die Hochschülerschaft so als Geisel ihrer Agitiation nehmen. 

Das extrem linke Vorsitzteam soll zurücktreten

Der FAV Steiermark fordert den Rücktritt von Babsi Ordinaireteur (KSV-LiLi), Jasmin Chalendi (VSStÖ) und Zissi Fritsche (GRAS) als Vorsitzende der ÖH Universität Wien, denn gegen Linksextremismus ist klare Kante zu zeigen. 

„Gerade der Dame des Kommunistischen Studentenverbandes sei ein Zitat von Rosa Luxemburg – die Freiheit ist immer die Freiheit der Andersdenkenden – ins Stammbuch geschrieben. Im Namen der Meinungsfreiheit und einer pluralen Gesellschaft muss man der Tyrannei immer dann entgegentreten, wenn sie ihr Haupt erhebt. Daher ist das Vorsitzteam nicht weiter tragbar“, heißt es aus dem FAV Steiermark.

Einladung zur Diskussion

„Um die armen Vorsitzenden aus ihrem ideologisch monokulturellem Sumpf zu befreien, lade ich sie zu einer offenen Diskussion über unterschiedliche Positionen in Geschichte und Politik ein. Professor Höbelt würde sicher gerne daran teilnehmen.“ sagt Heinrich Sickl abschliessend. 

Presseausendung der ÖH: https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20191030_OTS0008/professor-fuer-geschichte-spricht-auf-rechtsextremer-tagung

In der Nacht von Montag, 28. Oktober 2019, auf Dienstag, wurde das Burschenschaftsdenkmal in Eisenach Ziel eines Anschlags. 

Schwere Zerstörungen

Sowohl das Denkmal selbst als auch die vorgelagerte Langemarck-Ehrenmals zum Gedenken an die Gefallenen der Deutschen Burschenschaft (DB) wurden durch schwarze und pinke Farbbeutel massiv beschädigt. Die Tür zum Inneren des Denkmals wurde zugeklebt und der Innenraum, einschließlich des legendären Ragnarök-Gemäldes, geschaffen von Otto Gussmann, einem bedeutenden deutschen Jugendstilmaler aus Dresden.

Laut Deutscher Burschenschaft ist von fünf Tätern auszugehen. Das ergaben Auswertungen des Videomaterials, das Kameras, die als Reaktion auf ähnlich umfassende Angriffe eingerichtet wurden und das Denkmal vor linkem Vandalismus schützen sollten, aufgezeichnet haben. Noch ist es allerdings zu früh, das exakte Schadensausmaß festzustellen. Außerdem setzte der burschenschaftliche Dachverband eine Prämie von 10.000 Euro für Hinweise aus, die zur Ergreifung der Täter führen.

DB bittet um Spende

In einer auf Facebook veröffentlichten Pressemitteilung der DB heißt es: „In Zeiten zu denen Verbindungsstudenten jeglicher Couleur, ihre Häuser und Gedenkstätten immer wieder Ziele solcher Angriffe werden, gilt es zusammenzuhalten.“ Für die Wiederherstellung und Instandsetzung des Denkmals bittet die DB um Spenden für den Denkmalerhaltungsverein

DEV Eisenach e.V.
Wartburg Sparkasse
IBAN: DE66 8405 5050 0000 2077 72
BIC/Swift: HELADEF1WAK

Bewegte Geschichte

Möglicherweise besteht ein Zusammenhang zwischen diesem neuerlichen Anschlag auf das Denkmal der Burschenschaft, das seit dem 22. Mai 1902 stolz auf der Göpelskuppe in Sichtweite zur Wartburg thront, und dem aufsehenerregenden Erfolg der AfD bei den Landtagswahlen in Thüringen.

In seiner mehr als 117-jährigen Geschichte geriet das Burschenschaftsdenkmal – „Dem geeinten Vaterlande“ gewidmet – immer wieder in den Fokus von linken Extremisten. Als Symbol der „Reaktion“ wurde das Denkmal zu DDR-Zeiten entweiht und mutwillig beschädigt. Es existierten auch Pläne zur Sprengung des Monuments. Glücklicherweise konnte dies verhindert werden.

Nach der Wende wurde das Denkmal wieder der DB übereignet und jahrelang aufwendig restauriert. Erst im März 2007 wurde auch das wiederhergestellte Deckengemälde offiziell eingeweiht. Nun, genau 30 Jahre nach dem Ende des DDR-Regimes, legen erneut militante Antifaschisten Hand an das Denkmal.