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Die Verweigerung des akademischen Diskurses und das Verbannen von Büchern aus den Bibliotheken ist vielen Studenten nicht mehr fremd. RFS-Obmann Lukas Heim über die Erkenntnisse einer aktuellen Studie über Meinungsfreiheit.

Nachdem es in der Vergangenheit an der Goethe-Universität in Frankfurt immer wieder zu Eskalationen bei Vortragen und Diskussionen gekommen war, wurde sie nun von einer Studie von zwei Frankfurter Sozialwissenschaftlern, die in der Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie veröffentlicht wurde, untersucht. Dabei ist dieser Trend nicht neu.

Im angloamerikanischen Raum werden Redner vor ihren Auftritten vermehrt auf ihre Gesinnung geprüft und, wenn diese nicht dem entspricht, was man sich vorstellt, mit einem Auftrittsverbot verstehen. Diese Entwicklungen sind nun auch vermehrt an deutschen und österreichischen Universitäten zu beobachten. Nicht zuletzt die Eskalation rund um die Proteste gegen den renommierten Historiker Lothar Höbelt, der an der Universität Wien lehrt, zeigt, dass dieser Trend auch bei uns aktueller denn je ist.

Beträchtlicher Anteil der Befragten gegen freie Meinungsäußerung

Die Ergebnisse der Studie sind schockierend. Von den knapp tausend überwiegend links eingestellten Studenten gaben beinahe die Hälfte an, keine Redner mit abweichenden Meinungen an der Universität zu dulden. Wesentlich größer ist die Anzahl derer Personen, die den Personen, die nicht ihre Meinung in umstrittenen Themen vertreten, keine Lehrbefugnis an der Universität geben. Ein Drittel der Befragten gab sogar an deren Bücher aus der Bibliothek verbannen zu wollen.

Verfall von Meinungskultur

Angesichts dieser Entwicklungen ist die Frage nach der Zukunft der Meinungsfreiheit an den Hochschulen unumgänglich. Auch wenn die Studie nur als Grundlage für weitere, umfangreichere Forschungen dienen kann, so bestätigt sie doch eine Tendenz, die sich an den Hochschulen schon seit längerem abzeichnet.

Es ist ein Verfall von Meinungs- und Diskussionskultur im Gange, der in ein paar Jahren noch wildere Auswüchse hervorbringen kann. Bereits jetzt ist es für offen konservative Studenten in manchen, vor allem sozialwissenschaftlichen Studienrichtungen beinahe unmöglich eine PhD-Anstellung zu erhalten und in weiterer Folge werden konservative Lehrpersonen immer seltener.

Durch dieses Kippen des Systems in eine Richtung werden die Studenten auch immer einseitiger geprägt und verlernen den wichtigen akademischen Meinungsdiskurs. Wenn dieser fehlt, ist es nur noch eine Frage der Zeit, bis diese Entwicklungen auch in der gesamten Bevölkerung Fuß fassen.

Lukas Heim studiert Politikwissenschaft und ist Bundesobmann und Mandatsträger des Rings Freiheitlicher Studenten.

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RFS-Obmann Lukas Heim zeigt die Pläne der türkis-grünen Bundesregierung für die Universitäten in Österreich auf und wie diese die Macht an sich binden will. 

Die UG Novelle sieht vor, dass die Senate der Universitäten bei der Bestellung von Rektoren Macht verlieren und im Gegenzug dazu die von der Politik besetzten Universitäts-Räte Macht gewinnen. Diese Änderung wird sich zwar wenig auf die Studenten auswirken, schafft jedoch die Möglichkeit einer politischen Steuerung. Dadurch kann sich die türkis-grüne Regierung noch stärker in die internen Angelegenheiten der Universitäten einmischen und diese in die gewünschte Richtung lenken.

Erhebliche Einschnitte in die Studienplanung der Studenten

Wer in Zukunft weniger als 16 ECTS pro Studium und Jahr schafft, wird exmatrikuliert und ist somit vom Studium ausgeschlossen. Pro Studienjahr sind in der Mindeststudienzeit zwar 60 ECTS vorgegeben, jedoch ist dies auf Grund von überfüllten Laborplätzen und überlaufenen Kursen in den meisten Fächern nahezu unmöglich. Obwohl diese Hürde nicht die Masse der Studenten treffen wird, wären einige prominente Politiker im hohen Bogen aus der Universität geflogen: ÖVP Wissenschaftsminister Faßmann brauchte für sein Geografie-Studium 32 Semester, Grünen Klubobfrau Sigi Maurer studierte 28 Semester in mehreren Studienfächern, ÖVP Bundeskanzler Sebastian Kurz studierte 24 Semester Jus – ohne Abschluss. Besonders hart wird diese Maßnahme Studenten treffen, die berufsbegleitend studieren oder Kinder und Familie haben. Ihnen wird die Möglichkeit auf einen universitären Abschluss schlichtweg genommen.

Die Cooling-Off Phase in der STEOP fällt, dafür gibt’s zwei Semester Urlaub

Bislang war es möglich bei einem Nichtbestehen der Studieneingangs- und Orientierungsphase (STEOP) nach zwei Semestern erneut in das Studium zu inskribieren. Diese Möglichkeit sieht die UG Novelle nicht vor, was bedeutet, dass man bei einem Nichtbestehen der STEOP sein Leben lang für eine Studienrichtung gesperrt ist. Das einzig Positive der UG Novelle ist die Möglichkeit unbegründet maximal zwei Semester „Studienurlaub“ zu nehmen. Dies setzt die 16 ECTS Grenze außer Kraft und schafft den Studenten die Möglichkeit ohne Druck zu studieren. Dass diese den Urlaub wohl kaum für eine Studienpause nutzen werden, sondern vielmehr die fehlenden ECTS nachholen werden, bezweifeln derzeit wenige Studenten. 

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Shanghai Academic Ranking: 18 der 20 besten Hochschulen befinden sich in den USA und Großbritannien. Österreich ist weit abgeschlagen. Der Obmann der Freiheitlichen Studenten (RFS) Lukas Heim schreibt für FREILICH über die momentane Situation an Österreichs Hochschulen.

Das Shanghai Academic Ranking stellt den österreichischen Universitäten kein gutes Zeugnis aus. An der Spitze des Rankings stehen wenig überraschend Harvard, Stanford und Cambridge gefolgt vom Massachusetts Institut of Technology (MIT), der University of California und die Princeton University. Die besten Hochschulen, abgesehen von Großbritannien sind in Europa die Université Paris-Saclay auf Platz 14 und die ETH Zürich auf Platz 20. Zudem sind mit der Universität Kopenhagen auf Platz 33, der Université Paris Science et Lettres auf Platz 36, der Sorbonne auf Platz 39 und dem Karolinska Institut in Stockholm noch weitere europäische Hochschulen innerhalb der TOP 50. Beste deutsche Hochschule ist die Universität München auf Platz 51.

Das Shanghai-Ranking setzt sich aus folgenden Komponenten zusammen: 40 Prozent der Bewertung fallen auf die Qualität der Wissenschaftler, weitere 40 Prozent auf das Forschungs-Output und jeweils zehn Prozent der Bewertung beruhen auf der Qualität der Ausbildung und der Produktivität der Forscher.

Österreichische Hochschulen nicht in den Top 150

Im internationalen Vergleich sind die österreichischen Hochschulen nur weit abgeschlagen. Als beste Uni erreicht die Universität Wien einen Platz in der Gruppe 151-200 (Ab Platz 101 wird in 50er Schritten gerankt, ab Platz 201 in 100er Schritten). Sowohl die Medizin-Uni Wien als auch die Universität Innsbruck werden in der Gruppe 201-300 gereiht, die TU Wien in der Gruppe 301-400. Darauf folgen die Medizin-Uni Innsbruck (501-600), die TU Graz (601-700), die WU Wien (701-800), die Uni Klagenfurt (701-800) und die Veterinärmedizinische Uni Wien (801-900). Die Uni Salzburg und die Uni Linz sind in Gruppe 901-1000. Die Montanuniversität Leoben hat es als einzige öffentlich-wissenschaftliche Hochschule nicht unter die besten 1000 geschafft. Vergleicht man die Wertung mit der des Vorjahres, so sieht man, dass die Veterinärmedizinische Universität Wien um 100 Plätze, die Universität Linz um 200 Plätze abgerutscht ist.

Zwei Lösungsansätze für die Zukunft

An den heimischen Hochschulen sind für die Zukunft zwei Szenarien denkbar: Einerseits gibt es die Möglichkeit zu versuchen die Leistung der Hochschulen zu verbessern, was einen erheblichen finanziellen Aufwand mit sich zieht. Dies hat auch zur Folge, dass sich einiges an den Hochschulen ändern wird. Angefangen von stärkeren Einschränkungen beim Zugang, bis hin zu Studiengebühren wird vieles diskutiert werden müssen. Auf der anderen Seite gibt es die Möglichkeit weiterhin auf die Ausbildung einer breiten Masse an Studenten zu setzen. Dies eröffnet zwar vielen jungen Menschen die Möglichkeit ein Studium zu absolvieren, hat aber den Nachteil, dass die Situation am Arbeitsmarkt für Absolventen umso schwieriger wird. Hört man sich an den Hochschulen um, so sind die Meinungen zweigeteilt. Es stellt sich die Frage, ob man auf Spitzenleistung setzt oder die Masse ausbilden will. Hier einen Zwischenweg zu finden scheint nahezu unmöglich.

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Studenten, die unter Folgen der Corona-Maßnahmen leiden sind derzeit ohne funktionierende Vertretung auf Bundesebene.

Wie heute bekannt wurde, ist die Koalition in der Bundes-ÖH geplatzt. Bisher bestand die Koalition aus den Grünen und Alternativen Student*innen (GRAS), der Studentenorganisation der Grünen, dem Verband Sozialistischer Student*innen Österreichs (VSSTÖ), der roten Studentenorganisation und den Fachschaftslisten Österreichs (FLÖ), die parteipolitisch unabhängig, aber dennoch als moderat links einzustufen sind. Aufgekündigt wurde die Koalition schlussendlich von den Fachschaftslisten, die in einer Aussendung kritisieren, dass seit der Angelobung der türkis-grünen Bundesregierung von seitens der GRAS keine Kritik an der Regierung mehr zugelassen worden wäre.

Diese Ansicht teilt auch die Opposition, von der teils heftige Kritik kommt. Auf Anfrage teilte uns der Ring Freiheitlicher Studenten (RFS) mit, dass der Einfluss der Grünen innerhalb der Koalition merklich gewachsen ist, was sich auch bei der abgesagten Übergabe des Vorsitzes von den GRAS an den VSSTÖ gezeigt habe.

Chaos und Streitereien im Vorfeld des Koalitionsendes

Bereits im Vorfeld des Koalitionsendes gab es Konflikte, welche sich unter anderem bei der letzten, 31-stündigen Sitzung des Bundesvertretung geäußert hatten. Damals haben die Koalitionsfraktionen mehrmals gegeneinander gestimmt und somit bereits gegen ihren eigenen Koalitionsvertrag verstoßen. Zudem soll es nach der Sitzung zu einer Gesprächsverweigerung seitens der GRAS gekommen sein, was schlussendlich zur Aufkündigung der Koalition durch die Fachschaftslisten geführt hat.

Zukunft ungewiss – Koalition aus GRAS und AG einzig realistische Möglichkeit

Was das Ende der Koalition für die Zukunft der ÖH bedeutet, lässt sich zum jetzigen Zeitpunkt nur schwer sagen. Die Mandatsverteilung lässt jedoch nur eine wirklich realistische Koalitionsmöglichkeit offen: GRAS-AG. Darauf deutet auch das Abstimmungsverhalten der Fraktionen in der letzten Sitzung der Bundesvertretung, bei der GRAS und AG auffallend häufig gemeinsam gestimmt haben. Unterstrichen wird dies noch von einigen Wortmeldungen von AG Mandataren, die sich sehr GRAS-freundlich geäußert haben. Es wäre jedoch auch eine Minderheitsexekutive denkbar, jedoch dürfte sich die Suche nach einer stützenden Kraft schwer gestalten, da die Fronten derzeit verhärtet sind.

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Die Digitalisierung der Hochschulen lässt viele Möglichkeiten für die Zukunft offen. Muss man sich ein Ende des Studieren wie wir es kennen eingestehen? Das fragt sich der Obmann der Freiheitlichen Studenten (RFS) Lukas Heim für FREILICH.

Während es in vielen anderen Bereichen, wie etwa im Sport oder in den Schulen, durch Nüchternheit bei der Risikoabschätzung und Pragmatismus wieder eine Rückkehr zu gewohnten Abläufen gibt, halten die Hochschulen weitgehend am Krisenmodus fest. Zwar lassen sich einige Schritte in Richtung Normalität feststellen, jedoch vermisst man eine maximale Anstrengung um mit von Hochschule zu Hochschule und von Fakultät zu Fakultät unterschiedlichen Maßnahmen einen Zustand, wie er vor der Krise herrschte, wiederherzustellen.

Digitalisierung der Lehre

Viele Verantwortliche scheinen in den letzten Wochen und Monaten die Fernlehre für sich entdeckt zu haben. Die bis zur Corona-Krise nur in Ausnahmefällen vorhandene und oft mehrmals aufgeschobene Digitalisierung der Lehre pflügt die Hochschullandschaft komplett um. Durch den Ausbau und in weiterer Folge die Vergleichbarkeit der digitalen Angebote lässt sich eine Standardisierung erkennen, wie sie sonst nur in der Massenproduktion verwendet wird. Dies steht natürlich im Widerspruch zur Arbeitsweise der Hochschulen, die bis dato stark auf Präsenzlehre setzen und wenn, dann meist in Eigenregie oft spärliche digitale Vorlagen produzieren.

Fernlehre im Aufschwung

Bei den stark fallenden Kosten bei standardisierten Vorlagen scheint es allerdings nur wenig überraschend, dass die Fernlehre einen Aufschwung erlebt. Permanente digitale Angebote für eine größere Zahl von Studenten sind nun mal um einiges verlockender als Lehre für ein paar wenige Studenten vor Ort zu produzieren. Und auch aus Sicht der Studenten haben diese Angebote auf den ersten Blick viele verlockende Vorteile: Zusatzleistungen wie Übungsaufgaben, Probeklausuren, Musterlösungen und kommentierte Foliensätze übersteigen das herkömmliche Angebot der Lehrkräfte. Hinzu kommt der größte Vorteil: Es ist möglich jederzeit und an jedem Ort zu studieren.

Werden Professoren überflüssig?

All diese Angebote zeigen, dass es möglich ist mit wenig Aufwand Lehre für eine große Masse zu produzieren. Folglich scheint auch eine Aussortierung der Professoren der nächste Schritt zu sein. Man muss sich mittlerweile die Frage stellen, inwiefern es dann noch notwendig ist, dass Lehrende zu einer vorgegebenen Zeit an einem vorgegebenen Ort vortragen und ob es nicht einfacher wäre, die gesamte Lehre zentral, standardisiert und digitalisiert abzuhalten. Ein Großteil der Professoren wäre in diesem Szenario für die Lehre de facto überflüssig.

Essentielle Faktoren werden übersehen

Auf der anderen Seite fehlen in diesem Beispiel wichtige Komponenten des Studierens. So lassen sich Übungen in Laboren, der Umgang mit Menschen – gerade in gesundheitlichen Studiengängen – oder Übungen an Modellen wohl kaum ins Internet verlegen. Zudem fehlt ein weiterer wichtiger Aspekt: Die Interaktion mit den Kommilitonen sowie der aktive Austausch von Ideen während der Lehrveranstaltung. Der Weg hin zu Massenhochschulen, wie wir ihn die letzten Jahre und Jahrzehnte erleben, würde durch eine zu intensive Digitalisierung noch weiter fortschreiten, was zur Folge hat, dass man als Student noch mehr als bisher nur als Zahl oder als Code gesehen wird.

Ein Kompromiss als Lösung?

Während sich die Digitalisierung der Lehre nur mit der Vermittlung von Lerninhalten beschäftigt, lässt sie wichtige Komponenten außen vor: Studieren ist mehr als nur Lernen. Es geht darum soziale Interaktionen zu haben, Menschen kennenzulernen, mit den Lehrenden von Angesicht zu Angesicht zu sprechen und die Möglichkeit zu haben direkt nachzufragen. All dies wäre mit einer reinen Fernlehre nicht vereinbar. Es wird wahrscheinlich wie so oft einen Kompromiss aus beiden Welten geben müssen. Auf der einen Seite brauchen die Studenten vor allem auch auf Grund ihrer finanziellen Situation die Freiheit entscheiden zu können wie intensiv sie ihr Studium betreiben, und gleichzeitig brauchen die Hochschulen die Möglichkeit möglichst effizient viele Studenten zu lehren. Daher wird es wohl auch in Zukunft Fernlehre als Ergänzung zur herkömmlichen Lehre geben. All dies erfordert jedoch Rücksicht und Weitsicht.

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Nach dem Ende der linken Koalition an der ÖH Uni Wien sind die Streitigkeiten zwischen den Fraktionen nun auch in der Bundesvertretung der ÖH angekommen. Die Koalitionspartner stimmten mehrmals gegeneinander und der geplante Vorsitzwechsel wurde abgesagt.

In der Sitzung sollte der vereinbarte Wechsel von Spitzenfunktionen vollzogen werden. Die ÖH-Vorsitzende Adrijana Novakovic (GRAS) hätte ihren Platz mit Stellvertreterin Dora Jandl (VSStÖ) tauschen sollen, das Wirtschaftsreferat wäre vom VSStÖ zur GRAS-Vertretung gewandert.

Bereits Freitag Nacht manifestierten sich Unstimmigkeiten zwischen VSStÖ und GRAS. Eine Auseinandersetzung um die im Koalitionsvertrag vorgesehene Einrichtung eines Referats für Ökologie und Klimaschutz war der Auslöser der Streitigkeiten.

Der VSStÖ ging bei einem Antrag nicht mit, da die GRAS ihn mit einer Deckelung der Zahl der ehrenamtlichen Mitarbeiter verknüpfte. Die nötige Mehrheit fand er nur deshalb, weil Oppositionsparteien dafür stimmten. Einmal stimmten die Koalitionspartner bei der im Raum stehenden Abwahl von Referenten miteinander, dann wieder gegeneinander. Die Sitzung lief komplett aus dem Ruder. Nach einer 31-stündigen Marathonsitzung hat die ÖH nur mehr eine sehr wackelige Koalition.

Freiheitliche Studenten warnen vor Stillstand

RFS-Bundesobmann und ÖH-Mandatar Lukas Heim warnt: „Die internen Streitigkeiten der Koalitionsfraktionen werden auf dem Rücken der Studenten ausgetragen, die gerade jetzt die Unterstützung von der ÖH benötigen. Bei der Anpassung der Toleranzsemester, der Rückerstattung der Studiengebühren und dem Ausbau der Sommerunis herrscht Stillstand.“

„Derartige Machtspielchen auf dem Rücken der Studenten haben in der ÖH nichts zu suchen. Es ist traurig, dass die großen Fraktionen nur Interesse am eigenen Machtausbau haben und die Studenten im wahrsten Sinne des Wortes links liegen lassen“ so Heim zu den Vorgängen rund um den ÖH-Vorsitz. Die nächsten ÖH-Wahlen finden im Frühjahr 2021 statt.


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Der Siegfriedskopf an der Universität Wien sollte an die im Ersten Weltkrieg gefallenen Studenten und Lehrenden erinnern. Gut 90 Jahre später war er Angriffsziel der extremen Linken, bis hin zur Schändung durch Farbe und Abschlagen der Nase. Gestern bekannten sich die Täter.

Auslöser für den Bekennermut ist die Debatte um #BlackLivesMatter und den Fall der Statue des Sklavenhändlers Edward Colston in Bristol. Eigentlich plädiert Politikwissenschaftler Thomas Schmidinger gegen solche Bilderstürmerei und für eine „Rekontextualisierung“. Da gäbe es noch einiges zu tun: „So in etwa stell ich mir das z.B. beim Karl Lueger Denkmal und einigen anderen Altlasten in Wien und anderswo auch vor.“

Angesichts der entspannten Stimmung beim Fall von historischen Denkmälern memoriert Lektor Schmidinger, der an der Universität Wien und an den Fachhochschulen Oberösterreich und Vorarlberg unterrichtet, nostalgisch einer anderen Heldentat, nämlich der Schändung des Siegfriedkopfes an der Wiener Universität: „… ich als der, der 2002 noch als Student gemeinsam mit einem Freund die Nase des Monumentes abgeschlagen hat.“ Sei freilich verjährt, freut sich der ehemalige Student der Uni Wien, aber immerhin legitimiert er sich so als Experte für die den Umgang mit unliebsamen Denkmälern.

Schmidinger oder sein Freund – so genau weiß er das nicht mehr – 2002 beim Schänden des Denkmals für die Gefallenen der Universität Wien im Ersten Weltkrieg: „… die Nase ging echt nicht leicht runter!“

Oder wenn wir den Bekenntnissatz des heute Lehrenden rekontextualisieren wollen: „Eine völlige Zerstörung des Siegfriedskopfes, wie ihn sich manche heute noch wünschen, hätte ich für falsch gehalten und das sage ich als der, der 2002 noch als Student gemeisam mit einem Freund die Nase des Monumentes abgeschlagen hat. Ist längst verjährt aber die Uni hat damals Anzeige gegen einen unbekannten Vermummten wegen Sachbeschädigung eingebracht. Ich erzähl das nur, damit klar wird, dass auch um diese Rekontextualisierung gekämpft werde musste und ich einer der Leute war, die dafür auch einiges an Risiko eingegangen sind. Heute bin ich froh, dass wir diesen Kampf gewonnen haben.“ 

Rund um den Artikel vom 9. Juni 2020 auf der Facebookseite Schmidingers entspinnt sich eine entspannte Debatte der Denkmalstürmer von einst, die wir hier einfach dokumentieren:

Und weiter:

2006 folgte die Universität Wien inhaltlich den Bilderstürmern und erlaubte unter dem Deckmantel von „Wissenschaftliche Aufarbeitung und künstlerische Gestaltung“ das Denkmal ganz zu zerlegen: „Schließlich entschloss sich das Rektorat der Universität Wien, die Versetzung des Denkmals von der Aula in den Arkadenhof zu veranlassen und mit der künstlerischen Umgestaltung des Denkmals Bele Marx & Gilles Mussard zu beauftragen, die dieses 2006 realisierten. Eine Witterungshülle aus Glas sowie mehrere weitere Glasebenen und Einheiten dienen gleichzeitig als Träger von Textbeiträgen und Fotografien aus Tageszeitungen von 1923 bis heute, die die Geschichte des Denkmals dokumentieren.“

Das Denkmal für die Gefallenen der Universität wurde dabei auf Deutschnationalismus und Antisemitismus reduziert. Selbst wenn es nach dem Ersten Weltkrieg von der Deutschen Studentenschaft gestiftet wurde, eine komplette Dekontextualsierung als Ergebnis eines langjährigen Konflikts zwischen Burschenschaften und extremer Linker an der Uni Wien. Noch paradoxer dabei: der Historiker Adam Wandruszka konnte auf die Tatsache verweisen, dass als Modell für den Kopf des germanischen Heldenjünglings der jüdische Mediziner Georg Politzer gestanden sei.

Stinkefinger für einen Toten: Thomas Schmidinger seinerzeit an der Jörg Haider Gedächtnisstätte.

Thomas Schmidinger, der im Selbstporträt durchaus launisch Beurteilungen anderer über seine Person zusammensammelt, war auch Gegenstand einer parlamentarischen Anfrage 2017, aus der das Foto oben entstammt, das Schmidinger bei der privaten „Rekontextualisierung“ der Gedächtnisstätte für den bei einem Autounfall verunglückten Landeshauptmann Jörg Haider (FPÖ) zeigt. Juristisch natürlich auch nicht strafbar.


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Etwa 100 großteils vermummte Linksextreme haben gestern die Vorlesung des Historikers Lothar Höbelt an der Universität Wien blockiert, es wird auch von tätlichen Übergriffen berichtet. „Aus gegebenem Anlass richte ich einen dringenden Appell an den Wissenschaftsminister, dem Treiben linksextremer Kräfte an der Universität ein Ende zu setzen. Was darf ein linksextremer Mob denn noch alles anrichten, bevor Minister Faßmann sich bemüßigt fühlt, einzugreifen“, sagte heute FPÖ-Klubobmann NAbg. Herbert Kickl.

Bei der Hörsaalblockade der extremen Linken an der Universität Wien wurde Ring Freiheitlicher Studenten (RFS) Bundesobmann Lukas Heim mit rohen Eiern beworfen, bespuckt und mit Tritten und Schlägen attackiert.

Heim wollte, wie jeden Dienstag, die Vorlesung von Prof. Lothar Höbelt zum Thema „Zweite Republik“ besuchen, um sich selbst ein Bild von der Situation zu verschaffen. Vor dem Hörsaal waren etwa 80 schwarz vermummte Extremisten, die mit Sprachchören und wüsten Beschimpfungen gegen den RFS und Heim wetterten. Kurz darauf wurden bereits erste rohe Eier nach Heim geworfen, welche einen unbeteiligten Studenten am Kopf trafen. Als Heim von einem vorbeigehenden Studenten bespuckt und in eine Diskussion verwickelt wurde, attackierten ihn etwa sieben bis acht von hinten kommende Extremisten mit Fußtritten und Schlägen gegen den Oberkörper. Nur mit großer Mühe konnte er sich gerade noch durch eine Türe in den angrenzenden Flur retten. Zum Zeitpunkt des Angriffs waren weder Polizeikräfte noch ein Sicherheitsdienst vor Ort.

Gegen die Gewalt 

„Diese unfassbaren Zustände an der Universität Wien müssen endlich beendet werden“, so der Bundesgeschäftsführer und RFS Uni Wien Obmann Matthias Kornek. „Die heutigen Angriffe auf unseren Bundesobmann sind nur die Spitze des Eisbergs. Wir erwarten uns endlich Konsequenzen von Seiten der Universität Wien und hoffen, dass die Täter ausgeforscht und zur Rechenschaft gezogen werden“ so Kornek abschließend.

Nach den gestrigen Gewaltexzessen der linksextremen Antifa bei der Vorlesung von Univ. Prof. Lothar Höbelt bringt FPÖ-Gemeinderat Udo Guggenbichler eine Sachverhaltsdarstellung bei der Staatsanwaltschaft Wien ein. „Es reicht. Wir haben umfangreiches Material über den Vorfall und die mutmaßlichen linken Gewalttäter gesammelt und werden die Bild- und Videoaufnahmen mittels Sachverhaltsdarstellungen an die Staatsanwaltschaft übermitteln. Weiters wird eine parlamentarische Anfrage bezüglich des Polizeieinsatzes gestellt werden. Ich gehe davon aus, dass diese Personen vor den Vorhang gezerrt werden und sich vor Gericht verantworten müssen“, sagt Guggenbichler.

Für die Freiheit der Lehre

FPÖ Klubobmann Herbert Kickl schlicht sich der Forderung an. Wer von sich behaupte, für die Meinungsfreiheit einzutreten und Hass zu bekämpfen, könne ja wohl nicht zuschauen, wenn ein Universitätsprofessor seine Vorlesung nicht ungestört abhalten könne und die Freiheit der Lehre angegriffen werde, nur weil Lothar Höbelt kein Linker sei und dies einem linksextremen Mob nicht passe. „Minister Faßmann ist gefordert, vom ersten Gang in den zweiten und dritten hochzuschalten. Es ist Zeit, hier einmal Mode zu machen“, so Kickl.

Der freiheitliche Klubobmann appellierte auch an die neue Justizministerin Zadic, eine wesentliche Lücke im Regierungsprogramm zu schließen: „Linksextremismus ist auch Extremismus, oder nicht? Das Bekenntnis zum Kampf gegen den Linksextremismus fehlt im Regierungsprogramm allerdings völlig. Wird diese Lücke nicht geschlossen, werden sich ÖVP und Grüne den Vorwurf gefallen lassen müssen, dass sie mit zweierlei Maß messen und Linksextremisten quasi ein ‚Regierungszertifikat‘ ausstellen“, so Kickl. Im Übrigen vermisst der FPÖ-Klubobmann auch eine Stellungnahme des Herrn Bundespräsidenten zu den ungeheuerlichen Vorgängen an der Uni: „Da höre ich keinen Mucks, keine öffentliche Verurteilung, auch nicht von der Justizministerin“, kritisierte Kickl.

Überfall auf Burschenschafter

Währenddessen wird von linken Extremisten weiter eskaliert: Der Bummel der Burschenschafter an der Uni Wien heute wurde ebenfalls von maskierten Gewalttätern angegriffen. Hier gab es zumindest einen Verletzen, der ins Krankenhaus eingeliefert wurden. Udo Guggenbichler berichtet, dass bei dieser weiteren linken Gewaltattacke ein Student mit Fußtritten und Schlägen gegen den Kopf angegriffen wurde. Der junge Mann musste im Spital medizinisch behandelt werden. Laut unseren Informationen wurde bereits eine Person festgenommen. „Es ist schockierend mitanzusehen, dass die linke Gewalt in Wien immer weiter ausufert. Ich gehe davon aus, dass die Behörden umgehend tätig werden und die Ermittlungen aufnehmen.“

Der FPÖ-Gemeinderat sieht auch umgehenden Handlungsbedarf seitens des Rektorats wie auch der ÖH Uni Wien, des Wissenschaftsministers Faßmann und der Justizministerin Zadic. „Die Universität ist ein Ort der freien Lehre. Es ist nicht länger hinzunehmen, dass linksextreme Antifa-Chaoten die Lehrveranstaltungen eines untadeligen Universitätsprofessors blockieren, diese mit Gewalt verhindern und anderen Studenten keine Möglichkeit geben, an Vorlesungen teilzunehmen. Ich fordere eine sofortige und eindeutige offizielle Verurteilung der linken Gewalt in Wien“, so Guggenbichler.

Ring Freiheitlicher Studenten: www.rfs.at

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Alice Schwarzer ist eine der prominentesten Vertreterinnen des deutschen Feminismus. Gestern war die Journalistin und Verlegerin zu Gast an der Universität für angewandte Kunst in Wien. Ihr Auftritt stieß bei Vertretern der radikalen Linken auf Protest.

Islamkritik als „Rassismus“

In einem Flugblatt der Hochschüler_innenschaft Universität für angewandte Kunst (Hufak) wird argumentiert Schwarzer rede unter dem Deckmantel des Feminismus einem „anti-muslimischen Rassismus“ das Wort. Zudem sei ihr Verständnis von Feminismus „aus der Zeit gefallen“ und „inakzeptabel“.

Dabei sind es vor allem Schwarzers kritische Äußerungen zum politischen Islam, die den Unmut der ÖH erregen. In einem Interview mit dem Deutschlandfunk nannte die bekannte Publizistin den Islam eine „politische Gefahr im Weltmaßstab“ und erklärte das Kopftuch „sei ein politisches Signal“. Ihre Positionen trugen ihr unter anderem den Ruf ein, eine „Rechtsfeministin“ zu sein.

Ferguson: „Verarmung des intellektuellen Diskurses“

Kritik am Verhalten der ÖH übte auch der Falter-Chefredakteur Florian Klenk. Auf Twitter schrieb er: „Und ich dachte, Universitäten sind Orte der Debatte, des Streits und der intellektuellen Auseinandersetzung.“

Damit erweitert sich der Kreis derjenigen, die vonseiten der Studentenschaft mit „Redeverbot“ belegt werden sollen. Zuvor waren innerhalb weniger Wochen Vorlesungen und Auftritte von AfD-Gründer und Ökonom Bernd Lucke, des liberalen FDP-Politikers Christian Lindner und des Historikers Lothar Höbelt von linksextremen Studenten gestürmt worden. Teilweise wurden die Referenten physisch attackiert. 

Der britische Historiker Niall Ferguson – er lehrt in Harvard – spricht im Gespräch mit der Neuen Zürcher Zeitung von der „Sich-Verschließen“ und der „Verarmung des intellektuellen Diskurses“ im Namen einer „neuen Diversität“, die „das Gegenteil von echter Vielfalt“ sei, weil sie all jene diskriminiere, „die nicht der gewünschten Weltanschauung widersprechen“. 

Linke Studenten dringen in die Vorlesung des Historikers Lothar Höbelt an der Universität Wien ein. Am 19. November 2019 wird dessen Vorlesung gestört. Der ÖH Wien missfällt, dass Höbelt bei einer Tagung des  Freiheitlicher Akademikerverband (FAV) Steiermark und des Institut für Staatspolitik (IfS) im November in der Steiermark spricht. 

Rund 40 linke Studenten stürmten die Vorlesung und versuchten diese zu stören. Da sich die Zuhörer mit den Störern keineswegs solidarisierten, zogen diese nach wenigen Minuten wieder ab.

In einer kurzen holprigen Rede spricht ein Vertreter der Studenten davon, Prof. Höbelt weiter zu beobachten, seine Vorlesungen zu dokumentieren und ihm kein ruhiges Leben an der Universität zu ermöglichen. 

„Diese Forderung erklärt in wenigen Worten die Grundeinstellung der linken Zivilgesellschaft. Unliebsame nicht-linke Protagonisten müssen durch ein Spitzelwesen, das an Metternich und die Stasi erinnert, beobachtet und ihr Wirken verunmöglicht werden. Diesen totalitären Zügen ist Einhalt zu gebieten.“ meint der Vorsitzende des FAV DI Heinrich Sickl.

Der FAV Steiermark hat auf die Forderung der Linksextremisten, Prof. Höbelt zu entlassen am 30. Oktober 2019 schon entsprechend reagiert. Dieser forderte den Rücktritt des Vorsitzteams, denn gegen Linksextremismus sei klare Kante zu zeigen.  

Link:https://freilich-magazin.at/der-fav-steiermark-fordert-klare-kante-gegen-linksextreme-ideologien-an-der-universitaet/